Energiesparmaßnahmen zur Reduzierung der Abhängigkeit

  • Hallo zusammen,

    wie sieht es in euren Schulen bezüglich Energieverschwendung aus?

    Wir heizen unser Schulgebäude immer noch mit Gas und haben keine Solaranlagen auf unseren riesigen Dachflächen.


    Die Außentüren habe teilweise breite Spalten wo der Wind durchweht und die Fenster der Toiletten und teilweise Nebenräume bleiben permanent geöffnet. Auch in den Ferien, wo dann im Innenraum die Heizung durchläuft.


    Die PCs sind eigentlich nie ganz ausgeschaltet und wegen der automatischen Updates außerhalb der Unterrichtszeit und in den Ferien im Schlafmodus, wo trotzdem bei einigen 100 Rechnern Energie verbraucht wird.


    Auch vergessen Kollegen gerne Fenster zu schließen oder das Licht auszumachen.


    Anderswo wird auch wahnsinnig viel Energie/Gas verschleudert. Im Freizeitbad in der Nähe gibt's ein Spaßbad, dass den ganzen Winter die Wassertemperatur des riesigen Außenbeckens auf 25°C hält (mit Gas).


    Wie sieht es bei euch in der Schule aus, bzw. gibt es Konzepte zur Energieeinsparung?

  • Sparsame Pelletheizung, Solaranlage und PCs werden zentral am Abend heruntergefahren (Updates dann, wenn man wieder selbst am nächsten Tag den PC hochfährt).


    Unsere Schwachstelle war in der Vergangenheit veraltete undichte Fenster, die jetzt auch erneuert wurden. Wer Fenster nicht schließt oder Licht an lässt, erhält auch schon mal eine Erinnerung (beim wiederholten Male auch Rüffel) von Hausmeister oder/und SL. (Nach der 6. Stunde muss alles geschlossen/ ausgeschaltet/ die Tür abgeschlossen sein, wer nachmittags Unterricht hat, ist für nachmittags verantwortlich. )


    Es gäbe so viele Möglichkeiten zum Sparen (ich denke vor allem an unser Klima, das auch das Risiko eines Weltkrieges birgt), aber selbst ein Tempolimit kommt nicht. Und ja, ich fahre inzwischen selten über 110, obwohl ich früher gerne schnell gefahren bin, aber alle zusammen wären wir viel effektiver.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Meine Schule hat schon seit dem Jahr 2000 eine Solaranlage (war damals ein Projekt der Technikerschule, soweit ich informiert bin; ich bin erst seit 2003 an dieser Schule). Die wurde mittlerweile erneuert und erweitert.

    Ansonsten haben wir aber auch noch eine Gasheizung. Die Anlage wird allerdings am Wochenende und in den Ferien heruntergefahren.

    Durch Sanierungs- und Neubaumaßnahmen sind mittlerweile alle unsere Schulgebäude bis auf eines, das erst in zwei Jahren saniert wird, auf einem ganz guten Stand, würde ich meinen. So wurden z. B. in allen Räumen automatische Lichtsteuerungen mit Bewegungsmeldern (nennt man das so???) eingebaut; damit meine ich, dass die Lampen im Raum nur aufleuchten, wenn man sich darin bewegt und bei genügend Helligkeit gar nicht angehen. Witzigerweise führt das manchmal auch dazu, dass - wenn Lehrkraft und SuS sich längere Zeit während einer Stillarbeitsphase oder einer Klausur - kaum bewegen und nicht im Klassenraum hin- und herlaufen, plötzlich das Licht ausgeht ;-) . Großer Vorteil ist natürlich, dass die Lampen dann auch automatisch ausgehen, wenn alle den Raum verlassen haben.

    Wenn mal KuK vergessen, die Fenster zu schließen, erledigen das unsere Putzfrauen. Die fangen in den Räumen ja erst mit ihrer Arbeit an, wenn dort kein Unterricht mehr stattfindet. In den wenigen Räumen, wo noch bis zur 10. Stunde Unterricht ist, wird ganz zuletzt geputzt und die Fenster geschlossen.

    PCs werden zentral am Abend heruntergefahren (Updates dann, wenn man wieder selbst am nächsten Tag den PC hochfährt).

    Bei uns auch.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Meine Schule hat schon seit dem Jahr 2000 eine Solaranlage (war damals ein Projekt der Technikerschule, soweit ich informiert bin; ich bin erst seit 2003 an dieser Schule). Die wurde mittlerweile erneuert und erweitert.

    Ansonsten haben wir aber auch noch eine Gasheizung. Die Anlage wird allerdings am Wochenende und in den Ferien heruntergefahren.

    Durch Sanierungs- und Neubaumaßnahmen sind mittlerweile alle unsere Schulgebäude bis auf eines, das erst in zwei Jahren saniert wird, auf einem ganz guten Stand, würde ich meinen. So wurden z. B. in allen Räumen automatische Lichtsteuerungen mit Bewegungsmeldern (nennt man das so???) eingebaut; damit meine ich, dass die Lampen im Raum nur aufleuchten, wenn man sich darin bewegt und bei genügend Helligkeit gar nicht angehen. Witzigerweise führt das manchmal auch dazu, dass - wenn Lehrkraft und SuS sich längere Zeit während einer Stillarbeitsphase oder einer Klausur - kaum bewegen und nicht im Klassenraum hin- und herlaufen, plötzlich das Licht ausgeht ;-) . Großer Vorteil ist natürlich, dass die Lampen dann auch automatisch ausgehen, wenn alle den Raum verlassen haben.

    Wenn mal KuK vergessen, die Fenster zu schließen, erledigen das unsere Putzfrauen. Die fangen in den Räumen ja erst mit ihrer Arbeit an, wenn dort kein Unterricht mehr stattfindet. In den wenigen Räumen, wo noch bis zur 10. Stunde Unterricht ist, wird ganz zuletzt geputzt und die Fenster geschlossen.

    Bei uns auch.

    Das blau markierte gilt bei uns auch (teilweise).


    Unsere Anlage wird zudem über Nacht herunter gefahren.


    Bewegungsmelder für Licht haben wir nur im Anbau (und funktioniert nicht immer, daher kann/muss man manchmal auf manuell umschalten). Und bei Klassenarbeiten gehen die auch aus. (Ich wusste daher bei "genial daneben" im Gegensatz zum Rateteam sofort Bescheid.)


    Unsere Putzfrauen sind nur zwei- bzw. dreimal in der Woche im Raum (bei uns wird nicht jeder Raum täglich geputzt, sie schließen (meistens) auch). Sonst haben wir noch Nachbarn, die nachts besorgt die Polizei abrufen, weil sie Einbrecher bei offenen Fenstern vermuten. Diese ruft dann die SL oder Hausmeister an und die beklagen sich dann am folgenden Morgen (berechtigt) bei uns.

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  • Na, und wer von euch Energiesparexpertinnen fährt brav täglich mit dem Auto zur Arbeit?

    Das lässt sich leider nicht immer vermeiden (und nein, ich fahre selbst nicht mit dem Auto, sondern mit dem ÖPNV zur Uni, aber das kann leider nicht jeder).

    Bildung ist die Fähigkeit, fast alles anhören zu können, ohne die Ruhe zu verlieren oder das Selbstvertrauen. (Robert Frost)

    Bildung kann einen sehr glücklich und gelassen machen. (Günther Jauch)

    Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt? (Ernst R. Hauschka)




  • Na, und wer von euch Energiesparexpertinnen fährt brav täglich mit dem Auto zur Arbeit?


    Glückwunsch!

    Ja mache ich und nun?


    Es gibt nämlich eine Resource, die für mich am wichtigen ist. Das ist meine Zeit.

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

  • Ja mache ich und nun?


    Es gibt nämlich eine Resource, die für mich am wichtigen ist. Das ist meine Zeit.

    Ich ergänze um: Meine Gesundheit, die mir ebenfalls wichtiger ist. Ich bin mein Leben lang mit den Öffis gefahren, so ein Rucksack mit Schulbüchern und ein Beutelchen mit korrigierten Heften wiegen schon einiges. Das über Jahrzehnte mit mir zu tragen, stelle ich mir weniger angenehm vor. Der einzige Kompromiss wäre da wohl, auf einen dieser "hübschen" Trollis umzusteigen. Aber bei der Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit von Zielen, die die Bahn nicht bietet, ist mir das Ganze echt nicht wert.

  • Na, und wer von euch Energiesparexpertinnen fährt brav täglich mit dem Auto zur Arbeit?


    Glückwunsch!

    Mach ich, sobald der ÖPNV annähernd dann fährt, wann ich will und es bei mir ne Haltestelle gibt. Achja und sobald es klimatisierte Sitze mit Massage gibt:D

  • In Deutschland spricht man immer nur von Auto, Öpnv und eventuell Fahrrad. Dabei gibt es doch noch andere umweltfreundliche Verkehrsmittel, nämlich motorisierte Zweiräder. Da muss man nicht strampeln, fährt in der Regel schneller als mit dem Auto, bewegt nicht sinnlos eine bis zwei Tonnen, kann überall parken und verbraucht die Hälfte oder weniger an Benzin.

  • In Deutschland spricht man immer nur von Auto, Öpnv und eventuell Fahrrad. Dabei gibt es doch noch andere umweltfreundliche Verkehrsmittel, nämlich motorisierte Zweiräder. Da muss man nicht strampeln, fährt in der Regel schneller als mit dem Auto, bewegt nicht sinnlos eine bis zwei Tonnen, kann überall parken und verbraucht die Hälfte oder weniger an Benzin.

    Wäre für mich tatsächlich eine Alternative, wenn die guten Stücke mit Lastenkorb nicht so viel wie manch ein (gebrauchtes) Auto kosten würden. Davon abgesehen wäre ich damit aktuell locker über eine Stunde unterwegs - da muss man je nach Jahreszeit auch ein wenig wetterfest sein.

  • Wäre für mich tatsächlich eine Alternative, wenn die guten Stücke mit Lastenkorb nicht so viel wie manch ein (gebrauchtes) Auto kosten würden. Davon abgesehen wäre ich damit aktuell locker über eine Stunde unterwegs - da muss man je nach Jahreszeit auch ein wenig wetterfest sein.

    Eine ganze Stunde ist schon lang, das stimmt.

    In NRW (außer Eifel und Sauerland) kann man ja im Prinzip das ganze Jahr fahren, aber wenn man in einer Region mit Winter wohnt, kann es schwieriger werden.

  • Stimmt. Die gesundheitsfördernde Wirkung des Autos vergesse ich gerne.

    Aufgrund des sarkastischen Grundtons der anderen Beiträge gehe ich einfach mal davon aus, dass es auch auf diesen hier zutrifft. Ich erkläre es gerne nochmal ausführlicher: Eine ständig hohe Belastung durch Gewichte (Rucksack voller Bücher + Hefte) kann zu Rückenproblemen führen, die wiederum eine gesundheitliche Beeinträchtigung darstellen. In einem Auto kann man die entsprechenden Gewichte einfach in den Kofferrraum, statt auf den Rücken packen.

  • Wir hatten ja ähnliche Diskussionen zu ÖPNV schon mal. Hier muss man abwägen, denke ich - nicht jeder hat günstige (oder überhaupt mögliche) Bedingungen für die Nutzung von ÖPNV. Ich habe das Glück, von meiner Wohnung aus nur 3 Minuten Fussweg zum Bahnhof zu haben und meine Schule liegt direkt neben dem Zielbahnhof (20 Minuten Fahrt ohne umsteigen, ein Zug fährt drei mal pro Stunde). Das erlaubt es mir, ganz auf ein Auto zu verzichten - aber solche, fast ideale, Rahmenbedingungen hat eben nicht jeder.


    Zu Fuss würde ich sehr gerne gehen, allerdings ist meine Schule 13 km entfernt - für die erste Stunde müsste ich ungefähr um 4:30 los… ein bisschen früh, finde ich 😉 Aber mal sehen, vielleicht probiere ich das im Sommer mal aus 😂

  • Die Diskussion im "Haustechnik"-Thread ist genauso wie hier bezeichnend.

    Und dann wundert man sich über die "Radikalen", die sich irgendwo ankleben...

    Wir leben in einer autozentrierten Gesellschaft, die gar nicht merkt, dass sie ihr Leben um das Auto herum gestaltet.

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