Teilnehmende für Lehrer-Studie gebraucht (Sek I und II)

  • Hallo zusammen,

    im Rahmen meiner Online-Studie zu Versetzungsentscheidungen im schulischen Kontext suche ich aktuell Lehrkräfte, Lehramtsstudierende und Referendaren, die bereit wären, an meiner Untersuchung teilzunehmen.

    Die Teilnahme dauert ca. 20-30 Minuten und ist selbstverständlich freiwillig und anonym. Ihr müsst dabei eine Klasse von 20 Schülern nach ihrer Note bewerten. Benutzt dabei am Besten einen PC oder Laptop.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn einige von Ihnen mich bei meiner Studie unterstützen würden. Vor allem, weil meine Studie nur auf (angehende) Lehrkräfte limitiert ist, und ich 100 gültige abgeschlossene Umfragen brauche, wäre ich euch wirklich dankbar, wenn ihr euch die Bitte zu Herzen nehmt.

    Hier geht es zur Teilnahme: https://www.soscisurvey.de/teacherstudy2026dt/

    Vielen Dank!

    1. Wirkt auf mich sehr, als ginge es mal wieder um die Vornamen. Hatten wir doch schon oft ...
    2. Wo gibt es denn in der siebten Klasse nur sechs - benotete - Unterrichtsfächer?
    3. Wo kann man denn eine Versetzung 'empfehlen' oder nicht? Ein Schüler wird versetzt oder nicht oder ggf. probeweise. Empfehlen kann ich doch höchstens eine freiwillige Klassenwiederholung?
  • Argh?!
    Hat Berlin (?) keine offizielle Regelung, wann wie versetzt wird?
    Leute, wenn ihr die Schule als Spielfeld nehmen wollt, dann guckt euch unsere Arbeitsbedingungen an und legt wenigstens das BL und die Schulform fest.

  • Conni 31. August 2026 20:49

    Hat den Titel des Themas von „Teilnehmende für Lehrer-Studie gebraucht“ zu „Teilnehmende für Lehrer-Studie gebraucht (Sek I und II)“ geändert.
  • Da ist der Satz: "Ich würde der dargestellten Person eine Versetzung in die nächste Klassenstufe empfehlen."

    Es fehlt: Ich würde ein Überspringen des nächsten Schuljahrgangs empfehlen.

    Mal ganz davon abgesehen, dass eine Versetzung in meinem Bundesland nicht empfohlen wird. Entweder gibt es "passende" Leistungen oder nicht. (Ausnahme: In wenigen Grenzfällen, in denen die Konferenz erst berät und dann abstimmt (ist ein erfolgreiches Mitarbeiten im nächsten Schuljahr wahrscheinlich). Mit einer weiteren Ausnahme in diesem Fall: Die Konferenz prüft nach Nichtversetzung, ob sie eine Nachprüfung (zum Ende der Sommerferien) zulässt, nach der eine Versetzung immer noch möglich ist.

    Beispiel aus der Umfrage: DE, EN 5. MA 4 oder MA 3. Somit kein ausreichender Ausgleich vorhanden (wer weiß, wie die zweite Fremdsprache aussieht). Da kann die Konferenz lt. Erlass nur die Nichtversetzung feststellen. Dann wird geprüft, wie die Noten in den letzten zwei Zeugnissen aussahen - damit wird eine Nachprüfung vielleicht ausgeschlossen. Könnte sie stattfinden & wird sie genehmigt, stellt die Konferenz dennoch die Nichtversetzung fest. Das Zeugnis mit der Nichtversetzung wird erstellt und ausgegeben. Dann findet die Nachprüfung (~6-7 Wochen später) statt. Wird diese bestanden, wird das Zeugnis neu erstellt - mit dem Datum der Nachprüfung.


    "Die dargestellte Person sollte zusätzliche schulische Unterstützung erhalten." Wäre doch auch bei guten und sehr guten Schüler:innen eine tolle Idee (Stichwort: Begabtenförderung. Oder auch: Begleitung bei der Bewerbung für Stipendien). Ich befürchte aber, wenn ich bei dieser Frage zustimme, dann wird diese wünschenswerte Zustimmung als negative Einschätzung der vorgestellten Schülerpersönlichkeit interpretiert.

    Noch ein Formulierungsfehler: "Die dargestellte Person zeigt gute schulische Leistungen". Das Wort "gut" ist für den schulischen Bereich definiert mit der Note 2 (wenn ich mich richtig erinnere, legte man dies 1964 in Hamburg fest, habe jetzt aber nicht durch googlen mein Gefühl überprüft). Darf ich diese Option auswählen, wenn SuS durchgängig die Note 1 oder die Note 3 erhält? (Zumal ich meine Zustimmung auf einer Skala von 7 Punkten mitteilen soll.)


    Im Zeugnis für "Ayse" ist meiner Meinung nach ein Rechtschreibfehler (-> Die korrekte Schreibweise des Vornamens im türkischen Original ist Ayşe mit einem Cedille (Ç-Haken) unter dem s.)


    Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass es sich nicht um eine Umfrage im schulischen Kontext handelt (ganz zum Schluss der Umfrage bekomme ich intensiv den Eindruck, dass es sich beim TE nicht um jemanden handelt, der/die z.B. für das Lehramt studiert / an einer Universität / in einem Studiengang ist, in dem das möglich ist). Das würde erklären, warum Begrifflichkeiten falsch verwendet werden, warum erlasslich festgelegte Abläufe (Versetzungsentscheidungen) in die gefühlte Willkür einzelner Lehrkräfte übertragen werden sollen.

Werbung