Arbeitszimmer

  • Hallo,


    ich bin neu hier und suche Tipps und vielleicht auch Tricks, was das Arbeitszimmer anbetrifft. Wir wohnen hier in einer netten 3-Raum-Wohnung, die neue Mitbewohnerin kräht so langsam allerdings nach einem Kinderzimmer, ich werde also mein Arbeitszimmer räumen müssen. Leider ist die Wohnung an sich so winzig, dass kein weiterer Platz für eine Arbeitsecke vorhanden ist. Wohnungen mit vier Räumen sind hier in der Stadt relativ selten und zudem übermäßig teuer, die Mietkosten würden sich, zögen wir um, mindestens verdoppeln, eher verdreifachen. Jetzt überlege ich, ein Arbeitszimmer außerhalb anzumieten oder mich in eine Bürogemeinschaft einzumieten. Wer hat damit Erfahrungen gesammelt und mag berichten?


    Schönen Abend noch!

    :)

  • Tatsächlich habe ich ein paar Kollegen mit kleinen Kindern, die nach dem Unterricht noch ein paar Stunden bleiben und ordentlich was wegschaffen. Klar, vormittags im Lehrerzimmer bekommt man nichts geschafft, aber nachmittags?

  • Ich hatte es mal überlegt, dann aber eine größere Wohnung gefunden.


    Es hat, wenn ich mich erinnere und es nicht geändert wurde, den Vorteil, dass man die Mietkosten komplett bei der Steuer angeben kann und nicht nur 1250 Euro.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Das stimmt nicht. Die absetzbaren Kosten sind auf 1.250 € begrenzt.

    Auch bei einer źweitwohnung nur zum arbeiten? Dann wurde das geändert. Für mich war das damals der entscheidende Punkt, hatte mich daher genau informiert (ist aber schon etwas her).

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  • Tatsächlich habe ich ein paar Kollegen mit kleinen Kindern, die nach dem Unterricht noch ein paar Stunden bleiben und ordentlich was wegschaffen. Klar, vormittags im Lehrerzimmer bekommt man nichts geschafft, aber nachmittags?

    Hier ist noch ein Hort an der Schule, der ab Mittag Teile der Klassenräume nutzt. Zudem ist die 6. Stunde bei uns nach 14 Uhr aus und das Kind muss relativ zeitnah dazu von der Tagesmutter abgeholt werden. Das ist damit auch leider keine Option.

  • Ich werde mir mal dieser Tage einen Coworkingspace hier in der Straße anschauen, den ich gerade gefunden habe. Ein fester Schreibtisch ist dort halbwegs bezahlbar und es sind ein paar nette Features im Mietpreis enthalten (drucken, kopieren, Kaffee).

  • Jetzt überlege ich, ein Arbeitszimmer außerhalb anzumieten oder mich in eine Bürogemeinschaft einzumieten.

    Das ist vielleicht bei euch auch nicht so richtig preiswert. Ich find's jedenfalls übertrieben.


    Ich würde mir eher überlegen, die Stadt zu wechseln, also Versetzung. Ein Lehrereinkommen sollte für eine Immobilie reichen, mindestens Doppelhaushälfte. Statt dessen Mondmieten bezahlen, fiele mir nicht ein.


    Übergansgweise: Mit Laptop und Schubladenwagen am Küchentisch?

    Leider nein. Ich bin auch kein Klassenlehrer mit Klassenzimmer.

    Hm, dann kannste die Arbeiten wohl nicht erledigen.

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

  • Ich denke nicht, dass das auf viel Verständnis stoßen würde...

    Ja, ist bekannt. Ganz normale Normalitäten stoßen in der Schule schon mal auf Unverständnis. In der Konsequenz mietet man vielleicht nicht nur ein Arbeitszimmer sondern auch einen Unterrichtsraum. Dann spart der Schulträger noch mehr.

  • Ich würde mir eher überlegen, die Stadt zu wechseln, also Versetzung. Ein Lehrereinkommen sollte für eine Immobilie reichen, mindestens Doppelhaushälfte. Statt dessen Mondmieten bezahlen, fiele mir nicht ein.

    Dann können wir die Schulen in Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und München aber schließen.

  • Ganz normale Normalitäten stoßen in der Schule schon mal auf Unverständnis.

    Da stimme ich dir vollkommen zu: Ausstattung der Fachräume und Beschaffung von Medien und Material wird ja gerne an die Fachlehrer weitergereicht.

    Aber hier macht sich der/die TE doch selbst das Leben schwer:

    [Ironie an]

    "Hilfe! Ich wohne in einer WG, die ich auf keinen Fall verlassen will. Deswegen darf meine super nette Mitbewohnerin auch mein Arbeitszimmer als Kinderzimmer haben. Der Rest der Wohnung ist leider so klein, dass man da nur stehen und sich nicht hinsetzen kann. Daher gibt es da auch keinen Platz für einen Tisch, auf den ein Laptop oder ein DIN A4 Heft passt. Die Möbel im Lehrerzimmer gefallen mir nicht, die stören mein Qi beim Arbeiten. Was soll ich nur tun? So kann ich doch nicht arbeiten! Ich suche dringend ein schickes Hotelzimmer, wer kann mir was empfehlen?"

    [/Ironie aus]

  • Dann können wir die Schulen in Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und München aber schließen.

    Nö, dann muss es nur für diese Schule entsprechende Konsequenzen ziehen.

  • Da stimme ich dir vollkommen zu: Ausstattung der Fachräume und Beschaffung von Medien und Material wird ja gerne an die Fachlehrer weitergereicht.

    Aber hier macht sich der/die TE doch selbst das Leben schwer:

    [Ironie an]

    "Hilfe! Ich wohne in einer WG, die ich auf keinen Fall verlassen will. Deswegen darf meine super nette Mitbewohnerin auch mein Arbeitszimmer als Kinderzimmer haben. Der Rest der Wohnung ist leider so klein, dass man da nur stehen und sich nicht hinsetzen kann. Daher gibt es da auch keinen Platz für einen Tisch, auf den ein Laptop oder ein DIN A4 Heft passt. Die Möbel im Lehrerzimmer gefallen mir nicht, die stören mein Qi beim Arbeiten. Was soll ich nur tun? So kann ich doch nicht arbeiten! Ich suche dringend ein schickes Hotelzimmer, wer kann mir was empfehlen?"

    [/Ironie aus]

    Ich glaube die Familie der Threaderstellerin hat Zuwachs bekommen, der ein eigenes Kinderzimmer braucht.

  • Falls das möglich ist: Soviel digitalisieren wie geht und Papier gar nicht erst annehmen (braucht Umgewöhnung).

    Ansonsten: Auf halbem Weg zur Fast-Voll-Digitalisierung habe ich mit einem Koffer gearbeitet (größer als ein Aktenkoffer, kleiner als ein Reisekoffer) in dem alle aktuellen Arbeitsmaterialien so organisiert waren, dass ich jede hinreichend große Fläche in ca. 2 Minuten in einen Arbeitsplatz verwandeln konnte. Abbau ca. 5 Minuten um die Ordnung zu erhalten.

    Was ich im Halbjahr nicht brauchte kam in den Keller.

    Alternativ: Rollcontainer (Schubladen waren für mich nicht passend), Kiste mit Einlegeböden und Fächern etc. pp.

  • Deswegen darf meine super nette Mitbewohnerin auch mein Arbeitszimmer als Kinderzimmer haben.

    Was hältst du von dieser Interpretation: Der/die TE hat ein Kind, dass er/sie als "neue Mitbewohnerin" bezeichnet hat? Ansonsten, ja, shee ich auch das es andere Lösungen für dieses Problem gibt.

  • Wer hat damit Erfahrungen gesammelt und mag berichten?

    Ich habe Erfahrungen damit gesammelt, dass es auch zu viert in einer 3-Zimmer-Wohnung geht. Klar, nicht immer superpraktisch, aber es gibt Möglichkeiten. Ich arbeite z.B. am Laptop (habe keinen Desktop-PC) und habe ein mobiles Büro ;) - heißt, ich gehe immer da hin, wo ich gerade die nötige Ruhe finde, um zu arbeiten, das ist auch mal die Küche oder das Schlafzimmer. Wenn die Kinder im Wohnzimmer abhängen, bin ich auch schonmal an einen der Kinder-Schreibtische gegangen.


    Lärmschutz-Kopfhörer habe ich auch, wenn es ganz hart kommt.

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