Heizungen und Energieversorgung (aus "Krieg")

  • Eine Herdplatte hat um die 2kW, ein Ofen ca. 3kW, wenn man alles auf Maximum anwirft, kommen die meisten Herde in die Region. Darum haben sie auch 3 Sicherungen.

    Fair enough! Meine Herdplatten können nicht alle unter Volllast laufen, die regulieren sich dann runter. Ich hielt das bisher für eine Standardeigenschaft, aber vermutlich ist dem nicht so. Auch hatte ich den Backofen nicht auf dem Schirm. Aber klar, so betrachtet hat man schnell 12kW - es gibt ja auch Herde mit 6 Kochfeldern.

    There are only 10 sorts of people - Those who know binaries and those who don't.

  • Nein, seit 3 Monaten.

    Schukostecker sind seit Anfang 2024 der Standard, die vorher geltende Pflicht für einen Wieland Anschluss ist da weggefallen. Es gibt seit Anfang '26 jetzt eine neue Regelung, die das offiziell erlaubt, vorher war es aber auch schon geduldet und faktisch hatten alle Balkonkraftwerke, die du ab '24 kaufen konntest, bereits einen ganz normalen Schukostecker.

    Und ob es Sinn ergibt, sich bei Amazon oder überall ein Gerät zu kaufen, dessen Qualität ich nicht beurteilen kann (ggf. nicht mal, ob es überhaupt arbeitet?) wäre die Frage.

    Du kannst die Qualität so oder so nicht selber beurteilen, egal wo du das Ding kaufst. Bei Amazon kannst du ein Gerät mit ein paar Tausend Bewertungen kaufen und ggf. noch Tests online lesen, für mich persönlich hat da die Auskunft eines Handwerkers - der letztlich die Ware verkaufen möchte, die er am Lager hat - keine größere Aussagekraft.


    Auch in Deutschland darf der Zähler bei einem angemeldetem Kraftwerk rückwärts laufen. Den Zähler gegen einen neuen auszutauschen liegt in der Verantwortung des Netzbetreibers und da das in der Regeln nicht die gleiche Firma ist, von der man den Strom kauft, führt eine Anmeldung nicht zwingend dazu, dass der Zähler zeitnah ausgetauscht wird.

  • Wenn ich meinen E-Herd mit 12kW anwerfe wird nicht gemeckert. Wenn ich 800W einspeisen will schon.

    In der Regel werfen nicht alle Haushalte gleichzeitig ihren E-Herd an. Es gibt zwar Spitzenlasten, diese lassen sich aber bislang ganz gut kalkulieren. Das sieht bei der Einspeisung etwas anders aus, da diese im Falle erneuerbarer Energien i.d.R. gleichzeitig bei allen Erzeugern auftritt und zumindest bei nicht angemeldeten Anlagen auch kaum kalkulierbar wäre.

  • Fair enough! Meine Herdplatten können nicht alle unter Volllast laufen, die regulieren sich dann runter. Ich hielt das bisher für eine Standardeigenschaft, aber vermutlich ist dem nicht so. Auch hatte ich den Backofen nicht auf dem Schirm. Aber klar, so betrachtet hat man schnell 12kW - es gibt ja auch Herde mit 6 Kochfeldern.

    Dein Herd ist vermutlich nur mit 2 Phasen aka 7,2kW angeschlossen. Ist heute leider üblich. Ich werde beim nächsten Kochfeld unbedingt darauf achten, dass es mit 3 Phasen angeschlossen ist. Manchmal brauche ich das beim Kochen. Oder eher beim scharfen Anbraten.

  • Schukostecker sind seit Anfang 2024 der Standard, die vorher geltende Pflicht für einen Wieland Anschluss ist da weggefallen. Es gibt seit Anfang '26 jetzt eine neue Regelung, die das offiziell erlaubt, vorher war es aber auch schon geduldet und faktisch hatten alle Balkonkraftwerke, die du ab '24 kaufen konntest, bereits einen ganz normalen Schukostecker.

    Die Regelung gilt seit Dezember '25, wenn ich es richtig lese.

    https://www.adac.de/rund-ums-haus/…ermieter-melden

    https://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/pressemeldunge…klarheit-116798

    Aber ist ja auch egal, als ich mich informiert habe, hätte ich noch einen solchen gebraucht und das wäre dann zu teuer geworden. Und der Vermieter hatte auch die Anfrage dazu ignoriert, dessen Zustimmung kann mir nun auch egal sein.

    ...

    Du kannst die Qualität so oder so nicht selber beurteilen, egal wo du das Ding kaufst.


    Eben, daher die Frage, also bestelle ich einfach das Erstbeste?


    https://www.amazon.de/Solakon%C2%AE-1000W-Balkonkraftwerk-Wechselrichter-Solaranlage/dp/B0FCYNQ7Y4/ref=mp_s_a_1_3?dib=eyJ2IjoiMSJ9.rGrMCsGGC30uECU7OLAaWGMs8Zam4-W9FnUX5zWiaKEQQoxUR2q6JPXxSo0Z0Y7i-Xukw9KHUoMYAvJqEfPaZeeb-Kadihjv-b33A-OuaPAwXZzeRvnqJudgoOdCB-6-Iooe3-rIZB-ikyoz8lFY9mIW8yoBmDG6Mg78WWvxb4SBJ2uoTDAp1EFNu0vk-ClTZS6RjX_w-TqA1Q4Tz5-kfA.JOsCfMmKNrHJdNfKMGkURCmGXkSwfaQiybCKFXdntzE&dib_tag=se&keywords=balkonkraftwerk&qid=1776684630&sr=8-3&tag=lf-21 [Anzeige]


    EDIT:

    Da fängt's schon an, das hat nur 3m Kabel. Irgendwo las ich, es müssen 5m sein...

  • Ja. Man speichert eine kWh im Netz und ruft sie ab, wenn es dunkel ist. Bitte erkläre mir den Tatbestand des Betruges daran.

    Das Stromnetz speichert gar nichts. Du nutzt bei der Einspeisung die Infrastruktur und müsstest auch entsprechend dafür zahlen. Das machst du aber nicht, wenn du einfach einspeist.

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • Das Stromnetz speichert gar nichts. Du nutzt bei der Einspeisung die Infrastruktur und müsstest auch entsprechend dafür zahlen. Das machst du aber nicht, wenn du einfach einspeist.

    Ok. Die, die einen neuen Stromzähler haben, speisen die kWh aber ebenfalls ein. Ohne einen ct dafür zu bekommen. Aller Strom, der nicht direkt verbraucht wird, landet im Netz. Kostenlos für den Stromversorger.

    Es sei denn natürlich, man hat einen Akku am BKw. Der lohnt sich aber nie.

  • Ja. Man speichert eine kWh im Netz und ruft sie ab, wenn es dunkel ist. Bitte erkläre mir den Tatbestand des Betruges daran.

    Du speist normalerweise für 8ct ins Netz ein und beziehst aus dem Netz für 30ct. Ein "im Netz speichern" ist technisch unmöglich. Du unterschlägst den Differenzbetrag von 22ct/kWh (Netzentgelte, Stromsteuer, ...). Das ist der Betrug.

    Ok. Die, die einen neuen Stromzähler haben, speisen die kWh aber ebenfalls ein. Ohne einen ct dafür zu bekommen. Aller Strom, der nicht direkt verbraucht wird, landet im Netz. Kostenlos für den Stromversorger.

    Wieder falsch. Du meldest Dein Balkonkraftwerk beim Versorgungsnetzbetreiber (VNB) und im Marktstammdatenregister (https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR) an und bekommst dann die Vergütung von ca. 8ct/kWh für die Einspeisung vom VNB überwiesen.

  • Um ins Netz einzuspeisen und dafür bezahlt zu werden ist ein 2-Richtungszähler notwendig. Den hat man normalerweise nicht. Einspeisung gegen Vergütung kostet bei einem BKw erstmal so viel, dass sich das nie lohnt.

  • Normale Stromzähler, die praktisch jeder hat, der keine PV-Anlage besitzt, zählen den eingespeisten Strom nicht. Ergo bekommt man auch kein Geld dafür.

  • Es sei denn natürlich, man hat einen Akku am BKw. Der lohnt sich aber nie.

    PV-Anlagen lohnen sich aufgrund der Diskrepanz zwischen Einspeisung und Vergütung erst so richtig, wenn man selber einen hohen Verbrauch hat. Wie ich an anderer Stelle schon einmal sagte, haben wir im letzten Jahr in unserem 2-Familienhaus in Summe 42MWh verbraucht, bei dem ca. die Hälfte aus der PV-Anlage gekommen ist. E-Autos und Wärmepumpen sind halt Großverbraucher. Aber dafür kaufen wir kein Erdgas und kein Diesel mehr ein. Hätten wir den Strom komplett einkaufen müssen, hätten wir 12.500€ bezahlen müssen. So haben wir 6.000€ bezahlt. Die PV-Anlage hat uns also eine Ersparnis von 6.500€ eingefahren, dazu weitere 800€ für eingespeisten Strom. Bei solchen Dimensionen rentieren sich dann auch größere Investitionen in die Technik.

  • Normale Stromzähler, die praktisch jeder hat, der keine PV-Anlage besitzt, zählen den eingespeisten Strom nicht. Ergo bekommt man auch kein Geld dafür.

    Du meldest deine PV-Anlage (egal wie groß) beim VNB und im Marktstammdatenregister an und dann bekommst Du automatisch einen Zweirichtungszähler. Kann zwar ein paar Monate dauern, aber der Zähler kommt.

  • Wenn Du einen Einspeisevertrag mit Deinem Netzbetreiber abschließen möchtest, musst Du auch noch die Kosten für den Messestellenbetrieb tragen.

  • Ok. Die, die einen neuen Stromzähler haben, speisen die kWh aber ebenfalls ein. Ohne einen ct dafür zu bekommen. Aller Strom, der nicht direkt verbraucht wird, landet im Netz. Kostenlos für den Stromversorger.

    Es sei denn natürlich, man hat einen Akku am BKw. Der lohnt sich aber nie.

    Nicht kostenlos. Die Infrastruktur muss er immer noch zahlen und auch die Entsorgung von deinem Strom, wenn dieser keine Abnehmer findet.

    Wieso lohnt sich ein Speicher nicht? Die Kosten doch nicht mehr viel. 300-500€ für 2 kWh. Damit schraubt man den Eigenverbrauch deutlich hoch.

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • Wenn Du es schaffst, neben dem Eigenverbrauch die 2kWh am Tag in den Speicher zu laden (Spoiler: das gelingt an allerallerhöchstens 100 Tagen im Jahr) und nachts zu verbrauchen, und wenn wir ignorieren, dass reell nur 80 bis 90 % der Speicherkapazität genutzt werden können, dann hast Du also pro Jahr 200kWh "gewonnen". Wenn wir bei 30 ct/kWh bleiben (ich zahle z.B. nur 25ct) , entspricht das 60,- gespartem Geld pro Jahr. Abhängig vom Preis für den Speicher+Kabel dauert es also 5 bis 8 Jahre, bis sich der Speicher amortisiert hat. Wenn nichts kaputt geht.

  • Abhängig vom Preis für den Speicher+Kabel dauert es also 5 bis 8 Jahre, bis sich der Speicher amortisiert hat. Wenn nichts kaputt geht.

    Haben die nicht eine Lebensdauer von 10-20 Jahren? Dann würde es sich doch lohnen?

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