Davon können sich die Kolleg*innen dort leider nichts kaufen.
Ich weiß, ich kenne einen.
Davon können sich die Kolleg*innen dort leider nichts kaufen.
Ich weiß, ich kenne einen.
Die AfD bedient sich einer Taktik, die sich einem argumentativen Stellen oder einer entsprechend faktenbasierten Diskussion entzieht. Das will deren WählerInnenschaft auch gar nicht. Und so gewinnt man auch seitens der CDU, der SPD und der anderen Parteien keine Stimmen zurück.
Es geht hier um subjektive Empfindungen, um Angst und um das Gefühl, der Ausländer von nebenan bekommt mehr als man selbst. Auf dieser Klaviatur spielt die AfD hervorragend - früher übrigens auch die CDU mit ihrer "roten Socken"-Kampagne.
Der 40-Jahre-malocht-nur-700-Euro-Rente Mythos zieht ungemein gut. Ebenso das Gefühl, dass man sich im Zweifelsfall auf sein Deutsch- bzw. Weiß-Sein zurückziehen kann, weil einem das die MigrantInnen wenigstens nicht nehmen können und man ihnen das vermeintlich voraus hat.
Die letzte und die aktuelle Bundesregierung haben sich in Koalitionskleinkriege verzettelt, dass man als halbwegs politisch Interessierte(r) dieses Theater nicht mehr ernst nehmen kann.
Die AfD wird für viele WählerInnen zu dem, wofür ihr Name steht. Und das haben in der Tat die von ihr selbst als "Altparteien" oder "Kartellparteien" diffamierten Parteien selbst verbockt.
Mir hat ein Schüler einen Stundenplan hingelegt und gefragt, ob er zur 1. Stunde kommen müsse, wenn im Plan steht, dass in der 1. Stunde Unterricht ist.
Eigentlich schon eine total bescheuerte Frage, schließlich haben alle Schüler bei mir schon mindestens 10 Jahre Schulerfahrung. Aber egal. Ich habe dem Schüler gesagt, dass der Stundenplan auch für ihn verbindlich ist.
Als ich später diese skurrile Geschichte im Lehrerzimmer erzählt habe, gab es Mecker von der Abteilungsleitung. Ich hätte mich als Fachlehrer nicht in die Stundenplanung einzumischen. Ich hätte meine Kompetenzen überschritten, der Stundenplan wäre Aufgabe des Klassenlehrers, der Bildungsgang-, Abteilungs- und Schulleitung. Da hätte sich ein Fachlehrer nicht einzumischen.
Sogar der Kommentar von mir, dass ein vom Klassenlehrer ausgeteilter Stundenplan einzuhalten ist, war schon zuviel. ![]()
Als ich später diese skurrile Geschichte im Lehrerzimmer erzählt habe, gab es Mecker von der Abteilungsleitung. Ich hätte mich als Fachlehrer nicht in die Stundenplanung einzumischen. Ich hätte meine Kompetenzen überschritten, der Stundenplan wäre Aufgabe des Klassenlehrers, der Bildungsgang-, Abteilungs- und Schulleitung. Da hätte sich ein Fachlehrer nicht einzumischen.
Sogar der Kommentar von mir, dass ein vom Klassenlehrer ausgeteilter Stundenplan einzuhalten ist, war schon zuviel.
Echt jetzt? Au weia.
Und das haben in der Tat die von ihr selbst als "Altparteien" oder "Kartellparteien" diffamierten Parteien selbst verbockt.
Schon, nichtsdestotrotz haben sich die AfD-Wählerinnen eben dafür entschieden. Für Fascho, für Menschenfeindlichkeit, für Hass und Pöbelei, für weniger Freiheit. Und eben nicht für eine Alternative.
Und wenn sie das kriegen, was sie bestellt haben, werden sie auch wieder nicht zufrieden sein. Mal schauen, ob sie dann noch die Chance haben umzubestellen.
Und das haben in der Tat die von ihr selbst als "Altparteien" oder "Kartellparteien" diffamierten Parteien selbst verbockt.
Es geht hier um subjektive Empfindungen, um Angst und um das Gefühl, der Ausländer von nebenan bekommt mehr als man selbst. Auf dieser Klaviatur spielt die AfD hervorragend - früher übrigens auch die CDU mit ihrer "roten Socken"-Kampagne.
Das glaube ich nicht. Ich habe noch von keinem Wähler dort gehört, dass er sich für "Ausländer" überhaupt interessiert.
Ich halte Angst auch nicht für eine entscheidende Motivation sondern eher Verärgerung, Trotz, Enttäuschung und ein Gefühl, verarscht worden zu sein und zu kurz zu kommen. Und villeicht noch Russlandnähe vs. USA-Hass.
Ich bin jedenfalls maßlos enttäuscht von der Wählerschaft. Insbesondere dass fast alle Direktmandate von demokratischen Parteien verloren sind- das hat nichts mit einer Entscheidung pro Politik der AfD zu tun sondern nur noch mit dem Wunsch, "denen da oben mal so richtig zu zeigen, dass..."
Da ist auch nicht Merz Schuld, wer Nazis wählt, will von Nazis regiert werden.
Schon, nichtsdestotrotz haben sich die AfD-Wählerinnen eben dafür entschieden. Für Fascho, für Menschenfeindlichkeit, für Hass und Pöbelei, für weniger Freiheit. Und eben nicht für eine Alternative.
Das wird nur kaum einer freimütig einräumen, da sie sich ja alle als "anständig" erachten und die MigrantInnen als "unanständig." Damit werden Menschenfeindlichkeit, Hass und Pöbelei als legitime Form der Meinungsäußerung, mitunter als Notwehr und als "wir holen uns unser Land zurück" umetikettiert. Deshalb hat man da argumentativ von Anfang an verloren.
Wenn ich überall Säbelzahntiger sehe, hinterfrage ich nicht meine Wahrnehmung oder dies schöne Natur vor, neben oder hinter den Säbelzahntigern. Dann will ich, dass die Säbelzahntiger verschwinden. Egal wie. Und da stehen die WählerInnen in Sachsen-Anhalt jetzt.
Da ist auch nicht Merz Schuld, wer Nazis wählt, will von Nazis regiert werden.
Das würden die WählerInnen der AfD entschieden von sich weisen - und das ist Teil des Problems.
Aber es bringt auch nix, reflexhaft zu sagen, die Altparteien seien schuld. Immerhin gab und gibt es genug demokratische Parteien, die man hätte wählen können.
Die Mehrheit der Wählenden wollte Nazis.
Weißt du überhaupt, was Nazis sind?
Ich weiß von vielen Migranten, die AFD wählen. Da sind Türken, Iraker, Polen und Russen (ehemalige, oder zusätzlich zur deutschen Staatsangehörigkeit).
Keiner von denen ist gegen Migranten oder pro Russland.
Die Motivation ist eher die unkonrollierte Massenzuwanderung, die Duldung von polizeibekannten Ausreisepflichtigen,die unbedingte Unterstützung der Ukrainer und Eskalation (Kriegsteilnehmer gegen Russland )während hier die Rentenbedingungen verschärft werden und die Wirtschaft den Bach runtergeht.
Das Problem ist nur, dass die AFD als Sammelbecken aller Politikenttäuschten nie die Erwartungen erfüllen kann. Mit der Regierungsverantwortung wird die Partei wieder Anteile verlieren.
Wenn die AFD wirklich rechtsextrem und eine Nazi-Partei wäre, würde diese verboten werden. Die Einschätzung einer weisungsgebundenen Behörde reicht nicht aus. Wahrscheinlich würde die AFD vor Gericht gegen ein Verbot gewinnen, weshalb erst gar kein Verbotsverfahren angestrebt wird
Bitte hier wieder aufmachen, weil es sonst hier weiter ausartet... 2-3 Tage sind dort eh schon vorbei
Und zwei Nazi-Diskussionen braucht das Forum nicht.
Ich frage mich, was so ein Bundesland allein überhaupt durchsetzen kann von seinem Wahlprogramm. Ein Bundesland allein kann doch keine Steuergesetze ändern usw.... Höchstens das mit der Bildung (Föderalismus) könnte klappen. Dann können alle, die die Schule verteufeln, nach Sachsen-Anhalt ziehen.
Mir fällt sofort eine Familie ein... Dann gibt es noch mehr Leute ohne Schulabschlüsse und ohne Perspektive.
Weißt du überhaupt, was Nazis sind?
Trifft dich jetzt, gell?
Bitte hier wieder aufmachen, weil es sonst hier weiter ausartet... 2-3 Tage sind dort eh schon vorbei
Und zwei Nazi-Diskussionen braucht das Forum nicht.
Da hast du recht.
Aber die Nazi-Symathisanten haben auch zugenommen....
Aber ja, du hast recht.
Das wird nur kaum einer freimütig einräumen, da sie sich ja alle als "anständig" erachten
Von dergestalten Selbsteinschätzungen muss man ja nicht viel halten. Selbst Recht haben zu wollen, ist weder etwas Besonderes noch ein Kriterium für irgendetwas. Auch AfD-Wählerinnen müssen die Verantortung für ihre Entscheidungen übernehmen, auch wenn sie das anders sehen.
Die Analyse, dass "die anderen" Parteien es verkackt hätten, ist zutreffend, trotzdem haben die Nazi-Wählerinnen eben bewusst Nazis gewählt.
Weißt du überhaupt, was Nazis sind?
Ich weiß von vielen Migranten, die AFD wählen.
Faschistinnen, auch mit nationalsozialistischer Ausprägung, gab und gibt es auch in anderen Ländern. Faschos im allgemeinen, die AfD im speziellen sind in erster Linie gegen etwas (und gegen jemanden!). a findet man schon etwas, wo man mit dagegen sein kann.
Keiner von denen ist gegen Migranten oder pro Russland.
dann haben Sie wohl falsch gewählt. Das vorangige "Thema" der AfD ist, gegen Migration zu sein. So eine Wahlnetscheidung ist nicht immer rational. Die AfD wählt man häufig eben auch gegen die eigenen Interessen.
Die Motivation ist eher die unkonrollierte Massenzuwanderung,
Das ist Geschwurbel. Im Wesentlichen ist das gelogen, dass es nur um die "unkontrollierte" Zuwanderung ginge. Bei, "die Migrantinnen sind schuld" geht es nicht um mehr Kontrolle und Gestaltung der Migration, sondern um die Konstruktion von Sündenziegen.
Wenn die AFD wirklich rechtsextrem und eine Nazi-Partei wäre, würde diese verboten werden.
Formal hängt das Verbotsverfahren davon an, dass die zuständigen Verfassungsorgane einen Antrag stellen. Das müssen sie nicht, aber sie sollten. Bisher scheitert es daran, dass diejenigen, die scich als bürgerliche Mitte wahrnehmen, ihre schützende Hand über die AfD halten. Das hat wenig damit zu tun, wie rechtsextrem diese "Partei" wirklich ist, aber viel mit politischen Kalkül.
Mit der Regierungsverantwortung wird die Partei wieder Anteile verlieren.
Ich möchte Herrn Siegmund nicht vier Jahre Zeit geben, um das auszuprobieren. Ich befürchte, dass viele AfD-Wählerinnen gar nicht damit rechnen, dass die entwas besser machen. Deshalb werden sie zwar womöglich enttäuscht sein, aber nicht unbedingt so sehr, dass die hernach wieder vernünftig wählen. Vielen wird es reiche, dass es anderen schlechter geht. Sie werden zwar den dafür aufgerufenen Preis nicht zahlen wollen, aber sie werden es sich nicht mehr aussuchen können. Und. Wer weiß denn wie lange wir überhaupt noch freie Wahlen haben werden.
Wahrscheinlich würde die AFD vor Gericht gegen ein Verbot gewinnen, weshalb erst gar kein Verbotsverfahren angestrebt wird
Halte ich für eine schwache Ausrede derer, die die AfD gewähren lassen möchten.
Ich frage mich, was so ein Bundesland allein überhaupt durchsetzen kann von seinem Wahlprogramm. Ein Bundesland allein kann doch keine Steuergesetze ändern usw....
Um so besser für die. Dann können sie schön sagen, wir wollen ja, aber der Bund. Immer die anderen Schuld.
Gepaart mit Opfer-Narrativ...
Wenn die AFD wirklich rechtsextrem und eine Nazi-Partei wäre, würde diese verboten werden. Die Einschätzung einer weisungsgebundenen Behörde reicht nicht aus. Wahrscheinlich würde die AFD vor Gericht gegen ein Verbot gewinnen, weshalb erst gar kein Verbotsverfahren angestrebt wird
Das ist falsch. Ein Verbotsverfahren müssen Bundesrat, Bundestag oder Bundesregierung anleiern, das fällt nicht vom Himmel.
Und der zweite falsche Begriff ist der des Gewinnens. Das Verfassungsgericht kann den Antrag als unbegründet zurückweisen. Und ja, da bestand bei vielen die Sorge, dass diese Entscheidung getroffen wird und das der Partei noch mehr Aufwind geben könnte, weil sie sich dann als Sieger wähnen und vor allem präsentieren würde. Aber es bestand wohl bei niemandem der Zweifel, dass die AfD nicht erwiesen rechtsextrem sein könnte. Dazu muss man sich doch nur die Biografien der Nazis und Kriminellen in der Partei ansehen.
Die NPD ist doch auch noch existent obwohl keiner deren Gesinnung bezweifeln wird, wohl nicht mal deren Wählerschaft.
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