Den inneren Schweinehund überwinden... wie?

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    • Erstmals würde ich mich an deiner Stelle von dieser viel zu hohen Zahl verabschieden. Sie ist meiner Meinung nach unrealistisch. Nimm es anders: wenn es doch anders kommt, ist es super.
      Patentrezepte habe ich nicht, ich kann nur von meiner eigenen Erfahrung sprechen. 20 Kilo abgenommen, seit 23 Monaten halte ich das Gewicht) Zwischen Start- und Zielgewicht liegen aber ca. 20 Monaten. Wobei das Ganze wie immer ziemlich schubartig gelaufen ist. Das "Zielgewicht" ist übrigens nie das Ziel gewesen, es hat sich von alleine kristalisiert.

      * Kleines, erreichbares Ziel am Anfang, wie zum Beispiel ein neues Kleid bei der Hochzeit einer Bekannten in ein paar Monaten (ja, ich weiß, ist bei Männern leicht anders)

      * Essensregeln:
      - nix Süsses zu Hause oder einsperren lassen, wenn man nicht alleine wohnt und man sich selbst nicht 100% kontrollieren kann
      - abends/ nach 16uhr zb keine Kohlenhydrate, bzw. die richtig groben Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Reis, usw... weglassen (ich hab damals ziemlich viel "Ofengemüse" abends gegessen, bevorzugt mit Fisch, Hähnchenfleisch...
      - viel Protein, um den parallelen Muskelabbau zu vermeiden, idealerweise eh einen Muskelaufbau vorantreiben. (Achtung: zum Aufbau braucht man schon ziemlich viel Protein. Als Mann hat man einen höheren Umsatz, als Frau habe ich eine Zeit lang auf Proteinshakes überhaupt zurückgegriffen, um keinen Abbau zu haben, weil ich sonst durch Essen (Proteineinnahme bringt ja weitere Kalorien mit sich...) die Grenze sprenge oder hab keinen "Platz" mehr.
      - kleine Snacks für zwischendurch / Mittagspause immer parat haben, damit man nicht zum Bäcker läuft. Ich hatte oft "Thunfischfrikadellen" dabei, 1) weil sie mir schmecken, 2) es ist wirklich sehr gesund...
      - 1 "Cheatday" in der Woche. Natürlich sollte man da nicht alles wieder reinschaufeln, aber zumindest an dem Tag darf man mehr Schokolade essen ;) Irgendwann nutzt man den Tag auch gar nicht sooo ausgiebig. (und wenn man sich sportlich abgemüht hat, will man auch nicht unbedingt alles wieder kapput machen, weil man schnell ein Gespür dafür bekommt, wieviel Kilometer man laufen / schwimmen muss, um das Stück Kuchen wieder reinzubekommen :D dann bleibt man eben bei einem Stück und nicht bei drei :-D)
      - am Anfang alles protokollieren, was man isst. auch Apps wie FoodDB sind ganz hilfreich, weil man oft gar kein Gefühl hat, wieviel man "normal" tatsächlich gegessen hat. Fakt ist: wenn man über einen Zeitraum zugenommen hat: man hat mehr gegessen, als der eigene Körper verbraucht. Ist unfair, dass einige mehr verbrauchen als andere, ist aber so. Auch wenn man die ganze Zeit stabil war: um abzunehmen, muss man ab jetzt weniger essen. UND: sobald man weniger isst, hat man einen geringeren Grundumsatz und soll also auch weniger verbrauchen.

      * Bewegung / Sport:
      - möglichst viel Bewegung grundsätzlich, auch ohne Hund lässt sich sicher ein kleiner Spaziergang abends einbauen. (Ich habe wegen Sport mittlerweile einen Schrittzähler am Arm (also zufällig mit dabei), erschreckend wie wenig man sich an einzelnen Tagen bewegt, bzw. ich mich vorher. Hätte keine Größenordnung sagen können. Aber da ist es die Frage, was für einen Typ man ist, ich bin schon der Typ "Zahlen" und "Grenzen erreichen/verschieben".
      - Laufen ist tatsächlich eine der Sportarten, die am meisten Kalorien nimmt, am Anfang sollte man es den Gelenken zuliebe wirklich nicht übertreiben. Laufen-Gehen ist da viel besser.
      - Für die Gelenken und fürs Abnehmen ist Schwimmen da perfekt.
      - Krafttraining. Nicht wirklich übertreiben. Es reicht, alle 2-3 Tage einiges an Kraft- und Stabilitätsübungen zu machen.
      Wenn es sich mit Stundenplan und Örtlichkeiten vereinbaren lässt (aber bitte keine falschen Ausreden...), kann ich Gruppen empfehlen. Ich war bei einem sogenannten "Bootcamp" dabei. Da waren durchaus ein paar Leute, die zum Abnehmen da waren, einige waren einfach nur furchtbar unsportlich/unfit, einige wollten einfach noch fitter werden. Ich hab ca. 1 Jahr gemacht. 2 mal die Woche, je eine Stunde, die ersten Wochen bin ich gestorben, die Wochen darauf habe ich "nur noch" gelitten, aber es hat einfach viel Rhythmus und Disziplin gebracht. Wenn man mal nicht kommt, fragt jemand nach, warum es so war. Abgesehen davon, dass man halt dafür bezahlt hat.

      * Tricks:
      - Körperstellen messen. Brust, Taille, Hüfte, Oberschenkeln. Oft sieht man da mehr Ergebnisse als an dem Gewicht. Meine Erfahrung: zuerst gehen ein paar Kilos (Wassereinlagerung) schnell weg, dann kann es durchaus stocken, aber vielleicht definiert sich eher der Körper.
      - ich hatte irgendwo den Trick gelesen, dass man sich einen Teil des Ziels zb als Passwort einträgt. Wer 10 mal am Tag "nimmabduSau!" eintippt, wird wieder daran erinnert. War nichts für mich.
      - Beim Bootcamp hatten wir Armbänder und Kärtchen fürs Portemonnaie (wer seine Ziele aufschreibt, hat 3 mal mehr Chancen, sie zu erreichen) bekommen, die uns daran erinnern sollen. Ich hab das Ding nie getragen, aber anders gelöst.
      - hat jetzt nichts mehr mit Gewichtabnahme zu tun, aber bei mir hängen gerade einige "Ziele" an meiner Küchentür. Da sehe ich es tatsächlich 20 mal am Tag und weiß manchmal doch, warum ich zum Training hinmuss.
      - falls man der Typ dafür ist: alles protokollieren, viele Kleinziele (jede draußen-Einheit, jede Krafteinheit...) aufschreiben und dann abhacken. sich mit etw. nettes belohnen, wenn man eine ganze Woche alles geschafft hat (zb mit dem Cheatday).

      Viel Erfolg!
    • Ich hab den Blog der Autorin von dem Buch gelesen, das wollsocken empfohlen hat (fettlogik.wordpress.com). Dann hab ich mit der Kalorienzählmethode (essen wiegen, unter einer festgelegten Maximalzahl bleiben) abgenommen.
      Bei mir hat allein der Aufwand des Wiegens dafür gesorgt, dass ich weniger esse.

      Kann noch ein tolles Forum dazu passend empfehlen: ohne-unsinn-abnehmen. Da kann man sich tolle Tipps, Rezepte oder Ideen für Diätarten suchen.

      Ich wünsche dir viel Erfolg! Knabbere selbst gerade an den letzten 3 kg, die ich noch los w
      werden will.
    • Hier sind ganz viele tolle Tips. Eins möchte ich noch erwähnen: ich hab es mal mit Weight Watchers versucht und nicht abgenommen, weil ich mich mit 0Punkte Lebensmittel belogen habe und ein anderes mal hab ich es mit Kalorienzählen gemacht und am Anfang gemerkt, dass ich zu wenig gegessen habe. Also finde deine Balance.

      Und verbiete dir nicht zu viel. Es gibt nichts schlimmeres als beim Geburtstag beim Kuchen essen nur zuzusehen. Nimm den „besten“ Kuchen (viel Obst, keine Sahne oder so).
      Und wer Abends mit Freunden Essen geht darf beim Essen etwas freier entscheiden, wenn er dafür nur Wasser trinkt....

      Und einfach Geduld haben und bloß nicht zu oft wiegen!
      Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.
    • Zum Frühstück vor dem Unterricht eine Banane und 'n Kaffee, in der ersten pause (nach 90min) ein Apfel und in der Mittagspause noch ein Apfel. Damit komme ich bis zum Abendessen. Da gibt es dann eine "richtige" Malzeit, die gut sättigt, aber wo der Ranzen noch nicht spannt.

      Fitnesstudio ist Nachmittags dran (3-5mal die Woche). Dort wird 30min - 60min gerudert, je nach Form und Laune.
      Das Fitnesstudio liegt auf dem Heimweg. Das ist Absicht so, denn wenn ich mal zu Hause bin, kann ich mich auch nur schwer motivieren, wieder loszufahren.

      So mach ich das und fühle mich wohl dabei, auch wissend, dass ich schlank wie 'ne Gerte nicht mehr werde. ;)
      Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :_o_P

      8_o_) Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:
    • SteffdA schrieb:

      Zum Frühstück vor dem Unterricht eine Banane und 'n Kaffee, in der ersten pause (nach 90min) ein Apfel und in der Mittagspause noch ein Apfel. Damit komme ich bis zum Abendessen. Da gibt es dann eine "richtige" Malzeit, die gut sättigt, aber wo der Ranzen noch nicht spannt.
      damit würde ich mittags verhungern und gesund ist das bestimmt auch nicht.
      Ohne ein leckeres Müsli (gerne mit der Banane, aber sonst fast nur Haferflocken, Joghurt und Milch) geht hier gar nichts.
      Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.
    • ach so, noch ne Ergänzung.
      Ich hatte beim Abnehmen ein paar "Plateau-Phasen", die wirklich sehr schwierig waren zu knacken. Es waren übrigens ziemlich genau die selben Stellen, wo ich beim Zunehmen auch immer eine Phase verbracht hatte.
      Ich habe irgendwo gelesen, dass der Körper so eine Art "Erinnerung" hat und sich quasi darauf einrichtet und sich schwertut, die Schwelle wieder zu übertreten (egal in welcher Richtung).
      Wenn ich möchte, könnte ich 2-3 Kilos mehr wiegen und hätte es wahrscheinlich ziemlich locker(er) halten können, weil mein Körper das Gewicht mag. Irgendwie passte es mir nicht, ich hab weiter gekämpft, die Schwelle ist irgendwann auf einmal eben um 2-3 Kilos innerhalb von 2 Wochen geplatzt. Mit viel Arbeit und weniger Kuchen könnte ich jetzt weiter runter, aber es wäre dann medizinisch bedenklich (also da fängt mein Körper an zu spinnen). allerdings glaube ich, dass mein Körper jetzt das aktuelle Gewicht sich gut gemerkt hat. Wenn ich weniger zum Sport komme, merke ich, dass ich leicht zunehme, die 1-2 Kilos kriege ich aber wirklich innerhalb von 2-3 Tagen Disziplin wieder runter und dann aufpassen.
      Das Gefährliche ist beim Jojo-Effekt, dass der Körper sich eben nicht an einem gewissen Gewicht gewohnt hat.
      Deswegen: nicht zu schnell, nimm dir Zeit, dein Körper dankt es dir später!!
    • Immer, wenn du denkst, dass du Hunger hast, musst du zuerst was trinken (so nen halben liter auf Ex!). Hunger und Durst lassen sich angeblich nicht sehr stark unterscheiden. So (und mit alle 2 Tagen Joggen) habe ich 15kg abgenommen.
      „Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern!“ - Nelson Mandela

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von xwaldemarx ()

    • Also nachdem, was ich hier jetzt so an Kommentaren gelesen habe, würde ich das Buch von Nadja Hermann auch noch anderen empfehlen :) Die hat sich unglaublich viel Mühe gemacht, sich durch einen Haufen seriöser (!) Studien rund ums Thema Ernährung und Abnehmen durchzuwursten und das in einer sehr lesenswerten und amüsanten Art und Weise in ihrem Buch zusammengefasst.
    • SteffdA schrieb:

      Zum Frühstück vor dem Unterricht eine Banane und 'n Kaffee, in der ersten pause (nach 90min) ein Apfel und in der Mittagspause noch ein Apfel. Damit komme ich bis zum Abendessen. Da gibt es dann eine "richtige" Malzeit, die gut sättigt, aber wo der Ranzen noch nicht spannt.

      Fitnesstudio ist Nachmittags dran (3-5mal die Woche). Dort wird 30min - 60min gerudert, je nach Form und Laune.
      Das Fitnesstudio liegt auf dem Heimweg. Das ist Absicht so, denn wenn ich mal zu Hause bin, kann ich mich auch nur schwer motivieren, wieder loszufahren.

      So mach ich das und fühle mich wohl dabei, auch wissend, dass ich schlank wie 'ne Gerte nicht mehr werde. ;)
      Das ist eine totale Katastrophe. Damit baust du dir keinen Körper selbst ab, das Fett nicht unbedingt.
      Dein Körper befindet sich wahrscheinlich schon längst im Hungerstoffwechsel.
    • Oder man schafft es dauerhaft seine Lebensweise so zu verändern, dass regelmässiger Sport fix in den Alltag integriert ist. Dauerhaft nur auf die Ernährung zu achten oder einfach dieses und jenes nicht zu essen reicht da sicher nicht aus. Stichwort "skinny fat" --> ist eben auch nicht gesund.


      state_of_Trance schrieb:

      Dein Körper befindet sich wahrscheinlich schon längst im Hungerstoffwechsel.
      Lies mal Nadja Hermann ;)
    • state_of_Trance schrieb:

      Dein Körper befindet sich wahrscheinlich schon längst im Hungerstoffwechsel.
      Nö, das glaube ich nicht. Durch den regelmäßigen Besuch des Fitnesstudios kann er den Grundumsatz nicht senken und er erhält auch das Signal, das die Muskeln noch gebraucht werden, Muskelabbau also nicht stattfindet.
      Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :_o_P

      8_o_) Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:
    • - Ich trinke seit 4 Jahren ca fast ausschließlich Wasser und Tee am Tag. Am Anfang fiel es schwer vom Zuckerwasser wegzukommen, mittlerweile find ich einfach nur noch eklig süß wenn ich es dann mal doch mit einem Schluck davon probiere.

      - ich trinke jeden Tag eine Tasse Matcha.

      - Frühstück: Haferflocken mit Obst (getrocknet oder frisch) oder wenn Gäste da sind auch mal ein Vollkornnutellabrot.

      - als Snack wenn der Hunger dich übermannt: Apfel/Banane.

      - trinke am Tag 1,5-2,5l Wasser.

      - lerne deinen Körper kennen indem du mal fastest und feststellst, wie wenig du eigentlich zum Essen brauchst. Oftmals kommt Hunger nur, weil der Körper es einfach gewohnt ist sofort so viel wie möglich zum beißen zu bekommen.

      - iss langsam und trink Genug Wasser bei der Mahlzeit.

      - iss regelmäßig.

      - abends ess ich meist Ei/Gemüse/Fleisch (Huhn oder Rind), Kartoffeln eher weglassen für abends.

      - nicht zu viel Fleisch essen.

      - schlafe genug.

      - Versuch selber zu kochen und dabei so wenig wie möglich auf Fertigprodukte zurückzugreifen. Schau beim einkaufen darauf wo wie viel Zucker drinsteckt. Ketchup zb...

      - reduzier deinen salzkonsum (lagert ne Menge Wasser ein und viele kochen zu salzig).

      - 3-4x die Woche zum Sport mit Freunden/Gleichgesinnten.

      - geh täglich an die frische Luft.

      - Versuch am Tag mindestens 8km zu laufen

      - verzichte auf den Fahrstuhl

      - fahr nicht alle Kurzstrecken mit dem Auto.

      - trink nicht zu oft viel Alkohol in der Woche

      - Setz dir realistische Ziele
      - mache Sport du einem festen Bestandteil deiner Woche. Plane im Voraus deine Woche mit Sport ein. Gerade am Anfang brauchen das viele.

      - wenn du es verträgst und magst: Koch viel mit Chili, Ingwer und Knoblauch.

      Meine Woche als 29jahriger sieht im übrigen so aus:

      25 Wochenarbeitsstunden, 15 Wochenstunden für die Promotion und andere Projekte. 3-4x die Woche mit Partnerin zum Fitnessstudio a 1h -2h, alle 2 Tage 5-10km rennen (oft vor oder nach dem Fitnessstudio), 2x die Woche Kampfsport, Einkauf fast immer zu Fuß, an den Wochenenden meist was aktives mit Freunden (klettern, paintball, schwimmen, wandern). Ich koche regelmäßig und meist am Sonntag für die Tage bis Mittwoch vor, am Mittwoch dann bis Freitag. Ich versuche auch jeden Tag mindestens 1h draußen an der frischen Luft zu sein. Ich mochte Fitnessstudios im übrigen auch lange Zeit nicht, das hat sich geändert nach dem ich an eins geraten bin wo die Leute echt super sind und die Atmosphäre top ist.

      Wichtig ist auf jeden Fall: krieg JETZT den Arsch hoch und das musst du selber machen!

      Viel Erfolg dabei, Knie dich rein, es lohnt sich!
      Ob ein Weg sich lohnt gegangen zu werden weiß man erst wenn man ihn gegangen ist. - Peregrinatio maiores Weisheit

      1. Wenn dir Jammern hilft, ist das in Ordnung. Wichtig ist dabei nur, das du bei der ganzen Jammerei Eines nicht vergisst: Es interessiert niemanden. Beweg dich oder bleib stehen, aber gib niemals jemand anderen die Schuld für deinen Stillstand. (Kapa)
    • Eine Maschine ist er nicht, aber eben gut durchdacht und geplant.
      Vieles davon ist bei mir ähnlich, @lamaison2 - wenn ich auch den "Vorteil" des Schulfachs Sport habe, ich bin nämlich eine, die "mitmacht" und nicht nur danebensteht...
      von daher "erspare" ich mir die Muckibude - Kapa hat da wohl Glück, eine gute gefunden zu haben, die sind selten.

      Ich hab plattyplus mal eine etwas längere Empfehlung per PN geschickt, viel Erfolg damit.

      Aber mal zu meinem "üblichen Tagesmenü":

      morgens entweder Müsli mit Frucht und Joghurt oder Brot/Brötchen mit Käse oder Wurst. Und ohne Tee geht bei mir gar nix.

      Über den Tag oft auch noch etwas Obst, in der Mittagspause entweder ein Sushi-Bento oder meine Standard-2-Becher-Hüttenkäse.

      Abends koche ich "normal" - aber fett-, salz- und zuckerarm, nicht "frei". Finger weg von "Light"-Produkten, die gaukeln dem Körper was vor und es wird noch viel schlimmer. Und idR nix "fertiges" (okay, ich mache nicht dauernd Nudeln selber oder verwende auch schon mal n Fertigteig, aber sonst... keine "Päckchen").
      Ich esse durchaus Fleisch (aber kaum Schwein, eher alles andere), noch lieber Fisch. Ich verbrenne aber auch ordentlich Kalorien.

      Und zu "Süßkram"... Ich esse durchaus Schokolade, aber dunkle. Also so ab 70% Kakao aufwärts. Und nicht in irren Mengen.
      Getrunken wird neben Tee auch mal gerne Ginger Ale, meist selbstgemacht. Kann Kapa gut verstehen, zu süß geht einfach nicht.

      dabei halte ich (bei 1,77) 72 kg. Da bin ich ganz zufrieden... aber ich mache auch noch Sport neben dem Schulsport (Kampfsport, Schwimmen), und - ich habe gar kein Auto. Brauche ich auch nicht.
      Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
      Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
      Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
      Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)
    • Moin,

      also zu den Ernährungstipps kann ich nur sagen, daß ich schon einmal 17kg in 6 Monaten geschafft habe, als es vor einigen Jahren um die Verbeamtung ging. Mein Ernährungsprogramm sah so aus:
      • Keine flüssigen Kalorien, die machen nämlich nicht satt.
      • Von dem Zeug (egal was), das weniger als 150kcal/100g hat, kannst soviel essen wie du willst. Das macht nämlich eher satt, als das es Energie liefert.
      • Alles mit einem Brennwert zwischen 150kcal und 350kcal/100g ist in Maßen zu genießen.
      • Alles mit mehr als 350kcal/100g besser nicht oder nur in ganz geringen Mengen.
      Das von vielen propagierte Müsli fällt da allerdings in die letzte Kategorie.