Kinderbetreuung und Hauspreise in Coronazeiten

  • Das kann ich gut nachvollziehen! Die Schwester und der Schwager meines Lebensgefährten, deren Haus auch aus den 1990er Jahren stammt und 150 qm Wohnfläche hat (unten nur Gäste-WC und Wohnzimmer mit offener Küche, oben vier kleinere Zimmer plus m. E. für fünf Personen - die dort mal gewohnt haben - sehr kleines Duschbad, dazu ein ausgebauter Dachboden), überlegen gerade, ihr Haus zu verkaufen und sich zu "verkleinern", da die Kinder mittlerweile alle ausgezogen sind.

    Das beschreibt ganz exakt unser Häuschen. Sind wir etwa verwandt und wissen es gar nicht?

  • Leben und leben lassen....

    Obwohl Klinker in meiner Region eher selten vorkommt, finde ich es wunderschön. Mir persönlich gefallen nämlich vor allem "Häuser mit Gesicht". Aktuell werden hier viele Neubauten hochgezogen, die mir persönlich zu steril aussehen. Und wenn dann noch der Vorgarten mit Nagelschere getrimmt wird, bin ich komplett raus.

  • Wir haben z.B. 3 Kinder und mussten feststellen, dass nahezu alle in den 2000ern erbauten Immobilien in unserer Gegend auf maximal 2 Kinder ausgelegt sind. Die Wohnfläche ist nicht kleiner als in den 80er oder 90ern, aber statt mehrerer kleinerer Zimmer (aka Kinderzimmer) gibt es offene Konzepte und wenige, dafür große Räume.

    Das gleiche Problem gilt auch für Single-Lehrer, die sich eine Wohnung mit Arbeitszimmer wünschen. In der Größenordnung 70qm gibt es bei Neubauten in der Regel nur 2 Zimmer, mit einem dritten ist man gleich bei fast 100qm.


    Bei den Preisen je qm (egal ob Miete oder Kauf) ist der Single da aber auch gleich schnell wieder raus.

  • bwohl Klinker in meiner Region eher selten vorkommt, finde ich es wunderschön. Mir persönlich gefallen nämlich vor allem "Häuser mit Gesicht".

    Eben. Mancherorts sehen alle Häuser so aus. Da ist dann nicht mehr viel mit individuellem Gesicht...

    Eine Rückkehr zur Normalität „nach der Pandemie“ wird nur für diejenigen möglich sein, die vorher schon normal waren. Es handelt sich um eine Pandemie, nicht um ein Wunder.

  • Leben und leben lassen....

    Obwohl Klinker in meiner Region eher selten vorkommt, finde ich es wunderschön. Mir persönlich gefallen nämlich vor allem "Häuser mit Gesicht". Aktuell werden hier viele Neubauten hochgezogen, die mir persönlich zu steril aussehen. Und wenn dann noch der Vorgarten mit Nagelschere getrimmt wird, bin ich komplett raus.

    Kann ich so unterschreiben, aber auch das, was wir hier vor 15 Jahren gebaut haben würde heute ein Vielfaches kosten. Damals waren wir mit die ersten, die die erste Regionalbahnstation im Umland nahmen, nun ist das schon fast Innenstadt ;)
    Und ja, unsere Finanzierung war auf nur ein Gehalt ausgelegt und wäre lange gegangen, wir hatten nun zwei Gehälter sehr lange und die noch viel höher als geplant und noch Eigenheimzulage für 3 Kinder (was eben auch mal über 10.000 Euro für Sondertilgungen usw. waren), so dass wir eigentlich fertig sind (wenn da nicht der KfW´-Kredit nicht früher abzulösen ginge, nun wartet das Geld auf dem Konto bis es geht).

  • Eben. Mancherorts sehen alle Häuser so aus. Da ist dann nicht mehr viel mit individuellem Gesicht...

    Na, sicherlich haben nicht alle Häuser denselben Klinker. Komm' mal in unsere Gegend; da gibt es - wie ich bereits schrieb - auch ziemlich viele Häuser mit Klinker, aber natürlich in unterschiedlichen Farben.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Dass ihr über Klinker oder nicht diskutiert zeigt nur, dass ihr noch zu viel Auswahl in eurer Region habt ;).

    Hier würde glaube ich fast niemand den Kauf eines Hauses von sowas abhängig machen. Wenn das Haus von der Aufteilung und Lage passt und finanzierbar ist, ist das Äußere fast egal. Bei ganz gruseligen Fassaden wie alt gefliest oder diese komischen Platten, da würde der Käufer dann (irgendwann) was dran machen, aber wenn der Rest passt, wäre das nichts, was einen potentiellen Käufer vom Kauf abhalten würde.

  • Man kann sich ja die Verantwortung immerhin mit den staatlichen Stellen teilen, die es verabsäumt haben die Inzidenzen unter Kontrolle zu halten.

    Praktisch, dass immer bei sowas der Staat schuld ist, und nicht das jeweilige Individuum, wo es in Sachsen unter den 18-59jährigen z.B. knapp 38% Deppen zu geben scheint.

  • Praktisch, dass immer bei sowas der Staat schuld ist, und nicht das jeweilige Individuum, wo es in Sachsen unter den 18-59jährigen z.B. knapp 38% Deppen zu geben scheint.

    Besonders schlimm finde ich es, wenn ich hier im Forum lese, dass mancher stolz darauf ist, aus der DDR-Vergangenheit gelernt zu haben, dass man den Staat geschickt umgehen müsse. Sich nicht zu impfen hält so mancher für ein Zeichen von Emanzipation und Mitdenken:weissnicht: Auf der anderen Seite noch die Esoterikerfraktion, die gibt's genauso wie im Westen. Eine seltsame Mischung aus Wutbürgern und Hippies.

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