Bei uns kommt das auch immer wieder vor, da der Pausenhof vor der Schule liegt und auch Anlieferzone für alles schulische Zeug ist. Wenn ich Aufsicht habe, laufe ich immer in der Fahrtrichtung des fahrenden Gefährts voraus, also bei vorwärts davor und bei rückwärts dahinter, so dass im Zweifelsfall ich springen muss/angefahren werde. Vorher kommuniziere ich das mit dem Fahrer. Dazu rufe ich permanent "weg da". Scheint mir eine Lösung zu sein.
Aufsichtssituation bei "befahrenen" Schulhöfen
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Bei uns kommt das auch immer wieder vor, da der Pausenhof vor der Schule liegt und auch Anlieferzone für alles schulische Zeug ist. Wenn ich Aufsicht habe, laufe ich immer in der Fahrtrichtung des fahrenden Gefährts voraus, also bei vorwärts davor und bei rückwärts dahinter, so dass im Zweifelsfall ich springen muss/angefahren werde. Vorher kommuniziere ich das mit dem Fahrer. Dazu rufe ich permanent "weg da". Scheint mir eine Lösung zu sein.
So läuft es vermutlich häufig. Darf bloß nichts passieren in der Zeit, wenn man 2 Minuten zu spät auf den Schulhof kommt, weil.man einen längeren Weg hat, noch auf Toilette wollte, unterwegs angesprochen wurde, usw.
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Elternrat informieren, Remonstrieren oder selbst bei der Stadt anrufen- was sich halt anbietet.
Ich muss wahrscheinlich in Leichter Sprache schreiben, damit jeder Kollege kapiert, was ich erzähle.
In einem Lehrerforum sollten sich deine Vorschläge an den in der Schule vorgesehenen Wegen orientieren. Du solltest auf keinem Fall als Lehrkraft, wenn dir die Aufsichtssituation nicht zusagt, die Stadt anrufen oder den Elternrat informieren. Der erste Weg ist, dass Du die Schulleitung auf deine Beobachtung ansprichst oder schriftlich informierst. Wenn ihr dort nicht auf eine Ebene kommt, wäre der zweite Weg entweder über die zuständigen Konferenzen oder remonstrierst direkt, wenn die Situation ein sofortiges Handeln erfordert.
Auf keinen Fall rufst du ohne Auftrag der Schulleitung beim Schulträger oder beim Elternrat an. Dieses kann für dich auch durchaus dienstrechtliche Konsequenzen haben.
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So läuft es vermutlich häufig. Darf bloß nichts passieren in der Zeit, wenn man 2 Minuten zu spät auf den Schulhof kommt, weil.man einen längeren Weg hat, noch auf Toilette wollte, unterwegs angesprochen wurde, usw.
Am Ende ist es der Fahrer, der die Verantwortung trägt. Da dort sicherlich kein Schild steht, dass ihm das Befahren des Schulhofes erlaubt, müsste er eigentlich sowieso darauf warten, dass ihm jemand die Erlaubnis gibt. In der Praxis fahren sie natürlich einfach los. Aber dann müssen sie auch die entsprechende Sorgfalt zeigen.
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Ich sehe es auch so, dass letztendlich die Schulleitung und die Fahrer*innen diejenigen sind, die die Verantwortung tragen.
Da dort sicherlich kein Schild steht, dass ihm das Befahren des Schulhofes erlaubt
Im Gegenteil stehen doch am Rand vieler Schulhöfe Schilder, die das Befahren und Parken dort verbieten.
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Der aufsichtsführende Lehrer ist nicht verantwortlich, aber wenn der Lehrer beim Unfall nicht anwesend ist und Erste Hilfe leistet bzw. als Zeuge aussagen kann, wird's brenzlig.
Hatte früher wieder einmal die Aufsicht verschlampt, als in der Pause die Glasscheibe auf dem Schulhof aufgrund einer Keilerei unter Schülern zu Bruch ging.
Musste zur Notlüge greifen, dass ich an der anderen Ecke vom Schulhof stand.
Seitdem vergesse ich die Aufsicht seltener.
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Der letzte Handwerker hat lieber 10 min gewartet.
Ich finde Fahrzeuge auf einem engen, kleinen Schulhof schwierig,
die Kinder lieben diese abwechslungsreichen Spielgeräte.
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Ich sehe es auch so, dass letztendlich die Schulleitung und die Fahrer*innen diejenigen sind, die die Verantwortung tragen.
Im Gegenteil stehen doch am Rand vieler Schulhöfe Schilder, die das Befahren und Parken dort verbieten.
Umso mehr sind die Lehrkräfte in der Verantwortung. Wenn man regelmäßig dort Aufsicht hat und das Befahren zulässt, muss man damit rechnen, dass ein Gericht nachfragt, wieso man seiner Einschätzung von Gefahr für die Kinder nicht nachgegangen ist, sondern zugeschaut hat.
Die Diskussion, wer was irgendwo anders findet, ist in diesem Fall wirklich total müßig, weil ausschließlich die TE mit ihrer ganz bestimmten Schulhofsituation vor Ort und mit den Kindern, die sie beaufsichtigt, mit den möglichen Konsequenzen leben muss.
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