Aufhebung Präsenzpflicht NRW ab 14. Dezember

  • Die Formulierungen in der Schulmail und auf der Webseite des MSB sind hinsichtlich der 07./08.01. unterschiedlich. Aber das ist auch nicht wichtig. Denn es ist offensichtlich, dass vieles von dem Bund-Länder-Treffen am 05.01.21 abhängt. Dieses muss zunächst abgewartet werden. Und das wäre zu kurzfristig bis unmöglich für die Terminierungen und Umsetzungen von Leistungsüberprüfungen am 07./08.01., auch im Falle einer Lockerung, die wiederum, wenn überhaupt, erst nach den 10.01. eintreten kann. Dumm ist zunächst, dass ich meinen SuS nichts sagen kann, ob und wie die Klausuren geschrieben werden und ob und wie sie darauf vorbereiten können, falls Änderungen wie z.B. Ersatzleistungen zustande kommen sollten.

    Geht auch super per Videokonferenz.

    Für Remote-Klausuren haben wir sogar ein Handout.

    Soweit ich weiß, es gibt keine einheitlichen Regelungen für sog. Remote-Klausuren und mündliche Prüfungen über Videokonferenz. Daher hätte ich da Bedenken allein wegen Chancengleichheit.

  • Soweit ich weiß, es gibt keine einheitlichen Regelungen für sog. Remote-Klausuren und mündliche Prüfungen über Videokonferenz. Daher hätte ich da Bedenken allein wegen Chancengleichheit.

    Das mag ja sein, aber wie erbringen denn bei euch SchülerInnen, die komplett im Distanzlernen sind ihre Leistungsnachweise?

    Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.

  • Es ist doch kein Kuschelsemester, wenn in einigen Fächern eine Klausur weniger geschrieben wird.

    Unabhängig von der Debatte ob es ein Kuschelsemester ist oder nicht:

    Ich bin auch froh, dass in der S II alle Klausuren geschrieben werden.

    > Als Training für die Vorbereitung auf die Q-Phase

    > Als Training für die Abiturklausuren

    > Als Training für den hilfsmittelfreien Teil in Mathe

    > Um zu verhindern, dass SuS sagen: "Ja aber genau die Klausur hätte ich ja viel besser geschrieben" / als Chance für SuS, die die 1. Klausur nicht so gut hatten (gerade in de Q-Phase wichtig oder falls sich SuS mit dem HJ-Zeugnis irgendwo bewerben möchten)

  • > Um zu verhindern, dass SuS sagen: "Ja aber genau die Klausur hätte ich ja viel besser geschrieben" / als Chance für SuS, die die 1. Klausur nicht so gut hatten (gerade in de Q-Phase wichtig oder falls sich SuS mit dem HJ-Zeugnis irgendwo bewerben möchten)

    Ich ergänze noch die Schüler mit einem Glückstreffer in der ersten Klausur ;)

  • Kuschelig? Hoffe, das ist ein Scherz. Ich bezweifele daran, dass es so kuschelig für die SuS ist. Die wollen schreiben, aber dürfen jetzt nicht und im Januar wird eher nichts.

    Kuschelig im Sinne von "Es wird nur eine Klausur geschrieben" und das "Bemühen" ja so hoch angesehen. Nicht im Sinne von körperlich kuscheln :D


    Wir schreiben diese Woche noch und im Januar ab 11.1. selbstverständlich auch noch.

  • Leute, die "schnell noch" Geschenke kaufen.

    Wo ist das Problem? Bzw. hier kann man generell den Lockdown auch in Frage stellen:


    Spahn im September: "„Man würde mit dem Wissen heute, das kann ich Ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch mal passieren.“"


    Das Problem ist eher, wenn ich mich mit Freunden gemütlich in der Stadt treffe und dort bummeln gehe, nicht wenn ich alleine Geschenke kaufe.

  • Spahn im September: "„Man würde mit dem Wissen heute, das kann ich Ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch mal passieren.“"

    Gastronomieschließung ist auch umstritten. Trennscharfe Zahlen, was wie viel Infektionen bringt, hat man wohl nicht. Deshalb bin ich durchaus dafür, lieber mehr dicht zu machen, als zu wenig.


    Das Problem ist halt, dass die Ankündigung der Schließung einen Reflex auslöst, das oder dies jetzt noch schnell zu machen. Und rumms, sind ie entsprechenden Orte und Einrichtungen voll.


    Wenn Mittwoch etwas geschlossen wird, denke ich doch zweimal darüber nach, ob ich da Dienstag dringend hin muss.

    „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.“

    Einmal editiert, zuletzt von O. Meier ()

  • Ich hatte gerade (eher zufällig so knapp vor dem Lockdown) einen Termin beim Friseur. Warum dieses kleine (Familien-)Geschäft, das alle Vorschriften bis ins Kleinste beachtet hat, jetzt wieder dichtmachen muss, ist mit ein Rätsel.

    „Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es wirklich war.“ – Yvonne Gebauer Fredi Bobic

  • Ich hatte gerade (eher zufällig so knapp vor dem Lockdown) einen Termin beim Friseur. Warum dieses kleine (Familien-)Geschäft, das alle Vorschriften bis ins Kleinste beachtet hat, jetzt wieder dichtmachen muss, ist mit ein Rätsel.

    Ist leider eine Kollektivschuld, ich war eben unterwegs und was ich da bei einem Frisör gesehen habe - dicht an dicht und die Maske saß irgendwo.

    Gleiches auch in einer Bank. Trennscheibe hin oder her (circa 1 m breit) und sowohl Kunde als auch Berater ohne Maske.

  • Kuschelig im Sinne von "Es wird nur eine Klausur geschrieben" und das "Bemühen" ja so hoch angesehen.

    Davor hast du über "KuschelSEMESTER" gesprochen und jetzt ruderst du zurück. Hoffe, in Mathe bist du etwas wenig verwirrter :aufgepasst:



    Deshalb bin ich durchaus dafür, lieber mehr dicht zu machen, als zu wenig.

    Denke ich auch so. Wünschenswert wäre aber eine Vorstellung über danach zu haben. Der Lockdown ist ja nicht mehr neu.

  • Sehe ich auch so. Es hätte von Anfang an einen sehr empfindlichen Bußgeldkatalog geben müssen und ein konsequentes Kontrollieren und Abkassieren. Vielleicht hätte das abschreckende Wirkung gehabt. Andererseits scheitert das vermutlich aber auch am Personal.

  • https://www.schulministerium.n…r-nrw-zum-jahresende-2020


    Komisch, hat noch niemand den offenen Brief von Frau Gebauer gepostet oder gelesen?


    Zitat

    Dabei hat sich die Landesregierung weiter von der Grundüberzeugung leiten lassen, dass Präsenzunterricht gerade für die jüngeren Schülerinnen und Schüler von grundlegender Bedeutung ist. Gleichzeitig war es uns ein Anliegen, es Ihnen in dieser besonderen Zeit vor Weihnachten zu ermöglichen, Ihre Kinder lieber Zuhause zu betreuen. Wir haben daher die Präsenzpflicht für diese Woche aufgehoben.


    Diese besonderen Regelungen lassen sich auf den Unterrichtsbetrieb nach den Weihnachtsferien jedoch nicht übertragen. Wir erwarten, dass der so genannte „harte Lockdown“ die erhoffte Wirkung erzielt und es gelingt, die Infektionszahlen bis zum Wiederbeginn des Unterrichts am 11. Januar 2021 deutlich zu reduzieren.


    Wird dieses Ziel nicht erreicht, müssen Sie sich als Familien mit schulpflichtigen Kindern leider darauf einstellen, dass erneut besondere Maßnahmen zur Gestaltung des Schulbetriebs ergriffen werden müssen. Dies kann in Abhängigkeit vom regionalen Infektionsgeschehen, aber auch von Schule zu Schule unterschiedlich sein.

    Ich übersetze mal kurz: Wir haben alles richtig gemacht, am 11.1 gehts wie gewohnt weiter. Sollte mein Chef dagegen sein, schreibt Herr Richter am 10.1 um 22.45 eine Mail, damit Sie als Eltern sich darauf einstellen können.

    "Unfähigkeit ist kein Dienstvergehen und kann nicht geahndet werden."

  • Viele Eltern sind ebenso erleichtert wie wir über die Möglichkeit, die Kinder zu Hause zu lassen. Sollten die Zahlen nicht runter gehen, gruselt es mich bei dem Gedanken an Regelbetrieb nach den Ferien. In der vergangenen Woche sind nochmal 2 der wenigen Präsenzklassen in Quarantäne gegangen und gerade heute habe ich von 2 Schülern aus der EF und Q2 die Info bekommen, dass sie positiv getestet wurden. Bei unserer Schülerschaft ist das Infektionsgeschehen nach wie vor hoch, auch wenn das nicht mehr groß kommuniziert wird.

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