Medienentwicklungsplan

  • Liebe Community,

    an meiner Dienstschule sollen ab kommenden Schuljahr nach und nach für verschiedene Jahrgänge Tablets durch den Schulträger bereitgestellt werden. Den Eltern wird ermöglicht durch den Schulträger einen Zuschuss zum zukünftigen Schulgerät zu erhalten. Die Lehrkräfte werden, Stand jetzt, nicht mit Geräten durch den Schulträger oder das Land ausgestattet.

    Meine Frage dazu: Kann der Schulträger die Anschaffung/Verwendung der Tablets einfach bestimmen? Unsere Schulleitung vermittelt zumindest diesen Eindruck, da jetzt schon darauf hingearbeitet bzw. eingestimmt wird, dass es eine gesetzte Sache sei und wir als Kollegium die Umsetzung koordinieren und durchführen müssten.
    Meines Wissens nach sollte zumindest die Schulkonferenz nach §65 Abs. 2 Punkt 6 (SchulG) darüber befinden, also im Bestfall der Sachverhalt durch die verschiedenen Mitwirkungsgremien gehen (Lehrkräftekonferenz, Elternpflegschaft, Schüler:innen-Vertretung) und beraten werden, was zumindest in der Lehrkräftekonferenz bisher nicht passiert ist.

    Und drei Anschlussfragen: Könnte die Schulkonferenz den Prozess verlangsamen oder stoppen? Wenn ihr an euren Schulen ausgestattet seid; wie handhabt ihr die Verwaltung der Tablets und wie gut läuft der Einsatz im Unterricht?


    Viele Grüße

  • Die Lehrkräfte werden, Stand jetzt, nicht mit Geräten durch den Schulträger oder das Land ausgestattet.

    Kann der Schulträger die Anschaffung/Verwendung der Tablets einfach bestimmen? Unsere Schulleitung vermittelt zumindest diesen Eindruck, da jetzt schon darauf hingearbeitet bzw. eingestimmt wird, dass es eine gesetzte Sache sei und wir als Kollegium die Umsetzung koordinieren und durchführen müssten.

    Auf eigene Kosten? Das kann man ziemlich sicher mit NEIN beantworten.

  • Es würde mich wundern, wenn der Schulträger überhaupt irgendwelche Vorgaben dazu machen kann, wie du deinen Unterricht gestaltest. Er kann Ausstattung anschaffen, so viel er will, aber es gibt da noch das Grundprinzip der pädagogischen Freiheit, wobei ich nicht weiß, wie klar das in NRW geregelt ist.

  • Der Schulträger wird es anschaffen können. Ihr werdet dann die Geräte im Rahmen eures Medienentwicklungsplan und eurer curricularen Vorgaben einsetzen (müssen). Teilweise gibt es natürlich Vorgaben in den Rahmenlehrplänen. Andererseits gestaltest du deinen Unterricht eigenverantwortlich. Irgendwo dazwischen ist der Einsatz der Geräte.

    Weder Schulträger noch Land können dich natürlich verpflichten ein privates Gerät anzuschaffen. Wenn die Nutzung solche Geräte durch die Lehrkraft im Rahmen neuer Medien im Unterricht vorgesehen ist, müssen die Geräte durch das Land oder den Schulträger angeschafft werden.

  • Bei uns bekommen alle Vollzeitklassen einen Laptop, die SozPäd-Klassen stattdessen ein iPad. Sie dürfen das mit nach Hause nehmen.

    Die Geräte werden zentral verwaltet. Jede LK kann sich auf jedes der Geräte ausschalten.

    Wir haben einen externen Dienstleister, der ein eigenes Büro bei uns hat. Wir haben außerdem die EDV-AG, in der 6 LK sind, die sich um anfallende Tickets kümmern. In der AG sind 3 AL, einer von denen ist der Chef der gesamten Schul-EDV und bestimmt auch mehr oder weniger, was der Dienstleister macht und wie. Auch über jede Software, die genutzt werden soll bestimmt die EDV-AG gemeinsam.

    Ich liebe dieses Konzept. In den VZ-Klassen kann ich komplett ohne Papier arbeiten. Alle SuS haben von überall aus und mit jedem beliebigen Endgerät Zugriff auf ihr eigenes Schullaufwerk. Kein SoS kann mit Aussicht auf Erfolg behaupten, er/sie habe kein Zugriff auf irgendwelches Material gehabt.

  • Das Tablet müsste man dir zur Verfügung stellen. Natürlich musst du es nicht privat anschaffen. Häufig kommen dann Sprüche wie "du kannst es doch bei der Steuer absetzen!", aber da kriegt man natürlich längst nicht alles wieder...

    Ich glaube auch nicht, dass es ohne Beschluss der Schulkonferenz umsetzbar wäre. Allerdings sind Eltern und Schüler leichter zu überzeugen, da alles mit Technik und alles, was neu ist, erstmal positiv gesehen wird; Lehrer haben da zumeist einen differenzierteren Blick. Gut möglich, dass die SL wenig Bedenken hat, weil sie die Stimmen von Schülern und Eltern miteinplant oder auch schon hinter den Kulissen Gespräche geführt hat.

    Ich bin überhaupt kein Freund der Tablets. Andere Länder überdenken gerade die Mediennutzung und Deutschland muss erstmal all die gleichen Fehler machen. Wir sind halt ein wenig langsam...

    Vorteile sind das vereinfachte Bereitstellen von Materialien und ... das war's eigentlich. Mir fällt nicht mehr ein.

    Nachteile:

    - Je jünger die Schüler, desto katastrophaler. Die Geräte lenken einfach ab. Allein ihre Anwesenheit bewirkt schon etwas bei jüngeren SuS, da sie die Geräte von zu Hause als Spielgeräte kennen und nutzen.

    - Restriktionen und Kontrolle sind zwingend notwendig und erfolgen häufig nicht, wie es erforderlich ist. Jegliche Freiheiten werden ausgenutzt: Kamera und Mikro für unerlaubte Aufnahmen, die Kamera auch gerne zum Schminken, das Internet zum Surfen, Zocken und Online-Shopping etc. Nicht alle Sperren funktionieren wie gedacht: SuS können über den Browser auf Spiele zugreifen. Da hilft eine "Spielesperre" nicht oder das Einschränken der Apps. Da muss man schon den Zugang zum Browser oder das Internet kappen.

    Das bedeutet also, dass eigentlich alles gesperrt werden müsste und nur durch Lehrer freigegeben wird. In der Regel läuft es aber genau andersrum an Schulen: Wenig Einschränkungen und Lehrer sollen "per Klick" Funktionen der Tablets sperren. Welcher Lehrer hat denn nicht Lust, jede Stunde damit zu verbringen, Geräte zu sperren...?

    In Vertretungsstunden werden die Geräte bei vielen Kollegen dann für alles Mögliche verwendet.

    Schüler versuchen sich Kontrollen zu entziehen, indem sie Verbindungen zum Gerät kappen. Man muss dann als Nächstes gucken, wenn sie "offline" sind: Sind die Tablets im Netz? Und darf den Schülern noch über die Schulter schauen, um das auch zu prüfen.

    Schusselige Schüler vergessen ihr Tablet oder laden es nicht auf. Alles online bereitgestellt? Sie haben es nicht.

    Bücher auf den Tablets ist auch ... bescheiden. Echte Bücher sind idR. größer als die Tablets und somit ist alles besser sichtbar. Zudem wechseln die SuS dann immer hin und her: Buch, Notizen, Buch, Notizen...

    Die SuS schreiben auf Tablets häufig deutlich langsamer, weil sie immer ranzoomen -> schreiben -> rauszoomen und nach rechts ziehen -> ranzoomen -> schreiben... Man braucht einiges an Geduld. Und viele schreiben eh schon langsam.

    Oder der Pen ist nicht geladen, wenn es denn einen gibt. Dann muss der erstmal geladen werden.

    - Bei SuS in der Oberstufe habe ich weniger Bedenken; zu einer Verbesserung der Leistungen haben sie da aber definitiv auch nicht geführt.

    - Die Geräte führen nicht zu einem besseren Umgang mit Medien, sie fördern keine Medienkompetenz und die SuS starren dann halt jeden Tag noch ein paar Extrastunden auf einen Screen. Die zig Stunden zu Hause reichen ja schließlich noch nicht.


    Was wäre also eine sinnvolle Lösung? Leihgeräte. Sporadischer und gezielter Einsatz, wenn der Lehrer/die Lehrerin es für sinnvoll hält. Sonst nicht. Aber man muss ja dem Trend folgen. Wen interessiert schon, ob die Geräte taugen oder nicht? Hauptsache neu.

  • Wenn ihr es nicht aufhalten könnt - und davon gehe ich aus:

    - Es braucht verbindliche Nutzungsbedingungen für die Schüler inkl. festgelegter Konsequenzen. Das sollte man vorher ausarbeiten und Schüler und Eltern vorher unterschreiben lassen.

    - Welche Einschränkungen haben die Schülergeräte? Wie können diese eingestellt werden? (-> Fortbildung/Infoveranstaltung notwendig für das Kollegium. Nicht alle sind technikaffin)

    - Wer verwaltet das Ganze? Man braucht Personal vor Ort, um das Ganze zu managen inkl. fester Sprechstundenzeiten für Support.

  • Tablets oder andere Geräte haben spezifische Vor- und Nachteile. Ich denke nicht, dass wir uns in unseren heutigen Welt komplett dagegen sperren sollten. Andererseits muss nicht alles am Tablet stattfinden. Aber beispielsweise Heftführung am Tablet, das Verteilen von Arbeitsmaterialien, Recherchen, Nutzung von KI, ... da gibt es viele sinnvolle Einsatzmöglichkeiten. Selbst wir an der Grundschule nutzen iPads. Die Schüler haben keine eigenen aber wir haben Klassensätze. Und ab und zu holt man sich diese, weil man sie gerade sinnvoll im Unterricht einsetzen kann. Im Sachunterricht suchen die Kinder mit blinde Kuh Informationen, in Mathematik gibt es sinnvoll spezifische Übungssoftware, bei denen die Kinder gleich eine Rückmeldung bekommen, in Deutsch wird vielleicht Antolin in der Lesestunde genutzt, in Musik kann Garageband oder andere Software den Unterricht bereichern, in Kunst werden Fotos gemacht, ausgedruckt und dann in das eigene Bild eingebaut, in Englisch gibt es tolle Übungsformen, ... dazu ist beim DaZ natürlich total hilfreich. Am Ende geht es nicht darum, ob Tablets oder nicht. Die Frage ist, wo können wir Tablets sinnvoll einsetzen und wo nicht.

  • Bin in NRW am BK und wir habe eine Tabletklasse in der HÖH und natürlich auch die Fachinformatiker mit Laptops.

    Wenn ein Schüler ein digitales Endgerät (Laptop oder Tablet) nutzt kannst du davon ausgehen, dass er vorrangig andere Dinge im Unterricht macht und die gestellten Aufgaben nebenbei erledigt. Andere Dinge sind z. B. surfen, Shopping, YouTube schauen, asoziale Medien durchforsten und manchmal sogar eBook lesen.

    Dann bekommen Schüler kein WLan? Handy-Hotspot an und dann kann das Handy auch abgeben werden.

    Ich unterrichte IT-Fächer und meine erste Anweisung ist immer "Laptopdeckel schließen, Tablet umdrehen/wegpacken und Kopf bitte wieder einschalten"

  • Wenn ein Schüler ein digitales Endgerät (Laptop oder Tablet) nutzt kannst du davon ausgehen, dass er vorrangig andere Dinge im Unterricht macht und die gestellten Aufgaben nebenbei erledigt. Andere Dinge sind z. B. surfen, Shopping, YouTube schauen, asoziale Medien durchforsten und manchmal sogar eBook lesen.

    Das ist doch einfach ein Problem des Unterrichts. Wenn ich merke, dass die Geräte zur Ablenkungen führen, kommen sie weg. Die Schüler brauchen die Geräte auch nicht permanent bedienen, sondern sinnvoll einsetzen. Wenn ich an einer Berufsschule bin, sollten die Schüler das auch langsam lernen. An einer Uni sagt auch niemand, dass man sein Gerät weglegen soll. Diesen Umgang zu lernen, gehört auch zu den Kompetenzen, die wir als Schule vermitteln müssen.

  • Ich bekomme Stehhaare, wenn ich lese, dass an der Grundschule Tablet genutzt werden. Ich bin ITler durch und durch, aber bis zur 8. Klasse ist ein digitales Gerät quatsch. Dis sollen lesen, schreiben und rechnen lernen. Und zwar analog. Im Sachunterricht Dinge begreifen im wahrsten Sinne des Wortes. Und am Tablet hin und her wischen bringt gar nichts.

  • Ich bekomme Stehhaare, wenn ich lese, dass an der Grundschule Tablet genutzt werden. Ich bin ITler durch und durch, aber bis zur 8. Klasse ist ein digitales Gerät quatsch. Dis sollen lesen, schreiben und rechnen lernen. Und zwar analog. Im Sachunterricht Dinge begreifen im wahrsten Sinne des Wortes. Und am Tablet hin und her wischen bringt gar nichts.

    Vielleicht sollte man Grundschul-Methodik und -Didaktik den Grundschullehrer:innen überlassen.

    (Und ja - auch unter denen gibt es unterschiedliche Einstellungen zu dem Thema.)

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • aber bis zur 8. Klasse ist ein digitales Gerät quatsch.

    Vielleicht solltest du dir anschauen, wozu die Geräte genutzt werden und wann und wo sie eingesetzt werden.
    Ich bin dankbar für die Möglichkeiten, Tablets einsetzen zu können, für 2 Kinder benötige ich sie fast täglich (Inklusion), für 3 weitere nicht mehr so oft (DaZ), ab und an für die ganze Klasse.

    Ich wüsste nicht, dass die Kinder nebenbei etwas anderes machen, dafür ist der Unterricht zu gelenkt.

    Viel heftiger finde ich die privaten Möglichkeiten, die weit über die FSK-Empfehlungen oder Richtlinien der sozialen Medien hinaus gehen.

    Davon abgesehen frage ich mich, welche Vorstellung du vom Unterricht und der. Ermittlung von lesen, schreiben und rechnen hast.

  • Ich Stelle nur fest, dass 80 - 90 % der Schüler, die vor mir sitzen, nicht wirklich rechnen, kaum sinnentnehmend lesen und keine vier Sätze ordentlich schreiben können. Und ich meine damit keine Migranten, sondern Schüler die nach 10 Jahren in unserem Schulsystem die mittlere Reife erhalten haben. Bei den allermeisten Schülern ist da irgendwas schief gelaufen. Sie haben nicht die Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie hätten haben sollen. Können aber rechts und links wischen auf ihrem Handy.

  • Ich bekomme Stehhaare, wenn ich lese, dass an der Grundschule Tablet genutzt werden. Ich bin ITler durch und durch, aber bis zur 8. Klasse ist ein digitales Gerät quatsch. Dis sollen lesen, schreiben und rechnen lernen. Und zwar analog. Im Sachunterricht Dinge begreifen im wahrsten Sinne des Wortes. Und am Tablet hin und her wischen bringt gar nichts.

    Da zeigt sich leider, dass Du didaktisch nicht auf der Höhe der Zeit bist. Ich habe schon im Studium eine Arbeit über den Taschenrechnereinsatz in der Grundschule geschrieben. Einfaches Beispiel: Am Taschenrechner ist die Ziffer 7 defekt und kann nicht genutzt werden. Wie kannst Du trotzdem die Aufgabe 777*99 rechnen?

    Aber auch aktuell gibt es so viele sinnvolle Möglichkeiten, Tabletts oder andere neue Medien produktiv einzusetzen. Die Frage ist immer, wo digitale Medien einen Vorteil gegenüber analogen Möglichkeiten haben.

    Wenn ich nur mal an den Mathematikunterricht denke:

    Es gibt Apps mit denen man Aufgaben automatisieren kann. Die Apps geben den Schüler direkt eine Rückmeldung, ob das Ergebnis richtig ist. Wenn sie gut sind, werden die Aufgaben auch direkt basierend auf den Fehlermustern der Schüler gestellt.

    Die App zu unserem Mathematikbuch stellt Aufgaben direkt mit der passenden didaktischen Anschauung. Also entsprechend Plättchen, Hunderterfeld, etc. Nachdem ich es analog eingeführt haben, können die Kinder noch beim Üben die Aufgabe visuell sehen.

    Manche Aufgabenformate lassen sich analog nicht oder nur mit großem Aufwand durchführen. Einführung des Hunderterfeldes. Die Kinder bekommen von der App eine Zahl gesagt und müssen die richtige Stelle am Hunderterfeld antippen. Gewichte: Es gibt eine Balkenwaage und 5 Bälle mit verschiedenen Gewichten. Durch Vergleichen sortieren die Kinder die Gewichte nach Größe.

    Bei Würfelgebäuden kann ich Pläne in der App erstellen, mir Seitenansichten zeigen lassen etc.
    Auf der andere Seite dokumentieren die Kinder ihre Arbeit mit Fotos und wir können es am Ende an der digitalen Tafel gemeinsam besprechen.

    Bei Referaten über berühmte Mathematiker nutzen die Kinder entsprechende Webseiten um Informationen zu sammeln.

    Schon im Einsatz für Klasse 1: Simultane Zahlerfassung: Die App zeigt eine Anzahl von Plättchen in einem 20er-Feld und die Kinder sagen die Anzahl. Das kann ich natürlich auch analog gemeinsam machen. Das mache ich auch. Aber danach üben die Kinder noch mal 10-20 Minuten am Tablett. Jedes Kind ist aktiv und sich sehe am Ende von jedem das Ergebnis.

    Am Ende muss ich natürlich bei jedem Einsatz überlegen, ob es sinnvoll ist oder nicht. Es sind auch nur Möglichkeiten. Aber den Einsatz komplett abzulehnen ist einfach nicht mehr zu unseren heutigen Welt passend.

  • Ich Stelle nur fest, dass 80 - 90 % der Schüler, die vor mir sitzen, nicht wirklich rechnen, kaum sinnentnehmend lesen und keine vier Sätze ordentlich schreiben können. Und ich meine damit keine Migranten, sondern Schüler die nach 10 Jahren in unserem Schulsystem die mittlere Reife erhalten haben. Bei den allermeisten Schülern ist da irgendwas schief gelaufen. Sie haben nicht die Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie hätten haben sollen. Können aber rechts und links wischen auf ihrem Handy.

    Entweder ist das eine leichte Übertreibung oder ihr müsst ein ziemlich schlechtes Einzugsgebiet für eurer Berufskolleg haben.

    Wenn man sich z.B. mal die VERA-Tests (gegen Ende des 3. Schuljahres) anschaut, trifft diese Aussage in der Pauschalität definitiv nicht zu.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Ich Stelle nur fest, dass 80 - 90 % der Schüler, die vor mir sitzen, nicht wirklich rechnen, kaum sinnentnehmend lesen und keine vier Sätze ordentlich schreiben können. Und ich meine damit keine Migranten, sondern Schüler die nach 10 Jahren in unserem Schulsystem die mittlere Reife erhalten haben. Bei den allermeisten Schülern ist da irgendwas schief gelaufen. Sie haben nicht die Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie hätten haben sollen. Können aber rechts und links wischen auf ihrem Handy.

    Sorry, das zeigt aber, dass Du einfach keine Ahnung hast. Die Probleme kommen sicher nicht vom schulischen Einsatz moderner Medien. Und gerade weil Kinder heute in einer digitalen Welt groß werden, müssen wir das in der Schule aufgreifen. Und da geht es nicht darum, die Bedienung zu lernen, sondern Risiken, Gefahren und Möglichkeiten digitaler Medien zu erfahren.

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