Ist die AfD eine demokratische Partei?

  • Was genau amüsiert dich an relativer Armut so Quittengelee ?

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Was genau amüsiert dich an relativer Armut so Quittengelee ?

    Deine Engelsgeduld, mit der du nachbohrst und meine Gespanntheit auf die Antwort zu deiner Frage, welche Stadt es ist, in der das Jobcenter dem Single 1000 Eur für eine Wohnung überweist. Allein dies erheiterte mich trotz des ernsten Themas:aufgepasst:


    Und ich frage mich, warum einige Leute immer wieder übersehen, wie die bürgergeldbeziehenden Villenbewohnenden Sachen außer der Reihe wie Schulausflüge, Zahnspangenvorschuss, Kinderzimmerteppich, neue Waschmaschine, Weihnachtsbaum, Ersatz fürs geklaute Rad, Geburtstagsgeschenke und Wintermäntel finanzieren. Vier Wocheneinkäufe bei Netto für 4 Personen dürften den Bürgergeldsatz nämlich schon fast aufbrauchen.

  • wie die bürgergeldbeziehenden Villenbewohnenden Sachen außer der Reihe wie Schulausflüge, Zahnspangenvorschuss, Kinderzimmerteppich, neue Waschmaschine, Weihnachtsbaum, Ersatz fürs geklaute Rad, Geburtstagsgeschenke und Wintermäntel finanzieren

    Wo gibt's die:?:

    #Zesame:!:


    Konzentrieren Sie sich ganz auf den Text, wenden Sie das Ganze auf sich selbst an. (J.A. Bengel)

  • Das größte Problem ist hierbei, dass Lohnerhöhungen immer auch mit Preiserhöhungen einhergehen, um gestiegende Kosten zu kompensieren. Nach jeder Mindestlohnerhöhung kostet das Schnitzel im Lokal 2€ mehr. So hat der Mindestlohnempfänger zwar mehr Geld im Portmonnaie, kann sich aber nicht automatisch mehr leisten. Da die Preiserhöhungen nicht dazu führen, dass die Ersparnisse automatisch auch an Wert zunehmen, ist das sogar ein indirekter Wertverlust.

    Jaein. Die Preiserhöhung bezieht sich aber auf alle Gehaltsklassen. Außerdem ist das natürlich von Produkt zu Produkt unterschiedlich. Wenn man gesetzlich die Löhne in der Pflege um 10% erhöht, trifft das viele von uns durch Preiserhöhung. Der klassische Bürgergeldempfänger wird aber weniger betroffen sein. Genauso, wenn beispielsweise bei Paketboten den Mindestlohn erhöht. Solche Eingriffe sind natürlich schwer sinnvoll zu gestalten. Aber selbst eine pauschale Erhöhung des Mindestlohns führt nicht pauschal zu in gleicher Höhe steigenden Preisen. Ich würde mal ganz stumpf ausprobieren: Bürgergeld etc. alles um 10% kürzen, Mindestlohn um 10% erhöhen, Parallel Abschaffung aller Hürden, dass Asylbewerber bei uns arbeiten dürfen. Eventuelle Finanzlücken schließen wir durch eine höhere Steuer auf Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten, ggf. auch andere Luxusgüter. Achja und wo wir gerade dabei sind. Kindergeld bei allen um 10% kürzen und alle Gelder 1:1 als freie Mittel an Schulen und Kindergärten mit der einzigen Prämisse sie für Fördermaßnahmen auszugeben.

  • Parallel Abschaffung aller Hürden, dass Asylbewerber bei uns arbeiten dürfen.

    Sollte hier nicht erst das Asylverfahren erfolgreich beendet sein? Ich stelle es mir schwierig vor, wenn ein Asylbewerber (m/w/d) in einem Arbeitsverhältnis angenommen wird, der Arbeitgeber ein (je nach Einsatzbereich ressourcenintensives) Onboarding organisiert, dann jedoch der Asylantrag abgelehnt und der Betroffene ausgewiesen wird.

  • Weil das in der Vergangenheit so gut geklappt hat und ich nicht erkennen kann, warum es in der Zukunft auf einmal klappen sollte.

    Es hat tatsächlich in der Vergangenheit ganz gut geklappt, bis der Bund sich Anfang der 2000er Jahre größtenteils aus der Finanzierungs zurückgezogen hat und es den Ländern übertragen hat, die chronisch zu wenig Geld hatten und haben. Daher sind im Laufe der letzten Jahrzehnte mehr Wohnungen aus dem sozialen Wohnungsbauprogramm rausgefallen, als dass Neue nachgebaut wurden.

    Zudem wurden viele Wohnungen, die im Besitz des Staates waren an Privatinvestoren verscherbelt, die diese natürlich nicht an die weniger gut verdienenden BürgerInnen vermieten wollen.


    Grundsätzlich zeigt die Vergangenheit auch, dass der Staat es in der Regel schlechter hinbekommt als die Wirtschaft.

    Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Markt alleine das Problem nicht lösen kann, sondern es merklich verschärft hat, was dazu geführt hat, dass wir jetzt zu wenig Wohnungen haben und kaum mehr billigen Wohnraum. Natürlich muss der Staat da eingreifen und Wohnungen selbst bauen oder durch Zuschüsse an private Hausbauer Vorschriften machen, wer denn sonst?


    Bei einer Mischung müsste der Staat massiv in den Mart eingreifen. Bsp. 10 Mio Wohneinheiten bauen, um davon 500.000 als Sozialwohnungen ausweisen.

    Selbstverständlich muss der Staat in den Markt eingreifen. Die Theorie des neoliberalen Marktes, der alles allein regelt ist schon seit einiger Zeit widerlegt und tot...


    Bsp. 10 Mio Wohneinheiten bauen, um davon 500.000 als Sozialwohnungen ausweisen. Wenn man davon zu viele hat, kommt es auch wieder zur "Ghetto-Bildung". Ich denke auch, dass die grundsätzlich schwierig zu verhindern ist.

    Das Verhältnis muss natürlich ein anderes sein. Lass es auf ein Wohnhaus in der Stadt mit 10 Wohneinheiten 2-3 sein, die du als Sozialwohnung deklarierst.

  • Sollte hier nicht erst das Asylverfahren erfolgreich beendet sein? Ich stelle es mir schwierig vor, wenn ein Asylbewerber (m/w/d) in einem Arbeitsverhältnis angenommen wird, der Arbeitgeber ein (je nach Einsatzbereich ressourcenintensives) Onboarding organisiert, dann jedoch der Asylantrag abgelehnt und der Betroffene ausgewiesen wird.

    Die anderen Länder schaffen es, dass viel mehr Flüchtlinge arbeiten als Deutschland. Parallel haben wir Fachkräftemangel. Sollen die Firmen das doch selbst entscheiden? Es gibt genug Aufgaben, die jemand ohne viel Fachkenntnisse erledigen kann. Außerdem gibt es vielleicht auch ein paar Asylbewerber, die Fähigkeiten mitbringen. Am Ende könnte das auch ein Aspekt für ein Asylverfahren sein. Solange der Bewerber sein Lebensunterhalt selbst verdient, ruht das Verfahren. Nach 5? Jahren wird er anerkannt. Warum jemanden wegschicken, der hier gebraucht wird?

  • Das Thema hatten wir bereits. Flucht und Wirtschaftsmigration haben unterschiedliche rechtliche Grundlagen, müssen folglich unterschiedlich behandelt werden.

    Nee, das eine hat nichts mit den anderen zu tun. Wenn jemand hier ist und seine Arbeitskraft gebraucht wird, kann er aus meiner Sicht bleiben. Egal ob er Asylant, Wirtschaftsflüchtling ist oder einfach im Ausland arbeiten möchte. Wenn er bedürftig ist, müssen wir über seine Fluchtgründe sprechen und überlegen, ob er bleiben darf. Aber warum soll ein Kriegsflüchtling nicht auch einfach ohne Prüfung bleiben dürfen, wenn er hier einen Job findet? Dann können wir uns die Prüfung sparen.

  • Wenn jemand hier ist und seine Arbeitskraft gebraucht wird, kann er aus meiner Sicht bleiben. Egal ob er Asylant, Wirtschaftsflüchtling ist oder einfach im Ausland arbeiten möchte. Wenn er bedürftig ist, müssen wir über seine Fluchtgründe sprechen und überlegen, ob er bleiben darf. Aber warum soll ein Kriegsflüchtling nicht auch einfach ohne Prüfung bleiben dürfen, wenn er hier einen Job findet? Dann können wir uns die Prüfung sparen.

    Es gibt genug Aufgaben, die jemand ohne viel Fachkenntnisse erledigen kann. Außerdem gibt es vielleicht auch ein paar Asylbewerber, die Fähigkeiten mitbringen.

    Finde nur ich dieses Gerede menschenverachtend?

  • Deine Engelsgeduld, mit der du nachbohrst und meine Gespanntheit auf die Antwort zu deiner Frage, welche Stadt es ist, in der das Jobcenter dem Single 1000 Eur für eine Wohnung überweist. Allein dies erheiterte mich trotz des ernsten Themas:aufgepasst:


    Und ich frage mich, warum einige Leute immer wieder übersehen, wie die bürgergeldbeziehenden Villenbewohnenden Sachen außer der Reihe wie Schulausflüge, Zahnspangenvorschuss, Kinderzimmerteppich, neue Waschmaschine, Weihnachtsbaum, Ersatz fürs geklaute Rad, Geburtstagsgeschenke und Wintermäntel finanzieren. Vier Wocheneinkäufe bei Netto für 4 Personen dürften den Bürgergeldsatz nämlich schon fast aufbrauchen.

    Sagen wir mal, ich hake ganz gerne nach, statt solchen Stuss einfach unwidersprochen stehen zu lassen. Wie man sieht, kommt irgendwann dann einfach gar nichts mehr, weil es eben nur haltloser Stuss war. Schaffe ich nicht bei jedem hier im Thread verbreiteten Stuss, aber wenn ich mir etwas rauspicke, dann versuche auch dranzubleiben.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Dann frage ich andersrum: Kann mir jemand erklären, inwiefern die folgenden Sätze nicht menschenverachtend sind?


    - "Vielleicht gibt es auch ein paar Asylbewerber, die Fähigkeiten mitbringen."

    - "Warum soll ein Kriegsflüchtling nicht einfach bleiben dürfen, wenn er einen Job findet? Dann können wir uns die Prüfung sparen."

    - "Wenn seine Arbeitskraft gebraucht wird, kann er bleiben."

    - "Wenn er bedürftig ist, müssen wir über seine Fluchtgründe sprechen und überlegen, ob er bleiben darf."

  • Warum sollte das menschenverachtend sein? Wir versuchen doch ganz offiziell Fachkräfte mit Arbeitsvisa anzuwerben. Warum ist es ok, wenn der indische Ingenieur mit einem Arbeitsvisa nach Deutschland kommt und sogar noch angeworben wird, aber wenn der afrikanische Bootsflüchtling im Pflegeheim arbeiten will, braucht er erstmal gute Asylgründe?


    Ich vermute, dass du den Beitrag einfach doof findest, weil er von mir ist.


    Es geht hier nicht darum, Menschen auszugrenzen. Es geht darum, dass Menschen, die sowieso hier sind und Asyl haben möchte, eine Möglichkeit zu bieten ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen und gleichzeitig Anreize zu schaffen. Wir sind in Deutschland das Land, wo am wenigsten Flüchtlinge arbeiten (dürfen). Warum? Bist Du da auch auf AFD-Kurs: Die bösen Ausländer, die den armen Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen? Oder willst Du die Aufnahme von Fachkräften generell verbieten? Oder doch: Mit Studium herzlich willkommen aber sonst erstmal ins Aslyverfahren.

  • Zitat

    - "Vielleicht gibt es auch ein paar Asylbewerber, die Fähigkeiten mitbringen."

    Wäre nicht meine Wortwahl, aber inhaltlich dürfte daran nichts zu beanstanden sein.

    Zitat

    - "Warum soll ein Kriegsflüchtling nicht einfach bleiben dürfen, wenn er einen Job findet? Dann können wir uns die Prüfung sparen."

    Der Spurwechsel, also der Wechsel von einem Flüchtlingsverfahren in ein regulären Aufenthaltstitel, wurde zum Beispiel bei der Bundestagswahl von verschiedenen politischen Kräften erwogen. Ich glaube nicht, dass Grüne, SPD und FDP menschenverachtende Parteien sind.

    Zitat

    - "Wenn seine Arbeitskraft gebraucht wird, kann er bleiben."

    Siehe weiter oben, Spurwechsel. Zum Einwanderungsland gehört auch, dass die Gesellschaft festlegt, wer wie mit welchen Qualifikationen bevorzugt einwandern kann.

    Zitat

    - "Wenn er bedürftig ist, müssen wir über seine Fluchtgründe sprechen und überlegen, ob er bleiben darf."

    Bedürftigkeit ist eben kein Fluchtgrund. Wenn neben der Bedürftigkeit ein Fluchtgrund vorliegt, dann kann man natürlich zu dem Schluss kommen, das jemand anerkannt wird.


    Grundsätzlich scheinst du aber auch nicht in der Lage zu sein, die Menschenverachtung zu benennen. Du vermutest sie in Aussagen (und da sind auch Aussagen bei, die ich befremdlich finde), aber dargelegt hast du nichts.

  • Bin ich der einzige, der das Gefühl hat, dass ein paar Idenditäre das Forum entdeckt haben? Muss man dem Troll Futter geben?
    Bitte:
    >>)));>

    oder den:


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    Das Diskutieren von Tatsachen ist eine "wunder"bare Sache.

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