Kirchensteuer (aus Meckerforum)

  • Der Punkt bei der ganzen Fragerei ist doch aufzuzeigen, dass Inklusion und gesellschaftliches Miteinander abseits von zwangsverordneten Kontexten meist nichtmals von denjenigen gelebt werden, die sie befürworten. Im echten Leben findet das alles kaum statt.

    Man könnte ja auch mal fragen, warum wir keine Kollegen mit Down Syndrom oder geistigen Behinderungen oder unterdurchschnittlichem IQ in den Schulen haben - wäre als Alltagshelfer oder Klassenassistenz oder pädagogische Unterstützung oder dergleichen doch durchaus vorstellbar und es würde das ganze Inklusionsunterfangen deutlich glaubwürdiger machen, wenn wenigstens ein staatlicher Arbeitgeber auch Anschlussperspektiven sichtbar vorleben würde. Passiert aber nicht, ebenso wenig wie (abseits von speziell bezuschussten Projekten) in der freien Wirtschaft. Also wo genau ist diese vielbeschworene gesellschaftliche Teilhabe denn außerhalb des Bildungswesens zu finden?

    Ich habe den Eindruck, hier in BW findet mehr Inklusion statt. Wen es interessiert, hier ein Beispiel: Startseite » Tennental - Einfach Mensch sein

    Ein kleines Dorf, in dem behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen leben und arbeiten. Es gibt eine Bäckerei, eine Gärtnerei, Landwirtschaft und einen Laden, in dem die eigenen Produkte verkauft werden. Diese werden auch in anderen regionalen Läden angeboten. Einen Arzt gibt es auch, Bibliothek usw... Es leben auch Familien (mit Kindern) dort. Die alten Menschen werden bis zum Schluss mit betreut.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

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