(Literatur-)empfehlungen Seiteneinstieg Förderschule

  • Wenn du erst 9 Stunden selbst gehalten hast, hast du vielleicht genug Zeit, dir die nächste Stunde minutengenau durchplanen zu können und kannst genau aufschreiben, was du sagen wirst und das dann auch ganz genau so sagen. Wörtlich. Das ist wichtig!

    Und zwar Fragen und Anweisungen nur ohne "und". Je Satz nur ein (!) Arbeitsausftrag. Ein einziger. In einfachen Worten. Ohne "und".

    ZB.: "In welcher Zeile steht, was die Susi arbeiten will" "Du nimmst jetzt deinen Bleistift" "Du kannst mir sicher sagen, welche Farbe Hansis Schuhe haben". Und nach jedem einzelnen Arbeitsauftrag abwarten, bis ihn alle/fast alle/der Großteil erledigt hat. Dann (!) erst den nächsten Auftrag.

    Neverever UND.

    Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

    Aldous Huxley

  • CDL: Ja, das stimmt. Hier muss ich echt noch üben. Da geb ich dir absolut recht.


    laleona: Oh, okay. Danke für den Tipp mit dem Du und die ohne-und-Beispiele! :rose: Ich hab auch das Gefühl, dass mir sehr viel fehlt, weil ich weder Studium noch Ref bisher hatte. Das kommt im Seiteneinstieg alles erst später. :_o_(


    Plattenspieler: Auch das habe ich gesagt bekommen. Ich gebe zu viele Arbeitsaufträge auf einmal. :_o_(


    @karuna: Vielen lieben Dank für die ausführliche Erläuterung! :rose: Ich schätze, da darf ich meine Stundenausarbeitung aber nochmal mächtig überarbeiten. Für zeitliche Verhältnisse und Abläufe fehlt mir auch noch das Gespür. An solche Sachen wie Lineal herauskramen, dort weiterschreiben, wo wir zu letzt waren usw. habe ich bisher noch gar nicht gedacht. :_o_( Zudem war mir absolut nicht bewusst, dass das Wort "Ursache" in der 9. Klasse zu schwierig ist. Woher weiß ich denn, was vom Wortschatz her geht und was nicht?


    Es macht mir mega viel Spaß mit den SuS zu arbeiten, aber ich hab auch riesen Schiss davor, ab dem 1.2., wenn die Einstiegsfortbildung vorbei ist, alleine vor der Klasse zu stehen. Nicht nur, dass ich bisher noch keinen Stoffverteiler geschrieben habe, mich noch nicht 100% mit Förderplänen auskenne, bisher nichts benotet habe usw., ich hab auch noch so viele persönliche Defizite: ich rede und schreibe zu komplex, meine Sätze sind zu lang, ich habe kein Gefühl für zeitliche Abläufe, ich kann keine klaren Anweisungen geben, mir fehlen noch die ganzen Operatoren, ich weiß nicht, worauf ich alles achten muss (siehe Lineal)...ich hab echt bammel, dass ich am 1.2. noch nicht so weit bin, dass man mich alleine auf die SuS loslassen kann. :angst: Ich weiß, learning by doing, aber man will ja auch nicht, dass es am Ende heißt, die SuS waren so schlecht, weil der Lehrer nichts richtig kann. :crying:

    "Misserfolg ist nur eine Möglichkeit von vorne zu beginnen. Nur dieses mal etwas Intelligenter!" (Denis Waitley)

  • Ich bin in einem anderen Förderschwerpunkt tätig, aber bei uns helfen neben den o.g. Punkten auch lautbegleitende Gebärden, Gesten, Körpersprache und Symbole, Piktogramme, Bilder, schriftliche Hinweise beim Sprachverständnis.


    Gestik und Körpersprache solltest du möglichst oft einsetzen, aber auch dabei gilt: klar und aufs wesentliche konzentriert. Wenn du willst, dass sie das Buch rausholen, deute auf das Buch oder halte es hoch. Wenn du willst, dass sie sich melden, mache es vor. Wenn sie etwas unterstreichen sollen, ziehe einen imaginären Strich in der Luft…


    Bezüglich visueller Hilfen könnte man mit den SuS zum Beispiel Piktogramme für verschiedene wiederkehrende Arbeitsaufträge erarbeiten und als Symbol an der Tafel bzw. auf dem Arbeitsblatt haben. In Büchern und Arbeitsheften für die GS findet man sowas oft, das müssen auch keine „kindischen“ Piktogramme sein. Buchseiten etc. kannst du an der Tafel anschreiben.

  • ...Nicht nur, dass ich bisher noch keinen Stoffverteiler geschrieben habe, mich noch nicht 100% mit Förderplänen auskenne, bisher nichts benotet habe usw., ich hab auch noch so viele persönliche Defizite: ich rede und schreibe zu komplex, meine Sätze sind zu lang, ich habe kein Gefühl für zeitliche Abläufe, ich kann keine klaren Anweisungen geben, mir fehlen noch die ganzen Operatoren, ich weiß nicht, worauf ich alles achten muss (siehe Lineal)...

    Obwohl du schon 10 Tage unterrichtest?!


    In Ernst, lass dir Zeit. Schritt für Schritt für Schritt... Und bei 9. Klässlern gucke ich mir die Hefteinträge auch nicht mehr an, das sollte nur verdeutlichen, wo du dich bewegst. Abstraktion ist nicht.


    Das A und O sind Lernstandsanalyse und Zielformulierung. Was können die Kinder schon (Diagnostik der Lernvoraussetzungen) und wo sollen sie in dieser Stunde hin? (Lehrplan zu Hilfe nehmen und winzig kleine Ziele formulieren).


    Hast du gute Deutschdidaktikbücher gefunden?


    Edit: und schau bei Kolleg*innen zu und höre dir ihre Arbeitsaufträge an, das wird:top:

  • Achja, und wenn du was Wichtiges sagen willst, dann stell dich an einen zentralen Punkt und bleibe dort stehen, bis du diesen einen Satz ohne und ;) zuende gesprochen hast und ihn vielleicht 2 Schüler wiederholt haben.

    Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

    Aldous Huxley

  • Woher weiß ich denn, was vom Wortschatz her geht und was nicht?

    Erfahrung. Und selbst damit sind Fehleinschätzungen nie ausgeschlossen!


    Du bist selbstreflektiert und willst dazulernen, das sind sehr wichtige Eigenschaften. Daher glaube ich nicht, dass du dir vor dem 1.2. solche Sorgen machen musst. Blockiere dich nicht vor lauter Perfektionismus, du lernst ja noch! Alle genannten Punkte kannst du dir noch draufschaffen und an Fehlern/Lücken stirbt auch nicht gleich jemand. Übrigens bin ich auch nach mehreren Berufsjahren an manchen Tagen nicht geeignet, auf SuS losgelassen zu werden. ;-)

  • Ihr seid die Besten! Habt vielen Dank für die Tipps! :thumbsup:  :rose:


    @karuna: Ja, das Buch habe ich da und habe auch schon angefangen zu lesen. :)


    Ich fasse nochmal - hoffentlich richtig - eure Tipps und Hinweise zusammen:

    • keine ...und...Aussagen oder ...und...Fragen verwenden
    • immer nur einzelne Aussagen oder Fragen
    • Du als Kommunikationsmittel hilft
    • nicht zu viele Anweisungen auf einmal
    • zwischen einzelnen Anweisungen, Erklärungen etc. abwarten
    • basal denken
    • kleinschrittig vorgehen, winzige Ziele formulieren
    • Zeit für einfache Dinge einplanen, z.B. Hefter hervorholen, Lineal suchen, Blatt Papier finden usw.
    • Symbole und Piktogramme routiniert verwenden
    • bei wichtigen Aussagen an einem zentralen Punkt stehen und diese auch wiederholen lassen
    • Tafel für Aufgabenstellung nutzen

    Ich habe bereits angefangen, lauter kleine Achtungs- und Tipp-Kärtchen ans Whiteboard zu pinnen. Da kommen eure gleich mit dazu. So habe ich sie beim Arbeiten ständig vor der Nase. :_o_)


    Ich versuche auch, mich nicht völlig verrückt zu machen, aber ich hab echt Muffensausen, dass irgendwas katastrophal schief geht. Ich weiß, ihr habt recht und ich muss entspannter werden. Ich gebe mein Bestes.

    "Misserfolg ist nur eine Möglichkeit von vorne zu beginnen. Nur dieses mal etwas Intelligenter!" (Denis Waitley)

  • Ich gebe mein Bestes.

    Den Eindruck habe ich auch, deshalb habe ich auch keine Zweifel daran, dass du das schaffen wirst. :rose:

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Wir mussten im Studium im ersten Praktikum genau aufschreiben, was wir sie fragen - wortwörtlich- und was die SuS antworten werden,

    das fühlte sich nach Schikane an, ist aber durchaus hilfreich, weil man irgendwann wirklich lernt, wie SuS denken.


    Noch etwas anderes: Das , was du verknüpfst und und logisch findest oder offensichtlich, sehen die SuS oft nicht,

    und sie unterscheiden Behauptung, Wunsch oder Aussage nicht.

  • Palim: Vielen lieben Dank für dein Feedback.

    "Misserfolg ist nur eine Möglichkeit von vorne zu beginnen. Nur dieses mal etwas Intelligenter!" (Denis Waitley)

  • Wir mussten im Studium im ersten Praktikum genau aufschreiben, was wir sie fragen - wortwörtlich- und was die SuS antworten werden,

    das fühlte sich nach Schikane an, ist aber durchaus hilfreich, weil man irgendwann wirklich lernt, wie SuS denken.


    Noch etwas anderes: Das , was du verknüpfst und und logisch findest oder offensichtlich, sehen die SuS oft nicht,

    und sie unterscheiden Behauptung, Wunsch oder Aussage nicht.

    Genau das habe ich meinem Praktikanten gesagt (und es hat geholfen).

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Guten Morgen zusammen,


    ich wünsche euch ein wundervolles, gesundes, neues Jahr! :rose:


    Ich bräuchte nochmal euer geballtes Wissen, vor allem, da ich in der Suchfunktion nicht so ganz fündig geworden bin.


    Ich hatte diese Woche nur Montag und Dienstag unterricht, da ich ansonsten noch in der Fortbildung stecke. Doch diese zwei Tage waren super anstrengend. Das lag daran, dass ich in unserer schwierigsten Klasse war: Sek I, nur Jungs, sehr laut, sehr frech, stehen auch einfach auf und fangen sich gegenseitig usw. Ich weiß, dass einige jetzt bestimmt denken, dass ist doch gar nichts, aber für mich, noch völlig grün hinter den Ohren, war es super anstrengend. :(


    Ich weiß auch, wo das Problem ist: Sobald die Jungs nur eine Sekunde Luft haben, geht das Chaos los. Ich bin aber in Fächern (Ethik, Deutsch etc.), in denen ich sie nicht 45min. dauerbeschäftigen kann. Irgendwann muss ich mal was an die Tafel schreiben oder möchte mich mit ihnen mündlich austauschen. Da aber vor allem drei der Jungs weder Bock auf Schule, noch auf Ethik oder Deutsch oder noch auf Reden haben, stören sie permanent und reißen viele mit. Es ist vor allem wahnsinnig laut und ich muss alle 2-3 Minuten die Störung ansprechen. Die Klassenlehrerin schickt sie beim kleinsten Verstoß vor die Tür. Ich seh das nicht als sinnvoll an. Ist vielleicht auch ein Fehler von mir. Im Einzelgespräch verstehen die Chaoten oft auch, wo das Problem ist, dann geht es für eine paar Minuten und dann beginnt der Stress von vorne. Ich habe auch den Eindruck, dass die Schüler gar nicht mitbekommen, dass sie einfach aufstehen oder quatschen. Man hat mir auch gesagt, dass es allen KuK so in dieser Klasse geht. Man hat auch schon alle Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen bei den drei Hauptstörern durch.


    Vor allem am Montag war ich fertig. Einen musste ich dann doch vor die Tür schicken, weil nichts mehr ging und beim anderen habe ich 5 Minuten gebraucht, bis er wieder am Platz war. Er ist auch gefühlt zwei Köpfe größer als ich. Anfassen und ihn zum Platz zerren geht nicht. Was mach ich dann? Teilweise weigern sich die Jungs auch, auf mich zu hören. Ich weiß, die testen mich jetzt. Ich nehm´s auch nicht persönlich. Ich mag die Jungs sehr gerne, aber so ist unterrichten nicht möglich. :( Ich bin auch noch sehr unssicher, welche Maßnahmen ich ergreifen kann. Vieles bringt auch nichts mehr, wie z.B. Einträge ins Hausaufgabenheft, Zusatzaufgaben usw.


    Ich werde die Klasse auch definitiv in Deutsch ab dem 2. Halbjahr übernehmen. Momentan bin ich nur ab und an in Ethik drinnen, um unterrichten zu üben. Ich seh es auch eher als Herausforderung an und möchte mir gerne einen Schlachtplan überlegen, bevor das neue Halbjahr beginnt. Ich habe den Anspruch, dass wir zusammen vielleicht doch einen guten, halbwegs ruhigen Unterricht hinbekommen. Ich weiß, ich vollbringe jetzt keine Wunder, besonders wenn schon alles probiert wurde, aber schön wäre es trotzdem. So, wie es Momentan ist, strengt es die ruhigeren Schüler und mich sehr an.


    Habt ihr Ideen, Tipps, Tricks? Ich bin für alles super dankbar.



    Liebe Grüße

    helia

    "Misserfolg ist nur eine Möglichkeit von vorne zu beginnen. Nur dieses mal etwas Intelligenter!" (Denis Waitley)

  • Es ist egal, ob schon alle Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen durch sind, du musst trotzdem noch einmal durch.


    Rufe die Eltern an und bitte um Mitarbeit, lass den einen oder anderen nachsitzen, warte vor allem nicht, bis sie durchs Zimmer laufen.

    Sobald die Jungs nur eine Sekunde Luft haben, geht das Chaos los. Ich bin aber in Fächern (Ethik, Deutsch etc.), in denen ich sie nicht 45min. dauerbeschäftigen kann.

    Doch, das musst du aber. Organisiere deine Stunden straff und gib ihnen etwas zu tun. Gespräche kurz, evtl. helfen Methoden wie 'jeder bekommt einen roten und grünen Zettel und stimmt Aussagen erst mal nur zu oder nicht', bevor man spricht. Tafelanschriebe kurz, oder gleich was zum Abschreiben austeilen. Ausschneiden, aufkleben, ausmalen, unterstreichen... in Texten.


    Classroommanagement ist das Stichwort, das du aktiv angehen musst.


    Und verabschiede dich vom Urteilen über Kollegen.


    Die Klassenlehrerin schickt sie beim kleinsten Verstoß vor die Tür. Ich seh das nicht als sinnvoll an

    Wenn die Klassenlehrerin mit viel Erfahrung etwas macht, hat es Sinn. Du kannst es natürlich anders machen, aber lehne in deinem eigenen Interesse nicht ab, was andere machen, sondern schau dir an, ob und wie es funktioniert.



    Edit: und verzweifle nicht, da muss man leider durch, in unserer Schulform:troest: Das wird aber besser, wenn sie dich besser kennen und auch mit den Jahren allmählich. Aber es ist und bleibt anstrengend.

  • Hallo @karuna,


    danke erst einmal für die Hinweise. Dann werde ich das mit den Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen erneut probieren.


    Und verabschiede dich vom Urteilen über Kollegen.


    Wenn die Klassenlehrerin mit viel Erfahrung etwas macht, hat es Sinn. Du kannst es natürlich anders machen, aber lehne in deinem eigenen Interesse nicht ab, was andere machen, sondern schau dir an, ob und wie es funktioniert.

    Ich urteile keinesfalls. Sorry, wenn das so rüberkam. Ich verstehe schon, warum sie das macht. Das haben wir auch besprochen. Sie versucht damit, Ruhe reinzubringen und wenigstens für die anderen, die nicht stören, guten Unterricht zu machen. Ich verurteile es nicht, bin aber selbst noch nicht davon überzeugt. Kann ja auch durchaus sein, dass ich das aufgrund meiner Unerfahrenheit falsch sehe. Ich weiß es eben nicht und lerne gern dazu.


    Es ist ihre Klasse und sie macht das super gut. Ich bewundere sie auch sehr, wie gut die Jungs bei ihr mitmachen. Sie sagt aber selbst, dass das Rausschicken eigentlich nicht die beste Sache ist, aber was anderes nicht mehr geht. Sie gibt selbst Mathe und Gemeinschaftskunde und hat die gleichen Beobachtungen gemacht wie ich: Mathe geht super, aber Gemeinschaftskunde z.B. klappt nicht besonders.


    Ich werde versuchen, den Unterricht besser zu organisieren und besser zu füllen. Die Schüler sind auch sehr unterschiedlich von dem, was sie mögen. Einige malen gerne, einige basteln gerne, die Störer basteln und malen gar nicht gerne. Abschreiben/mitschreiben klappt bei den Meisten gut, aber sie sind unterschiedlich schnell und während die einen noch schreiben, stören schon wieder die anderen.

    "Misserfolg ist nur eine Möglichkeit von vorne zu beginnen. Nur dieses mal etwas Intelligenter!" (Denis Waitley)

  • ... Abschreiben/mitschreiben klappt bei den Meisten gut, aber sie sind unterschiedlich schnell und während die einen noch schreiben, stören schon wieder die anderen.

    Bei uns sind es oft die Leistungsstärkeren, die stören. Die Schwachen sind schon ab Klasse 1 da, diejenigen, die in der 3. oder 4. die Grundschule dann doch nicht packen, versagen soundsooft auch wegen ihres Verhaltens dort. Insofern ist der Schnelle manchesmal etwas unterfordert. Aber der Grat ist schmal, weil Überforderung bringt auch Frust. Und Mathe ist super, weil es viel einfacher zu differenzieren geht, man muss nicht viel schreiben und kann leichtbewältigbare Übungspäckchen hinlegen.


    Aber Ethik kann nichts destotrotz toll werden, weil man über interessante Themen spricht, zu denen sie etwas zu sagen haben. An beschissenen Erfahrungen sind sie ja leider Gleichaltrigen oft voraus.

  • Bei uns sind es oft die Leistungsstärkeren, die stören. Die Schwachen sind schon ab Klasse 1 da, diejenigen, die in der 3. oder 4. die Grundschule dann doch nicht packen, versagen soundsooft auch wegen ihres Verhaltens dort. Insofern ist der Schnelle manchesmal etwas unterfordert. Aber der Grat ist schmal, weil Überforderung bringt auch Frust.

    Hm, ich kann noch schlecht einschätzen, ob das Unter- oder Überforderung ist.


    Aber ich geb dir recht. Es liegt viel an der Gestaltung des Unterrichts. Da hab ich echt noch viel Bedarf. Ich bin selbst jemand der gerne theoretisch arbeitet. Ich weiß aber, dass gerade das Theoretische für guten Unterricht tötlich ist. Es ist zu langweilig, zu abstrakt. Ich arbeite an interessanterer Gestaltung, hab da aber noch so meine Problemchen, was wiederum mein Problem mit dieser Klasse verstärkt.

    "Misserfolg ist nur eine Möglichkeit von vorne zu beginnen. Nur dieses mal etwas Intelligenter!" (Denis Waitley)

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