Umfrage zur Impfbereitschaft gegen Corona

  • Hier übrigens ein Beispiel zum Thema Panikmache, in diesem Fall mit Bezug auf die Fragestellung, ob die Impfstoffe gegen die neue Virusvariante helfen werden. Das sagen anerkannte Expert*innen:

    Also alles noch unklar, aber die Tendenz ist eher positiv.


    Aus der Tastatur von Nymphicus liest sich das dann wie folgt:

    Zu Omikron ist zu sagen, dass wir nicht sagen können ob es kränker macht als Delta. Höchstwahrscheinlich wird es aber denn Impfschutz aushebeln und ist ein äußerst ansteckendes Biest (ansteckender als Masern) und sowieso schon weltweit verteilt. Es wird also kommen und wir haben jetzt mal wieder ein neues Problem. Es wird übel werden, vorallem die Leute in der "Covid ist sogut wie vorbei"-Traumwelt leben werden ein bitteres erwachen haben.

    Kann ja jetzt jeder selbst beurteilen, ob hier ein gewisser Dramatisierungseffekt stattgefunden hat oder nicht.

  • Ganz so einfach ist es nun doch nicht:

    „Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC sorgt sich um mögliche Auswirkungen der neuen Corona-Variante Omikron auf den Impfschutz. B.1.1.529 sei die am stärksten abweichende Variante, die bislang während der Pandemie in umfassenden Zahlen entdeckt worden sei, teilte die in Stockholm ansässige Behörde in einer Einschätzung zur Bedrohungslage durch die neue Virus-Variante mit. Dies wecke ernsthafte Sorgen, dass sie die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte.“

    https://www.tagesschau.de/ausl…variante-omikron-101.html


    Konjunktiv.

    Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

  • Auf gut Deutsch: Wir wissen noch nichts. Wenn wir Pech haben, stehen uns ein paar echt harte Wochen vor. Wenn das Ding sich wirklich so leicht überträgt, wird uns der Sommer auch nicht viel helfen. Dann müssen wir warten bis wir neue Impfstoffe haben.

    Wenn wir allerdings Glück haben, ist das Ding überhaupt nicht gefährlich.

  • Lauterbach und Drosten haben schon oft Aussagen getätigt, die im Nachhinein äußerst fragwürdig erscheinen. Das ist auch z.T. verständlich. Was würde zum gegenwärtigen Stand der Impfkampagne passieren, wenn man die Wirksamkeit des Boosters für Omicron in Frage stellen würde? Aber einem akademisch gebildeten Publikum muss zuzumuten sein, zwischen den Zeilen zu lesen. Sie schränken ihre Aussage wohlweislich mit "wahrscheinlich", "vermutlich" ein.


    Wir haben sehr klare Anzeichen für massives Immune Escape. Delta hatte zum Wildtyp 2 Änderungen am Spike und die Effizienz sank deutlich ab. Diese Variante hat 32 Veränderungen. Man kann anhand der Veränderungen und anderer Varianten zum Teil schon jetzt die Wirkung einschätzen. Vgl. hier:

    Natürlich gibt es Grund zur Sorge. Eine normale Reaktion wäre gewesen nach Infos, Belegen für die mein Urteil zu fragen, statt sich gleich wieder zu mokieren, weil man irgendwie eine Schlagzeile gefunden hat, die dem nicht widerspricht. Im Moment findet man zu allem und nichts eine passende Schlagzeile.

  • Natürlich kann noch niemand etwas genaues wissen, dazu ist die Variante zu jung.


    Ich ergänze zu ninales Link einen neueren der Tagesschau https://www.tagesschau.de/coro…iante-suedafrika-101.html


    Drei verschiedene Aussagen daraus


    "Die Wissenschaftlerin Susan Hopkins vom Imperial College in London bezeichnet die neue Variante als "die besorgniserregendste, die wir je gesehen haben." Der Grund: In den vergangenen Wochen waren die Infektionszahlen in Südafrika auf einem relativ niedrigen Niveau, doch vor allem in der Provinz Gauteng stiegen die Fallzahlen in kurzer Zeit sehr stark an. Durch Sequenzierungen wurde klar: Fast alle Proben aus dieser Region stammten von einer neuen Variante, B.1.1.529 genannt, die nun Omikron heißt.

    Hartmut Hengel, Leiter der Virologie am Uniklinikum Freiburg, nimmt diese Virusvariante sehr ernst, warnt jedoch vor Alarmismus: "Offenbar hat sich diese Virusvariante in Südafrika schneller verbreitet als die Delta-Variante. Aber es gibt noch keine wissenschaftliche Publikation zu der Ausbreitung, noch sind diese Einschätzungen sehr vorläufig."

    Wie in Europa war auch in Südafrika die Delta-Variante vorherrschend. Sie gilt als deutlich ansteckender als alle vorherigen Varianten des Coronavirus.

    Richard Neher, Leiter der Forschungsgruppe "Evolution von Viren und Bakterien" an der Universität Basel, erklärt, es sei durchaus vorstellbar, dass die neue Omikron-Variante sehr übertragbar sei. "Die Variante scheint sich in Südafrika gegen Delta durchzusetzen. Allerdings sind in Südafrika die Fallzahlen derzeit recht niedrig, was die Interpretation erschwert. Unter welchen Bedingungen sich diese Variante schneller überträgt als Delta, ist im Moment nicht klar. Die nächsten Tage werden hier hoffentlich mehr Antworten liefern." Die Variante sei unerwartet gekommen, die Kombination an Mutationen in ihrem Genom sind laut dem Forscher "bemerkenswert"."

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Um das mal zu illustrieren:


    Man weiß genug welche Antikörperepitope der Körper so herstellt gegen SARS-CoV2. Man kann das Spike konkret modellieren. Unten kann man sehen wie stark Omikron mutiert ist. Ein Experte kann anhand der molekularen Struktur ein gut begründbare Vorhersage machen, welche Antikörper dadurch wegfallen. Man kann nicht "noch garnichts" sagen, die Besorgnis kommt nicht von ungefähr. Wir sequenzieren tausende SARS-CoV2 Mutation, es herrscht mit gutem Grund Alarmstimmung. Aber Müller-Lüdenscheid weiß ohne diese Hintergrundinfos natürlich sofort bescheid.



  • Lauterbach und Drosten haben schon oft Aussagen getätigt, die im Nachhinein äußerst fragwürdig erscheinen. Das ist auch z.T. verständlich. Was würde zum gegenwärtigen Stand der Impfkampagne passieren, wenn man die Wirksamkeit des Boosters für Omicron in Frage stellen würde? Aber einem akademisch gebildeten Publikum muss zuzumuten sein, zwischen den Zeilen zu lesen. Sie schränken ihre Aussage wohlweislich mit "wahrscheinlich", "vermutlich" ein.

    Man kann sich also auf die Aussagen von Drosten und Lauterbach nicht verlassen, weil diese eine politische Agenda verfolgen? Aha.

    Und selbstverständlich schränken sie ihre Aussagen ein, die Variante ist erst seit ein paar Tagen bekannt und entsprechend gibt es noch keine Gewissheiten. Dasselbe macht übrigens der ebenfalls zitierte Herr Ulrichs, der seine Skepsis bezüglich der Impfwirkung mit dem Konjunktiv versieht.

  • Man kann sich also auf die Aussagen von Drosten und Lauterbach nicht verlassen, weil diese eine politische Agenda verfolgen? Aha.

    Und selbstverständlich schränken sie ihre Aussagen ein, die Variante ist erst seit ein paar Tagen bekannt und entsprechend gibt es noch keine Gewissheiten. Dasselbe macht übrigens der ebenfalls zitierte Herr Ulrichs, der seine Skepsis bezüglich der Impfwirkung mit dem Konjunktiv versieht.

    Ich schätze grundsätzlich beide, aber ich denke, dass sie ihre Aussagen entsprechend framen um die Impfkampagne nicht zu gefährden. Aus spieltheoretischer Sicht ist es bis auf Weiteres erstmal sinnvoll weiter zu impfen. Aber natürlich kann man sich auf das was in den Schlagzeilen steht nicht verlassen, gerade das kritisiere ich ja. Das verrät einem schon der Blick in die Zeitung wo alle paar Tage und manchmal auch gleichzeitig völlig Widersprüchliches auftaucht.


    Erinnerst Du dich noch an Drostens "Ist nur ein harmloses Erkältungsvirus?" oder die Kampagne, dass Masken nicht schützen würden? Oder dass Drosten "plötzlich" durch den Zufallsfund einer 100 Jahre alten Studie zu der Einsicht gelangte, dass Schulschließungen hilfreich sein könnte? Natürlich wird PR getrieben und versucht die Medien "pädagogisch" zu nutzen. Oder meinst Du Lauterbach hat nicht gewusst, dass 2G nicht reicht und sogar ein Problem ist, als er es letzte oder vorletzte Woche empfahl in Übereinstimmung mit der damaligen Ampellinie? Überrascht dich das?

  • Meine Tochter ist wegen Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe früh geimpft worden, sie ist 17;5. Im Impfzentrum hat sie die Booster-Impfung bekommen. Keiner hat gesagt, sie müsste dazu 18 sein. Im Impfzentrum war es richtig leer, hat mich schon gewundert, nach 30 Minuten waren wir wieder draußen. Hier, mitten im Ruhrpott, ist es zur Zeit -glaube ich- gar kein Problem geimpft zu werden. Ein paar Impfzentren haben wieder auf, Impfbusse stehen täglich in den Innenstädten und beim Arzt gibt es auch Termine.

  • Ich glaube man muss Lauterbach und vor allem Drosten gar keine politische Gründe unterstellen. Ich finde, dass Drosten grundsätzlich eher positiv denkt. Letztlich ist die Gefahr, die von der Variante ausgeht sehr groß. Es kann aber auch alles falscher Alarm sein. Jetzt ist die Frage, wie ich damit umgehe. Drosten sagt, dass das Glas erstmal halb voll ist. Andere sehen es halb leer.


    Wir sind momentan allerdings in einer echt beschissenen Situation. Da kann ich einige schon verstehen, dass man kein Bock mehr auf "postiv denken" hat. Die Hospitalisierungsquote hängt 14 Tage hinterher. Die Belegung der Intensivstationen vielleicht noch mehr. Wir hatte am 26. November rund 76.000 Neuinfketionen, am 19. November 53.000 und für den 12. November 49.000. Die 7-Tage-Inzidenz geht seit Wochen nur nach oben. In Sachsen hat sie sich in 14 Tagen fast verdoppelt. Diese Leute werden in den nächsten Wochen auf den Intensivstationen landen. Selbst wenn wir morgen einen großen Lockdown machen. Vielleicht werden wir durch die 2G-Maßnahmen oder vor allem dadurch, dass die Menschen vernünftig und sich selber einschränken bald sinkende Zahlen haben. Aber wir sind jetzt schon einem Punkt, wo wir ein Problem mit den Intensivstationen haben. Wir haben jetzt 4300 Coronafälle. Ich denke es ist sicher, dass wir bei über 5000 landen. 6000 ist durchaus wahrscheinlich. Das war der Punkt, wo wir letztes Jahr bereits im Lockdown waren. Dieses Jahr haben wir weniger Personal und damit weniger Betten. Und es passiert noch nichts. Die Ampel hat die Möglichkeiten des Infektionsschutzgesetzes eingeschränkt. Wir sind gerade erst an dem Punkt, wo man überhaupt darüber nachdenkt, dass man etwas machen könnte. Bis wirklich etwas passiert, werden sicherlich 1-2 Wochen vergehen. Ich hoffe, dass ich Unrecht habe. Aber aus meiner Sicht sind die Prognosen sehr düster und das Szenario sehr wahrscheinlich. Die Frage ist nur noch, wie schlimm es wird.

  • Dann müssen wir warten bis wir neue Impfstoffe haben.

    Na hoffentlich gibts dann 'nen klassischen Impfstoff der nicht nur auf das Spikeprotein setzt.

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :_o_P


    8_o_)Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:

  • Auch bei den "klassischen" Impfstoffen läuft die Abwehr über das Spike-Protein, weil das nun mal der Mechanismus ist, mit dem der Virus in Zellen eindringt. Die Körperabwehr wird lediglich mit unterschiedlichen Methoden dazu trainiert, dieses Protein zu erkennen und an zu greifen. Auch bei durchgemachten Infektionen greifen die Antikörper anschließend das Spike-Protein an.


    Und nochmal: es gibt überhaupt keine belastbare Information darüber in wie weit der Impfschutz bei Omikron schwächer ist, das ist zum aktuellen Zeitpunkt reine Spekulation. Sicher ist dagegen, dass der Impfstoff nicht "wirkungslos" sein wird, es ist nach wie vor im Kern das gleiche Virus das sich nur innerhalb begrenzter Parameter verändern kann.

  • Moebius

    Ich gehe mal davon aus, dass ein SarsCov2-Virus aus mehr als dem Spikeprotein besteht, was dann für die Abwehr relevant sein kann. Und dass dieses "Mehr" hoffentlich nicht so mutationsfreudig ist wie das Spikeprotein.

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :_o_P


    8_o_)Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:

  • Moebius

    Ich gehe mal davon aus, dass ein SarsCov2-Virus aus mehr als dem Spikeprotein besteht, was dann für die Abwehr relevant sein kann. Und dass dieses "Mehr" hoffentlich nicht so mutationsfreudig ist wie das Spikeprotein.

    Du hast völlig Recht. Es gibt mindestens noch ein N-Protein und die Furin Cleavage Site. Mit denen wollte man nicht herumspielen, wegen Gefahren wie ADE und First Antigenic Sin. Achtung: Wer sein Gemüt schonen will, sollte nicht danach recherchieren. Im Moment lastet der ganze Selektionsdruck auf dem S-Protein, deswegen ist klar, dass sich dieses besonders schnell verändert.


    Ich weiß aber garnicht, warum sich jetzt alle damit beruhigen wollen, dass der Impfstoff (vielleicht!) noch wirkt. Der Impfstoff wirkt bereit jetzt, gegen Delta außerhalb eines kurzen Zeitfensters unzureichend. Können wir uns vielleicht einfach mal ehrlich machen und einen Misserfolg eingestehen?

  • Tja, das Problem ist, ob man sich - bei mir sind es in einer Woche 6 Monate - gleich boostern lässt oder noch etwas zuwartet, bis klar ist, was mit Omikron ist.

    Bei der Erstimpfung war es ähnlich - eine Woche nach meiner Impfung wurde Astra wegen der Hirnthrombosen ausgesetzt. Da war man dann schon leicht nervös.

  • Tja, das Problem ist, ob man sich - bei mir sind es in einer Woche 6 Monate - gleich boostern lässt oder noch etwas zuwartet, bis klar ist, was mit Omikron ist.

    Bei der Erstimpfung war es ähnlich - eine Woche nach meiner Impfung wurde Astra wegen der Hirnthrombosen ausgesetzt. Da war man dann schon leicht nervös.

    Bis Omikronupdate bei uns ankommt, wird es bestenfalls weit bis ins Frühjahr dauern. Ich rate jedem vom Zuwarten momentan ab, der sich bei diesen Inzidenzen nicht verlässlich isolieren kann.

  • Tja, das Problem ist, ob man sich - bei mir sind es in einer Woche 6 Monate - gleich boostern lässt oder noch etwas zuwartet, bis klar ist, was mit Omikron ist.

    Bei der Erstimpfung war es ähnlich - eine Woche nach meiner Impfung wurde Astra wegen der Hirnthrombosen ausgesetzt. Da war man dann schon leicht nervös.

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

  • Ist es nicht extrem unwahrscheinlich, dass die Impfstoffe gar nicht mehr gegen Omikron helfen? Selbst wenn sie weniger als gegen Delta helfen, kann die Wirksamkeit den Unterschied zwischen KH oder nicht bzw. ITS oder nicht bzw. Tod oder nicht machen. Und natürlich auch zwischen Überlastung der KH oder nicht.
    Ich für meinen Teil lasse mich boostern, sobald ich kann. Mein Zweittermin war Ende Juli, also bin ich im Januar beim Boostern. Und das rate ich auch allen in meinem Umfeld. Ärzte raten das hier übrigens auch (zumindest die Ärzte, die ich kenne, habe ich so von Bekannten/Freunden/Verwandten mitbekommen).

    Bildung ist die Fähigkeit, fast alles anhören zu können, ohne die Ruhe zu verlieren oder das Selbstvertrauen. (Robert Frost)

    Bildung kann einen sehr glücklich und gelassen machen. (Günther Jauch)

    Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt? (Ernst R. Hauschka)




  • Nochmal kurzer Hinweis zu den unterschieden in der Kommunikation.


    a) Rein spekulativer Panikmodus, der im besten Falle einfach nur auf die Nerven geht, im schlechtesten Falle den letzten Rest Durchhaltevermögens zerstört:

    Ich weiß aber garnicht, warum sich jetzt alle damit beruhigen wollen, dass der Impfstoff (vielleicht!) noch wirkt. Der Impfstoff wirkt bereit jetzt, gegen Delta außerhalb eines kurzen Zeitfensters unzureichend.

    b) sachliche Information:

    ...es gibt überhaupt keine belastbare Information darüber in wie weit der Impfschutz bei Omikron schwächer ist, das ist zum aktuellen Zeitpunkt reine Spekulation.


    In diesem Falle sorgt a) dafür, dass offenbar manche Leute sich fragen, ob sie sich überhaupt boostern lassen sollen. Glückwunsch für die Zerstörung des letzten Restes an Mitarbeitswillen der Gesprächsteilnehmer*innen.


    Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass du zu Hause nach einer Portion Pferdeentwurmung total entspannt einen Glühwein warmmachst. Was du aber hier und wahrscheinlich noch in anderen Filterblasen zerstörst, das ist leider kaum bezifferbar.

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