4000 Euro für Testpersonen - Warum dauert Impfstoff-Entwicklung so lange?

  • Wie viel Geld müsste man euch bieten, damit ihr Testperson für einen Corona-Impfstoff werdet? 30

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    Ich lese gerade den Artikel ""4000 Euro für Testpersonen - Warum dauert Impfstoff-Entwicklung so lange?".

    Würdet ihr das machen? Wie viel Geld müsste man euch dafür bezahlen?

    (Muss das eigentlich versteurt werden? Ich befürchte es muss.)

  • Das Problem an der Einnahmequelle ist, dass man es nur einmalig machen kann. Nicht als Dauerbeschäftigung. (Glaube ich zumindest) - Müsste man dann evtl. bei der Auswahl der Antwort beachten.

  • Ich hab tatsächlich mit der höchsten Geldsumme abgestimmt, weil ich davon ausgehe, dass ich das nicht überlebe.

    Nützt mir dann nix mehr, aber vielleicht meinem Mann und unserem Hund.

    Mich nimmer am Hals zu haben, ist das kleine Zuckerl obendrauf für sein überraschendes Witwerdasein.;)

  • @Wollsocken80: Die brauchen ja nicht nur einen zum Testen. Klar: Angebot und Nachfrage regulieren den Preis. Die Umfrage hatte ich aber aus persönlicher Perspektive gedacht.

    Gruenfink: An das Argument hatte ich gar nicht gedacht. Da muss ich noch einmal nachdenken...

  • Spannende Frage... ich meine, wenn sie an Menschen testen, haben's andere Säuger schon überlebt. Und ne halbe Million... aber ich hab dann doch lieber für "nicht" gestimmt. Nicht dass Donald mich persönlich abholen lässt...

  • ich meine, wenn sie an Menschen testen, haben's andere Säuger schon überlebt

    Das heisst nichts. In einer regulären Phase 0 würde man mit einer subsubsubwirksamen Dosis am Menschen arbeiten und nicht mal da ist ausgeschlossen, dass es schief geht.

  • Naja, das schlimmste das passieren kann ist doch, dass ich Corona bekomme, oder sehe ich das falsch? Zwei Wochen häusliche Isolierung würde ich überstehen, müsste aber wohl jemand bezahlen für's Gassi gehen. Also ganz kostenlos würde ich es daher nicht machen. Habe mit 4000€ abgestimmt.

  • Ne, das schlimmste ist ja wohl eher, dass der Impfstoff irgendwelche tödlichen Nebenwirkungen hat, oder vielleicht auch welche die zu einem lebenslangen Schaden führen.

    Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.

  • Das Schlimmste wäre, wenn der Impfstoff irgendwelche tödlichen Nebenwirkungen hat, oder vielleicht welche, die zu einem lebenslangen Schaden führen und die manifestieren sich erst nach 1-2 Jahren, wenn alle es frohlockend genommen haben. Contergan lässt grüßen.

    "A lack of planing on your side does not constitute an emergency on my side."

  • Bei Antikörpern oder Viren/Virusfragmenten kommt es eher direkt zu einer massiven Überreaktion des Immunsystems. Nennt sich "Zytokinsturm" und ist in Zusammenhang mit Covid-19 auch bekannt.

  • Ich find's ziemlich daneben. Aber wartet bitte noch mit zumachen, ich würde nachher gerne einen link auf ein Video posten das man in dem Zusammenhang dringend gesehen haben muss. Einige hier wissen offenbar nicht, wie Wirkstoffentwicklung und -zulassung geht. Das halte ich jedoch für Allgemeinbildung. Das Arzneimittelgesetz gibt es nicht umsonst.

  • Also ganz kostenlos würde ich es daher nicht machen. Habe mit 4000€ abgestimmt.

    Ich wäre mit 16 000 Euro dabei. Und wichtig wäre mir, dass Folgeschäden versichert sind. Im Sinne von, dass im Falle von Komplikationen Dienstunfähigkeit z.B. versichert ist. Immerhin ist das ein Einsatz fürs Wohl der Menschen.

  • Naja, also zu ernst gemeint:

    Ich werde dir keinen "Job" als Testperson anbieten können. Insofern nicht erst gemeint.


    Das ist fiktiv gefragt. Wo das gemacht wird habe ich gar nicht gesagt. Es gibt ja schon mindestens eine Frau, die Anfang der Woche sich als Testperson zur Verfügung gestellt hat und, wenn ich es richtig verstanden habe, auch schon geimpft wurde.

    Wie viele Tests dort vorher gelaufen sind kann ich nicht sagen.

    Das das bei uns nicht mal eben einfach so ein einem Menschen getestet wird ist mir auch klar. Daher sind ja die Zeiträume auch so lang.


    Aber ich meine das durchaus insofern ernst: Wenn du jetzt gefragt werden würdest? Insofern finde ich die Umfrage nicht danaben, sondern ganz normal. Oder soll der Staat jetzt einfach den Zufallsgenerator anwerfen und dann zufällige Personen als Testperson auswählen, schließlich "wissen [die "normalen" Menschen eh] nicht, wie Wirkstoffentwicklung und -zulassung geht."


    Und entweder diesen Thread jetzt sofort löschen oder lassen. Erst stehen lassen, die Ergebnisse erwartungsvoll abwarten und dann doof löschen? Hallo? Dann bitte JETZT löschen. Oder (für immer) stehen lassen.

  • Ähnliche Fragen bespreche ich mit meinen SuS oft im Rahmen der Stochastik. Z.B.: „vor dir stehen x Gläser mit Wasser, in einem davon ist ein tödliches Gift. Würdest du das Risiko eingehen und eines auswählen und davon trinken für einen bestimmten Betrag y?“

    Es interessant, wie schnell es zu einer eher philosophischen Diskussion über Leben und Tod kommt und dann die tatsächliche Wahrscheinlichkeit sowie die Geldsumme keine Rolle mehr spielt.

    Es gibt aber dennoch immer wieder erstaunlich viele, die für große Summen Geldes recht große Risiken auf sich nehmen. Das ist nach der Risikoforschung der Jugend geschuldet.
    Sicher ist die Umfrage hier noch mit der zusätzlichen ethischen Komponente des „anderen Helfens“ verknüpft, ich aber weiß inzwischen, dass ich ein solches Risiko (also tödliche Folgen) für keine Summe eingehen würde.

    Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. (Bertrand Russell)

  • Hier geht es ja um einen Impfstoff, nicht um einen Blutdrucksenker. Wie kann an anderer Stelle so auf den Impfgegnern rumgehackt werden, die Sorgen um Impfschäden bei ihren Kindern haben, mit dem Argument, dass es keine Nebenwirkungen gibt und plötzlich ist die Impfstofftestung lebensgefährlich? Irgendein Honk MUSS ja der erste sein, der das an sich ausprobieren lässt. Wieso sollte der Geldetrag da keine Rolle spielen? Im Grunde ist es ja so: wer keine Ahnung von Zytokinstürmen hat (99,8% der Bevölkerung?) UND dringend Geld braucht, der opfert sich für uns auf und das ist dann okay? Aber hier drüber reden ist nicht okay?

  • Es gibt aber dennoch immer wieder erstaunlich viele, die für große Summen Geldes recht große Risiken auf sich nehmen. Das ist nach der Risikoforschung der Jugend geschuldet.

    Tja, ich sehe anscheinend nicht nur jugendlich aus, sondern habe auch die Risokobereitschaft? :engel:

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