Umfrage zur Impfbereitschaft gegen Corona

  • Das meine Schülerinnen anständigen Unterricht bekommen, hängtvzum Glück nicht von der Netzinfrastruktur oder anderen technischen Voraussetzungen ab.

    Tja, das ist bei uns anders, da wir nur noch digitale Tafeln haben, die in 95% nicht mit Whiteboard-Stiften zu beschreiben sind, hängt das bei uns doch davon ab.

  • Tja, das ist bei uns anders, da wir nur noch digitale Tafeln haben, die in 95% nicht mit Whiteboard-Stiften zu beschreiben sind,

    Hat auch irgendjemand entschieden. Hat auch irgendjemand zu verantworten. Wäre auch nicht mein Problem. Generell rate ich davon ab, sich von Technik abhängig zu machen. Wenn das aber gewünscht wird, ist das so.


    hängt das bei uns doch davon ab.

    So 'ne Tafel ist wirklich praktisch im Unterricht. Ich habe auch schon welchen ohne gehalten. Geht auch. Ich arbeite mit dem, was da ist. Wenn es keine Tafel, kein Flipchart und keinen Polylux gibt, wird halt mehr diktiert. Gute Aufmerksamkeitsübung. Der Unterricht ist dann sicher etwas anders, aber schlecht ist er doch deswegen nicht.

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

  • Kannst Du nicht mit Blut an die Wand schreiben? Das wäre doch mal die vom Dienstherrn erwartete Opferbereitschaft. Wenn Du dann geimpft bist, ist das auch aus Infektionssicht unbedenklich.

    Ansonsten wird Euer hin und her im OT langsam etwas zäh...

  • Ja, genau, ich werde der 1. KLässlern, die nicht mal alle Buchstaben kennen, dann eben diktieren, wie die Schreibrichtung usw. ist


    Sorry, aber das geht nun mal in der Grundschule so nicht.

    Aber ein Whiteboard ist da jetzt auch nicht besser als eine Kreidetafel...

    Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

    Aldous Huxley

  • Ich glaube, du hast keine Ahnung, wie diese Online-Terminvereinbarung läuft. Du bekommst einen Termin angezeigt oder zwei, der 10 Minuten dort steht und entweder du klickst ihn an, dann kriegst du eine Mail und musst du den noch mal bestätigen verbindlich.
    Wenn du keinen anklickst, dann ist da kein Termin der irgendwo blockiert oder sonst was ist, den bekommt einfach der nächste angezeigt.

    Nach 10 Minuten bekommt man evtl. dann einen anderen Termin angezeigt, wenn man keinen ausgewählt hat. Da hat auch keine Peron mehr was mit zu tun.

    Hier sind sie wie gesagt frei wählbar, also greift der Paragraph nicht.

    Hab mir gerade auf einer anderen Seite durchgelesen, wie frustrierend es sein muss, ständig (hoffnungsfroh) diese Klickeskapaden auszuführen, nur, um dann mitgeteilt zu bekommen, dass es wieder mal nicht geklappt hat.

    Dann gibt es andere, in einer ähnlich komfortablen Situation, die seit Weihnachten einen Termin für einen Ü-80-Jährigen zu erreichen versuchen und noch nicht mal die Auskunft bekommen können, wann es denn endlich mal so weit sein könnte (bei mir aktuell grad so).

    Mal selbst geimpft zu werden, erscheint mir im Moment dagegen wie ein unerreichbar elitäres Ereignis, ähnlich einer einjährigen Karibikkreuzfahrt, oder so.^^

  • In meinem anderen Forum las ich kürzlich von einem türkischen User, dass man dort ziemlich einfach einen Impftermin über deren entsprechende Internetseite bekomme. Einerseits freue ich mich, wenn es woanders klappt, andererseits müssen wir uns in Deutschland mal wirklich kritisch fragen, ob dieser übertriebene Formalismus wirklich sein muss.

  • andererseits müssen wir uns in Deutschland mal wirklich kritisch fragen, ob dieser übertriebene Formalismus wirklich sein muss.

    Hessen startet ja über das selbe Unternet-Portal, wie Brandenburg, um von da aus anders eben als Brandenburg und Baden-Württemberg auf seine eigene Seite zu verlinken um dort mitzuteilen, dass die Termine dann nach der Eintragung zugeteilt werden und das einige Wochen dauern kann.

    Ähm ja, das liegt also eindeutig z.B: an Hessen das Problem.

  • andererseits müssen wir uns in Deutschland mal wirklich kritisch fragen, ob dieser übertriebene Formalismus wirklich sein muss.

    "in Deutschland"...

    Unser Gesundheitsamt hat eine Kalenderseite online: Gewünschten Tag anklicken, freien Termin (genaue Uhrzeit) auswählen, buchen, auf Bestätigungsmail warten (keine 2 Minuten), Empfang der Mail bestätigen, Offizielle Terminbestätigung im Postfach. Gesamtdauer ca. 10 Minuten. Formalismus würde ich das nicht nennen.

  • "in Deutschland"...

    Unser Gesundheitsamt hat eine Kalenderseite online: Gewünschten Tag anklicken, freien Termin (genaue Uhrzeit) auswählen, buchen, auf Bestätigungsmail warten (keine 2 Minuten), Empfang der Mail bestätigen, Offizielle Terminbestätigung im Postfach. Gesamtdauer ca. 10 Minuten. Formalismus würde ich das nicht nennen.

    Wow!

    Ich komm - schreibe schon vom Auto aus...

    Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

    Aldous Huxley

  • Mein Leben wäre mir zu schade, etwas länger zu tun, was ich nicht liebe. Wenn ich etwas tue, dann ganz. Ich verschwende meine Leben nicht für halbe Sachen.


    (Ich habe einmal die Schule (Art der Schule) gewechselt, weil ich gemerkt habe, dass ich nicht mehr voll dahinter stehe.)


    Und zu anständigen Chemieunterricht gehören für mich anspruchsvolle Schülerversuche. Und das geht nur mit Laborspülmaschine und entsprechenden Chemikalien, die entsprechend gelagert werden müssen. Ich kämpfe nicht gegen Windmühlen (habe ich vor kurzem hier in einem anderen Thread geschrieben), wenn es mir wichtig ist, dann wechsele ich notfalls die Schule. Ich ziehe Konsequenzen.


    Aber dir scheint der Beruf nicht wichtig zu sein? Susannea schrieb deutlich von Anfang an, dass sie sofort einen anderen Termin erhielt (und sie wusste es). Ich hätte dich verstanden, wenn es keinen neuen zeitnahen Termin geben würde. Aber so?

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Da muss ich spontan an: „Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau!“ (Heinemann) denken.

    Ich mag meinen Beruf, ich mache ihn gerne und hätte gerne eine professionelle, zeitgemäße Ausstattung an der Schule. Aber ich liebe ihn nicht.

    Mögen wäre mir auf Dauer zu wenig. Das würde mich zu viel Kraft kosten. Dinge, die ich mag, sind mir nicht so wichtig, sind austauschbar.


    Ich kann mir keinen anderen Beruf vorstellen und bin froh, dass ich nichts anderes machen muss.


    Ja, ich liebe Menschen und ich mag andere Menschen. Wenn letztere gehen, trauere ich ihnen nicht nach, es kommen neue (das meine ich mit austauschbar).

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Mein Leben wäre mir zu schade, etwas länger zu tun, was ich nicht liebe. Wenn ich etwas tue, dann ganz.

    So sehe ich es auch. Ich hab eine Zeit lang versucht, rauszukommen aus dem Job, wegen verschiedener Umstände. Jetzt mache ich das, was ich mache, mit ganzem Herzen. Und schon macht's mir wieder Freude. Ich hab den Beruf ja aus Gründen gewählt.


    Deswegen sollte man trotzdem immer nach seinen Rechten gucken- keine Frage. Aber für sein Handeln ist man am Ende selbst verantwortlich, nicht die andere, die ihre Arbeit so macht, wie sie es für richtig hält.


    Edit: ein Bekannter hat zum Vierzigsten einen Kalender geschenkt bekommen, er solle (Achtung: witzig gemeint) jeden Tag ein Stück abschneiden, bis zur Rente. Ich habe manchmal das leise Gefühl, dass der das seit 15 Jahren wirklich so macht... Das wäre für mich viel zerstörerischer, als mich nachmittags impfen zu lassen, weil vormittags ein Termin stattfindet, auf den ich seit ewigen Zeiten warte.

  • Aber dir scheint der Beruf nicht wichtig zu sein? Susannea schrieb deutlich von Anfang an, dass sie sofort einen anderen Termin erhielt (und sie wusste es). Ich hätte dich verstanden, wenn es keinen neuen zeitnahen Termin geben würde. Aber so?

    Ich finde das unglücklich darauf zu schließen einem wäre der Beruf dann nicht wichtig. Der Lehrerberuf zieht Menschen mit einer löblichen Persönlichkeitsstruktur an, die bereit sind über das Verlangte hinaus Verantwortung zu übernehmen und sich verantwortlich zu fühlen und leider oft auch aufzuopfern. Aber wenn in anderen Berufen erwartet man auch nicht, dass der Angestellte die Ausstattung außerhalb des Stellenprofils prüft und dem Chef darüber Rückmeldung gibt, um den Ablauf zu verbessern. Kann man machen, ist dann aber freiwillig. Es ist und bleibt ein Beruf, ich finde die Romantisierung des Berufs hilft letztendlich nicht weiter, wenn man aber an seiner Stelle seine Kraft einsetzt es so gut wie möglich zu machen ist das löblich, aber kein Teil des zu erwartenden.

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