Auch Frankreich schaltet ab oder fährt zurück.
Energiesparmaßnahmen zur Reduzierung der Abhängigkeit
-
-
Klimaanlagen von Schulen könnten kostengünstig betrieben werden. Im Gegensatz zu Frankreich und Ungarn hat Deutschland ein Problem mit Überkapazitäten von Strom durch Solarenergie.
KI Gemini meint:ZitatAn sonnenreichen Tagen führt das hohe Angebot an Photovoltaik-Strom zu negativen Strompreisen an der Börse. In diesen Phasen zahlen Stromverkäufer bzw. Händler den Abnehmern Geld dafür, dass sie Strom aus dem Netz ziehen.
- Beispiel/Größenordnung: Je nach Sonneneinstrahlung und Netzlast bewegen sich negative Strompreise im Day-Ahead- und Intraday-Markt typischerweise zwischen 10 € und 100 € pro Megawattstunde (MWh) (entspricht 1ct bis 10 Cent/kWh). In extremen Spitzen können die Negativpreise auch phasenweise noch stärker ins Minus rutschen
Wenn Schulen an den Hitzetagen ihre (noch zu installierenden) Klimaanlagen anwerfen, könnten diese sich für die Schulträger auf diese Weise refinanzieren.
So geht Win-Win. -
Klimaanlagen von Schulen könnten kostengünstig betrieben werden. Im Gegensatz zu Frankreich und Ungarn hat Deutschland ein Problem mit Überkapazitäten von Strom durch Solarenergie.
KI Gemini meint:Wenn Schulen an den Hitzetagen ihre (noch zu installierenden) Klimaanlagen anwerfen, könnten diese sich für die Schulträger auf diese Weise refinanzieren.
So geht Win-Win.Das gilt aber nur, wenn der Schulträger von sämtlichen zusätzlichen Preisbestandteilen befreit ist. Nach meinem Anbieter liegt der Spotpreis für eine kWh gerade bei 0,29 ct. Durch zusätzliche Abgaben zahle ich aber 21 ct für eine kWh. Damit ich wirklich Geld bekommen würde, müsste der Spotpreis bei ca. -20 ct liegen. Das kommt so gut wie nie vor.
-
Das gilt aber nur, wenn der Schulträger von sämtlichen zusätzlichen Preisbestandteilen befreit ist. Nach meinem Anbieter liegt der Spotpreis für eine kWh gerade bei 0,29 ct. Durch zusätzliche Abgaben zahle ich aber 21 ct für eine kWh. Damit ich wirklich Geld bekommen würde, müsste der Spotpreis bei ca. -20 ct liegen. Das kommt so gut wie nie vor.
Was Wolfgang vorschlägt, klingt ja ein bisschen nach netzdienlicher Steuerung, so dass geringere Netzentgelte denkbar wären und selbst wenn der Strom dann brutto noch ein paar Cent kostet, kann es auch ja lohnen, ihn nicht exportieren zu "müssen". Aber ja, trotzdem wird das sich natürlich nicht tragen. Ich glaube aber wohl, dass bei Klimaanlagen der reine Verbrauch ein sehr geringer Faktor sein kann. Viele Schulen haben ja auch für PV geeignete Dächer :)!
-
Schaugn' mer mal. ENBW hat wohl den Vorarlbergischen Elektrizitätswerken 10 ct/KW für die Abnahme des Stroms bezahlt. zumindest kolportiert - und beklagt das die AfD auf FB.
Nach und nach werden auch neue Stromzähler in den Haushalten und Behörden installiert, die auch rückwärts laufen können. -
Neue Zähler in Deutschland können nicht mehr rückwärts laufen, aus genau dem beschriebenen Problem, alte Zähler laufen von sich aus rückwärts, weil da die Einspeisung noch gar nicht vorgesehen war.
Wenn man in Deutschland einspeist, muss eigentlich abgenommener und eingespeister Strom unabhängig voneinander gezählt werden.
-
Nach und nach werden auch neue Stromzähler in den Haushalten und Behörden installiert, die auch rückwärts laufen können.
Neue Bidirektionale Stromzähler können nicht rückwärts laufen. Sie erfassen nur separat was rein und raus geht. In Deutschland dürfen Stromzähler nicht rückwärts laufen. Das ist nur indirekt erlaubt, wenn man noch einen alten Stromzähler hat und ein Balkonkraftwerk betreibt. Ansonsten ist wäre das Steuerhinterziehung
-
Schaugn' mer mal. ENBW hat wohl den Vorarlbergischen Elektrizitätswerken 10 ct/KW für die Abnahme des Stroms bezahlt. zumindest kolportiert - und beklagt das die AfD auf FB.
Nach und nach werden auch neue Stromzähler in den Haushalten und Behörden installiert, die auch rückwärts laufen können.Den ersten Teil verstehe ich ohne Kontext nicht. Der zweite Teil ist m. E. Quatsch. Genau diese Zähler werden doch großflächig ersetzt.
Edit: s3g4 war schneller
-
Neue Bidirektionale Stromzähler können nicht rückwärts laufen. Sie erfassen nur separat was rein und raus geht. In Deutschland dürfen Stromzähler nicht rückwärts laufen. Das ist nur indirekt erlaubt, wenn man noch einen alten Stromzähler hat und ein Balkonkraftwerk betreibt. Ansonsten ist wäre das Steuerhinterziehung
Was hat denn das mit Steuerhinterziehung zu tun, wo doch die Einnahmen nicht zu versteuern sind bei den meisten privaten PV-Anlagen? Die müssen ja nicht mal mehr angegeben werden.
Ich kann euch aber verraten, dass unser alter Stromzähler auch nicht rückwärts laufen konnte, sondern der einfach stehen blieb, wenn wir eingespeist haben. Wirklich rückwärtslaufen dürften eigentlich so gut wie keine mehr, auch nicht vor der Anmeldung und dem Austausch. -
Was hat denn das mit Steuerhinterziehung zu tun, wo doch die Einnahmen nicht zu versteuern sind bei den meisten privaten PV-Anlagen?
In dem Fall, wo der Zähler rückwärts dreht, zahlst du ja dann auch nicht für den danach tatsächlich aus dem Netz bezogenen Strom, bis er wieder den Ausgangspunkt erreicht. Auf diesen Strom hättest du aber Steuern zahlen müssen. Ich vermute, das ist gemeint. Ich finde das nachvollziehbar, aber geahndet worden ist das sicherlich noch nie - wie soll es auch genau nachgewiesen werden.
Wirklich rückwärtslaufen dürften eigentlich so gut wie keine mehr, auch nicht vor der Anmeldung und dem Austausch.
Oh, vielleicht ist das abhängig vom BL oder Netzbetreiber, aber hier macht das jeder "alte" Ferraris-Zähler!
-
Wenn Schulen an den Hitzetagen ihre (noch zu installierenden) Klimaanlagen anwerfen, könnten diese sich für die Schulträger auf diese Weise refinanzieren.
So geht Win-Win.Das geht aber nur bei Direktvermarktung
-
In dem Fall, wo der Zähler rückwärts dreht, zahlst du ja dann auch nicht für den danach tatsächlich aus dem Netz bezogenen Strom, bis er wieder den Ausgangspunkt erreicht. Auf diesen Strom hättest du aber Steuern zahlen müssen. Ich vermute, das ist gemeint. Ich finde das nachvollziehbar, aber geahndet worden ist das sicherlich noch nie - wie soll es auch genau nachgewiesen werden.
Das habe ich damit gemeint, außerdem müssten noch Abgaben an den Netzbetreiber entrichtet werden. Das gilt aber nicht für Balkonkraftwerke.
Das ist aber grundsätzlich Messstellenbetriebsgesetz geregelt. Daraus ergibt sich, dass die Ströme sepparat gemessen werden müssen. Am Ende ist das natürlich Aufgabe des Netzbetreibers, dafür zu sorgen, dass das Gesetz eingehalten wird. Deswegen werden die Zähler ja auch nach und nach getauscht.
-
"Rückwärts laufen" war der falsche Ausdruck. Letztlich geht es um Strombezug zum "negativen" Einkaufspreis beim Überangebot am Markt.
Die Stadtverwaltung "verdient" damit nur indirekt, weil vom Stromverbrauch bei Normalbetrieb der Verbrauch durch Abnahme durch Negativpreis bei Überangebot abgezogen würde. Damit laufen die Kosten "rückwärts".
Weil in der Zeit, in der die Klimaanlagen laufen, die Sonne vom Himmel brennt, ist genau das die Zeit mit Überangebot. Der finanzielle Vorteil der Schulträger ergibt sich durch die Einsparung - trotz Stromverbrauch.
Klarer? -
"Rückwärts laufen" war der falsche Ausdruck. Letztlich geht es um Strombezug zum "negativen" Einkaufspreis beim Überangebot am Markt.
Die Stadtverwaltung "verdient" damit nur indirekt, weil vom Stromverbrauch bei Normalbetrieb der Verbrauch durch Abnahme durch Negativpreis bei Überangebot abgezogen würde. Damit laufen die Kosten "rückwärts".
Weil in der Zeit, in der die Klimaanlagen laufen, die Sonne vom Himmel brennt, ist genau das die Zeit mit Überangebot. Der finanzielle Vorteil der Schulträger ergibt sich durch die Einsparung - trotz Stromverbrauch.
Klarer?Also Börsenstromtarife? Kann man auch jetzt schon machen. Aber will man die Lasten, der Klimaanlagen dann wieder einfach abwerfen, wenn die Preise steigen? Da ist die Selbstversorgung doch sinnvoller, besonders weil die Sonne auch dann scheint, wenn man die Kälte am dringensten braucht.
-
Werbung