Durchfallen leicht möglich?

  • Und sie machen dennoch gezwungenermaßen all das, was sie ja eigtl. erst nach dem Ref können solten. Ein öaar Schwierigkeiten, ein "an die Hand genommen"-Werden etc. widetrspricht dem ja nicht und teifft auch auf mehr oder weniger alte Hasen bisweilen zu.

    Nein,

    sie machen sehr begrenzt das, wofür die Vertretungssituation ausgeschrieben ist.

    Die Aufgabe einer voll ausgebildeten Lehrkraft ist weit komplexer.

    Deine Vorstellung von "an die Hand genommen" muss sich auch nicht mit meiner decken,

    die Tätigkeiten einer Mentor:innenschaft können auch stark voneinander abweichen.

    Das ist aus meiner Sicht viel zusätzliche Arbeit für die paralleln Kolleg:innen, aber angenehmer, als eine Doppelklasse oder das parallele Führen mit einer pädagogischen Mitarbeiterin, die in NDS in den Grundschulen für die kurzfristige Vertretung die Betreuung übernehmen ("kurzfristig" im Sinne von "bis zum Eintreffen einer Vertretungslehrkraft").

  • Es gibt Bundesländer, in denen eine 5 durch eine 3 ausgeglichen werden kann, in anderen nicht. Ich kenne aber ihre Noten nicht.

    Und auch das Studium unterscheidet sich deutlich, dank Praxissemester kommt bei uns inzwischen auch mehr Didaktik im Studium vor, aber unsere letzten Referendare in Chemie haben immer noch mit den anderen studiert.

    Mir wurde von den Schülern erzählt, dass ihnen aufgefallen sei, dass das Buch abweiche. Außerdem gab es Eltern, die Chemie studiert und promoviert haben. Am Gymnasium zählt das Fachliche auch bei den Schülern, wer es fachlich nicht drauf hat, wird nicht ernst genommen. Es gibt einiges Geschwätz über Folgen, da ich nicht weiß, was stimmt, halte ich mich zurück. Ich bin aber froh, dass mir großes Fachwissen bestätigt wird und ich jeden Chemie-LK erhalte.

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  • Ich musste in meiner Gesamtschulzeit in NRW Neulinge an die Hand nehmen, weil sich Eltern bei der SL beklagt haben. Ich habe dann letztendlich auch für die Kollegen auf Anweisung der SL den Unterricht vorbereitet und erklärt, wie sie vorgehen müssen. Ich musste also mehr Zeit in ihren Unterricht investieren als in meinen eigenen. Ich war jung und erpressbar. Heute würde ich es nicht mehr tun.

    Bei uns gibt es Quereinsteiger, aber sie haben alle ein normales Referendariat abgelegt. Erkennbar ist es, weil sie nur in einem Fach die große Fakultas haben. Das 2. Fach wurde dann halt abgeleitet, z. B. bei Physik Mathe oder bei Chemie Physik. Das 2. Fach dürfen sie nur in Sek. I unterrichten.

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  • Ich kenne die Lehrerausbildung in einigen europäischen Ländern. Keines dieser Länder hat etwas Ähnliches wie das Referendariat. Und die Kollegen dort unterrichten genauso gut wie hierzulande.

    Als Zugewanderte fand ich den Direkteinstieg (der dem Referendariat sehr ähnlich ist) schon sehr hilfreich. Es gibt aber mit Sicherheit auch andere erfolgreiche Wege.

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