Kinderbetreuung und Hauspreise in Coronazeiten

  • Guckt euch mal um bei Scoperty, da wird immobilienbesitzenden Lehrkräften warm ums Herz:

    https://scoperty.de

    Die Daten, mit denen Scoperty arbeitet, sind viel zu beschränkt, um halbwegs verlässliche Werteinschätzungen von Immobilien vorzunehmen. Insbesondere der bauliche Zustand wird nicht hinreichend einbezogen. Bei Scoperty werden quasi alle Immobilien in der gleichen Lage mit scheinbar vergleichbarer Größe über einen Kamm geschert. Auch die angegebenen Preisspannen sind so hoch, dass damit kaum eine verlässliche Markteinschätzung möglich ist.

  • Bei Scoperty werden quasi alle Immobilien in der gleichen Lage mit scheinbar vergleichbarer Größe über einen Kamm geschert. Auch die angegebenen Preisspannen sind so hoch, dass damit kaum eine verlässliche Markteinschätzung möglich ist.


    Gerade deshalb wird's uns doch warm ums Herz. :cash:

  • Naja, also der fiktive Maximalpreis meines Hauses läge 100% über dem Kaufpreis von 2010. Völlig illusorisch. Vor allem brächte es nichts, weil man dann ja etwas Neues braucht, was ja auch entsprechend teurer geworden ist.

  • aus einem interessanten Artikel zu Scoperty:


    Zitat

    Sind die Preisangaben angesichts dieser Informationen zu hoch, könnten Verkäufer davon profitieren.

    https://www.golem.de/news/scop…tschland-2103-154590.html

    Der bei Scoperty angegebene Maximalwert zu der von mir bewohnten Immobilie beträgt das Vierfache des Erstellungspreises zur Mitte der 80er Jahre. Das vergleichbare Nachbarhaus wurde unlängst für mehr verkauft. Sowas lässt beruhigt in die Zukunft schauen.

  • Ich denke, es ist teilweise auch einfach eine Altersfrage. Ü 50jährige, die seit Jahren ihr Haus bereits haben, haben und hatten beim Hauskauf sicherlich einen anderen Geschmack (weil zu dem Zeitpunkt auch etwas anderes als schön galt, siehe die ganzen 90er Jahre Bauten, die sehr oft einfach unmögliche Grundrisse haben, aber damals war das so scheinbar normal) als viele Leute, die 20 Jahre jünger sind und jetzt etwas modernes haben wollen. Was in den 90ern modern und normal war, ist es halt jetzt oftmals einfach nicht mehr. In meinem Bekanntenkreis gibt es sehr, sehr wenige, ich würde behaupten, eigentlich niemanden die eine der beiden 90er Bauten aus meinen Links auch nur ansatzweise in Betracht ziehen würden geschweige denn so eine Oma-Küche haben wollten UND dafür dann immernoch insgesamt locker 400000 ode rmehr zahlen zu müssen. Sulingen IST Pampa, und das sage ich als jemand, der ursprünglich aus dem tiefsten, dörflichen MK kommt (Hallo pepe).


    Was scoperty betrifft: Die Preise sind größtenteils Quatsch.

  • Scoperty ist Entertainment, die Bandbreite ist so groß, dass man daraus kaum etwas folgern kann, aber grundsätzlich richtig sind die Werte schon.

  • Sulingen IST Pampa

    Für dich vielleicht. Für mich nicht 8).

    In meinem Bekanntenkreis gibt es sehr, sehr wenige, ich würde behaupten, eigentlich niemanden die eine der beiden 90er Bauten aus meinen Links auch nur ansatzweise in Betracht ziehen würden geschweige denn so eine Oma-Küche haben wollten UND dafür dann immernoch insgesamt locker 400000 ode rmehr zahlen zu müssen.

    Ich meine, wir hatten in irgendeinem anderen Thread schon mal festgestellt, dass sich dein und mein Bekanntenkreis völlig unähnlich sind. So scheinbar auch in dieser Frage. In meinem Bekanntenkreis gibt es tatsächlich einige, die sich in den letzten 10 Jahren solche "90er-Bauten" gekauft haben und gerne darin wohnen (teilweise auch in älteren Häusern).

    Dass du einen völlig anderen Geschmack hast als ich, sieht man ja allein schon darin, dass du die Küchen in diesen Häusern als "Oma-Küche" bezeichnest. Ich habe mir vor 16 Jahren eine sehr ähnliche Küche gekauft (die zufällig auch in unser 2009 erworbenes Haus passte, in dem keine Küche mehr drin war, weil die Voreigentümer sie hatten mitnehmen wollen) und die gefällt mir noch heute.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Die Beweggründe sind am Ende egal, die Kinder sind in der Schule, kapier's doch endlich. Was ich gesagt habe, war: wenn Eltern mehrheitlich Sorge hätten, dass ihr Kind ernsthaft chronisch erkranken könnte, würden sie Wege finden. Und natürlich würden sie, grassierte eine tödliche Erkrankung würden sie das auch. Ich rede übrigens aktuell vor allem von der weiterführenden Schule, nicht von 6-Jährigen. Ist aber auch egal, ich kenne dich nicht und ich weiß nicht, warum du mir deine persönliche Angegriffenheit überstülpen willst. Wir können uns gern über PN über unsere jeweiligen beschissenen Leben austauschen und gucken, wer gewinnt :top:

    Nicht ich stülpe über... und nein, an einem persönlichen Austausch habe ich nun wirklich kein Interesse...du bist ja hier schon total daneben...
    Mein Leben ist im Übrigen ganz toll ;)

  • Für dich vielleicht. Für mich nicht 8).

    Ist ja okay. Für mich schon, erst recht nach deinen Beschreibungen der Gegend in anderen Threads: Du betonst des öfteren, wie wenig bei euch los ist und dass es nur den einen einzigen Arbeitgeber im fahrbaren Umkreis für deinen Mann gibt (und er deswegen keine Verhandlungsbasis bei seinem Chef hat), die selbstständigen Handwerker alle nicht mehr verdienen als der durchschnittliche Lehrer (dann liegts nämlich an der Lage in der Pampa oder sie sind einfach schlecht) usw. Das ist nämlich die pure Definition von "ab vom Schuss, keine Infrastruktur etc." aka Pampa. ;)

  • Es kommt ja auch auf die Familiensituation und sonstigen Gegebenheiten an, was man nun praktikabel findet oder nicht.


    Wir haben z.B. 3 Kinder und mussten feststellen, dass nahezu alle in den 2000ern erbauten Immobilien in unserer Gegend auf maximal 2 Kinder ausgelegt sind. Die Wohnfläche ist nicht kleiner als in den 80er oder 90ern, aber statt mehrerer kleinerer Zimmer (aka Kinderzimmer) gibt es offene Konzepte und wenige, dafür große Räume. Das mag als Paar ohne Kinder oder mit 1 Kind nett sein, für uns hingegen passt es gar nicht.

    Wir haben zum Glück ein kleines Reihenhaus aus den späten 80ern geerbt, das so aufgeteilt ist, dass jedes Kind ein eigenes -wenn auch ziemlich kleines - Zimmer hat. Häuser mit einem solchen Schnitt gibt es wirklich nicht mehr viele, in der Nachbarschaft wurden Häuser nach und nach saniert und Wände zwischen den kleinen Zimmern rausgerissen. Wenn man da als etwas größere Familie was passendes sucht, wird es schwierig.

  • Nicht ich stülpe über... und nein, an einem persönlichen Austausch habe ich nun wirklich kein Interesse...du bist ja hier schon total daneben...
    Mein Leben ist im Übrigen ganz toll ;)

    Du bist schon ein wenig arg angriffslustig. Wenn ich in Sachsen wohnen würde und 90% der Kinder kämen zur Schule, würde ich ähnliche Schlüsse wie Karuna ziehen (mit einem ABstrich: Es gibt tatsächlich Situationen, in den abseits von Betreuung in der Schule nix anderes geht.), ohne dass man den Leuten direkt etwas Böses will.

  • Es kommt ja auch auf die Familiensituation und sonstigen Gegebenheiten an, was man nun praktikabel findet oder nicht.


    Wir haben z.B. 3 Kinder und mussten feststellen, dass nahezu alle in den 2000ern erbauten Immobilien in unserer Gegend auf maximal 2 Kinder ausgelegt sind. Die Wohnfläche ist nicht kleiner als in den 80er oder 90ern, aber statt mehrerer kleinerer Zimmer (aka Kinderzimmer) gibt es offene Konzepte und wenige, dafür große Räume. Das mag als Paar ohne Kinder oder mit 1 Kind nett sein, für uns hingegen passt es gar nicht.

    Wir haben zum Glück ein kleines Reihenhaus aus den späten 80ern geerbt, das so aufgeteilt ist, dass jedes Kind ein eigenes -wenn auch ziemlich kleines - Zimmer hat. Häuser mit einem solchen Schnitt gibt es wirklich nicht mehr viele, in der Nachbarschaft wurden Häuser nach und nach saniert und Wände zwischen den kleinen Zimmern rausgerissen. Wenn man da als etwas größere Familie was passendes sucht, wird es schwierig.

    Jaaa, die Häuser, die in den 2000ern (ca. bis 2010) erbaut wurden, sind alle recht groß, ahben aber wenige Zimmer. Selbst mit einem Kind fehlte uns oft ein Arbeitszimmer, oder einfach ein Zimmer als Rückzugsmöglichkeit. Alles offen ist zwar irgendwie auf den ersten Blick recht cool und luftig, kann aber auch (vor allem heiztechnisch) echt blöde sein.


    Was ich immer so krass fand: Häuser aus den 80er und 90er Jahren tendieren dazu, unfassbar groß zu sein. Ich denke da nur an die Häuser meiner Eltern und Schwiegereltern: 275/320 qm, und jetzt sind alles Kids raus und sie hocken jeweils allein in den gigantischen Hütten. Einerseits ist Platz natürlich toll, andererseits finde ich die heutigen Baugrößen von ~ 150qm irgendwie ....angemessener?

  • Schokozwerg: Irgendwie liest du sehr selektiv. Wir wohnen in einer Stadt mit 170.000 Einwohner*innen. Wenn du meinst, hier sei nichts los und wir würden in der Pampa wohnen, kann ich dir echt nicht mehr helfen.

    dass es nur den einen einzigen Arbeitgeber im fahrbaren Umkreis für deinen Mann gibt (und er deswegen keine Verhandlungsbasis bei seinem Chef hat), die selbstständigen Handwerker alle nicht mehr verdienen als der durchschnittliche Lehrer

    Siehste, auch da haste falsch gelesen: Ich bin zum einen gar nicht verheiratet und auch die anderen Aussagen, die du mir andichtest, habe ich SO nicht getätigt sondern du fehlerhaft widergegeben.

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  • Schokozwerg: Irgendwie liest du sehr selektiv. Wir wohnen in einer Stadt mit 170.000 Einwohner*innen. Wenn du meinst, hier sei nichts los und wir würden in der Pampa wohnen, kann ich dir echt nicht mehr helfen.

    Siehste, auch da haste falsch gelesen: Ich bin zum einen gar nicht verheiratet und auch die anderen Aussagen, die du mir andichtest, habe ich SO nicht getätigt sondern du fehlerhaft widergegeben.

    Dann nehme ich alles zurück und habe dich in der Tat verwechselt!

  • Häuser aus den 80er und 90er Jahren tendieren dazu, unfassbar groß zu sein.

    Ist das tatsächlich so oder auch wieder eine "Regionalsache"? Unser Haus und die in unserer Nachbarschaft sind alle zwischen Anfang der 1980er und Mitte der 1990er gebaut worden und haben zwischen 110 und 150 qm Wohnfläche (unseres hat 125 qm). Das Haus von Freunden - Baujahr Ende der 1980er Jahre - hat 180 qm und kommt mir schon vergleichsweise groß vor.

    Die Neubauten zweier Kolleginnen von mir (beide letztes Jahr fertiggestellt; eines auf dem Dorf, das andere am Rand einer Kleinstadt) haben hingegen über 200 qm Wohnfläche.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Ist das tatsächlich so oder auch wieder eine "Regionalsache"? Unser Haus und die in unserer Nachbarschaft sind alle zwischen Anfang der 1980er und Mitte der 1990er gebaut worden und haben zwischen 110 und 150 qm Wohnfläche (unseres hat 125 qm). Das Haus von Freunden - Baujahr Ende der 1980er Jahre - hat 180 qm und kommt mir schon vergleichsweise groß vor.

    Die Neubauten zweier Kolleginnen von mir (beide letztes Jahr fertiggestellt; eines auf dem Dorf, das andere am Rand einer Kleinstadt) haben hingegen über 200 qm Wohnfläche.

    Mag regional sein, hat uns allerdings echt Nerven gekostet, weil ein Großteild er Häuser einfach direkt durchfiel. Und zwar ein wirklich großer Teil, alles riesige, überdimensionierte Bunker, die man ja letztendlich auch irgendwie "füllen" muss. :/

  • Dann nehme ich alles zurück und habe dich in der Tat verwechselt!

    Nö, brauchst du nicht. Ich habe zwar bzgl. der Arbeitsbedingungen meines Lebensgefährten etwas geschrieben und auch hinsichtlich der Verdienste selbstständiger Handwerker, bin mir aber sicher, dass ich das, was du oben behauptest, so eben nicht geschrieben habe (oder du es fehlinterpretiert hast).

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  • Mag regional sein, hat uns allerdings echt Nerven gekostet, weil ein Großteild er Häuser einfach direkt durchfiel. Und zwar ein wirklich großer Teil, alles riesige, überdimensionierte Bunker, die man ja letztendlich auch irgendwie "füllen" muss. :/

    Das kann ich gut nachvollziehen! Die Schwester und der Schwager meines Lebensgefährten, deren Haus auch aus den 1990er Jahren stammt und 150 qm Wohnfläche hat (unten nur Gäste-WC und Wohnzimmer mit offener Küche, oben vier kleinere Zimmer plus m. E. für fünf Personen - die dort mal gewohnt haben - sehr kleines Duschbad, dazu ein ausgebauter Dachboden), überlegen gerade, ihr Haus zu verkaufen und sich zu "verkleinern", da die Kinder mittlerweile alle ausgezogen sind.

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  • Was ich immer so krass fand: Häuser aus den 80er und 90er Jahren tendieren dazu, unfassbar groß zu sein. Ich denke da nur an die Häuser meiner Eltern und Schwiegereltern: 275/320 qm, und jetzt sind alles Kids raus und sie hocken jeweils allein in den gigantischen Hütten

    Architektur aus einer Zeit, als der Liter Heizöl 10 Pfennig kostete.

    Selbst ein Friseur schafft es nicht, montags vor 10 Uhr so viele Gerüchte in die Welt zu setzen, wie das Kollegium eines Lehrerzimmers. (c) calmac

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