im Film: diesem sehr authentischen "1 Trigger, 20 Leute schreien empört in der Gegend rum".
Das ist überhaupt mit der nervigste Teil am gesamten Job für mich, dieses ständige Rumgezeter.
im Film: diesem sehr authentischen "1 Trigger, 20 Leute schreien empört in der Gegend rum".
Das ist überhaupt mit der nervigste Teil am gesamten Job für mich, dieses ständige Rumgezeter.
Warum zum Glück? Die waren nicht so dröge und hatten wenigstens noch Herz und Heiterkeit. Frisch, fomm, fröhlich, frei!
Frisch, fromm, mit Rohrstock durchs Gesicht. Ein Traum, ne Danke.
Frisch, fromm, mit Rohrstock durchs Gesicht. Ein Traum, ne Danke.
Du hast in dieser Zeit gelebt? Mannomann, was haben hier einige für Zerrbilder über die 1960er und 1970er Jahre verinnerlicht. Uihjuihjuih....![]()
nö ich nicht. Bei mir gabs es Lehrer und Schüler, keine Pauker und Lümmel. Ich habe die Slapstick-Zeit in der Schule verpasst. Meine Eltern aber nicht und die fanden das nicht besonders schön dort.
nö ich nicht. Bei mir gabs es Lehrer und Schüler, keine Pauker und Lümmel. Ich habe die Slapstick-Zeit in der Schule verpasst.
Slapstick wie in den o.g. Filmen fand bei uns auch nicht statt! Aber, es hatte alles irgendwie mehr Herz und Seele. Für uns war es eine tolle Zeit auf unserem Gymnasium.
Und auch in unserer Freizeit hatten wir viel Spaß, z.B. auch mit unseren Mopeds.![]()
Ich kann nicht für die 1950er Jahre sprechen! Bei uns ab Mitte der 1960er habe ich keine Prügelstrafe. wahrgenommen. Was zählte war aber Leistung und Verbindlichkeit. Und die Eltern haben erzieherisch mit den Lehrern an einem Strang gezogen. Kennt man ja heute nicht mehr. Deswegen habt Ihr es ja auch so schwer und werdet auch nicht wertgeschätzt.
Ich denke immer, wenn ich Eltern kennenlernen, jetzt verstehe ich ihre Kinder.
Es gibt nichts verklemmteres als vor 1968. Nichts mit "frisch, fromm, fröhlich, frei".
Prügelstrafe war übrigens bis 1973 erlaubt, mein Bruder erhielt noch in den 80er in der 2. Klasse Schläge von einer völlig überforderten Kollegin kurz vor der Pension. Nachdem sich meine Mutter beschwert hat, hatte mein Bruder Narrenfreiheit.
In den 1960er unterrichteten vielfach noch Kollegen, die ihre Ausbildung im 3. Reich genossen und meinten, dass Hitler vieles gut gemacht habe. Andere sind verbittert und schwer verwundet aus dem Krieg zurück gekommen. Kriegsversehrte wurden bevorzugt verbeamtet. Beide Großväter von mir kamen dadurch in den Staatsdienst zum Glück nicht als Lehrer.
Ich selbst habe einige in den 70er Jahren noch kennengelernt. Von Didaktik und Pädagogik hatten sie keine Ahnung, von ihrem Fach oft auch wenig. Auch wenn meine Eltern und ich zu brav waren, unsere Klassenkameraden haben sie stündlich vorgeführt. Sie hatten Narrenfreiheit, weil sie wussten, eine Beschwerde ihrer Eltern reicht. Meine Mutter war überrascht über ihren "Erfolg".
Ich frage mich hin und wieder, ob du die Vergangenheit verdrängt hast, weil die Gegenwart dir nicht gefällt, ob du einfach nur trollst oder ob du ewig Gestrigen den Weg bereiten möchtest. Nur damit letzteres keinen Erfolg hat, antworte ich dir hin und wieder. Auf meiner Ignorierliste stehst du schon lange, lese also nur deine Beiträge, wenn ich viel Zeit habe.
Was meine Eltern mir so erzählen aus ihrer Schulzeit, waren da frische, fromme, fröhlich freie Prügelstrafen voller Herz und Heiterkeit dabei.
Das habe ich noch Mitte der 60er (1./2. Schuljahr!) erlebt: Prügel auf den "Hosenboden" vor der Klasse. Spezialität unseres "Lehrers" war aber, ein dünnes Holzbrettchen an die zu diesem Zweck aufgeblasene Wange schnacken lassen und Verbannung in eine kleine Besenkammer ohne Licht... Der alte Pauker "aus echtem Schrot und Korn" hatte seine Ideale aus den 40er Jahren überzeugend weiter umgesetzt. Und ja: Eltern haben nicht aufgemuckt.
Dafür war Ruhe im Karton.
Tja, kann man so sehen. ![]()
Alles anzeigenIch denke immer, wenn ich Eltern kennenlernen, jetzt verstehe ich ihre Kinder.
Es gibt nichts verklemmteres als vor 1968. Nichts mit "frisch, fromm, fröhlich, frei".
Prügelstrafe war übrigens bis 1973 erlaubt, mein Bruder erhielt noch in den 80er in der 2. Klasse Schläge von einer völlig überforderten Kollegin kurz vor der Pension. Nachdem sich meine Mutter beschwert hat, hatte mein Bruder Narrenfreiheit.
In den 1960er unterrichteten vielfach noch Kollegen, die ihre Ausbildung im 3. Reich genossen und meinten, dass Hitler vieles gut gemacht habe. Andere sind verbittert und schwer verwundet aus dem Krieg zurück gekommen. Kriegsversehrte wurden bevorzugt verbeamtet. Beide Großväter von mir kamen dadurch in den Staatsdienst zum Glück nicht als Lehrer.
Ich selbst habe einige in den 70er Jahren noch kennengelernt. Von Didaktik und Pädagogik hatten sie keine Ahnung, von ihrem Fach oft auch wenig. Auch wenn meine Eltern und ich zu brav waren, unsere Klassenkameraden haben sie stündlich vorgeführt. Sie hatten Narrenfreiheit, weil sie wussten, eine Beschwerde ihrer Eltern reicht. Meine Mutter war überrascht über ihren "Erfolg".
Ich frage mich hin und wieder, ob du die Vergangenheit verdrängt hast, weil die Gegenwart dir nicht gefällt, ob du einfach nur trollst oder ob du ewig Gestrigen den Weg bereiten möchtest. Nur damit letzteres keinen Erfolg hat, antworte ich dir hin und wieder. Auf meiner Ignorierliste stehst du schon lange, lese also nur deine Beiträge, wenn ich viel Zeit habe.
Du solltest toleranter gegenüber Ansichten und Meinungen sein, die nicht Dein Denkschema passen! Und warum wirst Du persönlich?
Das habe ich noch Mitte der 60er (1./2. Schuljahr!) erlebt: Prügel auf den "Hosenboden" vor der Klasse. Spezialität unseres "Lehrers" war aber, ein dünnes Holzbrettchen an die zu diesem Zweck aufgeblasene Wange schnacken lassen und Verbannung in eine kleine Besenkammer ohne Licht... Der alte Pauker "aus echtem Schrot und Korn" hatte seine Ideale aus den 40er Jahren überzeugend weiter umgesetzt. Und ja: Eltern haben nicht aufgemuckt.
Tja, kann man so sehen.
Dann muss ich wohl in einem Forum geraten sein, deren Mitglieder oder auch Eltern auf einem anderen Planeten als ich gelebt haben!
Sicher, die Prügelstrafe war in den 1960er Jahren noch nicht verboten, aber seit Mitte der 1960er Jahre bei uns nicht mehr angesagt, bzw. schon kritisch beäugt, sei es in der häuslichen Kindererziehung oder in den Schulen. Ich spreche von meinem (!) sozialen Umfeld in einer norddeutschen Region. Für Dörfer und Provinzen, z.B. in Bayern oder Baden Württemberg, die möglicherweise konservativer geprägt waren, würde ich natürlich nicht die Hand ins Feuer legen.
Ich habe es in der Volksschule ein einziges Mal erlebt, dass einem Lehrer bei einem besonders renitenten Schüler die Hand "ausgerutscht" ist. Da gab es aber eine ganze Menge Empörung seitens der Eltern und wurde auch nicht von den anderen Lehrern für gutgeheißen, wie ich das wahrgenommen habe. Auf unserem Gymnasium wurde die Prügelstrafe von vornherein, nicht nur auf die Schule bezogen, für indiskutabel erklärt und kam auch nicht vor.![]()
Wenn Du Dich über meine Beiträge so empörst, schreibe ich wohl viel Wahres!
Oder das Gegenteil, Lügenmärchen sind zu gefährlich. Ich schrieb, dass ich dir widerspreche, weil ich nie wieder in ein 3. Reich erleben möchte.
Ich schrieb, dass ich dir widerspreche, weil ich nie wieder in ein 3. Reich erleben möchte.
Geht's noch?![]()
Die Klassenszenen fand ich unterschiedlich stark realistisch, teils wirkten sie etwas gekünstelt, teilweise ziemlich authentisch.
Ich hatte im Grunde schon nach ein paar Minuten die Nase voll von den künstlichen und hölzern vorgetragenen Dialogen. (Haben die Darsteller sich selbst nachsynchronisiert oder so?) Das blieb im weiteren Verlauf auch anstrengend, so dass ich erstmal abgebrochen habe.
Wie bitte? Mir würde jetzt die Pfeife aus dem Mund fallen, wenn ich Pfeifenraucher wäre.
😂 nachvollziehbar. Ich suche manchmal, ob irgendwo eine versteckte Kamera hängt.
Ich verstehe es nicht! Was merkt man konkret?
Man merkt es, dass ich in viele Dingen fundierter ausgebildet bin. Das gibt mir mehr Sicherheit im Arbeitsalltag und vieles geht mir leichter von der Hand.
Auch Reflektieren. Klar, im Ref hat es mich manchmal heftig genervt - gebe ich zu. Aber es bringt was, etwas zu reflektieren. Wenn ich es anspreche, werde ich ausgelacht. Der Unterricht oder Situation xy ist vorbei, was denkst du noch darüber nach? Usw
im Film: diesem sehr authentischen "1 Trigger, 20 Leute schreien empört in der Gegend rum".
Das ist überhaupt mit der nervigste Teil am gesamten Job für mich, dieses ständige Rumgezeter.
Ist halt so, der Zeitgeist! Hysterische Empörungskultur und soziale Ächtung bis der Arzt kommt. Beschreibt auch R.D. Precht in seinem Buch "Angststillstand" sehr gut.
Ich frage mich nach der Botschaft des Films. Die Botschaft, so kann es laufen, wenn man für den Lehrerberuf mental und psychisch nicht geeignet ist? Und da zeigte die Hauptperson im Film etliche Indispositionen.
Ich hatte im Film ganz schreckliche Schüler und Kollegen erwartet. Fand ich aber nicht so. Die Schüler waren im Unterricht eigentlich nicht von vornherein undiszipliniert. Schienen mir ziemlich intelligent zu sein und rhetorisch nicht auf den Mund gefallen. Zwar etwas, gemäß dem Backfischalter, provokativ, aber nicht so, dass man nicht hätte mit ihnen arbeiten können. Sie hatten durchaus Potential! Die größte Schwachstelle habe ich in der Lehrerin gesehen. Augen auf bei der Berufswahl, so die Botschaft?
Die Eltern? Naja...Eltern im Jahre 2023! Gottseidank bin ich in der Situation, dass ich die heutigen Eltern nicht verstehen muss.
Man merkt es, dass ich in viele Dingen fundierter ausgebildet bin. Das gibt mir mehr Sicherheit im Arbeitsalltag und vieles geht mir leichter von der Hand.
Glückwunsch! Fundierter als wer? Als die Seiteneinsteiger? Als die Altgedienten? Kommunizierst Du das im Kollegium?![]()
Dann muss ich wohl in einem Forum geraten sein, deren Mitglieder oder auch Eltern auf einem anderen Planeten als ich gelebt haben!
Vielleicht war ich dann auch auf einem anderen Planeten:
Grundschule in der 2. Hälfte der 60er Jahre in Essen. Dort waren noch „in der Ecke stehen“, „mit dem Lineal auf die Finger“, „Ohrfeige“ als Bestrafung keine Seltenheit. Der Rektor war besonders bösartig und schlug auf die Wange, in der dann sein Daumen steckte.
Natürlich waren wir - zumal in großen Klassen - disziplinierter, aber es war eben Disziplin aus Angst.
Auch wenn ich selbst - aktuell noch ein halbes Schuljahr lang - unter der Lautstärke und teilweise Disziplinlosigkeit leide, möchte ich die damaligen Verhältnisse nicht wieder haben.
Ich denke, die Pädagogik als Verband der Praktiker (m/w/d) und Wissenschaftler (m/w/d) hat es seit der damaligen Zeit versäumt, gangbare Wege zu finden, sich nicht nur von damaligen Methoden (Unterrichten durch Gewalt und Angst) zu trennen, sondern menschenfreundlichere Methoden zu ermitteln, die dann trotzdem dafür sorgen, die guten Aspekte der damaligen Zeit (wie du selbst beschreibst Ruhe und Disziplin) zu bewahren. Man hat leider einen menschenfeindlichen Weg, gute Ziele zu erreichen, durch einen menschenfreundlichen Weg, besagte Ziele zu verfehlen, ersetzt.
Vielleicht war ich dann auch auf einem anderen Planeten:
Grundschule in der 2. Hälfte der 60er Jahre in Essen. Dort waren noch „in der Ecke stehen“, „mit dem Lineal auf die Finger“, „Ohrfeige“ als Bestrafung keine Seltenheit. Der Rektor war besonders bösartig und schlug auf die Wange, in der dann sein Daumen steckte.
Natürlich waren wir - zumal in großen Klassen - disziplinierter, aber es war eben Disziplin aus Angst.
Auch wenn ich selbst - aktuell noch ein halbes Schuljahr lang - unter der Lautstärke und teilweise Disziplinlosigkeit leide, möchte ich die damaligen Verhältnisse nicht wieder haben.
Dann tut es mir für alldiejenigen aufrichtig leid, die eine solche schreckliche Schulzeit erleben mussten!
Aber, ich finde es ganz und gar nicht ok, es als 'Lügenmärchen' abzukanzeln, wenn man von einer eigenen schönen Schulzeit in den 1960er/1970er Jahren berichtet, wie hier eine Foristin es getan hat. Für meine Schulkameraden und mich traf es jedenfalls zu, dass wir eine gute Zeit erlebt haben. Noch heute bekommen wir bei den Klassentreffen leuchtende Augen, wenn wir uns an unsere ollen Pauker und manch komischen Situationen im Unterricht erinnern, auch wenn letztere übertrieben komisch dargestellt werden.
Und ja, wir sind dankbar, für das, was unsere Lehrerinnen und Lehrer uns damals mit auf den Weg gegeben haben, nicht nur in fachlicher Hinsicht!
Ob unsere, von uns schön empfundene Schulzeit in den 1960er/1970er repräsentativ für die Situation in den Schulen dieser Zeit war, kann ich nicht beurteilen. Aber, ich lasse mir diese persönlich erlebte Zeit auch nicht miesmachen.![]()
Glückwunsch! Fundierter als wer? Als die Seiteneinsteiger? Als die Altgedienten? Kommunizierst Du das im Kollegium?
1. Schrieb ich bereits oben. Du hast mich zitiert! Und ich habe geantwortet.
2. Gehöre zu den älteren im Kollegium.
3. Normalerweise nicht. Ich denke mir meinen Teil. Oft werde ich aber gefragt, dann antworte ich. Biete oft dann auch Hilfe an.
Warum so ein passiv aggressiver Unterton? Bist du aufgrund deines Alterd frustriert? Nicht meine Baustelle.
Warum so ein passiv aggressiver Unterton? Bist du aufgrund deines Alterd frustriert? Nicht meine Baustelle.
Eigentlich nicht! Und mit den Jungen wollte ich auch nicht tauschen, was die alles noch so bewältigen müssen.
Wahrscheinlich unterlag ich einem Missverständnis. Las sich für mich so, als wenn Du gerade aus dem Referendariat gekommen seist. Die Ausführungen danach fand ich merkwürdig.![]()
Meine Schulzeit im Gymnasium habe ich geliebt. Die Lehrer in der Grundschule haben mir Angst gemacht.
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