Von unterzeichneter Planstelle zurücktreten? Niedersachsen

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    • Von unterzeichneter Planstelle zurücktreten? Niedersachsen

      Hallo ihr Lieben,

      ich habe mich hier angemeldet, da ich vor folgendem Problem stehe und nicht weiß, wie ich verfahren soll. Ich habe letzte Woche eine Planstelle (Niedersachsen, IGS mit Oberstufe) an einer "Problemschule" unterzeichnet, dies allerdings eher aus Verzweifelung, da das Leben ja nun doch Geld kostet und sich keinerlei andere Alternativen aufgetan haben. In diesem Halbjahr sah die Gesamtsituation in Nds. sehr düster aus, lediglich 180 Gymnasialstellen wurden ausgeschrieben.

      Nun habe ich heute morgen in der Zeitung gelesen, dass zum August 2020 wegen der Umstellung von G8 aug G9 ganze 1425 (!) Planstellen für Studienrätinnen und -räte ausgeschrieben werden! Ich gehe davon aus, dass dann auch "bessere" Schulen eine Stelle für mich ausschreiben könnten. Da ich nun allerdings bereits meine Unterschrift geleistet habe, müsste ich diesen Vertrag widerrufen. Was sind die Konsequenzen daraus? Ich habe Angst, dadurch "gebrandmarkt" zu sein und auch nächstes Jahr keine Stelle zu bekommen.

      Wie hoch schätzt ihr bei 1425 Planstellen für Gym und IGS ein, dass ich eine Stelle an einem Gymnasium erhalte?

      Die Fächer sind Englisch und PoWi, also keine Mangelfächer. ;)

      Beste Grüße!
    • Ich schreibe es gleich dazu: ich bin parteiisch in dieser Frage.

      Die Lehrkräfte, die ausgebildet und gerade fertig sind, sind in der günstigen Lage, sich ihre Stellen auszusuchen. Es sei ihnen gegönnt.
      In diesem Sommer gab es auch schon 1500 ausgeschriebene Stellen und dennoch sind einige Lehrkräfte noch ohne Stelle, was dann gerne in der Zeitung steht... und wie im letzten Jahr können etliche Stellen nicht besetzt werden. Selbst Stellen wie "Grundschule-Deutsch-beliebig" bleiben offen.

      Hintergrund ist genau das, was du, gnossos, beschreibst:
      Die jungen KollegInnen wünschen sich eine SekII-Stelle an einem renommierten Gymnasium, etwas anderes kommt für sie nicht in Betracht.
      Die Stellen, die jetzt noch übrig sind, sind fast alle IGS-Stellen.
      Viele Junglehrkräfte ziehen es vor, 1 Jahr zu überbrücken, um dann, mit beginnendem G9, an einem Gymnasium eine Stelle zu erhalten.
      Andere haben jetzt eine Stelle am Gym angenommen, wissend, dass sie sofort und mit voller Stelle für 1 Jahr abgeordnet werden, danach aber an das Gymnasium ihrer Wahl kommen.

      So regelt sich Angebot und Nachfrage, zu anderen Zeiten hätte man auch im letzten Winkel an der allerletzten Schule die für Beginner festgelegte 2/3 Stelle sofort genommen, um überhaupt eine Chance zu haben.

      Abgesehen von der üblichen Schweinezyklus-Erklärung ist dies ein Zeichen verfehlter Einstellungs- und Schulpolitik. Tatsächlich suchen nämlich sehr viele Schulen immernoch händeringend für das neue Schuljahr, das in 6 Wochen beginnt, nach Lehrkräften, die ihre Klassen übernehmen.
      Abordnungen gehen stundenweise an andere Schulen, dabei geht es häufig rein nach Zahlen und die Schulen müssen irgendwie den Kernunterricht decken.
      Klassenleitungen werden geteilt oder Lehrkräfte der Schule übernehmen doppelte Klassenleitungen und doppelte Belastungen.
      Vertretungslehrkräfte, wofür in Nds. ein Bachelor ausreicht, übernehmen nach den Herbstferien die Stunden, die noch nicht verteilt werden konnten, und werden im Januar auf die Straße gesetzt, um am 3. oer 5.2. wieder eingestellt zu werden - dann allerdings ohne Anspruch auf Vergütung über die Sommerferien, weil dafür eine Anstellung ab dem 1.2. notwendig wäre.
      Das geht an den H+R+GS+IGS+Oberschulen nun schon ein paar Jahre so, in jedem Sommer wartet man, wie viele Stunden man überhaupt erhält und wie man damit irgendwie einen STundenplan zusammenzimmert. Schulleiter suchen selbst Vertretungskräfte, die nach einiger Verzögerung Klassen übernehmen, also gibt es ab den Herbstferien den nächsten Stundenplan, wenn die Vertretungskräft nicht abgeordnet wird, weil es an einer anderen Schule noch knapper ist.
      Getoppt wird es dann mit einer "wertschätzenden" Gratifikation von etwa 94 Euro, statt einer Anhebung auf A13 für die Lehrkräfte, die den Stamm an den H+R+GS+IGS+Oberschulen bilden und mit dem stetigen Wechsel des Personals irgendwie klarkommen müssen.

      Die Gymnasien sind inzwischen mit in die Pflicht genommen, da sie viele Stunden an die anderen Schulformen abordnen müssen. Da kommen auch Lehrkräfte mit ungewöhnlicheren Fächern in den Grundschulen an, die dann bemüht sind, die Lehrkräfte entsprechend ihrer Fakultas einzusetzen. Oder es kommen tageweise Stunden für Hauptfächer, aber niemand wünscht für GS-Klasse 4 Std. am Tag D oder Ma oder eine auf 5 Personen verteilte Klassenleitung.

      Auch werden Gymnaisallehrkräfte-Stellen über Bedarf ausgeschrieben, um die Lehrkräfte im Land zu halten und für genau diese Abordnungen zur Verfügung zu haben.
      Wie im kommenden Sommer ansonsten der Unterricht aufrecht erhalten werden soll, ist nämlich nicht zu verstehen, wenn alle abgeordneten und neuen Gym-Lehkräfte dann in die Gymnasien beordert würden. Dann stehen manche Schulen noch mit 50% ihrer Versorgung da, müssen aber das volle Programm leisten.
      Da aber über Gebühr Gym-Lehrkräfte eingestellt wurden, bleibt womöglich ein Überhang, der dann eben doch in die anderen Schulen abgeordnet wird.

      Zu deinen konkreten Zahlen:
      Du rechnest vor, dass

      Gnossos schrieb:

      lediglich 180 Gymnasialstellen
      ausgeschrieben wurden. Darunter waren auch solche, die schon in der Ausschreibung die Abordnungsverfügung stehen hatten.
      Es gab offenbar auch noch Umwidmungen von Stellen, sodass neue Stellen an Gymnasien entstanden, die aber auch mit der direkten Abordnung verbunden waren.
      Es wurden aber auch 400 Stellen an Gesamtschulen ausgeschrieben, die noch nicht alle besetzt sind und von denen du offenbar eine angenommen hast.

      Gnossos schrieb:

      Nun habe ich heute morgen in der Zeitung gelesen, dass zum August 2020 wegen der Umstellung von G8 aug G9 ganze 1425 (!) Planstellen für Studienrätinnen und -räte ausgeschrieben werden!
      Es sollen viele Stellen für Gymnasiallehrkräfte ausgeschrieben werden. Ob es so viele sind, wird sich nächsten Sommer zeigen.
      Aber niemand sichert zu, dass diese Stellen an renommierten Gymnasien ausgeschrieben werden.
      Und niemand sichert zu, dass diese neu eingestellten Lehrkräfte dann nicht an GS-HS-RS-IGS-Oberschulen eingesetzt werden, mit A13, aber auch mit dem dort üblichen Deputat.
      Es ist nämlich ein Haushalts-Plan-ENTWURF.
      Darin steht

      Presseinfo der nds. Landesregierung schrieb:

      Niedersachsen gut gerüstet für „G9“ Aufgrund des wieder einzurichtenden 13. Jahrgangs an den Gymnasien und den nach Schulzweigen gegliederten Kooperativen Gesamtschulen (KGS) entsteht ein großer Bedarf an Lehrkräften mit Gymnasiallehramt.
      In den letzten Jahren bereits eingestellte Gymnasiallehrkräfte, die bis zum Beginn des Schuljahres 2020/2021 an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie an Oberschulen abgeordnet waren, müssen dort ersetzt werden.


      Die Unterrichtsversorgung soll perspektivisch auf möglichst 100 Prozent gesteigert werden.


      Daher sollen vom 1.8.2020 an 1.425 zusätzliche Planstellen für Studienrätinnen und Studienräte an den Gymnasien und Gesamtschulen geschaffen werden.


      Damit ist die Ausstattung der Schulen mit Lehrkräften zur Umstellung auf die neunjährige Schulzeit bis zum Abitur vollständig abgeschlossen.
      siehe mf.niedersachsen.de/download/1…altsplanentwurf_2020_.pdf

      Wenn man sich mit den Feinheiten beschäftigt, wird man erkennen, dass dort nicht steht, dass die Stellen am Gymnasium ausgeschrieben werden und dass die Stunden am Gymnasium verbleiben werden.
      Mit den ausgeschriebenen Stellen soll der allgemeine Lehrermangel behoben werden und die Abordnungen "erstetzt" werden - also (halb-)jahresweise wieder neue Abordnungen.

      Die Schule plant jetzt mit dir.
      Wenn du dich anders entscheidest, mach es schnell.
      Ansonsten gibt es einen komplett neuen Stundenplan zu erstellen und Abordnungen oder Vertretungen müssen nun noch organisiert werden, obwohl die Schulen in der unterrichtsfreien Zeit angekommen sind.
    • Ich finde es ehrlich gesagt schlimm, wie oft studierte Menschen, die ja auch unterrichten wollen, a) keine Ahnung von den einfachsten Aspekten des Beamtenrechts haben und b) auch nicht in der Lage sind, da mal Google zu bemühen ...

      Also, Beamte haben keinen Vertag, daher kann man auch von keinem zurücktreten. Das Beamtenverhältnis wird begründet durch die Entgegennahme der Urkunde. Wenn Du die also nicht entgegen nimmst, bist Du eben auch weiter ohne Planstelle. Was allerdings auf einem anderen Blatt steht ist, inwiefern sich das bei zukünftigen Bewerbungen negativ auswirkt. Für NDS kenne ich mich da nicht aus, aber in Hessen gäbe es da ggf- "Strafpunkte" für die Rangliste.
    • Hinterm Zaun sind die Früchte halt immer soooo viel süßer... Weißt du, ob du kommendes Jahr eine Stelle an einer Wunschschule und nicht an einem Brennpunktgymnasium und natürlich ohne Abordnung bekommst? Ach, was fang ich überhaupt an: Warte auf die perfekte Gymstelle im schnicken Akademikerviertel aka eine "bessere" Schule! Die Schüler aller anderen Schulen verdienen Lehrer, die weniger borniert an Schulform und Standortbedingungen herangehen und die Herausforderung anzunehmen bereit sind in einem pädagogisch anspruchsvollen Umfeld fachlich gute Arbeit zu leisten.
    • Trantor schrieb:

      Was allerdings auf einem anderen Blatt steht ist, inwiefern sich das bei zukünftigen Bewerbungen negativ auswirkt. Für NDS kenne ich mich da nicht aus,
      Ich denke nicht, dass es eine Rangliste gibt.
      In Nds laufen die allermeisten Stellen schulscharf, das bedeutet:
      - Die offenen Stellen stehen im Portal
      - Die Bewerbungsmappen landen in der Schule.
      - Die SL sucht unter den BewerberInnen die aus, die am vielversprechendsten sind.
      - Es finden Bewerbungsgespräche statt.
      - Die SL erstellt eine Rangliste entsprechend der Vorgaben und mit Begründung, warum diese und nicht jene KollegIn ausgesucht wird.
      - Die Landesschulbehörde besetzt vorrangig nach dieser Rangliste, sofern das möglich ist.

      Zurzeit gibt es viele offene Stellen, also bekommen die BewerberInnen nachfolgend eine Liste, auf der alle Schulen stehen, die sie gerne im Team hätten und diese BewerberInnen auf Rang 1 gesetzt haben. Die BewerberInnen können dann überlegen, an welcher Schule sie zusagen und haben ca. 1 Woche Bedenkzeit.
      Da sie nur eine Stelle annehmen können, gehen die anderen Schulen womöglich leer aus.
      Ich bin nicht sicher, wie weit dann die Rangliste noch genutzt wird und ob den Bewerberinnen weitere Schulen angeboten werden.
      Bleibt die Schulstelle unbesetzt, geht es in die 2. Runde.

      Die 2. Runde:
      Alle offenen Stellen werden erneut ausgeschrieben.
      Alle unversorgten BewerberInnen werden automatisch zugeteilt, Bewerbungsmappen werden nur nach Anfrage durch die Schule geschickt/ abgegeben.
      Die SL kann bekommt die Liste und kann wieder auswählen, Bewerbungsgespräche führen.
      Es gibt dann ein schnelleres Verfahren. Bei Zusage durch eine Bewerberin wird die Einstellung vollzogen.

      Konkret:
      An der Schule, an der du jetzt absagen würdest, kämest du bei der nächsten Bewerbung womöglich nicht auf Rang 1, dein Name und deine Absage sind bekannt und sicher nicht vergessen.
      An einer anderen Schule kommt es auf deine Bewerbung an und darauf, welchen Eindruck die Schule von dir gewinnt ...
    • Gnossos schrieb:

      ...
      Wie hoch schätzt ihr bei 1425 Planstellen für Gym und IGS ein, dass ich eine Stelle an einem Gymnasium erhalte?...
      Ohje, ich glaube, die Wahrscheinlichkeit kann dir niemand ausrechnen. Ich verstehe, dass dir diese Schule als Neueinsteiger Angst macht. Ich kann allerdings aus Erfahrung sagen: aufs Kollegium und den Schulleiter kommt es an. Ein schickes Altbau-Gymnasium kann auch ätzend sein, wenn sich die Eltern mit dir anlegen und du keinen Rückhalt von oben bekommst. So als Beispiel.

      Ich kann dir deine Frage nicht beantworten, würde die Schule aber als Schicksalswink sehen und erst mal abwarten :)
    • CDL schrieb:

      Ach, was fang ich überhaupt an: Warte auf die perfekte Gymstelle im schnicken Akademikerviertel aka eine "bessere" Schule!
      Hm, ich muss auch sagen, dass ich im Jahr 1999 froh war irgendwo unterzukommen. Zudem habe ich mir immer die Neugierde behalten! Kein Schüler frisst dich auf! Aber, der Schüler hat ein Recht, sich zu wehren, wenn er schlechte und unmotivierte Lehrer bekommt! Man muss sich auch die Freude am Beruf -ja die gibt es!!- nicht nehmen lassen. Stimmt, gerade die Kinder in der vermeintlich schlechten, "abgerockten" Schulen brauchen gute Lehrer und geben das dann auch wirklich zurück! Ich bin immer noch total begeistert vom Zusammenhalt und von der Motivation der Kolleginnen und Kollegen an meiner alten HS. Tolles Team!
    • Ich würde, von den anderen Aspekten mal abgesehen, diesen Zeitungsartikel mal hinterfragen. Die Umstellung von G8 auf G9 geschieht weitgehend stundenneutral, von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass da so viele Stellen entstehen!
    • Wie das offizielle Verfahren ist, ist eine Sache, wie die Realität aussieht, eine andere.
      Ich war als Personalrat bei ca. 20 Einstellungsverfahren an meiner Schule beteiligt. Neben den offiziellen Unterlagen gibt es immer auch inoffizielle Informationen und dabei ist ganz wesentlich, ob ein Bewerber eine angebotene Stelle voraussichtlich auch annehmen wird. In allen 20 Verfahren hat der an 1 gesetzte Bewerber die Stelle auch angenommen (oder andersrum: man hat jemanden an 1 gesetzt, bei dem man sich dessen sicher war). Wenn wir nicht sicher sind, dass wir mindestens einen guten Bewerber haben, der auch zu uns will, wird bei uns auch gar keine Stelle ausgeschrieben.
      Wenn ein Bewerber eine Stelle woanders annimmt und dann abspringt, würden wir das definitiv beim nächsten Verfahren mitkriegen und ich bin mir sehr sicher, dass so jemand bei uns nicht auf Platz 1 landen würde. Wir sind allerdings auch eine der oben beschriebenen Schulen - klassisches Gymnasium in einer Großstadt, das sich die Bewerber aussuchen kann.
      Von daher solltest du damit rechnen, dass die Situation im nächsten Jahr ähnlich ist: aufgrund des erhöhten Bedarfes sind die Chancen sicher gut, dass du wieder eine Stelle kriegen wirst, bei den attraktiven Schulen bist du durch dein Verhalten in diesem Durchlauf aber wahrscheinlich raus.
    • goeba schrieb:

      Ich würde, von den anderen Aspekten mal abgesehen, diesen Zeitungsartikel mal hinterfragen. Die Umstellung von G8 auf G9 geschieht weitgehend stundenneutral, von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass da so viele Stellen entstehen!
      Das ist falsch, da die Einsparung durch die Umstellung in de letzten 5 Jahren bereits erfolgt ist. Es wird ja bereits seit 5 Jahren nach der G9-Stundentafel unterrichtet. Im nächsten Jahr wird an den meisten niedersächsischen Gymnasium kein Abitur abgenommen, die 12er Schüler bleiben ein Jahr länger, neue 5er werden trotzdem eingeschult und der Lehrerbedarf steigt an den Gymnasium schlagartig um ca. 10%. Das müsste man eigentlich mitbekommen haben, wenn man an einem niedersächsischen Gymnasium unterrichtet.
    • Palim schrieb:

      Konkret:
      An der Schule, an der du jetzt absagen würdest, kämest du bei der nächsten Bewerbung womöglich nicht auf Rang 1, dein Name und deine Absage sind bekannt und sicher nicht vergessen.
      Ich würde das noch weitergreifend fassen und in die gleiche Richtung denken, wie Moebius.
      Schulleiter kennen sich untereinander. Sie sprechen miteinander. Auf informellem Wege. Wenn man sich mal beim Wandern trifft. Oder so.
      Ein Bewerber, der schon einmal quasi grundlos in letzter Sekunde abspringt, macht da mit Sicherheit seine Runde.

      Offiziell würde das natürlich niemand sagen. Ich auch nicht.


      kl. gr. frosch
      Man sollte darauf achten, seinen Kindern den richtigen Glauben zu vermitteln. ... Den an sich selbst.
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      Merke: wer auf dem Rad friert, fährt zu langsam. (By O.Meier ;) )
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      Die meisten meiner Beiträge entstehen auf einer tablet-Tastatur. Da es dort kein haptisches Feedback gibt, schleichen sich schneller Tippfehler ein. Sorry.
    • Nicht jeden Namen, der sich mal bewirbt. Aber Namen von Bewerbern, die ... (ich sage es mal aus Schulleitersicht, auch wenn ich den Gnossos schon verstehen kann) ... unangenehm auffallen. Die merkt man sich.

      kl. gr. frosch

      P.S.: ja, ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich sowas schreibe.
      Man sollte darauf achten, seinen Kindern den richtigen Glauben zu vermitteln. ... Den an sich selbst.
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      Merke: wer auf dem Rad friert, fährt zu langsam. (By O.Meier ;) )
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    • @Moebius : Das kommt wohl etwas auf die konkrete Personalsituation vor Ort an. Wir hatten wenige Pensionierungen, haben aktuell eine Unterrichtsversorgung von deutlich über 100% (auf dem Papier, ihr kennt das), und werden sicherlich nicht die von Dir berechneten 10% neue Stellen bekommen, sondern wir müssen dann auf einige Annehmlichkeiten (kleinere Kurse etwa) verzichten.

      Vorausschauende Schulleiter werden alles dafür getan haben, den absehbaren zusätzlichen Bedarf schon teilweise vorher zu decken, damit es eben nicht "plötzlich" passiert (und man dann ggf. nicht genügend passende Bewerber hat).

      Von der Logik her kann ich Dir folgen, aber rein praktisch glaube ich nicht an massenweise neue Stellen. Bei uns jedenfalls ganz bestimmt nicht (aus den oben genannten Gründen), an manchen anderen Schulen mag es zutreffen.
    • klar gibt es sowas, aber lehrer haben eh schon immer zuviel angst vor vorgesetzten, behörden und irgendeinem malus in der akte. vielleicht sollte man grundsätzlich überlegen, warum soviele lehrer ans gym wollen und soviele auf keinen fall an die igs. das scheint mir irgendwie nicht für diese schulart zu sprechen.
    • Also in Bayern hieß es bei uns damals immer: einmal eine Planstelle abgelehnt ... nie wieder eine Chance. Ich weiß nicht, ob das so absolut gilt, aber ich kenne Leute, die eine Planstelle abgelehnt haben (zu weit ab vom Schuss) und dann nie wieder etwas bekommen haben. Die Gegenbeispiele lassen sich aber wahrscheinlich auch finden.