Ich habe mehrere Übergaben hinter mir (in beiden Richtungen) und habe schon solche Aussagen getätigt. Komplett wertfrei.
"Wir arbeiten im Jahrgang einigermaßen parallel und versuchen die selbe Arbeit zu schreiben".
"In dem Fach sind alle Materialien hochgeladen, da kriegst du ganz sicher sofort Unterstützung"
"In dem Fach gibt es kaum Kommunikation, du bist total frei und kannst machen, was du willst".
Also absolut wertfrei.
Und ich glaube - vom Forumlesen - dass eine solche Aussage / Information in der Grundschule total schnell fällt, weil es eben die ganz grundlegende pädagogische Arbeit ist.
Ich übernehme eine 2. Klasse und fühle mich gerade total „lost“
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Ich plane immer ein bisschen Orga-Kram. Also Dinge, die man am Anfang in der 1. Schulwoche ganz gut machen kann, ist:
- schreiben in den kleineren Kästchen
- schreiben in der kleineren Lineatur
(vorausgesetzt in NRW ist das auch so)
- Geburtstagskalender basteln
- 1. Seite im Heft, zum Beispiel bei Ethik eine "Das-bin-ich" Seite, oder bei HSU ein Bild mit den ganzen Themen des Jahres
- Klassenregeln erarbeiten, evtl dazu ein Plakat gestalten oder einen Hefteintrag machen
- In den Arbeitsheften beginnen (wieder vorausgesetzt, ihr habt welche), meistens geht es mit dem ABC los und der Wiederholung des Rechnens bis 20 los
- Ich würde mir auch ein paar Matheblätter und ein paar Leseblätter raussuchen, bei Frau Locke zum Beispiel oder meinetwegen Eduki, damit du ruhiger bist
Mehr würde ich nicht machen, in der 1. Schulwoche ist man dann ganz schnell drin und vieles ergibt sich von selbst, über das man sich vorher total lange den Kopf zerbrochen hat.
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Jetzt bin ich irritiert. Du bist ganz neu an dieser Schule, weißt aber schon Folgendes:
Woher weißt du das denn, wenn du die Kolleg*innen noch gar nicht kennst?

Das hat mir die alte Klassenlehrerin erzählt 🤷🏻♀️
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Warte doch mal ab. Vielleicht lag es auch eher an der alten Klassenlehrerin, dass die Zusammenarbeit nicht funktioniert hat? Oder du hast eine bessere Harmonie mit der Parallelkollegin?
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Ich hab noch nie mit Parallelkollegen zusammengearbeitet und kenne das gar nicht. Ich finde die Aussage daher auch überhaupt nicht ungewöhnlich.
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Das ist nach meiner Erfahrung in der Grundschulstufe eher ungewöhnlich (gar nicht zusammen zu arbeiten).
Möchte noch jemand aus der Oberstufe seinen
SenfErfahrungen dazu abgeben? -
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Ich habe mehrere Übergaben hinter mir (in beiden Richtungen) und habe schon solche Aussagen getätigt. Komplett wertfrei.
"Wir arbeiten im Jahrgang einigermaßen parallel und versuchen die selbe Arbeit zu schreiben".
"In dem Fach sind alle Materialien hochgeladen, da kriegst du ganz sicher sofort Unterstützung"
"In dem Fach gibt es kaum Kommunikation, du bist total frei und kannst machen, was du willst".
Also absolut wertfrei.
Und ich glaube - vom Forumlesen - dass eine solche Aussage / Information in der Grundschule total schnell fällt, weil es eben die ganz grundlegende pädagogische Arbeit ist.Ok, so formuliert ist es natürlich wirklich wertfrei. Das klang bei der TE aber anders - in meinen Augen eher negativ von wegen "Da macht jeder sein eigenes Ding".
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Ich hab noch nie mit Parallelkollegen zusammengearbeitet und kenne das gar nicht. Ich finde die Aussage daher auch überhaupt nicht ungewöhnlich.
Für mich ist Schule ohne Teamarbeit überhaupt nicht vorstellbar; ich könnte und möchte so nicht arbeiten. Liegt vielleicht auch daran, dass ich es von meiner Schule nicht anders kenne (wir arbeiten in allen Bildungsgängen und Fächern, in denen ich eingesetzt bin, sehr gut im Team zusammen, auch und gerade als Parallel-Klassenlehrkräfte) und ich auch schon im Ref. mit meinen Mit-Refis viel zusammengearbeitet und mich mit ihnen ausgetauscht habe.
Das ist nach meiner Erfahrung in der Grundschulstufe eher ungewöhnlich (gar nicht zusammen zu arbeiten).
Möchte noch jemand aus der Oberstufe seinen
SenfErfahrungen dazu abgeben?Ja, möchte ich
. Um zur Grundschule zurückzukommen: Ich höre auch von den GS-Lehrkräften aus meinem Bekanntenkreis, dass dort grundsätzlich viel und gut im Team gearbeitet wird
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„Zusammenarbeit“ is aber auch dehnbar. Man kann komplett parallel arbeiten, alles absprechen und jede Stunde gleich erteilen oder aber austauschen, Material teilen, Zeiträume oder Arbeiten teilen, am Ende aber jeder seins daraus machen.
Für das 2. Schuljahr weise ich noch mal darauf hin, dass nicht garantiert ist, dass das Fibelmaterial beendet ist und man einfach mit dem Material aus Klasse 2 beginnen kann. Darum finde ich die offenen Aufgaben für den Einstieg besser.
Auch bastle ich nicht in jedem Jahr einen Geburtstagskalender (ich bastle ihn selbst gar nicht mir den Kindern, sondern habe einen fertigen, den ich mit neuen Daten bestücken kann.), vielleicht hängt ja auch schon einer aus. -
Ich würde mir vorher überlegen, welche Rituale du benutzen möchtest, damit Du diese von Anfang an konsequent einüben kannst.
Wie läuft die Begrüßung? Wie die Verabschiedung?
Gibt es ein Ruhezeichen? Ein Zeichen für den Gang zur Toilette? Gehen die Kinder einfach oder melden sie sich ab?
Wie laufen die Arbeitsphasen?
Möchtest Du eine Meldekette nutzen oder nimmst du die Kinder dran?
Wie reagierst Du bei Störungen?
Welche Klassendienste möchtest Du einrichten?
Wie werden Materialien/Hefte gelagert?Wenn Du schon eine Vorstellung hast, wie Du den Unterricht in den nächsten Wochen äußerlich gestalten möchtest, ist schon viel gewonnen.
Eventuell macht es auch Sinn sich vorher mit den Fachkollegen abzusprechen bzw. ihnen mitzuteilen, wie Du es handhabst.
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Also, ganz ehrlich, ich habe noch nie von jemandem die Info erhalten und auch nicht die Info gegeben, dass Kolleg*innen ggf. nicht bereit zur Team-/Zusammenarbeit sind! Ich finde es reichlich unangebracht, wenn jemand sich derart über die Arbeitsweise von KuK gegenüber einer an der Schule neuen Lehrkraft äußert, muss ich sagen.
Guter Einwand. Selbst wenn es wertfrei gemeint ist, sorgt es doch für irgend eine Art der Voreingenommenheit. Miteinander zu reden ist immer besser als übereinander.
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Ich kenne das Gefühl einer Art "luftleeren Raums" auch, gerade wenn man die Schule wechselt. Den Beitrag #50 von Tom123 finde ich dafür sehr hilfreich.
Für mich wäre es am wichtigsten, herauszufinden, welche Schulbücher es gibt und ob Arbeitshefte bestellt wurden oder werden. Für manche Lehrwerke gibt es auch online Stoffverteilungspläne, o.ä., die man sich mal anschauen kann.
Ich beginne in Mathe mit dem Wiederholen des Rechnens bis 20. Ansonsten halte ich mich da immer ans Mathebuch und teile mir das grob auf die Schulwochen auf, sodass ich einigermaßen durchkomme mit den Inhalten. Es gibt z. B. von Nicole Trapp (Frau Locke) bei Matobe die "Matheheldin 2", die sich gut zum Üben eignet.
In Deutsch mache ich am Anfang immer viel Schreibschrift und Abschreibtraining. Parallel dazu dann nach und nach die Wortarten und im Bereich Rechtschreiben das Alphabet. Auch hier finde ich das Material von Nicole Trapp ("Sprachheldin 2") nicht schlecht.
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Auch da gilt wieder: Erst einmal abwarten.
Gibt es eine Schreibschrift? Wann wird sie eingeführt? Was ist hinsichtlich des Freien Schreibens vorgesehen?
Gibt es Vorgaben zum Rechtschreibunterricht? Welche?
Ist es üblich, in Hefte zu schreiben oder gibt es Verbrauchsmaterial.
NDS hat z.B. ein 2-Jahres-Curriculum und die Vorgaben der Schulbücher sind nicht verpflichtend. Man kann Material über 2 Jahre ziehen, vorziehen, verzögern…
Auch sonst wissen wir nichts über die Schule, die Schülerschaft, die Herausforderungen.
Vielleicht wäre es vor allem hilfreich, Fragen zu notieren, um sie dann in der neuen Schule stellen zu können.
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