Umfrage zur Impfbereitschaft gegen Corona

    • Offizieller Beitrag

    Danke, antimon. Ich komme dann demnächst mal zum Radfahren vorbei.


    kl. gr. frosch


    Nachtrag: eine Kleinigkeit noch - könntet ihr die Berge bis dahin ein wenig plätten. ;) Danke.

    Österreich geht auch. Hier tragen die Biker ihre Räder die Berge rauf, Bergwandern...

  • Schön, wie du jede Auslandsreise damit gleichsetzst. Ich gehe zu überhaupt keinen Partys und verreise auch ins böse Corona Ausland.

    Epidemiologisch gesehen bist du aber eine Ausnahme. Oder sollte Spanien deiner Meinung nach nicht die Impfung kontrollieren, sondern welcher Art dein Urlaub sein wird? Ich finde diese Vergleiche mit der Bundeskanzlerin lächerlich. Das ist in etwa, wie wenn sich Siebtklässler aufregen, dass die Lehrer ein eigenes Lehrerklo haben. Ja, ich habe tatsächlich nicht dieselbe Rolle wie meine Schüler, obwohl wir alle Menschen sind und gleich vor dem Herrn.

  • Epidemiologisch gesehen bist du aber eine Ausnahme. Oder sollte Spanien deiner Meinung nach nicht die Impfung kontrollieren, sondern welcher Art dein Urlaub sein wird? Ich finde diese Vergleiche mit der Bundeskanzlerin lächerlich. Das ist in etwa, wie wenn sich Siebtklässler aufregen, dass die Lehrer ein eigenes Lehrerklo haben. Ja, ich habe tatsächlich nicht dieselbe Rolle wie meine Schüler, obwohl wir alle Menschen sind und gleich vor dem Herrn.

    Kann Spanien gerne machen, ich würde unterschrieben, dass ich nur am Strand liege und draußen esse ...


    Nicht falsch verstehen, den Vergleich mit der Bundeskanzlerin finde ich auch absurd, aber mir gefiel der Begriff Malleparty einfach nicht. Selbst auf Mallorca ist ein großer Teil, der an Party kein Interesse hat.

  • Den moralischen Anspruch der Politik hinter dem Satz: „Leute, bleibt zuhause“

    Ein solcher Anspruch interessiert mich nicht. Es geht um Vernunft. Die Fähigkeit dazu verliert man nicht durch das Aufzählen von Beispielen der Unvernunft. Eher im Gegenteil.

  • Ein solcher Anspruch interessiert mich nicht. Es geht um Vernunft. Die Fähigkeit dazu verliert man nicht durch das Aufzählen von Beispielen der Unvernunft. Eher im Gegenteil.

    Und wer bestimmt, was Vernunft ist, wenn sich nicht einmal Wissenschaftler einig sind? Ist das nicht ein höchst subjektiver Begriff?

  • Aber er eignet sich prima zur Selbsterhöhung. Wer anderen Unvernunft attestiert, ist freilich selbst vernünftig. Und richtig cool ist, dass man die Kriterien selber nach Gusto festlegen kann. Und ändern kann man die auch beliebig.

    Von wegen Schuft, ein Zyniker ist ein enttäuschter Idealist!

  • Und wer bestimmt, was Vernunft ist, wenn sich nicht einmal Wissenschaftler einig sind? Ist das nicht ein höchst subjektiver Begriff?

    Über was konkret sind sie sich denn uneins, dass "Leute, bleibt zu Hause" im letzten Jahr kein allgemeiner Konsens gewesen wäre?

  • Nach einem Konsens wurde nicht gefragt. Die Entscheidungen waren politische, nicht das Ergebnis eines Konsens. Auch nicht eines politischen. Deshalb wurde ja primär über Erlasse und Verordnungen "regiert".


    Und der "Konsens", den Du meinst, betraf doch weitestgehend das Privatleben. Sobald es um wirtschaftliche Interessen ging (so die richtige Wirtschaft, nicht der opferungswürdige Gastro-, Hotel-, Boutiquen-Bereich), gab es allenfalls schwammige bis keine Vorgaben zu Hause zu bleiben.

    Von wegen Schuft, ein Zyniker ist ein enttäuschter Idealist!

  • Und wer bestimmt, was Vernunft ist, wenn sich nicht einmal Wissenschaftler einig sind? Ist das nicht ein höchst subjektiver Begriff?

    Es ging doch um Aufrufe, nicht um Gesetze/Pflichten. Du kannst natürlich sagen "Nö, ich gehe raus".

    Bildung ist die Fähigkeit, fast alles anhören zu können, ohne die Ruhe zu verlieren oder das Selbstvertrauen. (Robert Frost)

    Bildung kann einen sehr glücklich und gelassen machen. (Günther Jauch)

    Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt? (Ernst R. Hauschka)




  • Es geht um Vernunft.

    Wenn es danach gehen würde, würde ich trotzdem in den Urlaub fahren, denn: In keiner meiner Lebenssituationen ist die Ansteckungsrisiko auch nur annähernd so hoch wie im Klassenzimmer mit 30 Schülern vor der Nase, die sich noch zum Testen alle die Masken runterziehen, auf das sie sich dann bei der Testerei erst recht gegenseitig (und auch mich) anstecken.


    Im Vgl. dazu ist das Risko in einem Hotel gering und das Risiko sich Corona einzufangen, wenn man mit einem Geländewagen durchs australische Outback tobt, dürfte sogar verschwindend gering sein.


    So lange die Politik/Gesellschaft von uns fordert morgens von 7.30 - 14.30 Uhr den Kopf hinzuhalten ohne Luftfilter, Plexiglaswände etc., die sie im Landtag alle haben, darf sie sich auch nicht beschweren, wenn wir danach wieder leben wollen wie vor der Pandemie.


    Nee du, wenn jemand "Vernunft" einfordert, dann müßte er erst einmal die größten Seuchenherde angehen. Also schickt die Amtsärzte durch die Schulen und dann wird klassenweise zur Impfung angetreten, wie früher in den 1950ern bis 90ern auch schon. Und ich spreche ausdrücklich von Zwangsimpfung, die dann ggf. auch mit polizeilicher Gewalt durchgesetzt wird. Aber so lange der Chef der Stiko den 12-15jährigen sogar die Impfung verweigert, hat das mit Vernunft in meinen Augen alles nichts mehr zutun sondern ist nur noch Gängelung.

  • In keiner meiner Lebenssituationen ist die Ansteckungsrisiko auch nur annähernd so hoch wie im Klassenzimmer mit 30 Schülern vor der Nase, die sich noch zum Testen alle die Masken runterziehen, auf das sie sich dann bei der Testerei erst recht gegenseitig (und auch mich) anstecken.

    Ich habe zwar keine Klassen mit 30 SuS, aber bei uns ist schon seit Längerem aufgrund der niedrigen Inzidenz keine Maskenpflicht mehr im Klassenzimmer. Mittlerweile trägt nur noch max. die Hälfte der Schülerschaft während des Unterrichts eine MNB (die KuK allerdings weiterhin, obwohl wir größtenteils geimpft sind). Nichtsdestotrotz haben wir seit Wochen keinen postiiv Getesteten mehr gehabt. Zufall oder Glück? Man weiß es nicht...

    Allerdings haben wir ja in einer ganzen Reihe von Räumen (in einem völlig neu errichteten Gebäude und in einem sanierten Gebäudeteil) Luftfilteranlagen.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Ich will jedenfalls nicht so etwas wie bei der Masernimpfung, wo die Schüler dann ungeimpft doch wieder im Unterricht sitzen, weil die Schulpflicht mehr zählt als die Impfpflicht.


    Und ja, nachdem ich als Zivi auf einer Kinder-Intensiven miterlebt habe, wie Eltern ihr Kind lieber sterben lassen wollten als einer Bluttransfusion zuzustimmen, sehe ich da die Führsorgepflicht des Staates gegenüber den Kindern durchaus als gegeben an, dann eben gegen den Willen der Eltern.

    Mein Oberarzt hat es damals "im Eifer des Gefechts" gegenüber den Eltern so formuliert: "Entweder sie unterschreiben hier oder ich entziehe ihnen wegen Kindeswohlgefährdung das Sorgerecht und unterschreibe selber! Ich werde den Knirps hier jedenfalls bestimmt nicht wegen ihrer religiösen Ansiuchten (Zeugen Jehovas) wegsterben lassen!"

    Vorgeschichte: Das Kind wurde damals schon auf Anordnung des Jugendamts vom Amtsarzt bei uns eingeliefert, weil die Eltern eine Behandlung abgelehnt haben.


    Wenn Du sowas mal über Wochen und Monate mitgemacht hast, kennst du kein Pardon mehr.

  • Also schickt die Amtsärzte durch die Schulen und dann wird klassenweise zur Impfung angetreten, wie früher in den 1950ern bis 90ern auch schon.

    Ich bin 1978 eingeschult worden, bin aber nie in der Schule von irgendeinem Amtsarzt geimpft worden. Solche Reihenimpfungen gab es bei uns nicht (zumindest zu meiner Schulzet in den von mir besuchten Schulen nicht). Meine Eltern haben mich vom Haus- bzw. Kinderarzt impfen lassen.

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  • Ich wurde in der Schule gegen so ziemlich alles geimpft (außer Röteln, gab es nur für Mädchen) und habe entsprechend alle Standard-Impfungen ziegfach bekommen, eben vom Amtsarzt, vom Kinderarzt, beim Unfall im Krankenhaus präventiv auch noch einmal, ...

  • Ich bin 1978 eingeschult worden, bin aber nie in der Schule von irgendeinem Amtsarzt geimpft worden. Solche Reihenimpfungen gab es bei uns nicht (zumindest zu meiner Schulzet in den von mir besuchten Schulen nicht). Meine Eltern haben mich vom Haus- bzw. Kinderarzt impfen lassen.

    Da das Schnabelgetier nicht ganz eindeutig mit seiner Standortbestimmung war, könnte durchaus das andere Deutschland gemeint sein. Davon soll es ja faktisch zwei gegeben haben.


    PS: Ich meine, mich an eine Schluckimpfung im 6. Schuljahr in Deutschland West (so um 1987) erinnern zu können. Da kam auch noch ein Schulzahnarzt. Gibt's das noch?

    Von wegen Schuft, ein Zyniker ist ein enttäuschter Idealist!

  • Eine Impfpflicht (die uns echt weiter brächte) macht nur Sinn, wenn man sie auch durchsetzt.

    Naja, das sehe ich anders. Bei der Masernimpfpflicht in Schulen und Co. ist es doch mWn so, dass man jedes Jahr wieder eine Strafe zahlen muss, die das Kind nicht geimpft ist. Wenn das so auch bei Corona wäre, würden sich die allermeisten impfen lassen. Außer wohlhabende Impfgegner, die dies aus reiner Überzeugung sind.

    Wäre die Strafe z. B. 1k € pro Jahr und Person, wären die Impftermine in NRW sicher sehr schnell ausgebucht.

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