Und du glaubst, dass "deine" Zahlen authentisch und deine Quellen verlässlich seien? Der Glaube versetzt Berge Fakten.
Ich glaube, Scheuklappen verstellen den Blick.
Und du glaubst, dass "deine" Zahlen authentisch und deine Quellen verlässlich seien? Der Glaube versetzt Berge Fakten.
Ich glaube, Scheuklappen verstellen den Blick.
Wenn es um Mitgefühl geht, dann braucht man keine Unterschiede machen. Vor allem, die auf der ganzen Welt vertrieben werden. Die haben alle unser Mitgefühl. Da gibt es Organisationen, die sich dafür einsetzen, dass es ihnen in der Unterkünften an der Landesgrenze den Umständen entsprechend gut geht und sie nach dem Ende wieder zurückkönnen. Da können wir sehr wohl etwas machen, nämlich diese Organisationen unterstützen. Die Probleme müssen vor Ort gelöst werden und nicht im fernen Europa.
Man darf aber auch nicht alle in einen Topf werfen: Kriegsflüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge, die nicht vor Verfolgung fliehen wie z.B. der aktuelle Fall der Marokkaner.
Da stimme ich dir zu. Leider kommt zu der Einmischung noch dazu, dass diese Menschen durch das Internet meinen, dass unser Leben das Non plus Ultra ist und dieser Standard leicht zu erreichen und nur positiv ist. Doch, was sie da sehen, ist nur die halbe Wahrheit. Das war ja auch zu DDR Zeiten so, als man Westfernsehen gesehen hat und sich nur dadurch ein Bild vom Ganzen gemacht hat.
Vielleicht sollte man sich einmal überlegen, woher das ganze Staatsvermögen kommt, das bei uns immer weniger wird, sodass an Stellen gespart wird, die man so nicht kennt: z.B. Straßensanierung (unsere Straßen hier sind in einem schlechten Zustand, das kannte man früher nur von Italien), Bahn (lokal müssen an einigen Strecken Züge extra langsam fahren, weil die Schienen das nicht mehr hergeben), Hilfen für Arme im Land usw. Bei uns gibt es eine Iniative der Tageszeitung, die immer wieder um Spenden bittet für verarmte Menschen in der Umgebung, die in Not geraten sind und sich manchmal nicht mal das Grundsätzliche leisten können. Ich gucke eher genau hin, wenn es um Menschen vor Ort geht. Diejenigen "Ausländer", die als Ungelernte bei uns Arbeit finden, werden ausgebeutet. Das gelobte Land sind wir schon lange nicht mehr.
Bin gerade über all die konservativen Aussagen überrascht. Dass unsere Straßen nicht saniert wurden, ist nicht die Schuld der Ausländer, dass es auch in Deutschland Armut gibt, kein Grund, Verantwortung für Asylsuchende abzugeben.
Komisch übrigens, dass da nicht die Schuld bei den Armen gesucht wird. Sollen die sich etwa keinen Job suchen? Was stehen diese faulen Stützeempfänger an der Tafel an oder leben unter der Brücke? Zynismus off
Natürlich muss man zwischen Kriegsflüchtlingen und anderen Personen unterscheiden, deren Asylantrag dann ja auch abgelehnt wird. Dir geht es aber offenbar darum, dass niemand erst europäische Grenzen Übertritt und vor Ort in Zeltlagern betreut wird. Dann müssen aber vernünftige Unterkünfte her. Und ein Plan, was passiert, wenn der Krieg im Heimatland 10 Jahre dauert. Man kann nicht die Türkei oder dubiose afrikanische Staaten und Milizen dafür bezahlen, sich um die Geflüchteten zu "kümmern", wenn man genau weiß, dass die Menschen unmenschlich behandelt werden. Ausgerechnet Christen sollte das doch einleuchten?
Unmenschliche Behandlung und Flüchtlinge findest du in vielen Teilen der Welt und es kommen täglich welche hinzu. Nach deiner schrägen Auffassung sind wir für alle verantwortlich, die es irgendwie an unsere Grenze schaffen.
Würde deine Handhabung umgesetzt werden, hätten wir eine sehr viel höhere Armutsmigration in unsere Sozialsysteme ,die wahrscheinlich schon zusammen gebrochen wären.
Schweden war einst ein Musterland der Liberalität, heute ist es dank der Flüchtlinge ein Staat, in dem Überfälle n einigen Regionen an der Tagesordnung sind.
Auch das Stadtbild vieler deutscher Städte hat sich sehr negativ geändert. Merz hatte damit absolut recht und dank der aktuellen Regierung ist zumindest der Zustrom aus der Merkel und Scholzzeit etwas reduziert worden.
Was soll Schweden hier aller 10 Beiträge? Willst du es so handhaben wie Trump, der mit seinen ICE-Beamten mordend durch die Städte zieht? Wir finden sicher noch mehr Beispiele aus der ganzen Welt, wie man mit dem Problem umgehen könnte.
Und ja, wer um Asyl bittet, hat das Recht, dass das überprüft wird. Dass das an der eigenen Grenze passiert und nicht in Indien ist doch irgendwie logisch. Warum willst du dich unbedingt um Geflüchtete aus Myanmar kümmern? Also mach das, wenn es dich glücklich macht, ich denke aber, wir sind schon mit der aktuellen Situation vor Ort ausgelastet. Ja, vor Ort, Spanien und Italien sind europäische Nachbarn, an deren Grenzen Menschen ankommen, für die eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen werden muss.
Dass unsere Straßen nicht saniert wurden, ist nicht die Schuld der Ausländer, dass es auch in Deutschland Armut gibt, kein Grund, Verantwortung für Asylsuchende abzugeben.
Das ist deine Interpretation, wie du meine Ausssage weiterdenkst. Da habe ich nie geschrieben.
Komisch übrigens, dass da nicht die Schuld bei den Armen gesucht wird. Sollen die sich etwa keinen Job suchen? Was stehen diese faulen Stützeempfänger an der Tafel an oder leben unter der Brücke? Zynismus off
Es geht überhaupt nicht um Schuldzuweisung.
Dann müssen aber vernünftige Unterkünfte her. Und ein Plan, was passiert, wenn der Krieg im Heimatland 10 Jahre dauert.
Da stimme ich dir zu, dass hier Handlungsbedarf besteht.
Man kann nicht die Türkei oder dubiose afrikanische Staaten und Milizen dafür bezahlen, sich um die Geflüchteten zu "kümmern", wenn man genau weiß, dass die Menschen unmenschlich behandelt werden.
Von dem habe ich nicht geschrieben und das auch nicht gemeint. Da ich mich wegen Spenden mit entsprechenden Organisationen auseinandersetze, weiß ich, dass es Organisationen gibt, die sich um Kriegsflüchtlinge kümmern. Natürlich sind es noch zu wenige.
Aber ich wiederhole mich und stimme hier fachinformatiker zu: Deutschland kann sich nicht um alle kümmern. Wir sind schon lange an unsere Grenzen gekommen. Mit der Integration der Migranten klappt es ja auch nur mäßig. Die sind sich selbst überlassen. Kaum jemand findet sich, der sie betreut. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bei manchen die Betreuung nicht leicht ist. Interessanterweise haben es uns skandinavische Länder wie Schweden und Dänemark vorgemacht, wie es gehen kann. Diese haben gemerkt, wann es nicht mehr geht und ein Limit gesetzt.
Schweden ist halt ein Paradebeispiel für eine sehr tolerante, sehr weltoffene Gesellschaft, die gemerkt hat, dass die negativen Begleiterscheinungen von Migration gesellschaftsgefährdend sind und die im Gegensatz zum deutschen "da kann man leider nichts machen" klare Leitplanken setzt. Ich finde die Kriterien, wie sie hier angeführt werden, übrigens sehr vernünftig gesetzt: https://www.focus.de/politik/auslan…adfe6c932e.html
Und ja, wer um Asyl bittet, hat das Recht, dass das überprüft wird. Dass das an der eigenen Grenze passiert und nicht in Indien ist doch irgendwie logisch.
Finde ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Asyl sollte über die Botschaften im eigenen Land angefragt werden können - dann kann der Anspruch geprüft werden und bei positivem Bescheid eine reguläre Einreise auf sicheren Reisewegen erfolgen. Wer direkt mit einer Straftat in Form eines illegalen Grenzübertritts irgendwo einfällt, sollte grundsätzlich keine Aussichten auf Erfolg haben können.
Und zum ersten Satz: wie geht es überhaupt zusammen, dass ein EU-Land wie Polen dieses grundsätzliche Recht mal eben kurzerhand für bestimmte Einreisewege aussetzt? Ganz so in Stein gemeißelt ist das dann ja scheinbar alles doch nicht, falls man halt gerade nicht will.
Finde ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Asyl sollte über die Botschaften im eigenen Land angefragt werden können - dann kann der Anspruch geprüft werden und bei positivem Bescheid eine reguläre Einreise auf sicheren Reisewegen erfolgen.
Das irritierende an dieser Aussage ist, dass du sie offenbar Ernst meinst. Dass bequeme deutsche Beamte keine Vorstellung davon haben, was Asyl ist, scheint aber nicht ungewöhnlich zu sein.
Von dem habe ich nicht geschrieben und das auch nicht gemeint. Da ich mich wegen Spenden mit entsprechenden Organisationen auseinandersetze, weiß ich, dass es Organisationen gibt, die sich um Kriegsflüchtlinge kümmern. Natürlich sind es noch zu wenige.
Und ich sehe es so, dass Staaten in die Pflicht genommen werden müssen, da Asyl ein Menschenrecht ist. Da reichen private Organisationen nicht aus, die unkoordiniert irgendwo helfen.
Ich sehe auch nicht, warum ausgerechnet Deutschland oder Schweden sich nicht beteiligen sollten. Warum? Weil im Nachbarland kein Krieg herrscht? Oder sind Ukrainer noch okay und es geht nur um Moslems?
Ich sehe auch nicht, warum ausgerechnet Deutschland oder Schweden sich nicht beteiligen sollten. Warum? Weil im Nachbarland kein Krieg herrscht? Oder sind Ukrainer noch okay und es geht nur um Moslems?
Bisher beteiligt sich doch Deutschland mit am meisten. Jetzt interpretierst du leider wieder in meine Aussagen das Gegenteil hinein. Vom anderen Extrem habe ich nicht geschrieben, sondern ich meine vernünftige Zahlen, die man noch bewältigen kann und die man betreuen kann, damit sie sich integrieren können. Lust auf mehr Parallelgesellschaften hat keiner.
Vielleicht merkt man im Osten (außer in Berlin) die Auswirkungen nicht so wie im Westen, weil der Osten, so weit ich weiß, nicht so viele Asylanten aufgenommen hat. Als ich in Chemnitz war, habe ich mich gewundert, wie wenig "Ausländer" mir begegnet sind.
Das Straßenbild hat sich in den letzten 10 Jahren hier enorm geändert. Wenn man hier in der Gegend mit dem Zug fährt oder in die nächstgrößere Stadt geht, sprechen gefühlt 50 Prozent der Leute nicht deutsch. Diesen Eindruck teile ich mit vielen anderen. Das hat auch nichts mit konservativ zu tun, sondern es ist eine Tatsache. Ich meine jetzt hier aber die ganze Palette, auch Osteuropäer.
Letztendlich geht es um Integration und das schaffen wir bei dieser Menge nicht.
Es ging um Schweden, das Caro07 ausdrücklich fachinformatiker bekräftigend als Beispiel heranzog.
Und zum Thema "unwohl fühlen durch fremdsprachige Ausländer", was ja im Osten so viel anders wäre:
"Der Ausländeranteil in Würzburg liegt bei rund 14,9 % (ca. 19.000 bis 20.000 Personen bei knapp 134.000 Einwohnern). Die Stadt Chemnitz verzeichnet einen nahezu identischen Ausländeranteil von 14,68 % (rund 36.955 Personen bei etwa 251.000 Einwohnern). Beide Städte liegen damit sehr nah am deutschen Großstadtdurchschnitt."
Sowohl Deutschland als auch Schweden gehören zu den Top 10-Beitragszahlern an Entwicklungshilfen und an die UNO Flüchtlingshilfe. Wenn hier immer Forderungen nach "mehr Hilfen" kommen, frage ich mich ernsthaft, was denn noch und wo soll das alles herkommen? Wir stehen doch bereits fast überall an erster oder zweiter Stelle der größten Geldgeber für quasi alles, was man so bezahlen kann.
Ich finde das auch grundsätzlich in Ordnung. Wenn zusätzlich aber noch Immigration in einem nicht gesund zu bewältigenden Ausmaß dazu kommt, dann ist der schwedische Weg meines Erachtens vernünftiger, denn er wendet Schaden von der Gesellschaft ab. Dass dieser Schaden da ist und sukzessive größer wird, kann niemand ernsthaft bestreiten.
Das irritierende an dieser Aussage ist, dass du sie offenbar Ernst meinst. Dass bequeme deutsche Beamte keine Vorstellung davon haben, was Asyl ist, scheint aber nicht ungewöhnlich zu sein.
Dann nimm halt "die nächstmögliche erreichbare Botschaft". Wenn jemand aus dem Sudan oder Afghanistan loswandert, wird es Optionen geben, bevor er illegal EU-Grenzen übertritt. Ist ja nicht so, als würde man dabei nicht das eine oder andere Land durchqueren. Die momentane Asylrealität belohnt die Stärkeren, denen es halt gelingt sich durchzuschlagen. Auch kein faires Verfahren.
Werbung