Großes Gespräch- Anwalt erforderlich?

  • Das führt doch zu nichts. Komm wieder runter und führe vernünftige Gespräche oder du wirst über kurz oder lang hier rausfliegen und dich auch noch vom Internet gemobbt fühlen.

    Du scheinst zu glauben, in anderen Bundesländern oder an einer Privatschule gäbe es kein Mobbing. Das ist natürlich Quark. Mobbing kann überall sein, an Privatschulen ist die Wahrscheinlichkeit sogar noch größer, weil es keine etablierten Strukturen gibt und je nach Schultyp auch noch eine Menge Idealisten, die sich quasireligiös die Augen auskratzen, wer der beste Pädagoge ist.

    Und auch wenn man das nach frischen schlechten Erfahrungen nicht hören will und Mobbing ausnahmslos eine schlimme Sache ist, die es immer zu verurteilen gilt: man kann mit seinem eigenen Verhalten dazu beitragen, ob Mobbing auftritt oder nicht.

    Das Verhalten, das du hier zeigst, wäre an keiner Schule dazu geeignet, Verständnis zu wecken und einen guten Start hinzulegen. Wenn es künftig besser laufen soll, musst du deinen Anteil am Problem erkennen.

    Fragwürdigster Beitrag den ich je gesehen habe.

    Aber davon auszugehen dass alle anderen Schulen auch so ticken lässt tief über dich blicken.

    Und klar. Das Opfer ist selbst Schuld. Was auch sonst.

    Welches Verhalten zeige ich denn? Dass ich mir nicht alles bieten lasse und nach anderthalb Jahren eine Belastungsreaktion entwickelt habe? Merkst du selbst was du schreibst?

  • Welches Verhalten zeige ich denn? Dass ich mir nicht alles bieten lasse und nach anderthalb Jahren eine Belastungsreaktion entwickelt habe? Merkst du selbst was du schreibst?

    Ich glaube, das ist die Nahtstelle, um die es geht. Du schreibst, dass Du Dir nicht alles bieten lässt, dennoch schlitterst Du von einem Problem ins nächste. Das kann natürlich eine Folge der von Dir geschilderten Vorgehensweise sein. Es kann aber auch andere Ursachen haben. Die kann ich gleichwohl nicht beurteilen.

    Dass dieser Thread sich ganz ähnlich entwickelt wie wenigstens zwei andere, in denen es um ganz ähnliche Probleme ging, halte ich für keinen Zufall.

    Lass uns aber zum eigentlichen Anliegen zurückkehren. Welche Art von Hilfe brauchst Du von uns?

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • ...

    Welches Verhalten zeige ich denn?


    Du meinst, dich gegen die ganze Welt verteidigen zu müssen, witterst Verschwörung, gehst nicht auf die Inhalte ein und machst dich über die Usernamen lustig, kurz: du wirst persönlich und bist null an einer Lösung interessiert. Es ist doch nicht unser Problem sondern deins und es kamen viele hilfreiche Hinweise.

  • Fragwürdigster Beitrag den ich je gesehen habe.

    Aber davon auszugehen dass alle anderen Schulen auch so ticken lässt tief über dich blicken.

    Und klar. Das Opfer ist selbst Schuld. Was auch sonst.

    Welches Verhalten zeige ich denn? Dass ich mir nicht alles bieten lasse und nach anderthalb Jahren eine Belastungsreaktion entwickelt habe? Merkst du selbst was du schreibst?

    Also ich möchte auch nochmal etwas zu dem Thema sagen. Ich traue der TE durchaus zu, dass sie einschätzen kann, ob dort eine Mobbingdynamik vorliegt oder nicht. Falls ja, dann kann ich ganz klar sagen, dass das Mobbingopfer nie daran Schuld ist. Das ist ganz klar ein Verschieben von Verantwortung. Personen, die mobben, entscheiden sich bewusst (oder unbewusst?) dazu, es gibt kein Verhalten, was rechtfertigt dieses auf sich zu ziehen. Selbst eine schlechte Arbeitsleistung würde bedeuten, dass man konstruktive (!) Hinweise erarbeiten müsste, wie diese zu verbessern ist. Jemanden, z.B. systematisch auszugrenzen, gezielt unter Druck zu setzen etc gehört nicht dazu.

    Und noch etwas: Ich kenne mehrere Personen, die die Schule und auch das Bundesland gewechselt haben und hinterher lief es besser für sie. Sie waren zufrieden. Also ich will dir damit Hoffnung machen. Manchmal lohnt es sich zu kämpfen.

  • Mal ganz generell zur Stundenplanung: weil immer von denen, die den Plan erstellen, behauptet wird, dass man keine ungünstigen Pläne verteilen kann: das stimmt so einfach nicht.

    Es ist natürlich gut möglich, dass hier nur Leute unterwegs sind, die das nicht machen. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht geht.

    Es reicht ja schon, dass man auf Wünsche einer Person keine Rücksicht nimmt, Schlechterstellung durch Unterlassen sozusagen.

    Man kann nicht Mobbingerfahrungen grundsätzlich negieren, indem man sagt, man habe selbst noch nie gemobbt.

  • Hier wurde ja auch von keinem Planenden je behauptet, dass das nicht geht. Der Tenor ist, das der Aufwand viel zu hoch ist.

    Nichtbeachten von Zeitwünschen zu einem Schaden durch unterlassen zu machen, ist wirklich arg konstruiert.

    Qui legere potest, plane praevalet

  • Der Tenor ist, das der Aufwand viel zu hoch ist.

    Schwer ist das gar nicht. Es reicht, das Gegenteil der Wünsche in das jeweilige Stundenplanprogramm einzugeben. Viele Hohlstunden statt wenig. Erste Stunde statt zweite. Vormittag statt Nachmittag. Mittwoch frei statt Montag.

  • Dass das, was die TE schildert, so inakzeptabel wäre, ist unbestritten, egal, ob man es jetzt Mobbing nennt, oder nicht.

    Dass die Schilderung der TE gleichzeitig mit Vorsicht zu genießen ist, ergibt sich aber auch gleichzeitig aus ihrer völlig überzogenen und aggressiven Reaktion in diesem Thread auf jede Antwort, die ihr nicht gefällt.

    Letztlich landen wir dadurch an einem Punkt, bei dem man ihr nicht wirklich helfen kann, da jede Hilfe auf ihrer vermutlich sehr subjektiven Sachverhaltsbescheibung aufbaut. Die TE ist ja wohl auch bereits in therapeutischer Behandlung, da wäre dann wohl die bessere Anlaufstelle für belastbare Ratschläge.

  • Schwer ist das gar nicht. Es reicht, das Gegenteil der Wünsche in das jeweilige Stundenplanprogramm einzugeben. Viele Hohlstunden statt wenig. Erste Stunde statt zweite. Vormittag statt Nachmittag. Mittwoch frei statt Montag.

    Und jeder Stundenplaner weiß, dass das Ergebnis davon am Ende nur noch mehr Fehlzeiten wären, die vertreten oder kompensiert werden werden müssen.

    Natürlich kann man theoretisch Wege finden, jemandem über den Stundenplan zu schikanieren, genau so wie jede Lehrkraft theoretisch Wege finden kann, einen unleidigen Schüler über die Leistungsbewertung zu schikanieren. Es mag auch Fälle geben, bei denen beides vorkommt, aber in der weit überwiegenden Zahl der Beschwerden in beiden Kategorien ist in Wirklichkeit sachlich unbegründet und die eigentlichen Probleme liegen beim Beschwerdeführer.

  • Und jeder Stundenplaner weiß, dass das Ergebnis davon am Ende nur noch mehr Fehlzeiten wären, die vertreten oder kompensiert werden werden müssen.

    Und jeder Stundenplanmacher ist eben ein Mensch. Und nicht jeder Mensch ist professionell oder handelt immer rational. Und ist ein junger Kollege im Wartestand auf die Verbeamtung und genau jenem Stundenplaner ausgeliefert, dann kann er problemlos sturmreif geschossen werden. War kein Spaß für ihn.

    Was aber absolut nicht heißt, dass ich deine Einschätzung der Situation der TE nicht teilen könnte oder wollte.

  • Bei uns arbeitet auch nicht nur eine Person am Stundenplan. Schon an der Stelle würde auffallen, wenn eine Person eine Kollegin bewusst benachteiligen wollte.

    Außerdem sind die Planer vor allem für gute Schülerstundenpläne verantwortlich. Es ist der örtliche Personalrat, bestehend aus Kollegen der eigenen Schule, der die Pläne vor der Veröffentlichung durchsieht und dabei auf gute Kollegenpläne achtet. Natürlich geht es da um die Pläne in der Gesamtheit und nicht um jeden einzelnen Plan. Aber wer befürchtet, dass sein eigener Plan bewusst schlecht geplant wird, kann die Personalräte bitte, bei ihrer Durchsicht, insbesondere auf diesen Plan zu achten, und sich die dienstlichen Zwänge für Abweichungen von den eigenen Anforderungen nachweisen bzw. erklären zu lassen. Anforderungen meine ich hier im Sinne von mehr als einfache Wünsche, also z.B. entsprechend dem Antrag auf familiengerechte Arbeitszeit. Da wäre dann also eine weitere Kontrollinstanz, die man einbinden kann.

    Marie_September Wenn du als Alleinerziehende an zwei Tage in der Woche erst später kommen kannst, dann solltest du das auch so ganz konkret in einem Antrag formulieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass das klappt, ist wesentlich größer als ein, möglichst immer erst zur zweiten Stunde. Das können die Planer dann so nämlich auch einplanen, während fünf Tage eher den schulischen Zwängen zum Opfer fällt.

    Nachdem du an dieser Schule sehr unglücklich bist, halte ich deinen Entschluss, die Schule zu verlassen, für die richtige. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist da ja nicht mehr möglich.

    Dein ich lasse mir das nicht mehr bieten, klingt für mich aber danach, als ob du mit dem Kopf durch die Wand möchtest. Stunden- und Vertretungsplaner (an Schulen im Allgemeinen) machen in der Regel vieles möglich, können aber an vielen Stellen auch nur Kompromisse anbieten, damit dein Vorteil nicht direkt zu einem Nachteil bei einem Kollegen oder Schülern wird. Momentan macht es den Eindruck, als wärst du nicht bereit über Kompromisse auch nur nachzudenken. Das macht eine Einigung natürlich nicht leichter.
    Solltest du nicht etwas ganz anderes planen, sondern dich an einer anderen Schule bewerben, wäre das sicher ein Punkt, wo du deine Grenzen, was für dich akzeptabel ist, noch einmal überdenken könntest

    LG DFU

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