Verbeamtung - GKV- Vorerkrankungen

  • Diagnosen im Bereich der psychischen Gesundheit:

    Hallo Zusammen, ich bin Angestellte (Lehramt abgeschlossen) in Berlin. Ich wollte bis her wegen der Zulage (erheblichen Vorteil zum Gehalt) mich noch nicht verbeamten lassen. Jetzt habe ich den Bericht meiner GKV erhalten. Dort stehen manchmal verschiedene Diagnosen im Bereich der psychischen gesundheit (zB Angststörung, Belastungsreaktion, und noch ähnliche) und das bei Ärzten wie FA oder HA. ZB zusammen mit Labor auf Eisenmangel, oder Schilddrüse Funktion. Also keine Visiten, wo psychische Beschwerden berichtet wurden. Ist das jemandem auch passiert, und könntet ihr trotzdem in die PKV wechseln, und noch wichtiger wurde das beim Amtsarzt bei der Eignungsuntersuchumg thematisiert? Ich freue mich auf eure Erfahrungsberichte!

    Einmal editiert, zuletzt von Der Klopse (18. April 2026 19:27)

  • Ja, Erfahrung -> Aufnahme nur im Rahmen der Öffnungsaktion möglich und 30% Risikozuschlag.
    Ich habe von den Diagnosen NACH dem Amtsarztbesuch erfahren.

  • Danke für den Kommentar! Welche "Öffnungsaktion" soll das sein? Diese "Diagnosen" sind doch gar nicht zulässig. Mein FA hat mir gesagt, viele Ärzte machen sowas um höhere Beträge bei den Kassen abzurechnen. Kein HA ist befähigt etwas in psychischen Fachbereich zu diagnostizieren...

  • Hat er aber.
    Und doch, kann er.
    Und nein, eine Diagnose bringt definitiv nicht mehr Geld. Zumal eine "F-Diagnose" keinen (abrechenbaren) Behandlungsschritt mit sich bringt, den man auch auch ohne machen könnte.

  • Also so hat mein FA ehrlicherweise zugegeben. Was sie in Rechnung stellen ist das Gespräch, welches länger als die üblichen 5 Minuten dauert.

    Also wenn kann man das berichtigen lassen? Das klingt alles nicht ganz rechtskräftig.

  • Ich verstehe dein Anliegen überhaupt nicht.

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • Dort stehen manchmal verschiedene Diagnosen im Bereich der psychischen gesundheit (zB Angststörung, Belastungsreaktion, und noch ähnliche) und das bei Ärzten wie FA oder HA.

    Ist das jemandem auch passiert, und könntet ihr trotzdem in die PKV wechseln, und noch wichtiger wurde das beim Amtsarzt bei der Eignungsuntersuchumg thematisiert?

    Ja. Und es gibt Erfahrungsberichte im Internet, es gab eine Sendung (Video unten im Beitrag) mit einem Bericht darüber, dass eine Frau bei der PKV gekündigt wurde wegen solcher Diagnosen. Dort wurde gezeigt, wie solche Diagnosen (Angsstörung) von der Praxissoftware kodiert werden, wenn die Ärztin z.B. "Angst vor Schwangerschaft" eingibt.

    "Löschen lassen" ist aus der GKV-Akte im Nachhinein nicht mehr möglich. Die Diagnosen stehen dort.

    Der Weg, den die Frau in der Sendung gegangen ist, war, sich von den entsprechenden Ärzten ein Attest geben zu lassen, welches die Diagnose entkräftet. (Im obigen Fall z.B. "Die Patientin hatte Angst vor einer Schwangerschaft, weitere Ängste konnte ich nicht feststellen." oder sowas wie: "Durch die Schilddrüsenfehlfunktion kam es zu ..., nach der Einstellung mit Medikament xy sind die Symptome verschwunden.") Diese kannst du dann sowohl bei der ZMGA (Amtsarzt) als auch beim Antrag an die PKV beilegen. (Ja, natürlich werden psychische Diagnosen vom Amtsarzt thematisiert.)

    Wenn du die Verbeamtung bekommst, macht es Sinn, über einen allgemeinen Versicherungsmakler ein anonyme Risikovoranfrage zu stellen, um zu testen, welche Versicherung dich mit welchem Zuschlag nehmen würde. Wenn weiterhin psychische Diagnosen in der Akte stehen, wird es höchstwahrscheinlich nur über die Öffnungsaktion.

    Bitte gib die kursiven Begriffe in eine Suchmaschine deiner Wahl ein, es gibt massenhaft gute Informationen dazu inklusive Broschüre bzgl. Öffnungsaktion, das können wir hier gar nicht so darstellen.

    VIdeo:

    https://www.ardmediathek.de/video/falsche-…jM3NTdjNzA5YWI4


    Info zum Lesen:

    https://www1.wdr.de/nachrichten/fa…nakten-100.html

    🍦 Eis macht Spaß! 🍦
    Schoko, Vanille – ganz egal,
    Hauptsache lecker jedes Mal! 😋

    Ich lese und schreibe nach dem Paretoprinzip.

  • Das Problem ist, dass Du bei der amtsärztlichen Untersuchung und auch bei der Anmeldung zur Versicherung den ganzen Mist angeben muss, damit Du nachher im Schadensfall nicht dumm da stehst und man Dir im Zweifel sogar rückwirkend die Verbeamtung aberkennt wegen Betrugs. Du müsstest also Amtsarzt und Versicherung überzeugen dass da nichts mehr ist. Hierzu muss Dein Arzt mitspielen, so dass er Dir wenigstens bescheinigt, dass das Ganze ohne Erneute Vorfälle ausgeheilt ist. Das da nie was war wird er Dir nicht bescheinigen, weil er sich dann selber einer Straftat beschuldigen würde. So blöd ist der nicht

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

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