Glatteis - Notbetreuung

  • Vor allem alleine im Schulhaus oder schlimmer noch in der Turnhalle hätte ich sowas von Schiss, ihr seid echt mutig...

    Ich habe übrigens an derselben Schule, an der ich übernachtet habe, vermutlich nur um wenige Minuten Einbrecher verpasst. Es war aber tagsüber am Wochenende. Ich verließ nichtsahnend die Schule, mein Kollege bemerkte keine halbe Stunde später den Einbruch u. a. In den Naturwissenschaften, in den Räumen, in denen ich auch war und im Sekretariat. Da mehrere Türen aufgebrochen waren, Beamer von der Decke geschraubt wurden, Laptops mitgenommen wurden, mussten es mehrere gewesen sein und es hat sicher ein paar Minuten gedauert. War im Nachhinein schon kurz ein komisches Gefühl.

    Mein Gedanke dazu ist, es kann immer überall etwas passieren, ich lasse mich dadurch nicht einschränken. Der Einbrecher hätte mich in der Nacht im Chemieraum erst einmal finden müssen. Ich lag direkt an der Heizung unter einem Tisch, weil es dort am wärmsten war.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

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    Mein Gedanke dazu ist, es kann immer überall etwas passieren, ich lasse mich dadurch nicht einschränken. Der Einbrecher hätte mich in der Nacht im Chemieraum erst einmal finden müssen. Ich lag direkt an der Heizung unter einem Tisch, weil es dort am wärmsten war.

    Das ist wohl wahr und weise, die eigene Wohnung ist sicher nicht weniger gefährlich. Aber die Vorstellung hat was von Krimi, nachts knacken schließlich alle Sachen anders...

  • Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel gelesen, in dem beschrieben wurde, dass wir in Deutschland eine Präventiv- und Palliativgesellschaft haben. Das trifft es eigentlich ganz gut.

    Nach Geert Hofstede zeichnet die Deutschen vor allem das Kulturem der "Unsicherheitsvermeidung" aus.

  • nehmt ihr euch da ne bettdecke und essen mit und pennt auf dem dreckigen boden?

    Ich habe im Winter immer Energieriegel, Decke und Schlafsack im Auto, Empfehlung vom ADAC. Zahnbürste und Creme habe ich sowieso in der Schule, um nach dem Mittagessen meine Zähne putzen zu können und damals hatte ich zufälligerweise noch frische Unterwäsche vom Sport im Auto.

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  • Ich habe übrigens nach der Nachr mehrere Übernachtungsangebote von in der Nähe wohnenden Kollegen erhalten und am nächsten Geburtstag ein Survivelkit, falls ich wieder einmal in der Schule übernachten sollte.

    Mein Auto war am nächsten Tag so zugeschneit, dass ich es nicht verheimlichen konnte. 😁

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  • Ich habe im Winter immer Energieriegel, Decke und Schlafsack im Auto, Empfehlung vom ADAC. Zahnbürste und Creme habe ich sowieso in der Schule, um nach dem Mittagessen meine Zähne putzen zu können und damals hatte ich zufälligerweise noch frische Unterwäsche vom Sport im Auto.

    aha, noch nie gehört. ich habe nur im keller ein bisschen prepperkram wie wasser und essen.

    energieriegel sind aber ein extrem unschönes abendessen. fürs unterrichten brauche ich positivere (leckerere) energie. das ist wahrlich heldenhaft mit dem übernachten.

  • Wir haben in Österreich an jeder Schule einen Krisenplan.

    Bei starkem Glatteis sind tatsächlich eher die näher wohnenden Kollegen dran. Bei uns wird aber vorher, am Angfang des Schuljahres bei Eltern gefragt, welche Kinder überhaupt im Krisenfall Betreuung benötigen.

    Als Ausgleich: Es gibt ja auch Ereignisse während dem Schulbetrieb. Bei uns hat es schon 2x in den letzten Jahren gebrannt. Da wurden die Schüler, außer wenige in der Betreuung, heimgeschickt. Da haben Kollegen mit weiterem Anfahrtsweg die Betreuung übernommen.

    Es gleicht sich irgendwie aus. Jeder muss nachweislich versuchen, die Schule zu erreichen.

    Das letzte Mal konnte ich mit dem Zug noch ganz gut fast in meinen Wiener Stadtteil kommen. Mit einem Kollegen gemeinsam haben wir den Weg tatsächlich mit Schlittschuhen erstmal fortgesetzt. Problem war aber, dass vor dem Eisregen mit Splitt gestreut wurde. Das hat das Eislaufen unmöglich gemacht, obwohl diese Splittsteine auch mit Eis überzogen waren. Wir haben es dann trotzdem irgendwie geschafft, obwohl wir 24 km Weg haben. Andere mit 15 km Weg, aber keine Zugverbindung haben es nicht geschafft. Die erreichen aber bei Hochwasser besser die Schule. Bei Schnee ist allws normal. Es gleicht sich irgendwie aus.

    Wir kämen aber gar nicht auf die Idee, bei solchen Ereignissen nach gerecht oder ungerecht zu schreien. Jeder tut was er kann und es wird schon irgendwie gehen.

  • Klassische Krankmeldung könnte einen vielleicht hier auch vor Schlimmerem bewahren.

    Ja vor einem schlimmeren Verlauf einer Krankheit oder dass ich andere anstecke. Allein vor dem Arbeitsweg kann diese nicht schützen.

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