Sag ich ja, was alles angeblich der AfD in die Hände spielt, das sagen immer die Verfechter derselben.
Und da du offenbar nie Aussagen von AfD-Politiker*innen liest bzw. hörst fällt dir nichts auf, was sie jetzt schon alles sagen, bevor sie etwas zu sagen haben?
Dass die Partei nach und nach als verfassungsfeindlich, gesichert rechtsextrem usw. eingestuft wurde ist dir auch entgangen?
Und das ist eben leider nicht lächerlich und peinlich sondern gefährlich.
Sorry, not sorry, aber was für ein Bullshit. Wer deskriptiv(!) anmerkt, dass Kritik bspw. unverhältnismäßig, inadäquat o.ä. und damit kontraproduktiv sein kann, ist ein "Verfechter" der AfD?! Dies ist dir hinreichende Bedingung für so eine Unterstellung? Ich verrate dir noch was: Auch eine solche spaltende, dichotomisierende und diskursiv, logisch und auch anstandsmäßig vollkommen abwegige "Either you are with us, or you are with the terrorists"-Attitüde spielt der AfD ebenfalls in die Hände. Was ist das eigtl. mit dir und den dauernden Unterstellungen ggü. allem und jedem bei allen möglichen Themen?
ZitatUnd da du offenbar nie Aussagen von AfD-Politiker*innen liest bzw. hörst fällt dir nichts auf, was sie jetzt schon alles sagen, bevor sie etwas zu sagen haben?
Und da du offenbar nie Aussagen der NSDAP gelesen hast fällt dir nicht auf, was für einen slippery slope von AfD-Mehrheiten zu Gaskamnern du hier andeutest? Äpfel und Birnen, Quitte.
Man unterminiert angebrachte Kritik an der AfD (und ja, da gehört dann bspw. auch eine Goebbelsrhetorik eines Höcke dazu) insg. lediglich mit diesem Panikmodus, der ausschl. in Superlativen kann. Und man unterminiert sie erst recht, wenn man jedem, der nicht gleichermaßen überzieht, sondern sachlich-inhaltlich, diskursiv, theories of mind bemühend ('Oooh nein! 'AfD-Versteher! Lyncht sie!'), ja quasi Politikwissenschaft betreibend, mit Feindmarkierungen überhäuft. Oder bist du der Ansicht, exakt dieses Verhalten, das lediglich ein Predigen vor Bekehrten ist, habe die AfD bislang irgendwie gebremst? Das Gegenteil ist ja offenbar der Fall, auch deswegen, weil einem niemand mehr zuhört, wenn man nur noch rein emotiv argumentiert...