Letztlich ist wie bei vielen Dingen. Eigentlich nett aber wenn man es nur noch macht, macht es auch keinen Spaß. Ich hätte z.B. auch keine Lust nur ein Fach zu unterrichten.
Meckerforum, hier darf alles rein, was doof ist
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Genau das, was mir mit einem meiner Fächer passiert ist.
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Das sind Klassen für Schüler, die es in 9/10 Jahren nicht geschafft haben, einen Schulabschluss zu erwerben. An der Sekundar- oder Gesamtschule hast du davon eine Handvoll pro Klasse, in der Ausbildungsvorbereitung ist es aber die gesamte Klasse mit all den dafür ursächlichen Problemen: Lernschwierigkeiten, Sozialverhalten, kaskadierte Bildungsdefizite, ... Natürlich haben auch diese Schüler ein Recht auf Bildung und ich unterrichte da auch gerne – aber nicht mit vier Fünfteln meines Deputats und drei Klassenleitungen.
Hast du irgendeinen Plan, was du jetzt machst?
Aber wie gut, dass du kein mobbing usw. vermutest. Hoffentlich kann der Stundenplan noch etwas attraktiver für dich gestaltet werden.
Davon abgesehen, finde ich es gut, dass es solche Klassen gibt. Ich habe mitten im Schuljahr in meine 4. Klasse ein Mädchen ohne Deutschkenntnisse und auch sonst kaum irgendwelchen Fähigkeiten bekommen und muss nebenher schauen, was ich vermitteln kann. Sie spricht jetzt immer mehr deutsch, leider auch Schimpfwörter und Jugendsprache, das kann sie sich besonders gut merken.
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Gäbe es wieder mehr Multigenerationenhaushalte, wäre auch das kein Problem, da dann die (Schwieger-)Eltern, insofern bereits in Rente, diesen Zeitraum für den Marktgang nutzen und für die Kinder, die in der Zeit arbeiten, den Einkauf gleich miterledigen könnten.
Ist das dein f...ing Ernst?!?!
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Ist das dein f...ing Ernst?!?!
Leider ja.
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weil wir in der Regel eben nur Sek II ausgebildet wurden.
Wie meinst du das? Wer das Lehramt BBS (bzw. BK) studiert, ist doch nicht "nur Sek II" ausgebildet?! Die berufsbildenden Schulen zählen ja zum Sek II-Bereich, aber wir sind doch für alle Schulformen/Bildungsgänge ausgebildet, die die BBSn/BK nun mal umfassen, also von der Ausbildungsvorbereitung (in NDS "Berufseinstiegsschule"), über BFSn, Fachoberschulen bis hin zu den Fachschulen und Beruflichen Gymnasien. An den mir bekannten (nds.) Studienseminaren wird großer Wert darauf gelegt, dass die LiV in möglichst vielen Bildungsgängen unterrichten; dazu gehören natürlich auch die schwächeren Bildungsgänge. Und das ist mMn auch gut so!
Ich kann ja nur für meine Schule sprechen, aber dort haben diese Bildungsgänge doch einen recht hohen Stellenwert, sowohl im Kollegium als auch bei der SL. Es gibt in diesem Bereich bspw. immer wieder interessante und erfolgreiche Projekte, die für uns als Schule natürlich auch eine positive Außenwirkung haben. Es ist also definitiv nicht so, wie es RosaLaune und Maylin85 von ihren Schulen berichten, dass sich niemand für die "Ausbildungsvorbereitung" interessiert.
Bei uns gibt es übrigens mehrere KuK, die ausschließlich in BES-Klassen (Berufseinstiegsschule) unterrichten und damit sehr zufrieden sind. Ich habe ja auch schon seit Jahren - ach was: mehr als zwei Jahrzehnten - sehr viele meiner Stunden in der BES und der BFS und finde es gut! Nächstes Schuljahr bin ich auch wieder in allen Bildungsgängen der BES eingesetzt: in der "BES Sprache und Integration", in der BES 1 (diese SuS können keinen weiteren Schulabschluss bei uns erwerben) und in der BES 2 (ermöglicht den nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses). Das hatte ich mir so gewünscht. Ich komme mit den Klassen i. d. R. gut klar; das schrieb ich hier ja schon öfter.
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Leider ja.
Ja, ich befürchte es, nach dem, was dieser User hier so über die Jahre immer wieder äußert...

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Ja, ich befürchte es, nach dem, was dieser User hier so über die Jahre immer wieder äußert...

Man könnte auch sowas sagen wie "Rewe liefert auch". Aber ne, es müssen direkt immer diese klischeehaften Idealvorstellungen kommen. 😂
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Was soll denn jetzt wieder diese künstliche Erregung? 😂
Ich kenne das vom Dorf so, da ist es dann halt der Supermarkt. Kann mir aber vorstellen, dass es auch Nachteile haben könnte mit den (Schwieger-)Eltern in einem Haushalt zu leben...
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Was soll denn jetzt wieder diese künstliche Erregung?
Die ist nicht "künstlich".
Ich kenne das vom Dorf so
Ich nicht.
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Selbst wenn mehrere Generationen in einem Haus wohnten, wären bei Rente mit 67 die Enkelkinder erwachsen, bis die Großeltern tagsüber mehr Zeit hätten als die Eltern der Kinder.
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In dieser Welt arbeitet die Frau / Mutter / Schwiegermutter nicht, sie kümmert sich um die Enkel und den Haushalt.
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Es gibt natürlich Elternteile, die mit 20 oder 25 Jahren schon ihr erstes Kind bekommen. Derzeit liegt das Durchschnittsalter, in dem Frauen in Deutschland ihr erstes Kind bekommen, bei 31 Jahren. Das sollte bei der Modellberechnung Berücksichtigung finden.
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und diejenigen Frauen, die mit Anfang/Mitte 30 ihr erstes Kind bekommen, sind typischerweise diejenigen, die bei Mama und Papa noch wohnen / wieder einziehen wollen?
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