Wie teuer ist Eure PKV?

  • Entschuldige die Nachfrage, aber was ist die Absicht deiner Frage? Möchtest du dich selbst privat versichern? Möchtest du herausfinden, ob sie vielleicht doch Kinder hat? Einen Risikozuschlag? Zahlen erfunden hat?

    Ich hatte dieses Jahr keine Erhöhung, Sonst: ca. 50% Erhöhung in 12 Jahren, mit Mitte 30 eingestiegen..

    Einfach Interesse. Und ja, ich denke schon darüber nach, mich privat zu versichern, aber ich finde die ständigen Sprünge in den letzten Jahren sehr beunruhigend. Deshalb traue ich mich dann immer irgendwie doch nicht, z.B. falls ich mal nicht mehr Vollzeit arbeiten kann oder will.

    Und da wollte ich mal hören, ob es wirklich so schlimm ist, wie ich es wahrnehme.

  • Einfach Interesse. Und ja, ich denke schon darüber nach, mich privat zu versichern, aber ich finde die ständigen Sprünge in den letzten Jahren sehr beunruhigend. Deshalb traue ich mich dann immer irgendwie doch nicht, z.B. falls ich mal nicht mehr Vollzeit arbeiten kann oder will.

    Und da wollte ich mal hören, ob es wirklich so schlimm ist, wie ich es wahrnehme.

    NRW hat soweit ich weiß keine pauschale Beihilfe, da macht es doch überhaupt keinen Sinn, gesetzlich versichert zu sein?

  • Ich tue mich trotzdem schwer damit, in die PKV zu gehen. Weil die bei mir halt aufgrund einer Vorerkrankung auch recht teuer wäre. Und wenn dann ein paar kräftige Erhöhungen kommen und ich nicht mehr Vollzeit arbeiten will, nimmt es sich nicht viel. Mit Kindern könnte die GKV dann sogar vorteilhafter sein.

  • Ich würde auch darauf achten, ob die Versicherung auch zuverlässig zahlt. Ich habe bei (*eine hier deutlich günstigere genannte PKV*) Autoversicherung z. B. sehr negative Erfahrung, mich weiter informiert und dann von einem Makler gehört, günstige Preise haben ihren Grund. Bei Autoversicherung ärgert sich der andere, ich habe im Anschluss eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, bei Krankenkasse ich mich und ein späterer Wechsel ist fast unmöglich.

    Ich hatte eine 2. zu Wahl und jahrelang zahlte sie zügig, bis sie in einem größeren Konzern aufging. Ich hoffe, dass dies meiner nicht blüht, sie wirtschaftet angeblich gut. Es gibt Unterschiede wie gut sie Altersrückstellungen anlegen. Nur auf den aktuellen Preis zu achten ist kurzsichtig.

    Vielleicht hat sich deine Bekannte großzügig versichert? Hätte ich das Paket Kur oder Familienhilfe abgeschlossen, hätte ich viel mehr zahlen müssen. Letzteres benötige ich nicht, bei ersterem wurde mir empfohlen, dass Geld lieber privat anzulegen. Vielleicht sind andere Extras enthalten? Du musst für dich entscheiden, deine Bekannte für sich und Moebius ebenso.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Ich würde auch darauf achten, ob die Versicherung auch zuverlässig zahlt. Ich habe bei (*eine hier deutlich günstigere genannte PKV*) Autoversicherung z. B. sehr negative Erfahrung, mich weiter informiert und dann von einem Makler gehört, günstige Preise haben ihren Grund.

    In Deutschland ist es sehr genau gesetzlich geregelt, was die Versicherung zu zahlen hat, besonders im Bereich Gesundheit.
    Geredet wird viel, in Einzelfällen kann es mit jeder Versicherung auch mal zu Problemen kommen, aber was dir Makler empfehlen und erzählen hat ausschließlich mit der gezahlten Provision zu tun.
    (Gerade die HUK ist hier das Paradebeispiel - fast alle Makler raten mit unterschiedlichsten Gründen von ihr ab, gleichzeitig belegt sie bei Test von Finanztest fast immer die Spitzenplätze. Auflösung: Die HUK arbeitet ausschließlich mit Direktvertrieb und zahlt keine Vermittlungsprovisionen an private Versicherungsverkäufer.)

  • das heißt, du bezahlst gerade über 1000 Euro "freiwillig"?

    Ja, leider. Finde ich natürlich auch richtig sch****. Habe einen Planstelleninhabervertrag an einer Ersatzschule... Wenn ich in den Landesdienst wechseln würde, käme ich evtl. über die Öffnungsaktion in die PKV. Aber ich fühle mich da eigentlich sehr wohl und weiß nicht, ob es mir das wert ist. Und wenn die PKV sich innerhalb von ein paar Jahren so stark erhöht, hätte sich das m. E. nicht wirklich gelohnt. Ich überlege im Moment sehr viel hin und her.


    Im Landesdienst wird man ja "richtig" verbeamtet. Da kann man die Öffnungsaktion nutzen. Als ich an der Ersatzschule angefangen habe, war das irgendwie nicht möglich. Aber wie gesagt - ich fühle mich dort eigentlich sehr wohl.

  • Ich tue mich trotzdem schwer damit, in die PKV zu gehen. Weil die bei mir halt aufgrund einer Vorerkrankung auch recht teuer wäre. Und wenn dann ein paar kräftige Erhöhungen kommen und ich nicht mehr Vollzeit arbeiten will, nimmt es sich nicht viel. Mit Kindern könnte die GKV dann sogar vorteilhafter sein.

    Mein letzter Beitrag hat sich zu deinem und anderen überschnitten.

    Je nach Anzahl der Kinder und Bundesland musst du evtl. dich nur mit 30 % (dauerhaft) versichern.

    Und wie geschrieben bei der PKV wählt man teilweise, was und wie hoch man versichern lässt. Lass dich auf jeden Fall gut beraten.

    Bei mir ist der Betrag in den ersten 17 Jahren insgesamt um weniger als 10 Euro gestiegen. Mein Gehalt hat sich in dieser Zeit über 2/3 gesteigert.

    Und 10 % meines Beitrags wird für mich angelegt. Ab meinem 60. Geburtstag muss ich den nicht mehr zahlen, ab 65 senkt er meinen Beitrag.

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  • In Deutschland ist es sehr genau gesetzlich geregelt, was die Versicherung zu zahlen hat, besonders im Bereich Gesundheit.
    Geredet wird viel, in Einzelfällen kann es mit jeder Versicherung auch mal zu Problemen kommen, aber was dir Makler empfehlen und erzählen hat ausschließlich mit der gezahlten Provision zu tun.
    (Gerade die HUK ist hier das Paradebeispiel - fast alle Makler raten mit unterschiedlichsten Gründen von ihr ab, gleichzeitig belegt sie bei Test von Finanztest fast immer die Spitzenplätze. Auflösung: Die HUK arbeitet ausschließlich mit Direktvertrieb und zahlt keine Vermittlungsprovisionen an private Versicherungsverkäufer.)

    Ich hatte mich mit Finanztest u.a. vorinformiert und natürlich darauf geachtet, dass ich selbst zahle. HUK war aber außer Eigenwerbung nicht dabei. Ich wusste dank einer Erfahrung, die mir mehrfach bestätigt wurde, dass ich mir nicht dauerhaft anvertrauen möchte.

    Und du hast dasselbe versichert wie die Bekannte? Auch ich habe ein paar mir wichtige Extras, man sieht es auch daran, was steuerlich absetzbar ist.

    Mercedes und Fiat haben beide gute Autos, es gibt den TÜV und meistens steht man im Stau, also egal, was man kauft? Ich fahre wenig, mir reicht hier das einfachste, andere wählen anders gut begründet.

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  • Ja, leider. Finde ich natürlich auch richtig sch****. Habe einen Planstelleninhabervertrag an einer Ersatzschule... Wenn ich in den Landesdienst wechseln würde, käme ich evtl. über die Öffnungsaktion in die PKV. Aber ich fühle mich da eigentlich sehr wohl und weiß nicht, ob es mir das wert ist. Und wenn die PKV sich innerhalb von ein paar Jahren so stark erhöht, hätte sich das m. E. nicht wirklich gelohnt. Ich überlege im Moment sehr viel hin und her.


    Im Landesdienst wird man ja "richtig" verbeamtet. Da kann man die Öffnungsaktion nutzen. Als ich an der Ersatzschule angefangen habe, war das irgendwie nicht möglich. Aber wie gesagt - ich fühle mich dort eigentlich sehr wohl.

    Mir geht es ähnlich. Ich hoffe, dass NRW doch irgendwann endlich die Pauschale Beihilfe einführt.

    Ich habe allerdings ohne Öffnungsklausel (die an der Ersatzschule nicht gilt, habe es probiert) keine Chance in eine PKV zu kommen. Und bin inzwischen auch noch einige Jahre älter geworden.

    Wenn ich mir dieses ganze Beihilfechaos bei den wenigen Dingen die ich einreichen kann anschaue, bin ich eigentlich ganz froh, dass ich das nicht mit jeder Rechnung habe.

  • Ich tue mich trotzdem schwer damit, in die PKV zu gehen. Weil die bei mir halt aufgrund einer Vorerkrankung auch recht teuer wäre. Und wenn dann ein paar kräftige Erhöhungen kommen und ich nicht mehr Vollzeit arbeiten will, nimmt es sich nicht viel. Mit Kindern könnte die GKV dann sogar vorteilhafter sein.

    Die Kinder sind aber nicht ewig mitversichert. Wenn du keine pauschale Beihilfe bekommst, macht die GKV nur in sehr sehr wenigen Fällen Sinn.

  • Je nach Anzahl der Kinder und Bundesland musst du evtl. dich nur mit 30 % (dauerhaft) versichern

    Den Luxus, dauerhaft, habt glaube ich nur ihr. Ich bin erst auf 70% im Ruhestand.

  • Ich habe eine Erhöhung von gut 10% bekommen und liege jetzt bei etwa 300€, allerdings mit Mitte 40. 462€ mit 33 Jahren sind definitiv zu teuer, da würde ich mir wirklich mal Angebote für einen Wechsel durchrechnen lassen.
    Der Rechner der HUK würde mir für diesen Fall zB einen Monatsbeitrag von 330€ bei einer Neuversicherung ausspucken.

    Kann ich nur zustimmen. Ich bin sogar etwas älter, 50%, bei der HUK und zahle unter 320€. Ich bin aber damals noch eingestiegem, als es für Männer und Frauen verschiedene Tarife gab. Damals wurden Männer deutlich günstiger versichert, weil die Arztrechnungen dort im Schnitt nicht so hoch sind. Das wurde, wenn ich mich richtig erinnere, aber (europaweit?) vor mehreren Jahren verboten und Männer und Frauen hatten dann den gleichen Tarif bekommen. Insofern fürchte ich etwas, werden die neu Versichtern nicht mehr an so günstige Tarife kommen. (Wobei mich noch immer etwas wundert, dass man dort die 'Diskriminierung' abschaffen musste während es bei Autoversicherungen noch ganz normal ist zu 'Diskriminieren' (je nachdem wo man wohnt, parkt, welches Auto man hat, ...).

  • Noch einmal ohne Angabe von Leistungen bringt ein Vergleich nichts. Oder habt ihr alle nur das notwendigste versichert und Rückerstattung mitgerechnet? Dann wäre ich auch deutlich niedriger (unter 300 Euro).

    Mir fiel nämlich der Grund für meine letzte Erhöhung ein. Früher wurden 5 % bei mir monatlich abgezogen, wenn ich im Vorjahr höchstens zweimal eingereicht habe (Höhe egal). Jetzt gibt es im Oktober höhere Rückerstattung.

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  • Kann ich nur zustimmen. Ich bin sogar etwas älter, 50%, bei der HUK und zahle unter 320€. Ich bin aber damals noch eingestiegem, als es für Männer und Frauen verschiedene Tarife gab. Damals wurden Männer deutlich günstiger versichert, weil die Arztrechnungen dort im Schnitt nicht so hoch sind. Das wurde, wenn ich mich richtig erinnere, aber (europaweit?) vor mehreren Jahren verboten und Männer und Frauen hatten dann den gleichen Tarif bekommen. Insofern fürchte ich etwas, werden die neu Versichtern nicht mehr an so günstige Tarife kommen. (Wobei mich noch immer etwas wundert, dass man dort die 'Diskriminierung' abschaffen musste während es bei Autoversicherungen noch ganz normal ist zu 'Diskriminieren' (je nachdem wo man wohnt, parkt, welches Auto man hat, ...).

    Grund waren weniger Arztrechnungen, sondern Schwangerschaft und Geburt. Ab 35 glichen sich die Tarife wieder an.

    Und sein Geschlecht ändern ist schwieriger als umziehen oder ein anderes Auto. Deswegen fällt ersteres unter Diskriminierung.

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  • Naja, die Schwangerschaft hatte eine Arztrechnung zur Folge und da die Geld gekostet hat, war der Tarif höher. Die Rechnungen waren also schon höher. Frauen gehen auch im Schnitt häufiger zum Arzt als Männer.

    hmm.. Das mit dem nicht ändern des Geschlecht hat schon was. Aber dann dürfte es ja auch keinen Risikozuschlag geben, wenn man schon eine (Vor-)-Erkrankung hat. Man kann schlecht einfach seine Vorerkrankung weglegen. Das ist ja im Grunde auch eine 'Diskriminierung', die ggf. schon angeboren ist.

    Beim Auto kann es witzigerweise dazu kommen, dass nur 10m weiter wohnt und viel mehr/weniger bezahlen muss. Oder noch schlimmer: Der eine wohnt in dem günstigen Gebiet, fährt aber täglich in das teure Gebiet, während ein anderer im teuern Gebiet wohnt und täglich in das günstige fährt. Oder man hat das Auto einfach noch damals bei seinen Eltern in dem günstigen Gebiet angemeldet, wohnt aber mitlerweile in dem teuren Gebiet. ... Und da sich die Tarife auch noch jedes Jahr ändern ist das auch schon etwas spannend. Ich kann schlecht jedes Jahr ein neues Auto kaufen und umziehen, nur weil es mal da oder dort günstiger ist. Und manchmal sind recht teure Autos (zum Beispiel ein Rolls-Royes) günstiger als ein günstiger Kleinwagen wie ein Corolla, Polo oder Golf. Ich verstehe schon warum, aber da liegt es eben auch an 'Diskriminierung'. Der Rolls-Royes, der vom alten Beamten als zweitwagen gefahren wird baut nunmal weniger Unfälle als der Kleinwagen in der Stadt, der von Fahranfängern gefahren wird. Warum beim Auto solche Unetrscheidungen und nciht auch bei der Haftpflicht? Da könnte man mit Sicherheit auch ganz viele Unterschiede feststellen und verschiedene Tarife anbieten.

  • Naja, die Schwangerschaft hatte eine Arztrechnung zur folge und da die Geld gekostet hat, war der Tarif höher.

    Ernsthaft? Sonst gibt es keine Arztrechnungen? Und Ü35 werde sie weniger bzw. Ü40 sind keine mehr vorhanden?

    Und teuer ist die Geburt und auch das Neugeborene wurde/wird (?) anfangs über die Mutter "versichert". Und manchmal kommt es Komplikationen.

    Arztrechnungen klingt danach, als ob Frauen schuld wären, weil sie mehr zum Arzt rennen. Dann wäre die Unterscheidung wohl rechtens gewesen. Ähnlich wie bei der Autoversicherung.

    Da auch der Mann zur Schwangerschaft beiträgt, war es nicht rechtens und musste geändert werden. Dieses finanzielle Risiko musste gleich auf beide Geschlechter verteilt werden. Und dann blieb kein Unterschied mehr übrig und die verschiedenen Tarife für jüngere wurden aufgelöst. Es darf keinen finanziellen Unterschied auch bei alten Verträge wegen Schwangerschaft und Folgen geben. Du warst damals vermutlich schon älter und hast es nicht mehr gemerkt. Ich habe mich geärgert, dass dies nicht rückwirkend galt, war auch schon zu alt, um betroffen zu sein.

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  • Die alte Regelung hat auch Frauen diskriminiert, die überhaupt keine Kosten für Schwangerschaften und Geburten verursachen. Da an jedem dieser Kostenpunkte gleichermaßen viele Männer wie Frauen verursachend beteiligt sind, ist die Gleichstellung schon richtig. Noch besser wäre natürlich ein Elternzuschlag🙂


    Ich stelle fest, ich zahle mit knapp über 400 offensichtlich mehr, als viele hier.

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