Beiträge von O. Meier

    Würdest du da bitte kurz ins Detail gehen wie? Oder hast entsprechende Links dazu bzw. wo kann ich das in den Vorschriften finden? Danke!

    Meine Quelle ist ein Hinweis der Lehrerinnenrates. Ich habe daselbst noch nie in Teilzeit gearbeitet und kann leider nichts zur konkreten Durchführung des Verfahrens sagen. Sorry.

    Erster Suchpunkt könnte der Online-Formularschrank der Bezirksregierung sein.

    Es ist da also schon ein Muster hinsichtlich der Wochentage erkennbar.

    ... und erklärbar. Wenn jemand eine angriffenene Gesundheit hat, reicht es vielleicht nur bis Mittwoch. Dann schleppt man sich bis dahin, erholt sich über das ergänzte Wochenende und Montag geht der Ärger von vorne los. Aber, ja, das ist ein Problem.

    Die SuS haben teilweise grottige Quartalsnoten bekommen, obwohl der Unterricht so oft ausgefallen ist, dass eine Beurteilung eigentlich kaum möglich ist.

    Kaum. Hm. Ist die Beurteilung möglich, dann sollte man beurteilen. Wenn nicht, hat vielleicht tatsächlich die SL etwas verkehrt gemacht, indem sie nicht für genug Unterricht und damit für Bewertungsanlässe gesorgt hat. Mit der Feststellung der Nichtbeurteilbarkeit auf dem Zeugnis ist den Schülerinnen ja auch nicht geholfen. Letztendlich müssen diejenigen, die mit der Note nicht einverstanden sind, individuell den Weg des Widerspruchs gehen. Dass das den Eltern nicht passt, ist nachvollziehbar.

    Trotzdem muss man immer noch mit der Möglichkeit rechnen, dass die Schüleinnen tatsächlich schlecht sind in dem Fach.

    Die (Teilzeit-)Kolleg:innen sind einfach auch belastet und müssen ja leider ständig dafür vertreten und Mehrarbeit machen.

    In NRW bekommen Teilzeitlerinnen Vertretungen ab der ersten Stunde bezahlt. Und zwar im Verhältnis zum Gehalt/Sold und nicht irgendein ausgedachter Betrag. Muss man halt beantragen.

    Wäre er jedoch für einen längeren Zeitraum krankgeschrieben,

    Da stellen sich die Ärztinnen meist quer, weil (so habe ich gehört), bei längeren Krankschreibungen die Krankenkassen wohl meckern.

    Auch hier ist mal wieder das Problem, dass die reguläre Personaldecke so dünn ist, dass man nicht ausreichend Reserven vorhalten kann.

    Natürlich entwickelt sich Sprache durch die Sprecher.

    Auch hier kann ich das Reflexivpronomen nicht nachvollziehen. „Die Sprecherinnen entwickeln die Sprache“ verstehe ich durchaus.

    Wenn aber eine kleine Gruppe, Sprache auf die Allgemeinheit aufzwingen will wird das einfach nix.

    Zwang kann ich keinen erkennen. Was meinst du damit?

    Und sonst, solche Entwicklungen fangen doch immer damit an, dass zunächst einzelne, dann wenige neue Konstrukte verwenden, die vielfach zunächst als falsch wahrgenomen werden. Irgendeine muss ja die Erste sein, die etwas sagt oder schreibt. Andere übernehmen das dann oder nicht. Das ist hier nicht anders als bei anderen Entwicklungen.

    Wie ich schon schrieb, von außen kann man viel sagen.

    Und das sollte man auch tun. Der Blick von außen mag oft nicht passen, trotzdem kann er ein Detail offenbaren, das man von innen nicht sieht. Und dann ist da vielleicht doch eine gute Idee bei. Auch wenn's so klingt, verstehe die Tipps nicht als Klugscheißerei. Sondern als Ideen, die dir angeboten werden. Und dann suchst du dir aus denen aus, was du möchtest. Oder lässt es liegen.

    Wie es wirklich und in echt bei euch aussieht, können wir nciht wissen. Und sind vielleicht ganz froh darum.

    Nicht ganz egal war ihr auch, dass nur 1/5 der KuK bei der Weihnachtsfeier waren.

    Die anderen vier Fünftel haben sich hoffentlich woanders getroffen und im Brausebrand kräftig über die Schulleiterin gelästert.

    Das muss sich organisch entwickeln, so wie Sprache das immer macht.

    Sprache entwickelt sich? Das macht die enfach so? Die Sprechenden haben da gar nichts mit zu tun? Sprache existiert ga nicht ohne Menschen, die sie verwenden. Und diejenigen sorgen auch für ihre Entwicklung.

    Ich glaube nicht, das das Gendersternchen u. ä. der Weisheit letzter Schluss sind. Das sind Versuche, Ideen. Die haben Vor- und Nachteile. Und wir könnten mal schauen, was sich daraus so entwickelt. Entspannt, möcht' man meine, die Situation.

    Dies stößt bei der Elternschaft meiner Klasse zunehmend auf Unverständnis, da der Unterricht wirklich ständig ausfällt und auch kein Vertretungsmaterial bereitgestellt wird,

    Die unterrichtliche Versorgung und Einsatzplanung ist Aufgabe der Schulleitung. Die muss die Löcher so stopfen, dass alle irgendwie Unterricht bekommen. Das heißt, sie muss für ausreichende Vertretung sorgen. Entsprechende Anfragen der Eltern leitete ich an die Schulleitung weiter. Wenn ein Fach gehäuft ausfällt, beschweren sich die Eltern zu recht. Sie müssen nur schauen, welchen Mond sie anbellen.

    Wenn die Kollegin krank ist, wrd sie kein Vertretungsmaterial erstellen können. Also muss jemand anderes 'ran.

    die Eltern fragen sich, ob der Kollege die SuS überhaupt kennt, die er benotet.

    Und wenn nicht. Soll dann eine ganze Klasse „nicht beurteilbar sein“. Letztendlich auch eine Aufgabe für die SL, die dafür sorgen muss, dass aus den Vertretungen Noten entstehen.

    Gleichzeitig „beschweren“ sich die Teilzeitkollegen darüber, wie es sein kann, dass sie wegen familiärer Belastungen reduzieren und auf einen großen Teil des Geldes verzichten, wenn man offensichtlich auch einfach Vollzeit arbeiten könnte und sich dann einfach immer krankmeldet.

    Möchten sie tauschen? Wären sie also gerne krank und bekämen dafür mehr Geld? Ächt?

    Bitte versteht das nicht als Bashing gegen erkrankte Kolleg:innen.

    Klingt aber so.

    O. Meier Ich hatte verstanden du fragtest nach einer Anrede für alle.

    Schau:


    Warum sollte sich irgendeine Kommunikation nur an männliche Kollegen richten?

    Kommt das nicht vor? Falls doch, welche Anrede soll man denn dan verwenden?

    Ich fragte nach einer Anrede für nur männliche Kolleginnen, falls das doch mal — außerhalb des Erfahrungsschatzes von Schmidt natürlich — vorkommen sollte.

    Gendern gehört nicht in unseren Sprachgebrauch.

    Mittlerweile schon. Wenn auch in geringer Dosierung.

    Aber ich finde es gut, dass Leute es machen, denn dann markieren sie sich selbst als woke.

    Du meinst, es hilft dir, sie in Schubladen einsortieren zu können? Das ist schön.

    Geht auch andersherum, Ich bin mir sicher, dass auch Leute ein Schublade für Menschen haben, die „Ich gendere nicht.“ in der Endlosschleife vor sich her brabbeln.

    Und dann kann man besser mit ihnen umgehen.

    Ja? Wie denn?

    "Liebe Kollegen,

    heute wenden wir uns ausdrücklich nur an die männlichen Kollegen, weil ..."

    Man braucht also einen extra Satz, weil man das Geschlecht der Angesprochenen nicht in der Anrede ausdrücken kann. Ja, hier ereknnt man gut, wie sich die kurzen knackigen und praktischen Formulierungen durchsetzen. Linguistik zum Anfassen für die, die das nicht studiert haben. Danke.

    Aber wie gesagt, das kommt in der Praxis nicht vor.

    Meine Erfahrung zeigt, dass die männliche Form, sowohl als Anrede für rein männliche Gruppen als auch — generisch — für mehrgeschlechtliche Gruppen verwendet wird. Manchmal wird es durch den Kontext klar. Manchmal nicht. Insgesamt aber ein gutes Beipsiel dafür, dass sich der Sprachgebrauch immer an der Kürze orientiert, nicht so sehr daran, was man eigentlich ausdrücken möchte.

    Sie kann einem den Job versauen.

    Das scheint er schon zu sein.

    Auch eine Schulleiterin kann wissen, dass man einen versauten Job vielleicht nicht mit dem gleichen Engagement erledigt wie den interessanten, den man vorher hatte. Also, ich hätte da einige Brocken hnzuwerfen, wenn man mich darum bittet.

    Leider ist es oft aber so, dass viele Kolleginnen sich totz der versauten Verhältnis für die Schule aufreiben. Damit stützen sie dann die Schulliterin und arbeiten gegen ihre eigenen Interessen.

    Die Kiste vor die Pumpe flitzen zu lassen, hat dagegen durchaus Katharsis-Potential.

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