? Länge Arbeitstage

  • das heißt, Schüler A und C haben 10 Minuten, sich zu sehen oder wie regelt ihr das logistisch?

    Wir haben einen Warteraum mit einem Kollegen besetzt noch vor dem Vorbereitungsraum. Die Schüler dürfen sich im ersteren unterhalten, aber ihn nicht mehr verlassen.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Im Berufsschulbereich hat das zweiwöchige Doppelstundenmodell einen entscheidenden Vorteil bei den Azubis. Üblicherweise haben Lehrlinge ja 1,5 Berufsschultage. Hat man einen zweiwöchigen Stundenplan, haben die Azubis in einer Woche einen und in der anderen Woche zwei Berufsschultage.

    Wir haben in sehr vielen Bildungsgängen auch A- und B-Wochen, aber in der Berufsschule wird es bei uns (und an allen mir bekannten nds. BBSn) anders geregelt. Die Azubis haben keinen zweiwöchigen Stundenplan und auch keine 1,5 Berufsschultage, sondern sie kommen im 1. Ausbildungs-/Lehrjahr an zwei Tagen für 6 bis 8 Unterrichtsstunden (also 3 bis 4 Doppelstunden) in die Schule und ab dem 2. Ausbildungsjahr haben sie nur noch einen Berufsschultag mit 8 Unterrichtsstunden.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Schüler A muss dann nochmal kurz warten bis C in der Vorbereitung sitzt.

    Ist bei uns (bei zu kurzen Prüfungen) auch so, aber in dem Fall bespricht die Prüfungskommission die Note, das machen wir nicht im Beisein des Schülers. Also braucht man eine zusätzliche Aufsicht in einem zusätzlichen Raum. war nur die Frage nach der Lösung.

  • Seit wann sind Mittagspausen nur 15 Minuten lang? Soviel ich weiß ist eine halbe Stunde vorgeschrieben. Es ging um die kurzen Pausen am Vormittag.

    Und ja die Mittagspause kann wandern, bei uns entweder in der 6. oder 7., selten in der 5. oder 8. Stunde.

    Der Kollege in dem Thread behauptet aber, er habe keine Mittagspause und direkt im Anschluss etwas.
    Und nicht alle Schulen / Stundenpläne haben eben diese komplette freie Stunde, so dass es im Notfall bei diesen 15 Minuten-Blöcken bleibt.
    Bei uns an der Schule darf seit Kurzem aus dem Grund die 8. Stunde ausfallen, WENN man vorher keine andere Pause hatte und danach eine Konferenz hat.

  • In Hessen liegt die Prüfungszeit bei ca. 20min.

    Wenn der Prüfungsbeginn z.B. um 9 Uhr ist, bekommt Schüler A um 08.30 Uhr die Aufgaben und hat ca. 30min Bearbeitungszeit. Um 9 Uhr bekommt Schüler B die Aufgaben, während Schüler A seine Prüfung ableistet (20min). Während dieser Zeit protokolliert der Protokollant. Um 09.20 Uhr verlässt Schüler A den Raum, die Kollegen besprechen ca. 10 min die Note. Um 09.30 Uhr bekommt Schüler C seine Aufgaben und Schüler B leistet die Abiprüfung ab. Um 09.50 Uhr ist diese Prüfung vorbei, Notenfindung bis 10.00 Uhr, dann findet die Prüfung von Schüler C bis 10.20 statt, anschließend Notenfindung.

    Der nächste Prüfungsblock ist dann für 11 Uhr Prüfungbeginn angesetzt. Um 10.30 Uhr bekommt Schüler D seine Aufgaben, die Lehrkräfte haben ca 30min Pause oder etwas weniger, wenn es Verzögerungen gab.

    Genau so wird bei uns auch in den mündlichen Abi-Prüfungen am BG und auch in anderen Bildungsgängen in den mündlichen Prüfungen verfahren. Während der Notenfindung muss Schüler*in A kurz zurück in den Vorbereitungsraum, wird dann nach der Notenfindung wieder in den Prüfungsraum geholt und erhält ihre/seine mündliche Note mitgeteilt; dann geht sie/er wieder in den Vorbereitungsraum, bis die Vorbereitungszeit von Schüler*in C beginnt.

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  • Ist bei uns (bei zu kurzen Prüfungen) auch so, aber in dem Fall bespricht die Prüfungskommission die Note, das machen wir nicht im Beisein des Schülers. Also braucht man eine zusätzliche Aufsicht in einem zusätzlichen Raum. war nur die Frage nach der Lösung.

    Wie gerade geschrieben: An meiner Schule - und so kenne ich es auch von anderen Schulen - muss die Schülerin/der Schüler im Vorbereitungsraum warten. Ich fände es allerdings tatsächlich besser, wenn wir dafür einen zusätzlichen Raum hätten, weil es doch etwas Unruhe 'reinbringt, wenn dauernd Leute in den Vorbereitungsraum kommen und wieder 'rausgehen.

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  • Wie gerade geschrieben: An meiner Schule - und so kenne ich es auch von anderen Schulen - muss die Schülerin/der Schüler im Vorbereitungsraum warten. Ich fände es allerdings tatsächlich besser, wenn wir dafür einen zusätzlichen Raum hätten, weil es doch etwas Unruhe 'reinbringt, wenn dauernd Leute in den Vorbereitungsraum kommen und wieder 'rausgehen.

    ja, ich habe es verstanden und gelesen, meine Frage kam ja auch vor euren Beiträgen.
    Alle in den gemeinsamen Raum finde ich aber auch sehr ungünstig. Schon zur "halben Stunde" gibt es 3-4 Minuten lang viel Unruhe, weil mehrere Kommissionen ja nie genau parallel sind.
    Dass man auch noch den Schüler zurückholt, um ihm die Note bekanntzugeben, das sind viele Hin- und Her.. (Bei uns werden die Noten auch erst am Ende des Prüfungsblocks festgelegt, auch aus dem Vergleich heraus.
    Aber interessant zu sehen, wie es woanders läuft (auch wenn es in dem Fall bei uns keine Relevanz haben könnte)

  • Alle in den gemeinsamen Raum finde ich aber auch sehr ungünstig.

    Na ja, allzu viele SuS sind es bei uns aber nun doch nicht, die gleichzeitig im Vorbereitungsraum sitzen. Es finden mündliche Prüfungen in max. drei Unterrichtsfächern an einem Tag statt. EDIT: Ich kann mir aber gut vorstellen, dass an allgemeinbildenden Gymnasien mehr Prüfungen an einem Tag stattfinden (gerade wenn ich lese, dass teilweise bis in den Abend hinein geprüft wird; wir sind immer mittag durch).

    Dass man auch noch den Schüler zurückholt, um ihm die Note bekanntzugeben, das sind viele Hin- und Her.. (Bei uns werden die Noten auch erst am Ende des Prüfungsblocks festgelegt, auch aus dem Vergleich heraus.

    Ich bin mir nicht sicher, meine aber, es sei hier so vorgeschrieben, dass die SuS die Noten ihrer mündlichen Prüfungen direkt nach der Prüfung bzw. der Notenfindung mitgeteilt bekommen und nicht erst am Ende des Prüfungsblocks oder noch später. Vergleiche zwischen den einzelnen Prüflingen, die mit derselben Prüfung geprüft werden, sollen gerade nicht stattfinden, habe ich im Ref. gelernt.

    Schon zur "halben Stunde" gibt es 3-4 Minuten lang viel Unruhe,

    Hm? Das verstehe ich nicht.

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  • Hm? Das verstehe ich nicht.

    um 8Uhr kommen alle relativ pünktlich und zusammen in den Prüfungsraum.
    Um 8Uhr 30 und 9Uhr ist alles ein bisschen verschoben und es kann 8Uhr 31, 8Uhr32, usw.. und da sitzen schon einige seit einer Minute.
    wenn noch einige um 8 Uhr 50 wieder Wechsel sind ... Puh ...


    Bei uns sind quasi 100 Prüfungen auf anderthalb Tage, wobei locker 90 am ersten Tag sind. Da sind schon 7-9 SuS gleichzeitig drin.

  • Da ich immer komplett zitierte, habe ich nichts aus dem Kontext gerissen. Ich habe höchstens falsche Schlüsse gezogen.

    Mir ist völlig egal, ob Laufwege bei uns bis zu 500 m zur Pause zählen oder nicht, weil es nichts an meinem Deputat ändert. Wenn bei uns dies jemand sagt, erhält er zusätzliche Hohlstunden, daher meine Reaktion.

    Doch, du hast es aus dem Kontext gerissen. Weil sich meine Antwort überhaupt nicht auf ganz normale Schultage bezog, sondern lediglich auf den krassen Fall, wo man dann bis abends noch Sonderveranstaltungen wie Elternsprechtag etc. hat. Also eben nicht nach der 6./7. Stunde etc nach Hause geht.

    P.S.: Natürlich zählt es auch an "normalen" Arbeitstagen nicht als Pause, aber da ist es völlig egal, weil man die eben nicht braucht. Ich selbst habe auch lieber alles kompakt.

  • Wir haben in sehr vielen Bildungsgängen auch A- und B-Wochen, aber in der Berufsschule wird es bei uns (und an allen mir bekannten nds. BBSn) anders geregelt. Die Azubis haben keinen zweiwöchigen Stundenplan und auch keine 1,5 Berufsschultage, sondern sie kommen im 1. Ausbildungs-/Lehrjahr an zwei Tagen für 6 bis 8 Unterrichtsstunden (also 3 bis 4 Doppelstunden) in die Schule und ab dem 2. Ausbildungsjahr haben sie nur noch einen Berufsschultag mit 8 Unterrichtsstunden.

    Und wir haben in einem Halbjahr 2 Tage, in dem anderen nur einen Tag.

  • Ist bei uns (bei zu kurzen Prüfungen) auch so, aber in dem Fall bespricht die Prüfungskommission die Note, das machen wir nicht im Beisein des Schülers. Also braucht man eine zusätzliche Aufsicht in einem zusätzlichen Raum. war nur die Frage nach der Lösung.

    Auch bei uns findet die Notenfindung ohne Schüler statt, kein Problem, weil Schüler B bereits im Vorbereitungsraum sitzt und Schüler C im Warteraum. Und dafür werden insgesamt 2 Kollegen benötigt, die entweder keine oder nur wenige Prüfungen haben.

    Und ja, beide Räume können mit bis zu 20 Schülern besetzt sein, mehr Prüfungen haben wir nicht parallel, gegen Ende sind es manchmal nur noch 6.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Doch, du hast es aus dem Kontext gerissen. Weil sich meine Antwort überhaupt nicht auf ganz normale Schultage bezog, sondern lediglich auf den krassen Fall, wo man dann bis abends noch Sonderveranstaltungen wie Elternsprechtag etc. hat. Also eben nicht nach der 6./7. Stunde etc nach Hause geht.

    P.S.: Natürlich zählt es auch an "normalen" Arbeitstagen nicht als Pause, aber da ist es völlig egal, weil man die eben nicht braucht. Ich selbst habe auch lieber alles kompakt.

    Es gab mehrere Diskussionen. Aus deinem ersten Beitrag ging nicht hervor, auf was du dich beziehst.

    Zum Gegenteil, du zitierst Raumwechsel zwischen Stunden, ich habe gerade nachgesehen, was du meinst, kann ich nicht wissen.

    Ich beende jetzt aber die Diskussion und damit wirklich für mich Schluss ist, werde ich dich für ein paar Tage blockieren.

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  • Und wir haben in einem Halbjahr 2 Tage, in dem anderen nur einen Tag.

    Das ist auch eine interessante Regelung! Kenne ich gar nicht so, finde ich aber auch nicht schlecht.

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  • Bei uns sind quasi 100 Prüfungen auf anderthalb Tage, wobei locker 90 am ersten Tag sind. Da sind schon 7-9 SuS gleichzeitig drin.

    Daher meinte ich, dass ich mir gut vorstellen kann, dass es an allg. Gymnasien "wuseliger" zugeht an den Tagen der mdl. Prüfungen. Unsere BG-Abi-Jahrgänge sind zum einen vermutlich kleiner als eure (zwischen 55 und 70 Abiturient*innen hatten wir in den letzten Jahren) und zum anderen laufen die mündlichen Prüfungen an 4 bis 5 Tagen; anders lässt sich das im laufenden Schulbetrieb nicht bewerkstelligen, sagt die SL.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

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