KAoA: „Potentialentdeckung“ jetzt in der 9

  • Wie habt ihr das denn früher gemacht? Ich hab mir ein Telefonbuch genommen und Firmen angerufen, keine Eltern haben da überhaupt gar nichts gemacht. Meine Freundin ist persönlich hingegangen und hat geklingelt und angefragt, ich hab um die Ecke gewartet.

    Das ist mit heutigen Informations- und Kommikationsmöglichkeiten doch alles 1000x einfacher.

  • Wie habt ihr das denn früher gemacht? Ich hab mir ein Telefonbuch genommen und Firmen angerufen, keine Eltern haben da überhaupt gar nichts gemacht. Meine Freundin ist persönlich hingegangen und hat geklingelt und angefragt, ich hab um die Ecke gewartet.

    Das ist mit heutigen Informations- und Kommikationsmöglichkeiten doch alles 1000x einfacher.

    Ich hatte gar kein Praktikum im Gym. Und bei der Bewerbung für die Ausbildung war meine Mutter die, die mir wesentlich geholfen hat


    Dass du das alles prima hinbekommen hast, ist toll. Aber das trifft doch nicht auf alle Menschen zu.

  • Okay, hagelnde Absagen sind natürlich ein Problem.

    Ansonsten bin ich mir recht sicher, dass die meisten unserer Schüler gar keine Lebensläufe geschrieben haben (was soll da bei 8./9.klässlern auch drinstehen), sondern mündliche Anfragen reichten.

  • Dass du das alles prima hinbekommen hast, ist toll. Aber das trifft doch nicht auf alle Menschen zu.

    Bewerbungsschreiben sind doch Lehrplanthema. Englisch ziemlich sicher Klasse 9, Deutsch auch so um den Dreh (?). Man kriegt also schon durchaus, was man braucht.

    Das Bewerbungsmaterial ging bei uns übrigens aus den Fächern in den KAoA Ordner.

  • Okay, hagelnde Absagen sind natürlich ein Problem.

    Ansonsten bin ich mir recht sicher, dass die meisten unserer Schüler gar keine Lebensläufe geschrieben haben (was soll da bei 8./9.klässlern auch drinstehen), sondern mündliche Anfragen reichten.

    und es ist doof. Ich rege mich über Unternehmen auf, die bewusst sagen "nö, brauche ich nicht" (bis in die Q1 hinein). Wenn schon, könnte man das Spiel spielen. Wir üben das im Deutschunterricht. Sowohl der Lebenslauf als auch das Anschreiben sind Bestandteil des Deutschunterrichts (Leider erst in der 10 vertieft, glaube ich, in G9).
    Rollenspiele im WiPo-Unterricht und Deutsch. Sich richtig hinsetzen, sich seiner Wirkung bewusst werden, usw.

  • Wie habt ihr das denn früher gemacht? Ich hab mir ein Telefonbuch genommen und Firmen angerufen, keine Eltern haben da überhaupt gar nichts gemacht. Meine Freundin ist persönlich hingegangen und hat geklingelt und angefragt, ich hab um die Ecke gewartet.

    Das ist toll, aber Survivor Bias.
    Und vielleicht hattest du das richtige Elternhaus, das dir (bewusst/unbewusst) die Mittel gegeben hast, diese Haltung und Mut zu haben.
    Viele Schüler*innen haben Eltern, die nicht mal selbst ein Bewerbungsgespräch als solches kennen.

    Das ist mit heutigen Informations- und Kommikationsmöglichkeiten doch alles 1000x einfacher.

    Das ist eben zuviel. Wir wissen doch alle, dass die Generation Digital Natives überhaupt nicht "digital native" ist. Dasselbe für die Informationsmöglichkeiten.
    (Nicht falsch verstehen: Für das alles bräuchte man Zeit, Ressourcen, einzelne kleine Gruppen. Ich habe an der Uni (!) noch Muster rausgegeben und monatliche Gruppensprechstunden (Webinare) gemacht, wie eine Bewerbung aussieht. und Ähnliches bräuchte man auch an Schulen...

  • Betriebe werden für das Durchspielen eines nicht benötigten Bewerbungsprozederes schlicht keine Zeit und Nerven haben. Nutzen haben sie von 1-Tages-Praktikanten sowieso kaum und man sollte sich lieber über jeden freuen, der sich überhaupt dazu bereit erklärt😊

  • Aber dass dann etliche studierende Studienganghopping betreiben und mehrere Semster verlieren oder nach dem Abi Ausbildungen abgebrochen werden, ist dann nicht so schlimm?

    Es kommt darauf an, ob einer Bildungs- oder einer Wirtschaftlichkeitsperspektive heraus argumentiert wird. Aus einer Wirtschaftlichkeitsperspektive heraus argumentiert, wäre das o.g. Szenario natürlich fatal. Aus einer Bildungsperspektive heraus argumentiert, könnte man sagen: "Naja, solange man am Ende mehr weiß als vorher, war es den Umweg wert.".

    Wir haben uns in unserer Gesellschaft mehr oder weniger darauf geeinigt, einen Mittelweg zu gehen, weder rein auf Bildung noch rein auf Wirtschaftlichkeit zu setzen, sondern eher eine Mischform. Und im Rahmen dieser Mischform geht es bei allen Entscheidungen rund um Schulentwicklung und -politik um ein stetiges Aushandeln zwischen diesen beiden Extremen.

  • Meinst du KAoA wie es aktuell stattfindet? Mag sein, aber wie die Antworten hier und meine persönlichen Erfahrungen zeigen: die Ausgestaltung und Nachhaltigkeit der Durchführung an verschiedenen Schulen ist durchaus unterschiedlich.

    Die Kritik ist, dass sie Berufsorientiering an Gymnasien (in NRW) "wie es aktuell stattfindet" quantitativ und qualitativ nicht zielführend ist; weniger und zielgerichteter wäre mehr: Qualifizierte Beratung zu Studien-, Ausbildungs- und Berifsmöglichjeiten durch entsprechende Profis (machbar, wenn es überschaubarere Mengen an Gymnasiasten sind), meinetwegen bspw. auch einmal in Sek I und II jeweils verbindlich...

    ... aber nicht dieser Wust aus "Einstiegsinstrument", "Berufsfelderkundung(en)" und Praktika mit zweifelhafter Wirkung - wie oft sorgt dass denn bei Jugendlichen, die ohnehin eher ephemere Vorstellungen und Wünsche bzgl. Berufen haben, für eine entsprechende Orientierung, wie oft profitiert da jmd. von 'nem Fuß in der Tür etc.?

    Es ist zudem befremdlich, wenn unbetroffene (schulformfremde) Kollegen sich hier über begründete Kritik und die Erfahrungen betroffener Gymnasialkollegen ridikülisierend echauffieren:

    Es fehlen mir im verantwortlichen Fach WiPo in der 8. Klasse eben nicht lediglich "3 komplette Tage", sondern in meinem einstündig unterrichteten Fach i.V.m. mit drr hohen Ausfallquote dann, wenn ich das so vor- und nachbereiten würde, wie es eigtl. angedacht ist, locker ein paar Wochen/Monate, in denen ich mich nicht mehr um das eigtl. Curriculum (wo dann gerade so 'unwichtige' Themen wie das polit. System der BRD anstehen...) kümmern kann.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (18. Februar 2026 20:26)

  • Betriebe werden für das Durchspielen eines nicht benötigten Bewerbungsprozederes schlicht keine Zeit und Nerven haben. Nutzen haben sie von 1-Tages-Praktikanten sowieso kaum und man sollte sich lieber über jeden freuen, der sich überhaupt dazu bereit erklärt😊

    Ich bezog mich dabei eher auf Klasse 10 (2 Wochen). Und klar.
    Aber wenn die Betriebe das nicht "ernst" nehmen (da beziehe ich mich eher auf die Aufgaben in der Praktikumszeit), später einbestellen, früher nach Hause entlassen, mehr Entertainment als normalen Alltag anbieten, dann brauchen sie sich nicht wundern, was die falschen Vorstellungen von zukünftigen Bewerber*innen sind.
    Ja, Teufelskreis.

  • Betriebe werden für das Durchspielen eines nicht benötigten Bewerbungsprozederes schlicht keine Zeit und Nerven haben. Nutzen haben sie von 1-Tages-Praktikanten sowieso kaum und man sollte sich lieber über jeden freuen, der sich überhaupt dazu bereit erklärt😊

    Der Aspekt wird auch stark unterschätzt. Es müssen im Rahmen der allgemeinbildenden Schule, aber auch schulischer Ausbildungen und Studiengänge jedes Jahr so viele Praktika absolviert werden, dass die Bewerber (m/w/d) sehr auf das Wohlwollen der Betriebe angewiesen sind, diese überhaupt aufzunehmen. Nicht jeder Betrieb nimmt Praktikanten (m/w/d), selbst wenn wir das gerne hätten, weil es für sie primär Mehrarbeit ist. Die Kollegen (m/w/d), die für die Praktikumsbetreuung/Berufsorientierung zuständig sind, sollten sich dessen auf jeden Fall bewusst sein und es nicht für selbstverständlich nehmen, dass jemand so leicht einen Praktikumsplatz findet - gerade in der momentanen Wirtschaftskrise.

  • Die Kollegen (m/w/d), die für die Praktikumsbetreuung/Berufsorientierung zuständig sind, sollten sich dessen auf jeden Fall bewusst sein und es nicht für selbstverständlich nehmen, dass jemand so leicht einen Praktikumsplatz findet - gerade in der momentanen Wirtschaftskrise.

    ... und deswegen ist eine gute lokale Vernetzung wichtig.
    Dafür ist auch eine gute Vorbereitung der SuS wichtig, damit sie sich benehmen und die Betriebe nächstes Jahr nicht abwinken.
    Schulen (insbesondere Gymnasien!) sollen aufhören, autark zu leben. Wir sind Teile einer Stadt und auch wenn viele Lehrkräfte pendeln, es ist wichtig, sich auszukennen (und manchmal auch gewisse Befindlichkeiten zu kennen). (Deswegen ist die KAoA-Nachfolge der lokal wohnenden, jetzt pensionierten Lehrkraft an zwei Lehrkräfte gegeben worden, die 40 km weit weg wohnen, vermute ich. Viele wissen nicht, wieviel Netzwerkarbeit (sei es: ab und zu selbst beim Bäcker eingekauft haben...) hinter Kooperationen stehen und halten es für einfach Gott gegeben.).

  • Ernsthafte Frage, welche Art von Hilfe wird denn da erwartet? Man klappert Firmen eines Berufsfeldes, das einen interessiert, ab, und fertig.

    Ich bin jetzt die falsche Schulform, aber ich erwarte folgendes:

    • Ansage an die Schüler: Kein Beruf der Eltern/Verwandtschaft. Kein Praktikum in Schulen.
    • Hilfe bei der Erstellung einer seriösen/professionelle Bewerbung um ein Praktikum. Da muss man bei uns an der Realschule sicher mehr und aktiver unterstützen als am Gymnasium. Aber auch Gymnasiasten müssen zumindest wissen, wie der Mindeststandard aussehen soll.
    • Vermittlung von Praktikumsplätzen zumindest in der 2. Runde. Dh. wenn ein Schüler 2-3 Absagen kassiert hat, sollte die Schule helfen und einen Platz bei einem Partnerunternehmen vermitteln.
  • Betriebe werden für das Durchspielen eines nicht benötigten Bewerbungsprozederes schlicht keine Zeit und Nerven haben. Nutzen haben sie von 1-Tages-Praktikanten sowieso kaum und man sollte sich lieber über jeden freuen, der sich überhaupt dazu bereit erklärt😊

    Die Betriebe hier auf dem Dorf suchen aber händeringend Nachwuchs. Wenn sie sich die Zeit für Praktika nicht nehmen und das nicht ernst nehmen, wird sich später auch keiner bewerben.

  • Ich bin jetzt die falsche Schulform, aber ich erwarte folgendes:

    • Ansage an die Schüler: Kein Beruf der Eltern/Verwandtschaft. Kein Praktikum in Schulen.
    • Hilfe bei der Erstellung einer seriösen/professionelle Bewerbung um ein Praktikum. Da muss man bei uns an der Realschule sicher mehr und aktiver unterstützen als am Gymnasium. Aber auch Gymnasiasten müssen zumindest wissen, wie der Mindeststandard aussehen soll.
    • Vermittlung von Praktikumsplätzen zumindest in der 2. Runde. Dh. wenn ein Schüler 2-3 Absagen kassiert hat, sollte die Schule helfen und einen Platz bei einem Partnerunternehmen vermitteln.

    Und aus welchem Zeitkontigent soll so ein Rundumservice abgezwackt werden? Dass das vielleicht wünschenswert wäre, verstehe ich, halte ich aber für völlig unrealistisch. Welches Gymnasium hat denn "Partnerunternehmen"? Wer pflegt diese Beziehungen? Und rechtfertigen drei Schnuppertage diesen ganzen Aufwand?


    Sissymaus

    Das mag sein, ja. Dennoch ist der Tag ja eher ein diffuses Investment, wenn man darauf hofften muss, dass der Achtklässler sich 5 Jahre später nach dem Abitur eventuell noch erinnert und für eine Ausbildung interessieren könnte.

  • Und aus welchem Zeitkontigent soll so ein Rundumservice abgezwackt werden? Dass das vielleicht wünschenswert wäre, verstehe ich, halte ich aber für völlig unrealistisch. Welches Gymnasium hat denn "Partnerunternehmen"? Wer pflegt diese Beziehungen? Und rechtfertigen drei Schnuppertage diesen ga zen Aufwand?


    Sissymaus

    Das mag sein, ja. Dennoch ist der Tag ja eher ein diffuses Investment, wenn man darauf hofften muss, dass der Achtklässler sich 5 Jahre später nach dem Abitur eventuell noch erinnert und für eine Ausbildung interessieren könnte.

    Ich sag ja auch gar nicht, dass es so, wie es ist, perfekt ist. Da gibts sicher Stellschrauben, nämlich zb die, dass man es schulformabhängig verändert. Aber die Vehemenz, mit der hier einige des Gym-Kollegen das ablehnen, ist für mich schleierhaft. Wir machen auch Berufsorientierung für unser berufliches Gymnasium. Müssten wir eigentlich gar nicht, aber sie sind ebenso orientierungslos. Auch wenn sie sich schon ein bißchen für eine Richtung entschiedne haben.

    Beziehungspflege: Ja, das ist Aufwand. Den betreibe ich zB auch. Ich hab ein großes Netzwerk in den Betrieben, wir laden die regelmäßig zu uns ein, wir organisieren Jobmessen etc. Grund: Viele, die bei uns einen allgemeinbindenden Abschluss machen, gehören eigentlich in die Ausbildung und haben null Ahnung, was sie machen sollen. Bock auf Schule haben sie aber auch nicht. Deswegen versuchen wir ganz viel im Bereich Berufsorientierung zu machen und eben mit Betrieben gemeinsam in die Ausbildung zu vermitteln.

    Ich habe also Betriebe, die eigentlich einstellen wollen und Schüler, die es nicht schlaffen, von der eigentlich verhassten Schule zu lösen. Dabei arbeite ich eigentlich nur im dualen System und hab trotzdem einen Arsch voll Arbeit mit dem Kram. Aber die Zahlen im dualen System schwächen eben auch stark, 30% Einbruch. Also ist es auch in meinem Interesse, dass die Kids in Ausbildung finden.

  • Welches Gymnasium hat denn "Partnerunternehmen"? Wer pflegt diese Beziehungen? Und rechtfertigen drei Schnuppertage diesen ganzen Aufwand?

    Wir haben Partnerunternehmen. Gepflegt werden sie naja. Aber auch die Unternehmen erwarten nicht, dauernd betüddelt zu werden. Es reicht, Ansprechpartner per Mail direkt erreichen zu können (und vielleicht gegenüber anderen Schulen bevorzugt zu werden). Einzelne Schnuppertage kenne ich allerdings auch nicht, aber gerade dann sind vielleicht einige Mailadressen interessant.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Sissymaus

    Bei uns am BK läuft in der Hinsicht auch sehr viel, von Berufsberatung über Betriebe/Jobmesse im Haus bis zur aktiven Unterstützung bei der Praktikumssuche im Vollzeitbereich. Am BK finde ich das aber auch richtig verortet und angemessen, denn da liegt der komplette Fokus der Schule ja darauf, Schüler bestenfalls in Ausbildungen unterzubringen bzw. diese erfolgreich zu begleiten.

    Aus Sicht von jemandem, der 9 Jahre am Gymnasium war, verstehe ich aber auch, warum der Stellenwert dort ein anderer ist und die ganzen KAoA-Aktivitäten eher nebenbei laufen. Gerade in der Mittelstufe ist das Thema Berufswahl für die Schüler noch so weit weg, dass der tatsächliche Nutzen dieser Tage doch eher überschaubar ist. Bei der Potentialanalyse kamen auch oft Ergebnisse raus, die für die Schüler nicht so richtig nachvollziehbar und hilfreich waren. Meines Erachtens bräuchte es mehr Berufsorientierung in der Oberstufe, der Mittelstufenteil hat aber eher den Charakter von verordnetem Aktionismus.

  • Sagen wir mal so, aus meiner Sicht aus dem (allgemeinbildenden) Sek I/II-Bereich heraus: Berufsorientierung kann auch sehr viel Fehlinformation bei den Schülern (m/w/d) geradebügeln. Zum Beispiel (was so ein bisschen von Kris24 angedeutet wurde), dass Schüler (m/w/d) nicht allein aus dem Grund in die Sek II wechseln, weil sie sonst nicht wissen, was sie machen sollen, und sich denken, dass sie, wenn sie weiter im Schulsystem bleiben, den Gedanken an die berufliche Zukunft noch ein paar Jahre aufschieben können.

    Oder der Klassiker: Abiturienten (m/w/d) denken, dass sie ihr Abitur vergeuden würden, wenn sie "nur" eine Ausbildung machen, obwohl es vielleicht einen Ausbildungsberuf gibt, der zu ihnen gut passen können und dessen Absolventen (m/w/d) auf dem Arbeitsmarkt gesucht sind.

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