Arbeitsbelastung "normal"?

  • Hallo in die Runde,


    ich würde gerne mal eine Einschätzung hören, weil ich glaube, dass ich einfach überlastet werde in der Schule. Gym NRW, was dieses Jahr Abi hat.

    Über das vergangene Wochenende durfte ich 4 Prüfungen für das 4. Fach ausarbeiten, wobei man bei uns da sehr genaue Entwürfe (mit recht genauem Horizont zu allen Aufgaben/Fragen) verlangt. Das Treffen der FPAs führt bei mir nächste Woche 2x zu 8,5 Zeitstunden Tagen ohne Pause (8-ca. 16:30 Uhr), weil die Freistunden bzw. die Zeit nach dem Unterricht von den FPAs blockiert wird.

    Zuvor 15 Abiklausuren in der Erstkorrektur, nun noch 12 Stück in der Zweitkorrektur. Dazu bis nächste Woche 2 Klassenarbeiten (bzw. eine Klausur) erstellen. Dann der Prüfungstag mit den 4 Blöcken 4.-Fach Prüfungen (auch von 8 - 17:30 Uhr), danach wieder gleich am Morgen um 8 Uhr weiter mit 7 h Unterricht. Dann die Klassenarbeiten korrigieren und - meine größte Angst - ggf. nochmal der Erstellungsmarathon von mündlichen Prüfungen, wenn sich (wie bei diesem schwachen Abi-Jahrgang zu vermuten) Schüler zu Bestehensprüfungen melden.

    Da sich die Schüler die Reihenfolge der Prüfungen aussuchen dürfen, kann es durchaus sein, auch hier nochmal 3 Blöcke vorbereiten zu müssen (jeder Block kostete mich etwa 6-7h Zeit).

    Ich weiß kaum noch, wie ich das schaffen soll.... in den nächsten Wochen dürften etwa 110 Klassenarbeiten/Klausuren auf dem Tisch liegen, zzgl. Unterricht volle Stelle (einige Stunden Q2 fallen weg, dafür ggf. Vertretung zum Teil) und die Erstellung der Bestehensprüfungen (wenn sich Leute melden, was wahrscheinlich ist).

    Ist das "normal" oder außergewöhnlich viel? Ich habe das Gefühl, von morgens bis abends (außer essen und vllt mal eine halbe Stunde spazieren gehen) nur zu arbeiten. An den langen Wochenenden mal wegfahren.. unmöglich.

  • Hallo, ich komme nicht aus NRW, daher weiß ich nicht genau, was bei euch genau FPA und 4.Prüfungsfach sind. Ich tippe mal auf Prüfungsausschuss und mdl. Abiturprüfung?

    Was du da beschreibst, ist vermutlich für viele von uns gerade der typische Wahnsinn in dieser Phase, leider. Je nach Fach und Unterrichtseinsatz sind die Wochen vor den Sommerferien echt heftig. Ich versuche mich zu entlasten, indem ich mdl Prüfungen (und deren Erwartungshorizonte) bereits in den Osterferien konzipiere und auch die Unterrichtsvorbereitung steht seit Ostern bereit.

    Durchatmen, Stück für Stück, Prioritäten setzen, Pausen fürs Rausgehen nutzen...

  • Ja, das ist in dieser Jahreszeit für einige "normal".

    Falls dies dein erster Durchgang ist: Was hilft, ist: Schon im Laufe der zwei Jahre Texte für die mündliche / Bestehensprüfung (warum machen so viele mit? Sie sind mittlerweile freiwillig. Wer vorher nicht gelernt hat, wird doch kaum in die mündliche gehen, mit dem Risiko sich zu verschlechtern?! und wenn ein Jahrgang "schwach" ist, warum nicht schon vorher schwach bewertet?) zur Seite zu legen und nach und nach vorzubereiten.
    Über die Jahre hat man auch einen Fundus, die eine oder andere Prüfung lässt sich durchaus wieder nutzen, man hat auch KuK aus anderen Schulen, mit denen sich tauschen lässt, usw..

    Ansonsten herzlichen Glückwunsch zum echt großen Abiturjahrgang! (oder wart ihr schon vorher G9?). Das ist bei uns ein so kleiner Jahrgang, dass ich trotz meiner weiten Polyvalenz in gar keiner einzigen Prüfung drin bin.

  • Es gibt Schulleitungen bzw. Oberstufenleitungen, die diese Belastungen kennen und dann eben keine Zweitkorrektur o.ä. noch obendrauf legen. Es ist kein ehernes Gesetz, dass die ParallelkollegInnen von LKs beispielsweise in den Kernfächern das zwingend alleine machen müssen. Für hochbelastete KollegInnen kann die SL Korrekturtage gewähren - das müsste doch machbar sein, oder?

    Insgesamt ist eine solche Schieflage in der individuellen Belastung ein Thema für eine Lehrerkonferenz, auf der man genau das bespricht.

    Ansonsten kann ich nur sagen "willkommen in der Realität" - leider klingt das zynischer als es auch nur ansatzweise gemeint ist.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Wie viele Schüler hast du pro Prüfungsblock?

    Zitat

    jeder Block kostete mich etwa 6-7h Zeit

    Erscheint mir arg viel, selbst etwas weniger als die Hälfte wäre m.E. noch weit über dem Maximum, das ein Block kosten sollte. Gerade mdl. Abiturprüfungen bestehen im Gros ja aus Satzbausteinen und mal mehr, mal weniger modifizierten Standardaufgaben/-fragen.

    Entlastung kann es da bringen, aus bereits vorhandenem Material zu schöpfen und das auf seine Schüler anzupassen - guck mal bei http://www.schulportal.de vorbei (ist kostenlos, Registrierung geht aber nur über deine Schule), dort sind unzählige Prüfungen hochgeladen. Normalerweise muss du selbst etwas hochladen, um 'Credits' zu erhalten, mit denen du das Material anderer als entsprechende Datei herunterladen kannst, allerdings ist eigtl. fast immer auch alles in der Vorschau als Bild vorhanden, da musst du dann abtippen, ein Bildschirmfoto aufnehmen oder z.B. bei authentischen Texten selbst die referierte Quelle aufsuchen (mache ich sicherheitshalber eigtl. immer). Je nach Fach solltest du aber aufpassen, wenn du auf richtige Zitation, Quellenangaben und Co. Wert legst (was du solltest), da ist mir in all meinen Fächern schon so einiges begegnet (von falschen Quellenangaben bis zu nicht markierten Einfügungen oder Auslassungen in die verwendeten authentischen Texte etc.). Hoffe das hilft etwas.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Komme aus Baden-Württemberg und kenne es. Darum schreibe ich aktuell nicht, keine Zeit.

    Erstkorekturen sind erledigt, Zweitkorrekturen bei uns völlig neu zu korrigieren, ich kenne die Bewertungen des Erstkorrektors nicht, ich bin gerade dran. Dann kommt bei mir noch Drittkorrektur, der Drittkorrektor ausgewählt vom RP, schaut sich die beiden Korrekturen an und legt die Note fest. Bei großen Abweichungen muss er noch einmal korrigieren, sonst nur Stichprobe. Da bei uns alles völlig anonym ist, auf den Schülerarbeiten stehen nur Schulnummer, wechselt jedes Jahr, und Schülernummer, müssen jeweils auch einige Formulare auf blauen, roten oder weißen Papier ausgefüllt werden. Und jede Korrektur muss bis zur jeweiligen Umschlagsstunde korrigiert sein, egal was passiert. Notfalls muss ein anderer Kollege einspringen, wenn ersterer z. B. schwer erkrankt.

    Und mündliche Prüfungen habe ich auch, wenn ich Glück habe, reichen 3 Aufgaben mit 8 Themen. Auswählen tut der mündliche Prüfungsvorsitzende, Kollege einer anderen Schule, ich kenne ihn nicht, und mancher will sich profilieren und akzeptiert die Aufgaben nicht, weil zu leicht, zu schwierig, nicht vielfältig genug. Man muss sie daher vorher über die SL weitergeben. Es gab Jahre, in denen wirklich alle Aufgaben aller auch sehr erfahrener Kollegen bemängelt wurden. Ich hatte bisher Glück.

    Was tue ich? Da ich es vorher weiß, lege ich keine Klassenarbeiten in diesen Zeitraum, keine privaten Termine. Sie kommen danach. Leider liegt die Klausur meines LKs Termin festgelegt durch Oberstufenleitung dazwischen. Auch habe ich zum Glück für jede Abikorrektur einen Korrekturtag und Pfingstferien fahre ich nicht weg.

    Bei mir fällt übrigens kein Unterricht weg, erst nach dem mündlichen Abitur Anfang Juli. Deshalb haben wir den Korrekturtag als kleinen Ausgleich.

    Kurz, diesen Wahnsinn gibt es überall. Vor 40 Jahren hatten wir in Baden-Württemberg schriftliche Abiturprüfungen im Januar, da gab es noch Dreiwochenzeiträume pro Korrektur. Jetzt sind die Zeiträume teilweise auf unter eine Woche geschrumpft, weil alle gleichzeitig schreiben müssen.

    Ich muss zum Unterricht, meine Abiturienten unterrichten. Das 8. Thema wird erst nach dem schriftlichen Abitur unterrichtet

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Entlastung kann es da bringen, aus bereits vorhandenem Material zu schöpfen und das auf seine Schüler anzupassen - guck mal bei http://www.schulportal.de vorbei (ist kostenlos, Registrierung geht aber nur über deine Schule), dort sind unzählige Prüfungen hochgeladen. Normalerweise muss du selbst etwas hochladen, um 'Credits' zu erhalten, mit denen du das Material anderer als entsprechende Datei herunterladen kannst, allerdings ist eigtl. fast immer auch alles in der Vorschau als Bild vorhanden, da musst du dann abtippen, ein Bildschirmfoto aufnehmen oder z.B. bei authentischen Texten selbst die referierte Quelle aufsuchen (mache ich sicherheitshalber eigtl. immer). Je nach Fach solltest du aber aufpassen, wenn du auf richtige Zitation, Quellenangaben und Co. Wert legst (was du solltest), da ist mir in all meinen Fächern schon so einiges begegnet (von falschen Quellenangaben bis zu nicht markierten Einfügungen oder Auslassungen in die verwendeten authentischen Texte etc.). Hoffe das hilft etwas.

    Was für eine tolle Idee, direkt einmal den Verstoß gegen die Vertragsbedingungen und die Lizenzbedingungen des Anbieters zu empfehlen. Ein kostenfreies Nutzungsrecht wird dort nämlich ausschließlich dann eingeräumt, wenn man sich auch an den vorgesehenen Modus hält und die Materialien wie vorgesehen zur Nutzung anfordert. Hierfür wiederum sind die angesprochenen Credits zwingend notwendig. Ohne diese explizite Nutzungserlaubnis im Einzelfall verwertet man letztlich unerlaubt urheberrechtlich geschützte Werke. Und das wäre klar rechtswidrig.


    Vor diesem Hintergrund ist deiner Empfehlung zum Vorgehen klar zu widersprechen.

  • Klingt nach unnötiger, bürokratischer Hölle par excellence. Mein aufrichtiges Beileid.

    Läuft bei uns (zum Glück) komplett anders.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Beitrag von PaPo (19. Mai 2026 08:45)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: ... ach... egal......... (19. Mai 2026 08:59).
  • Ja, das ist in dieser Jahreszeit für einige "normal".

    Falls dies dein erster Durchgang ist: Was hilft, ist: Schon im Laufe der zwei Jahre Texte für die mündliche / Bestehensprüfung (warum machen so viele mit? Sie sind mittlerweile freiwillig. Wer vorher nicht gelernt hat, wird doch kaum in die mündliche gehen, mit dem Risiko sich zu verschlechtern?! und wenn ein Jahrgang "schwach" ist, warum nicht schon vorher schwach bewertet?) zur Seite zu legen und nach und nach vorzubereiten.
    Über die Jahre hat man auch einen Fundus, die eine oder andere Prüfung lässt sich durchaus wieder nutzen, man hat auch KuK aus anderen Schulen, mit denen sich tauschen lässt, usw..

    Ansonsten herzlichen Glückwunsch zum echt großen Abiturjahrgang! (oder wart ihr schon vorher G9?). Das ist bei uns ein so kleiner Jahrgang, dass ich trotz meiner weiten Polyvalenz in gar keiner einzigen Prüfung drin bin.

    Meinst du, dass man im Laufe der 12/13 auch durchaus strenger bewerten soll, wenn man den Eindruck hat, dass da AI-Pfuscher am Werk sind, um sich (und den Schülern) diese Bestehensprüfungen (teilweise 3 Stück pro Schüler weil so wenig Punkte im Abi erreicht werden) zu ersparen?

    Ich habe da konkret jemanden vor Augen: in jeder 2. Stunde kam "Darf ich meine Hausaufgabe vorstellen?", aber die Lösung war zwar sehr ordentlich, nur auf Nachfragen konnte die Person nichts zu Wörtern/Lösungswegen beantworten. Auch konnte die Person sich nicht spontan am Unterrichtsgespräch beteiligen oder sinnvoll eigenständig Aufgaben im Unterricht lösen, wenn das iPad mal leer war (angeblich Kopfschmerzen). Eine Klausur war dann mal recht gut, eine andere totaler Unsinn. Dann mal ein Referat gehalten auf eigenen Wunsch. Ich vermute, dass bei der guten Klausur gepfuscht wurde. Kurzum: die Person hatte eine Vorberatung von 7 Punkten, Abiklausur: 1 Punkt. Und in der Art gibt es einige Schülerinnen und Schüler. Was hätte man tun können? Feststellungsprüfungen, weil man die Leistung der ungewöhnlich guten Klausuren anzweifelte? Auch Arbeit... der Person statt einer 3 eine 4 (-) für die sonstige Mitarbeit geben, mit der Begründung, dass nur das Vorstellen der HA keine 3 bewirkt? Aber dann hätte ich der "schweigenden Mehrheit" auch allesamt eine 5 geben müssen.

    Ja, vielleicht hilft es, wenn es wirklich zu vielen Bestehensprüfungen kommt, nochmal bei Kollegen zu fragen. Blöderweise können sich die SuS die Reihenfolge der Prüfungen aussuchen, d.h. wenn man 6 SuS hätte, können trotzdem 3 statt 2 Blöcke nötig werden.

    @Größe: bei uns hat der Jahrgang mit ca. 80 SuS begonnen, es sind immer noch rd. 50 SuS dabei.. so klein ist der eigentlich nicht, dafür viele SuS sehr schwach, viele haben sich grade so zur Zulassung gerettet.

  • Zweitkorrekturen bei uns völlig neu zu korrigieren

    Wie sieht das denn aus? Die Klausuren sind doch bereits korrigiert. Alles abmalen mit anderer Farbe und ggf. zusätzlich noch Ergänzungen anbringen?

    lege ich keine Klassenarbeiten in diesen Zeitraum, keine privaten Termine. Sie kommen danach. Leider liegt die Klausur meines LKs Termin festgelegt durch Oberstufenleitung dazwischen. Auch habe ich zum Glück für jede Abikorrektur einen Korrekturtag und Pfingstferien fahre ich nicht weg

    Aber so gesehen kann man außer in den Sommerferien praktisch nie wegfahren, weil da immer Klausuren liegen, vor allem natürlich jetzt die langen Wochenenden im Mai/Juni.. früher haben sich da immer Freunde (und ich) getroffen.. seitdem ich 4 Oberstufenkurse an einem normalen Gymnasium habe, geht das gefühlt nicht (oder doch mehr vorarbeiten?)..

    Am Berufskolleg erscheint mir das nicht so heftig mit den Prüfungen im Vergleich.

  • Ich habe da konkret jemanden vor Augen: in jeder 2. Stunde kam "Darf ich meine Hausaufgabe vorstellen?", aber die Lösung war zwar sehr ordentlich, nur auf Nachfragen konnte die Person nichts zu Wörtern/Lösungswegen beantworten. Auch konnte die Person sich nicht spontan am Unterrichtsgespräch beteiligen oder sinnvoll eigenständig Aufgaben im Unterricht lösen, wenn das iPad mal leer war (angeblich Kopfschmerzen). Eine Klausur war dann mal recht gut, eine andere totaler Unsinn. Dann mal ein Referat gehalten auf eigenen Wunsch. Ich vermute, dass bei der guten Klausur gepfuscht wurde. Kurzum: die Person hatte eine Vorberatung von 7 Punkten, Abiklausur: 1 Punkt. Und in der Art gibt es einige Schülerinnen und Schüler. Was hätte man tun können? Feststellungsprüfungen, weil man die Leistung der ungewöhnlich guten Klausuren anzweifelte? Auch Arbeit... der Person statt einer 3 eine 4 (-) für die sonstige Mitarbeit geben, mit der Begründung, dass nur das Vorstellen der HA keine 3 bewirkt? Aber dann hätte ich der "schweigenden Mehrheit" auch allesamt eine 5 geben müssen.

    Also:
    1) Das ist für mich keine 3
    2) Dann ist es halt so. Wobei für mich aus "schweigend" keine 5 schlussfolgert. "Sonstige Mitarbeit" ist auch die Qualität der Mitarbeit im Unterricht, in Einzelphasen, in Kleingruppen. Ich gehe rum und sehe, was SuS schreiben und ziehe meine Schlussfolgerungen. Wer zuhause nur tolle Sachen "tippt", aber im Unterricht keine zwei Zeilen händisch hinkriegt, bekommt gesagt, dass der Verdacht besteht und er damit leben soll, dass ich die HA nicht mehr einbeziehe (Was man eh nicht wirklich machen sollte).
    Wer ständig NUR die HA vorstellen will, kriegt einen Kommentar, dass es mir nicht ausreicht und ich nicht sooo daran interessiert bin, die Ergebnisse einer KI zu hören, die MitSuS auch nicht.

  • Ergänzend zu chilipaprikas Ausführungen: Grundlage der Bewertung sind die Kompetenzerwartungen innerhalb der Curricula. Dort steht oft: "Die Schüler (m/w/d) können...". Wenn du nur auf Basis der Vorstellung der Hausaufgabe feststellen kannst, dass die jeweiligen Schüler (m/w/d) tatsächlich über diese Kompetenzen verfügen, kannst du die Leistung mit Note 4 oder besser bewerten. Sonst ist dies im Zweifelsfall keine geeignete Form für die Erhebung des Lernstandes und damit Grundlage für eine Leistungsbewertung.

Werbung