Prüfungsmitschriften Kommunikationsprüfungen an Schüler geben?

  • Das Hauptproblem ist hier eben auch, dass der Kollege unzufrieden ist, weil seine als intern gedachten Notizen an die SuS gehen, ggf auch mit internen Kommentaren wie „oberflächliches Gerede“ oder dgl oder Rechtschreibfehlern, die in der Eile entstanden.

    Tja, hätteste auch vorher drauf kommen können, was?

  • Das macht aber Arbeit. Die Ausgabe der bereits fertig angekreuzten Bögen spart die Arbeit.
    Das Hauptproblem ist hier eben auch, dass der Kollege unzufrieden ist, weil seine als intern gedachten Notizen an die SuS gehen, ggf auch mit internen Kommentaren wie „oberflächliches Gerede“ oder dgl oder Rechtschreibfehlern, die in der Eile entstanden.

    Ernsthaft?! DAS wird herausgegeben? Ich hoffe, der Kollege hat damit einen Grund, bei dir nie wieder Zweitprüfer zu sein.
    Ich meine "oberflächlich" ist durchaus ein Kriterium, aber man muss doch selbst auf die Idee kommen, dass die Kommentare nicht rausgehen, nur die Kriterien in Form der Punktzahl.

  • Also ich bin da vollständig bei chili.

    Wir haben an allen Schulen, an denen ich war, immer zu zweit geprüft und nie die ursprünglichen Bögen herausgegeben. Die SchülerInnen haben zwar Bewertungsbögen erhalten, aber dann mit allgemeineren und auf der Basis der Kriterien verfassten Begründungen.

    Für alles andere habe ich kein Verständnis - und es gibt überhaupt keinen, aber auch wirklich keinen Grund, wieso die SchülerInnen die Originale bekommen sollten. Transparenz bedeutet nicht, dass die SchülerInnen meine kritischen Anmerkungen kennen müssen, sondern dass die SchülerInnen erfahren, wofür des die jeweilige Note gab - und die wird auf der Basis der vorgegebenen Kriterien vergeben.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Ist das denn nun ein „Drama“ oder tangiert es Befindlichkeiten?

    Mir wäre es egal, wenn meine Mitschriften rausgehen. Da steht doch nur das drauf, was der S auch gesagt hat.
    Gut, er könnte anführen, man habe zB nur das Negative mitgeschrieben und die guten Äußerungen überhört.
    Aber selbst dann entstand die Note ja aufgrund der anschließenden Diskussionen zwischen den Kollegen.

  • Ist das denn nun ein „Drama“ oder tangiert es Befindlichkeiten?

    Mir wäre es egal, wenn meine Mitschriften rausgehen. Da steht doch nur das drauf, was der S auch gesagt hat.
    Gut, er könnte anführen, man habe zB nur das Negative mitgeschrieben und die guten Äußerungen überhört.
    Aber selbst dann entstand die Note ja aufgrund der anschließenden Diskussionen zwischen den Kollegen.

    Laut Fallbeschreibung sind es gerade nicht nur Verlaufsnotizen des Prüfungsgesprächs, sondern es sind bereits wertende Aspekte enthalten, die sich aber beim nebeneinanderlegen noch nicht decken. Den Prozess des Auffindens der Gesamtbeurteilung bilden diese Teildokumente gerade noch nicht ab und lösen nachvollziehbar damit Fragen aus.

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