Umfrage: Wie läuft das mit den Eltern-Unterschriften an eurer Schule?

  • ... und alle anderen Lehrkräfte an meiner Schule machen genau das gleiche (kriegen die Eltern dann 12 QR-Codes von verschiedenen Lehrkräften) oder auch nicht und dann kommen Elternbriefe von mir über das System, Elternbriefe vom Sekretariat über IServ oder Untis (weil das System des TE vermutlich nicht für Briefe mit 1200 Empfängern ausgelegt ist) und Elternbriefe von Kollegin Mayer weiter in Papierform?

    Ja, ich habe erstmal das für einzelne KuKs gedacht. Der CSV-Import ist einmalig - damit legst du die Klasse an. Danach jeder Elternbrief ist nur ein Klick. QR-Codes musst du nur für die Eltern ausdrucken, die keine Mail haben. Der Rest kriegt eine Mail mit Knopf (was aber nicht das Gleiche macht, wie bei der iServ&Co)

    Und ja, wenn das Sekretariat über IServ schickt und Kollegin Mayer auf Papier - dann kommen die Elternbriefe tatsächlich über verschiedene Kanäle. Das ist aber heute schon so. Ich möchte den Papier-Stapel ersetzen, nicht die ganze Schullandschaft auf einmal.
    Ideal wäre natürlich die ganze Schule auf einem System. Aber solange das nicht passiert, kann jeder Lehrer für seine Klasse selbst entscheiden, ob er weiter Papier sammelt oder nicht.

  • Bei allen anderen System ist das längst der Fall.

    (Bei uns gilt tatsächlich auch die Vorgabe, dass Lehrkräfte selber überhaupt keine Elternbriefe mehr verschicken sollen, sondern alles vom Sekretariat gesetzt und dann über das IServ Modul versendet wird.)

  • Das würde ich persönlich nicht mal bei meiner Bank machen wollen, warum sollte ich also erwarten dass die Eltern das für den Infobrief zum Paddelausflug am Wandertag machen?

    Ich hab's vermutlich nicht gut erklärt. Face ID bestätigt in dem Fall: du hältst das Handy gerade in der Hand, du bist es. Genau dieselbe Mechanik wie beim Entsperren. Kein Extra-Schritt, kein Passwort merken.

    Und das ist Win-Win: deine Daten gehen nirgendwo hin, deine Unterschrift bleibt auf deinem Handy, auf dem Server landen nur verschlüsselte Daten und werden nach Zustellung automatisch gelöscht.

  • Bei allen anderen System ist das längst der Fall.

    (Bei uns gilt tatsächlich auch die Vorgabe, dass Lehrkräfte selber überhaupt keine Elternbriefe mehr verschicken sollen, sondern alles vom Sekretariat gesetzt und dann über das IServ Modul versendet wird.)

    Wenn bei euch alles über Sekretariat und IServ läuft und funktioniert - top. Leider nach meinen Angaben seid ihr die absolute Minderheit. Also ihr seid genau nicht meine Zielgruppe. Ich möchte das bauen für die, bei denen es eben nicht läuft.

  • Ich glaube nicht, dass das die absolute Minderheit ist. Über Untis kann jeder Kollege den Eltern seiner Klassen Elternbriefe mit Empfangs- und/oder Lesebestätigung schicken.

    Die Eltern brauchen dazu kein Mailprogramm und keine spezielle App, weil Untis auch über den Browser nutzbar ist.

    Sie brauchen ein digitales Gerät.

    Wenn ich einen analogen Rücklauf haben möchte, kann ich trotzdem analoge Zettel austeilen.

    LG DFU

  • Die Eltern brauchen dazu kein Mailprogramm und keine spezielle App, weil Untis auch über den Browser nutzbar ist.

    Jain. Eltern brauchen einen Account. Und das ist schon eine Hürde für manche.

  • Bin ich die Einzige, die es merkwürdig findet, dass der TE in seinem Ausgangspost den Namen seiner zukünftigen Schule nennt?

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Aber den Account bekommen die Eltern einmalig von der Schule. Und dazu können sie auch einfach einen QR-Code von der Schule bekommen.

    Und den Papierkram bei den Entschuldigungen kann man sich so auch sparen.

    LG DFU

  • Ich kenne die Nennung von persönlichen Angaben nur bei Abschlussarbeiten oder Hochschulforschungsprojekten.

    Ansonsten habe ich das Gefühl, dass vielfach die wahren Belastungen im Lehrberuf nach außen hin gar nicht bekannt sind, weswegen es immer wieder dazu kommt, dass hier im Forum irgendwelche Tools vorgestellt werden, die dann auf einmal alles besser machen sollen, aber eher an Stellen andocken, an denen es gar keine wirklichen Probleme gibt.

  • Ich hab's vermutlich nicht gut erklärt. Face ID bestätigt in dem Fall: du hältst das Handy gerade in der Hand, du bist es. Genau dieselbe Mechanik wie beim Entsperren. Kein Extra-Schritt, kein Passwort merken.

    Ob man sich nun per Face ID oder Passwort authentifiziert, ist letztlich ziemlich egal. Und ganz ehrlich: die Eltern, die den Zugang per Passwort ablehnen, lehnen mit Sicherheit erst Recht die Nutzung von Face ID ab. Für Schule wesentlich entscheidender ist das Vermeiden von zig parallel existierenden Wegen und Plattformen. Deine Zielgruppe sind also bestenfalls noch Schulen, die keine eigene Plattform haben. Das dürften inzwischen die wenigsten sein.

  • Ich kenne die Nennung von persönlichen Angaben nur bei Abschlussarbeiten oder Hochschulforschungsprojekten.

    Ansonsten habe ich das Gefühl, dass vielfach die wahren Belastungen im Lehrberuf nach außen hin gar nicht bekannt sind, weswegen es immer wieder dazu kommt, dass hier im Forum irgendwelche Tools vorgestellt werden, die dann auf einmal alles besser machen sollen, aber eher an Stellen andocken, an denen es gar keine wirklichen Probleme gibt.

    Der TE kann gerne mal ein Tool entwickeln, das dafür sorgt, dass die 5er am Stundenanfang selbständig ihre Sachen rausnehmen, ohne dass ich es x mal sagen muss, und dass in 7/8 für Ruhe sorgt, wenn ich in Mathe Terme vereinfachen und Gleichungen lösen erkläre, dafür zahle ich dann auch 5 €.

    Aber ernsthaft: man merkt aktuell, dass KI das Programmieren von Apps extrem vereinfacht hat und viele Leute das jetzt nutzen um schnell damit irgendwelche Tools programmieren zu wollen, die man nach ihrer Vorstellung dann für ein paar Euro an den Mann bringen kann.

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