Schulen sind sichere Orte!?

  • Dass man das nach 10 Monaten Pandemie noch erklären muss... ist ein Scherz, oder? Dennoch: Wenn ich freiwillig Maske trage (das habe ich früh), hilft mir das gar nichts, sondern nur anderen. (Das gilt für die Masken, von denen lange nur die Rede war, nämlich die Alltagsmasken.) Ich möchte also, dass die anderen Maske tragen, und da hilft mir das nur indirekt, wenn ich freiwillig eine trage. - Ist übrigens eine schöne Variante des Gefangenendilemmas.

    Ich würde hier noch ergänzen.

    Die "normalen Masken" (Stoffmasken, OP-Masken, etc.) helfen andere zu schützen.

    Mit FF2-Masken ohne Atemventil schützt man sowohl sich selbst als auch andere Menschen.


    Ich habe es einige Beiträge weiter oben angemerkt.

    Hier sollte in verschiedenen Bundesländern/Regionen deutlich nachgebessert werden für 2021. Einen "Maskenpool" im Lehrerzimmer mit fester wöchentlicher Zuteilung der FFP2-Masken sollte wohl das Mindeste sein, was man vor Ort bewerkstelligen können sollte.

  • Wenn du dich an bestimmte Dinge erinnerst und die kritisieren und diskutieren möchtest, dann mach das doch bitte konkret mit der Zitier-Funktion, statt immer wieder nebulös "einige Forumsteilnehmer" und "erinnerte Aussagen" in den Raum zu stellen, dann fühlt sich auch niemand falsch angesprochen.

    Ich glaube es kann sich jeder selber überlegen, ob er/sie sich angesprochen fühlt. Ich möchte auch nicht mit jemanden diskutieren. Ich glaube nicht, dass das wirklich was bringt und dafür ist mir meine Zeit zu schade.


    Ich habe lediglich zum Ausdruck gebracht, dass ich der Aussage von Nymphicus zustimme und habe gleichzeitig gesagt, dass ich Kritik an Wollsocken in dieser Beziehung für unangemessen finde, da sie a) in einer anderen Situation ist und b) sich durchaus auch kritisch zu der Infektionsgefahr an Schulen geäußert hat.

  • Ich möchte also, dass die anderen Maske tragen, und da hilft mir das nur indirekt, wenn ich freiwillig eine trage. - Ist übrigens eine schöne Variante des Gefangenendilemmas.

    Naja, mit Maske + Abstand ist man doch bereits ziemlich vor einer potentiellen Ansteckung geschützt. Den ersten Halbsatz finde ich schwierig: Ist das Individuum in unserer doch eher egoistisch orientierten Gesellschaft überhaupt befugt, derartige Forderungen an seine Mitmenschen zu stellen?

  • Am 10.07 wusste Moebius, dass Corona erledigt ist: Leute, macht ihr hier immer noch Corona? Ihr lebt in der Vergangenheit.
    Am 25.10 wusste Moebius, dass "Schulen bei Covid-Ausbrüchen praktisch immer noch keine Rolle" spielten.

    Am 26.10 wusste Moebius, dass Lockdowns ohnehin keinen großen Einfluss auf das Infektionsgeschehen hätten.

    Am 29.10 prognostizierte Moebius, dass ein R-Wert von 1,3 unproblematisch sei und es über den Winter nicht zu einer Überlastung des Gesundheitssystems kommen würde.

    Am 03.11 beschrieb Moebius die Kritiker des Lockdowns light wie folgt: "diejenigen, die jetzt mit absoluter Gewissheit zu wissen meinen, dass das ein unglaublicher Fehler ist und in vier Wochen der richtige Lockdown kommt, sind die gleichen, die nach Ostern mit absoluter Sicherheit wussten, dass die Öffnung der Schulen ein riesen Fehler ist und die Infektionszahlen sofort wieder steigen werden."

    Moebius zog am 07.11. die "Aerosolproblematik" in Zweifel, indem er suggerierte, es sei lächerlich zu meinen, dass von atmenden Kindern gehe eine Ansteckungsgefahr ausgehe.

    Moebius meinte am 08.11., dass es lächerlich von uns sei, über Maßnahmen in den Schulen zu diskutieren, da eine Verschlechterung der Infektionslage garnicht absehbar sei und es ohnehin nicht mehr zu Wechselunterricht (geschweigedenn Schulschließungen) käme.

    Moebius warf mir am 11.11 vor Hysterie zu schüren, denn Langzeitschäden: "sind keineswegs der Regelfall".

    Am 11.12 war Moebius der Ansicht, dass folgende Aussagen "mehr oder weniger den Stand der Forschung" widerspiegeln „Innerhalb des Klassenverbandes sehen wir nur ganz selten eine Infektion, die in der Klasse weitergegeben wird.“„Schule und Unterricht sind wesentlich sicherer als die Freizeit und das Zuhause“.


    Moebius sieht sich bis heute nicht im Widerspruch zu neueren Erkenntnissen und lag auch nicht falsch, dafür weiß er aber, welche Bewältigungsstrategie hinter meinem Schüren von Hysterie und meiner Faktenverdreherei durchsichtige psychische Bewältigungsstrategien stünden.


    -...-...-...-...-

    Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, aber den Balken im eigenen Auge nimmst du nicht wahr?


    Nachtrag:


    Wenn du dich an bestimmte Dinge erinnerst und die kritisieren und diskutieren möchtest, dann mach das doch bitte konkret mit der Zitier-Funktion, statt immer wieder nebulös "einige Forumsteilnehmer" und "erinnerte Aussagen" in den Raum zu stellen, dann fühlt sich auch niemand falsch angesprochen.

    Gerade beim ersten Teil die "Schulen sind sicher" finde man über die Such-Funktion hier endlos Beiträge, bei denen sich die immer gleichen Leute darüber beschweren, dass dies behauptet würde, aber niemanden, der das im letzten halben Jahr behauptet hat.

    Okay.

  • Naja, mit Maske + Abstand ist man doch bereits ziemlich vor einer potentiellen Ansteckung geschützt. Den ersten Halbsatz finde ich schwierig: Ist das Individuum in unserer doch eher egoistisch orientierten Gesellschaft überhaupt befugt, derartige Forderungen an seine Mitmenschen zu stellen?

    Die Kernaussage des Satzes kann man auch "umkehren". ;)


    Unsere moderne Gesellschaft legt natürlich einen hohen Wert auf Individualisierung und Selbstverwirklichung.

    Dennoch kann man in einer Ausnahmesituation durchaus vorübergehend verlangen, dass fürs Gemeinwohl auch Masken getragen werden.


    Als egoistisch kann man solche Leute ebenfalls bezeichnen, die keine Masken tragen wollen.

  • Ich würde es ein klein bisschen anders formulieren: Es zeugt von Solidarität, wenn Mitmenschen freiwillig auf Einzelne Rücksicht nehmen. Das ist natürlich lobenswert und stehe ich auch wohlwollend gegenüber. Mit dem Wort "verlangen" habe ich in dem Kontext jedoch meine Schwierigkeiten.

  • <Mod-Modus>

    Was ist eigentlich so schwer daran, sachlich zu argumentieren ohne ständig den/die anderen User wegen ihrer Aussagen persönlich anzugreifen?

    Ich denke, das darf mal langsam aufhören.



    Danke.


    kl. gr. frosch, Moderator

    Man sollte darauf achten, seinen Kindern den richtigen Glauben zu vermitteln. ... Den an sich selbst.
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    "Angst ist ein unfähiger Lehrer." Jean-Luc Picard

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    "Urteile nie über einen Moderator dieses Forums, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist." (frei nach Firelilly)

  • Ich würde es ein klein bisschen anders formulieren: Es zeugt von Solidarität, wenn Mitmenschen freiwillig auf Einzelne Rücksicht nehmen. Das ist natürlich lobenswert und stehe ich auch wohlwollend gegenüber. Mit dem Wort "verlangen" habe ich in dem Kontext jedoch meine Schwierigkeiten.

    Ich verlange auch, dass die Menschen sich an Tempolimits halten.

    Die Gesellschaft verlangt auch, dass in vielen Bereichen nicht geraucht werden darf.

    Ich muss mich gegen Masern impfen lassen.

    Ich darf keine Drogen nehmen.

    Ich darf nicht nackt durch die Innenstadt laufen.


    Wo soll denn eine Pflicht anfangen? Die Freiheit des einzelnen endet, wo die Freiheit des anderen eingeschränkt wird. Wenn jemand durch sein Verhalten mich gefährdet, kann ich natürlich verlangen, dass er sich anders verhält.

  • Vielen Dank nymphicus, ich gehe jetzt mal nicht auf alles ein, vor allem nicht auf die hinzugedichteten Emotionsverstärker, nur ein Beispiel:


    Am 29.10 prognostizierte Moebius, dass ein R-Wert von 1,3 unproblematisch sei und es über den Winter nicht zu einer Überlastung des Gesundheitssystems kommen würde.

    Geschrieben habe ich damals:

    Ich habe in dem Beitrag also ganz eindeutig geschrieben, dass wir mehr Infektionen verhindern müssen, tatsächlich geht der Beitrag also in die Richtung, die du forderst, wenn auch nicht so weit. (Und inhaltlich ist das alles genau so eingetroffen - wir haben keine Überlastung des Gesundheitswesens und eine Senkung war offensichtlich nötig und ist aktuell auch möglich, genau so wie ein nachhaltiges Eindämmen der Infektion über den Winter aktuell nicht realisierbar zu sein scheint.)

    Mir ist bewusst, dass du das in deiner persönlichen Wahrnehmung anders liest, aber das Problem liegt eben genau da und nicht in dem was ich geschrieben habe.


    Auf der Sachebene: dein Beitrag enthält Unterstellungen wie ich würde Leute "verhöhnen". Das ist sachlich falsch, geschmacklos und widerspricht in meinen Augen den Forumsregeln. Bitte lösche die entsprechenden Passagen.

  • Tom123: Mit dem letzten Absatz hast du vollkommen Recht, fraglich ist dann immer, wann das Individuum sich selbst aufgrund individueller Interessen einzuschränken hat und wann die Gesellschaft zu folgen hat, in der Regel durch Verbote.

    Im Endeffekt ist es wohl eine Einzelfallabwägung. Ich war zum Beispiel gegen das Verbot von Rauchen in öffentlichen Bereichen - als Nichtraucher.

  • Moebius, ich habe mich über deinen damaligen Kommentar, was ihr redet immer noch von Corona, auch angegriffen gefühlt. Mir war bereits im September klar, dass die Zahlen genau so hoch gehen wie sie jetzt sind, dir damals anscheinend noch nicht.


    Ich wollte aber vorher nicht über dein Stöckchen springen und es heraus suchen. Es bringt ja nichts, wir leben alle hier und müssen mit den Folgen klar kommen. September ist vorbei, wir können nichts ändern. Wir können nur Gegenwart und Zukunft gestalten.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Tom123: Mit dem letzten Absatz hast du vollkommen Recht, fraglich ist dann immer, wann das Individuum sich selbst aufgrund individueller Interessen einzuschränken hat und wann die Gesellschaft zu folgen hat, in der Regel durch Verbote.

    Im Endeffekt ist es wohl eine Einzelfallabwägung. Ich war zum Beispiel gegen das Verbot von Rauchen in öffentlichen Bereichen - als Nichtraucher.

    Reduzieren wir die ganze Sache nicht nur auf die Masken...


    Es gibt nun mal Regeln, die das Zusammenleben regulieren: in der Schule, im Berufsleben, im Verkehr, ob man diese Regeln persönlich als unsinnig oder sinnvoll erachtet sei zunächst mal dahingestellt. Kritisch zu sein ist ein gutes Recht!


    Ein anderes Beispiel:

    Im Bundesgebiet gibt es sehr unterschiedliche Beschränkungen was "Ausgangssperren" abends/nachts angeht.


    In Hessen gibt es keine Pflicht nach 20 Uhr zu Hause zu sein. Im benachbarten Ba-Wü muss man sich in den eigenen vier Wänden befinden und darf nur nachweislich nur in absoluten Notfällen das Haus zwischen 20 Uhr und 5 Uhr verlassen.


    Hier könnte man ja auch sagen, dass das individuelles Befinden es als unsinnig empfindet und ein als Baden-Württemberger ja niemandem nach 20 Uhr begegnet, wenn er/sie spazieren geht. Es ist aber nun einmal verboten, ob man sich nun darüber aufregt oder nicht.

  • Vielen Dank nymphicus, ich gehe jetzt mal nicht auf alles ein, vor allem nicht auf die hinzugedichteten Emotionsverstärker, nur ein Beispiel:


    Geschrieben habe ich damals:

    Ich habe in dem Beitrag also ganz eindeutig geschrieben, dass wir mehr Infektionen verhindern müssen, tatsächlich geht der Beitrag also in die Richtung, die du forderst, wenn auch nicht so weit. (Und inhaltlich ist das alles genau so eingetroffen - wir haben keine Überlastung des Gesundheitswesens und eine Senkung war offensichtlich nötig und ist aktuell auch möglich, genau so wie ein nachhaltiges Eindämmen der Infektion über den Winter aktuell nicht realisierbar zu sein scheint.)

    Mir ist bewusst, dass du das in deiner persönlichen Wahrnehmung anders liest, aber das Problem liegt eben genau da und nicht in dem was ich geschrieben habe.

    Auf nachvollziehbaren Wunsch der Moderation möchte ich jetzt nicht in ein vertieftes Zwiegespräch mit Dir einsteigen und einfach abschließend festhalten, dass sowohl deine Lesart als auch deiner Wertung, dass Gesundheitssystem wäre nicht überlastet, gelinde gesagt für Ansichtssache halte.

  • Bin ja noch nicht so lang hier richtig am Schreiben, aber ich fand es teilweise auch etwas irritierend, wie aggressiv man manchmal angegangen wurde, nur, weil man gewagt hat zu behaupten, dass man die Lage kritisch sehe und das Infektionsgeschehen einem Sorge bereite. Ist ja okay, eine andere Meinung zu haben, aber dann kann man das auch höflich ausdrücken.

    Seis drum, ist halt ein Diskussionsforun, Internet halt, und andererseits kommt ohne eine gegenteilige Meinung keine wirkliche Diskussion zustande.

    --

    Nun ja, wie auch immer, die nächsten drei, vier Monate werden bestimmt sehr interessant. Ich hoffe einfach darauf, dass politisch klug entschieden wird und man nicht die Gesundheit von Kindern und auch Lehrern aufs Spiel setzt. Schaden ist schon genug entstanden, jetzt ist die Zeit es besser zu machen.

  • Wenn du dich an bestimmte Dinge erinnerst und die kritisieren und diskutieren möchtest, dann mach das doch bitte konkret mit der Zitier-Funktion, statt immer wieder nebulös "einige Forumsteilnehmer" und "erinnerte Aussagen" in den Raum zu stellen, dann fühlt sich auch niemand falsch angesprochen.

    Fantastische Idee, das hätte uns schon viel Ärger erspart.

  • Humblebee, das ist kein Deja-Vu im Kreis drehen. Das ist ein Fehler in der Matrix. :)


    Kl.gr.Frosch

    Man sollte darauf achten, seinen Kindern den richtigen Glauben zu vermitteln. ... Den an sich selbst.
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    "Urteile nie über einen Moderator dieses Forums, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist." (frei nach Firelilly)

  • Naja, mit Maske + Abstand ist man doch bereits ziemlich vor einer potentiellen Ansteckung geschützt. Den ersten Halbsatz finde ich schwierig: Ist das Individuum in unserer doch eher egoistisch orientierten Gesellschaft überhaupt befugt, derartige Forderungen an seine Mitmenschen zu stellen?

    UNd wie setze ich den Abstand der anderen durch, wenn die nicht wollen, nicht müssen und meist auch nicht können?!? Hilft also nicht wirklich!

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