ja, und zum Teil ist es genau das: DIESE Angebote kommen in die Schulen.
Mit Familiengrundschulzentren habe ich - logischerweise - nicht viel Erfahrungen, aber in meiner Stadt gehen genau diese Angebote (Caritas, AWO & co.) in die Stadtteile, knüpfen an bestehende Orte an oder eröffnen neue. Unsere Schulsozialarbeiterin wird auch von denen finanziert, wie die von mehreren Schulen. Sie macht also auch zum Teil solche Angebote.
PISA 2025 - Eine unbequeme Wahrheit
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Zum eigrl. Thema und warum Singapur als 'Sieger' der letzten PISA-Erhebung ja Vorbild sein könnte:
Trotz überdurchschnittlich hoher Schülerzahlen pro Lerngruppe und im Schnitt Lehrer auch 17,7 Zeitstunden an Unterricht pro Woche (Unterrichtsstunden variieren zwischen 35 und 40 Min), dürften folgende Faktoren erfolgbegründent sein:
Es existieren relativ hohe, eindeutig definierte Leistungsanforderungen und eine ausgeprägte Prüfungskultur und starke Differenzierung von Schülergruppen nsch Leisrungniveaus. Gleichzeitig sorgt eine rigidere zentrale Steuerung für vergleichsweise einheitliche Standards. Lehrkräfte genießen einen hohen gesellschaftlichen Status, haben eine deutlich ausgeprägtere Lehrerautorität (Maßnahmenkataloge vei Disziplinverstößen etc.) und konsequentere Disziplinregeln, wodurch Unterrichtsstörungen weniger leicht dauerhaft den Unterricht beeinträchtigen. Unterstützt wird dies durch eine gesellschaftliche Kultur, in der schulische Leistung, Anstrengung und Bildungsaufstieg einen sehr hohen Stellenwert besitzen und Eltern entsprechend hohe Erwartungen an ihre Kinder und Schulen richten. Außerdem wird das System mit erheblichen Mitteln finanziert. Man setzt zudem relativ stark auf klar strukturierten, lehrergeleiteten Unterricht und explizite Instruktion.
ich sehe nicht, dass hierulande auch nur irgendwie ansatzweise hinreichend in diese Richtung geblinzelt würde... stattdessen Blabla, ideologische Reförmchen, Fühlifühli-Mimimi, baulicher und menschlicher Zerfall allerortens u.ä. - wir sind am Arsch.
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Bist du eigentlich Lehrerin und hattest in deinem Leben schon einmal einen Elternabend und/oder Elternsprechtag. Ich gehe gleich als Elternteil zu einem hin und ich weiß jetzt schon, was ich gleich denken werde (Grundschullehrkräfte tun mit an solchen Terminen immer richtig Leid, weil so viele Eltern so unfassbar inkompetent sind). Manche Leute brauchen Hilfe und ja, das ist nachweislich gut investiertes Geld. Das man auf der anderen Seite auch über die Förderung der Spitze in der Schule reden muss, ist dann ein anderes Thema, aber es im Moment einfach insgesamt viel zu wenig Geld im Bildungssystem für ein Land ohne relevante Rohstoffe im Boden.
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Bist du eigentlich Lehrerin und hattest in deinem Leben schon einmal einen Elternabend und/oder Elternsprechtag. Ich gehe gleich als Elternteil zu einem hin und ich weiß jetzt schon, was ich gleich denken werde (Grundschullehrkräfte tun mit an solchen Terminen immer richtig Leid, weil so viele Eltern so unfassbar inkompetent sind). Manche Leute brauchen Hilfe und ja, das ist nachweislich gut investiertes Geld. Das man auf der anderen Seite auch über die Förderung der Spitze in der Schule reden muss, ist dann ein anderes Thema, aber es im Moment einfach insgesamt viel zu wenig Geld im Bildungssystem für ein Land ohne relevante Rohstoffe im Boden.
Profitipp: Gemeinte User konkret adressieren
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Der Beitrag funktioniert nur für eine Argumentationsgruppe. Die ist auch gemeint. Wer sich angesprochen fühlt, hat dieses Gefühl also vermutlich zu Recht...
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Wie muss ich mir die "Geburtenlotterie" eigentlich vorstellen?
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Und genau dafür gibt es bereits unendlich viele Anlaufstellen, Förderungen und Hilfsangebote. Nun stellt man leider fest, dass die eigentlichen Zielgruppen diese Angebote häufig gar nicht wahrnehmen - und statt Druck aufzubauen und die deutliche Erwartung zu kommunizieren, dass sie das bitteschön tun mögen, ertönen Forderungen, dass es bitte noch "niederschwelliger" werden muss und dass man die Leute noch "besser abholen" müsse. Und zack, liegt das nächste hippe Projekt auf dem Tisch, das mit öffentlichen Geldern gefördert werden möchte und dessen Wirksamkeit man sich dann in 10 Jahren eventuell mal angucken kann.
Weil irgendwelche Studierte zu wenig Vorstellungskraft haben und völlig falsche Voraussetzungen setzten. Obwohl meine Schule in einer Region mit vielen Hartzempfänger liegt, habe ich erst einmal einen Antrag für Teilhabe ergänzt, die Mutter war alleinerziehend, nachdem sie kurz vorher aus Mexiko zurück kam, der Expartner blieb drüben. Sie hatte studiert und wusste Bescheid. Seitdem habe ich den Verdacht, dass es extra so kompliziert ist, damit die, die Anspruch hätten, ihn nicht nützen. Als in der Ampelregierung dies geändert werden sollte, gab es einen Aufschrei, viel zu teuer. Man plant bewusst an den Bedürftigen vorbei, damit sie es nicht nützen.
Ich habe schon von anderen Aktionen gehört, mein früherer Wohnort hatte ähnliches, und gerade Deutschkurse für Mütter in der Schule ihrer Kinder haben Erfolg. Aber man muss halt aucv Kinderbetreuung für die Kleinsten stellen, man muss auf die Leute zugehen, dass gilt nicht nur für Flüchtlinge, die sich oft nicht trauen, sondern auch für unsere Unterschicht.
Ich bin für Hilfe zur Selbsthilfe.
Ja, verstehe ich schon. Aber alle Angebote sind da, lassen sich googeln, es gibt in jedem Stadtteil Caritas, AWO, Sozialberatung etc. - will sagen, alles Nötige existiert alles bereits. Irgendwann reichts dann auch mal und ein Minimum an Eigeninitiative kann man Menschen wohl zumuten.
Dazu muss man erst wissen, wer was anbietet, warum gehen sie nicht auf die betreffenden Menschen zu? (Tun übrigens auch viele und genau diese Programme werden auch angenommen.)
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Ausschl. auf die Tränendrüse zu drücken, falsch verstandene Empathie instrumentalisieren zu wollen, garniert mit devalvierenden Insinuationen dem Forenggü. einerseits und der Artikulation statistisch unhaltbarer Hoffnungen andererseits, nichtssagende Anekdoten und sachferne Verallgemeinerungen etc., ersetzen sachlich-inhaltliche, realpolitisch-orientierte Argumente inwiefern?
Häh?
Falsch verwendeter Begriff? Mit Tränendrüse hat mein Beitrag sicher nichts zu tun, eher mit nicht vorhandener Empathie, Arroganz, Überheblichkeit,...
(Das meinte ich mit Menschlichkeit, ich bin froh, nicht in eurer Umgebung leben zu müssen, wo jeder nur ich, ich, ich schreit.)
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Ein solches Angebot ist übrigens die digitale Fassung des niedrigschwelligen analogen Kaffeetreffs...
Warum googlen hier die Leute nicht selber, wie man Elterngeld beantragt, Elternzeit anmeldet, OBAS macht, usw... -
Ein solches Angebot ist übrigens die digitale Fassung des niedrigschwelligen analogen Kaffeetreffs...
Warum googlen hier die Leute nicht selber, wie man Elterngeld beantragt, Elternzeit anmeldet, OBAS macht, usw...Bester Beitrag 🏆
(Diskurs tatsächlich gewonnen, das geht durchaus!)
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