• Bis auf den letzten Satz stimme ich dir zu und denke an meine Mutter und ihre Eltern. Ich würde sie abholen, wenn sie es wollen, nicht weil ich Angst habe. Wie sollen Kinder angstfrei aufwachsen, wenn Eltern so ängstlich sind?

    Ich weiß, ist ein Dilemma. Vielleicht würde auch reichen in eine andere Gegend zu ziehen, wo man ein besseres Gefühl hätte, denn es macht natürlich schon einen Unterschied, an welcher Haltestelle man letztlich aussteigen muss.

    Und da hat man dann wieder die sozioökonomische Segregation, die in der Theorie ja eigentlich keiner will. Oder so.

  • Eine erschreckende Zahl:
    In manchen Regionen Deutschlands beträgt der Anteil an Migranten bereits mehr als 20%.
    Man fasst es nicht.

    Und dies in Pflegeberufen!

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Maylin85 : Vielleicht erwarte ich gerade zu viel, aber was denkst du, was die Gründe sind, warum Männer sich mutmaßlich bewusst gegen gesellschaftliche und rechtliche Konventionen übergriffig gegen Frauen verhalten? Ich wage mal zu behaupten, dass ein Mann, der in sich gefestigt ist, ein solches Verhalten nicht nötig hat. Imponiergehabe kann es auch nicht sein, da du schreibst, dass die Täter nicht oder zumindest selten mit ihren Taten prahlen. Ist es eine Art Minderwertigkeitsgefühl? Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, der Position innerhalb der Gesellschaft, dem Verhältnis zu Frauen? Oder womöglich etwas ganz Anderes?

  • Ich musste auch nie zu einer bestimmten Uhrzeit zuhause sein, durfte mit 18 mit 3 Freundinnen alleine nach Griechenland mit dem Zug (damals gab es noch keine Handys!), durfte überall hin etc, war frei und unbesorgt und trotzdem verhielten sich Männer sehr grenzwertig übergriffig mir gegenüber.

  • Zitat von "statista":

    Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 12.600 Frauen und circa 840 Männer Opfer von polizeilich erfasster Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellem Übergriff im besonders schweren Fall.

    Wenn man bedenkt, dass die Dunkelziffer wahrscheinlich sehr viel höhe ist und dann noch viele unterschwellige sexuelle Gewalt noch nicht einmal anzeigefähig ist.

  • Ich bin ein bisschen schockiert über einzelne Aussagen, insbesondere von betroffenen.
    Ja, viele haben früher (und heute!) nicht verstanden, dass es eine schwere Handlung ist, wenn jemand einem an die Brüste oder in den Schritt fasst. Für mich (!) klingt viel mit "Früher"... und auch "ich habe keinen Schaden davon getragen, so schlimm war es nicht."
    Ein Klaps auf den Po (oder ins Gesicht?) hat wohl auch nicht geschadet?
    Was einen nicht tötet, härtet wohl ab?

    und wenn es jetzt unsere Töchter wären?
    (Interessanterweise hat ein Übergriff auf eine mir wichtige, jüngere Person, bei mir genau das ausgelöst: Das Aufhören von Verharmlosung, von "es ist normal, so verhalten sich Männer" (NEIN! Tun sie nicht! Sollten sie nicht!), eigenem Schuldgefühl und "Akzeptieren" vom "Opferstatus".

  • Zitat von "statista":

    Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 12.600 Frauen und circa 840 Männer Opfer von polizeilich erfasster Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellem Übergriff im besonders schweren Fall.

    Methodische Besonderheiten der Kriminalstatistik

    Bei der Interpretation der PKS-Daten weisen Kriminologen und Sicherheitsbehörden auf mehrere statistische Effekte hin:

    1. Tatverdächtige vs. Verurteilte: Die PKS erfasst polizeilich ermittelte Tatverdächtige, noch keine rechtskräftig Verurteilten.
    2. Einfluss der Demografie: Gewalt- und Sexualstraftaten werden statistisch am häufigsten von jungen Männern begangen. In der Gruppe der ausländischen Bevölkerung – insbesondere bei Schutzsuchenden – ist der Anteil junger Männer im Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung überproportional hoch.
    3. Anzeigeverhalten: Das Anzeigeverhalten im Dunkelfeld kann variieren; Fremde Personen werden bei Sexualdelikten statistisch häufiger angezeigt als Personen aus dem eigenen Bekannten- oder Familienkreis.
    4. Doppelstaatsbürger: Personen mit deutscher sowie einer weiteren Staatsangehörigkeit werden in der Statistik als deutsche Tatverdächtige geführt.

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  • Zitat

    "Erste Ermittlungen wegen Beleidigungen, verschiedener Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen, Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz wurden eingeleitet.(...)
    Verletzte Polizisten, 85 verletzte Fans, von denen acht im Krankenhaus landeten"
    https://www.zdfheute.de/sport/fussball…timmen-100.html

    BOT: Krieg im Stadion. Wie hoch war der Anteil der beteiligten Migranten? Konnten die sich überhaupt ein Ticket leisten?

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  • Maylin85 : Vielleicht erwarte ich gerade zu viel, aber was denkst du, was die Gründe sind, warum Männer sich mutmaßlich bewusst gegen gesellschaftliche und rechtliche Konventionen übergriffig gegen Frauen verhalten? Ich

    Weil sie es können? Keine Ahnung, ich bin kein Experte in Männerpsychologie.

  • Magellan : Hast du auch Zahlen zur Geschlechtszugehörigkeit der Täter (m/w/d)? Auch Frauen können Täterinnen sein, aber möglicherweise sind selbst bei der Opfergruppe Männer überdurchschnittlich viele Täter Männer.

    Wenn du wirklich wissen willst, wie hoch der Anteil der Täterinnen bei sexueller Gewalt ist, kannst du ja nachlesen.

    Was du hier zum wiederholten Male tust, ist aber etwas anderes: Du willst Frauen ihre Gewalterfahrungen absprechen, in dem du scheinheilig versuchst, unpassende Vergleiche heranzuziehen.

    Wenn du Angst haben solltest, aus dem Haus zu gehen, erzähle gerne davon. Wenn du aber keine Ahnung hast, wie groß die Angst einer Frau ist, die von einem oder mehreren Männern belästigt wird, dann schweige dazu.

    Tu nicht so, als wäre es dasselbe, wenn eine Frau einem Mann hinterherpfeift, wenn es gerade darum geht, dass das schweigende Hinterherlaufen oder ein "Hallo, schau mich an, oder bin ich etwa hässlich?" aufdringlich und bedrohlich und ekelhaft ist, weil eine Frau damit rechnen muss, dass der sie so bedrängende Mann nicht nur psychische Gewalt sondern auch bereit ist, körperliche Gewalt anzuwenden.

  • Du hast dich da in etwas verrannt. Ich habe ja geschrieben, dass ich vermute, dass selbst unter den deutlich seltener vorkommenden männlichen Opfern auch sehr viele dabei sind, die Opfer von sexueller Gewalt durch andere Männer wurden. Das ist kein Widerspruch zu dem Punkt, den du machen möchtest, sondern bekräftigt ihn eher noch.

  • Bis auf den letzten Satz stimme ich dir zu und denke an meine Mutter und ihre Eltern. Ich würde sie abholen, wenn sie es wollen, nicht weil ich Angst habe. Wie sollen Kinder angstfrei aufwachsen, wenn Eltern so ängstlich sind?

    Natürlich kann man ihnen Tipps geben z. B. gehe in der Gruppe heim, gehe die Straße entlang und nicht durch den einsamen Park.

    Und was ist das anderes als was bisher genannt wurde? Besondere Verhaltensregeln mit der Erklärung, warum man sie für wichtig hält. Wie viel Angst eine Mutter dabei empfindet oder vermittelt ist wahrscheinlich nicht statistisch erfasst.

    Ganz grundsätzlich werden die meisten Eltern ihren Kindern auf eine Weise vermitteln, dass sie sich Sorgen um ihre Sicherheit machen. Das fängt bei "bleib stehen!" an der Bürgersteigkante an und hört eben bei Teenies nicht auf, denen man erklären muss, dass es sexuelle Gewalt gibt und wie man sich wehren oder wie man sich ggf. davor schützen kann.

    Das ist vielleicht heute der Unterschied zu früher: jetzt wird auch Wert auf das Sich-Wehren gelegt?

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