Familienfreundlichkeit im Lehrberuf

  • Es dauert bei uns mindestens 8 Wochen und es wird Rechenkapazität dazu gemietet. Aber manche Wünsche schließen sich gegenseitig aus und eine Lösung ist, Klassen oder Jahrgänge zu tauschen, was auch nicht jeder will.

    Dazu kommt auch noch der Spaß, dass unter Umständen kurz vor Ferienende die Personalsituation noch nicht feststeht. Vor 2 Jahren hatten wir hier unseren Versorgungstiefpunkt. Irgendwann hieß es, dass wir Personal bekommen aber noch nicht klar ist, wen und wann. Dann hieß es, dass 2 Leute vom Gymnasium kommen. Am Ende habe ich am Dienstag gewusst wer kommt, was er unterrichten könnte und wann er eingesetzt werden kann. Am Donnerstag ging die Schule wieder los. Wir haben die ersten beiden Tage Klassenlehrerunterricht und nebenbei den Stundenplan für Montag gebastelt.

  • Viele TZ-Lehrkräfte wollen nicht in den Ganztag. Wenn ich alle mit einem anerkannten Grund rausnehmen (Familie, Behinderungen, Pflege von Angehörigen etc.), bleibt nicht genug Personal um den Ganztag durchzuführen. Wie löse ich das Problem?

    "Liebe TZ-Kräfte, ihr habt keinen Anspruch auf freien Nachmittag, der Ganztag kann nicht von nur 2 über gebliebenen KuK getragen werden. Ihr könnt auch morgens pflegen, die Belastung der Behinderung habe ich im Blick, ... Ich kann dafür einen freien Tag oder einen freien Nachmittag am Tag des Nachmittagsunterrichts /Beginn erst zur 3. an dem Tag, ... was ist euch lieber, was soll ich versuchen?"

    Freitags gerne früher frei haben. Sie kümmert sich am WE um die pflegebedürftige Mutter und muss da hinfahren. Damit hat sich auch einen Anspruch, dass das berücksichtigt werden muss. Allerdings ist dort unsere Schwimmzeit. Andere Lehrkräfte dürfen den Unterricht mangels Zusatzausbildung nicht alleine durchführen. Ein Tausch der Schwimmzeiten ist nicht möglich, da die Busfahrpläne entsprechend vom Schulträger vorgegeben sind und die Busse bestimmte Schulen in einer bestimmten Reihenfolge abholen und dadurch die Schwimmzeiten festgelegt werden.

    "Liebe Kollegin, Es geht leider nicht. Ganz und gar nicht, Systemische Gründe. Mir ist bewusst, dass du als pflegende Angehörige mehr Zeit am Stück brauchst. Wäre dir geholfen, montags später zu kommen oder je nach Deputat frei zu haben? "


    Und drittens: Ich habe mehrere Lehrkräfte mit kleinen Kindern. Die möchten alle nicht in der 6. Stunden arbeiten, damit sie ihr Kind pünktlich abholen können. Gleichzeitig sind an dem Tag noch unsere Anwärter auf Seminartag und unsere Förderschullehrerin an einer anderen Schule abgeordnet. Ich kann 2 vielleicht 3 rausplanen. Ich habe aber 5 mit einem Anspruch.

    "Liebe Lehrkräfte mit Kindern. Wir leben in einer veränderten Gesellschaft und der Schuljob ist kein Halbtagsjob mehr. Mir ist bewusst, dass es Mist ist, die volle Bandbreite an Stunden zur Verfügung zu stehen. Wollen wir alle als Team schauen, dass wir die Nachmittage untereinander aufteilen? Es ist keine Frage / Bitte, sondern die (einzige) Möglichkeit, die ihr habt, mitzugestalten. Jede von euch muss zwei anbieten."

    "mit einem Anspruch".
    Kaum ein Mensch hat ANSPRUCH auf alle Nachmittage.
    Kommunikation tut gut.

    Sage ich als eine Kollegin, die einiges in Kauf nehmen würde, wenn sie nicht vom Stundenplan erfahren würde, dass sie ab gestern alle Arzttermine umplanen darf.

  • "Liebe TZ-Kräfte, ....

    Dass ist das, was wir machen. Und meistens sind auch alle Kollegen bei uns zufrieden oder verstehen es zu mindestens.

    Übrigens ist an Grundschulen mit Unterversorgung, was in Nds. momentan auf die meisten Schulen zutrifft, auch schwierig andere Ausgleiche zu gewähren. Wir sind oft schon froh, wenn jeder 1-2 Wünsche bekommt und wir möglichst wenige Springstunden haben. Aber das ist sicherlich schulspezifisch. An Grundschulen wollen die meisten Klassenlehrkräfte auch die meisten Stunden in ihrer Klasse verbringen. Das macht auch durchaus Sinn. Schränkt einen aber wieder beim Stundenplanbau ein.

    Aber zurück zum Thema. Es gab die Aussage, dass die Probleme durch wollen gelöst werden können. Ich habe drei Probleme skizziert, die real momentan an unserer Schule anfallen und die ich nicht lösen konnte. Wenn es also nur wollen geht, wären Lösungen nett.

  • Das Wollen ist auf beiden Seiten.
    Ich bin GANZ sicher, dass KEINE*R hier meint, "Wenn du nur willst, schaffst du es, wie die Lehrkraft ggü es auch will".
    Sondern: durch Kommunikation findet man Kompromisse.

    Es ist schön, dass bei euch alle/viele zufrieden sind. Es gibt auch welche, die dann sagen "Nee, freitags hast du Schwimmen und es ist mir egal und am Montag hast du zwar Deutsch in der 1. und könntest tauschen, aber ich werde mir keine Mühe geben".
    (Und es gibt aber auch Kolleginnen, die auf ihren Freitag bestehen und jeden 2. Freitag krank melden."

  • Ich bin GANZ sicher, dass KEINE*R hier meint, "Wenn du nur willst, schaffst du es, wie die Lehrkraft ggü es auch will".

    Das hoffe ich auch - es wird aber die ganze Zeit von einigen Usern so vermittelt.

    Auf der anderen Seite geben sie selbst zu, dass man nicht für jedes Problem eine Lösung findet. Richtig. Damit ist das "es liegt am Willen" also eigentlich hinfällig. Aber als Vorwurf steht es erst einmal im Raum.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Also, weil du mich vorhin angesprochen hast. Ich habe nie behauptet, dass man alle Probleme lösen kann - das war jemand, der selbst am Stundenplan arbeitet.
    Ich hatte recht deutlich gesagt, dass ich mich an einer grundlegenden Einstellung zu Teilzeit störe, die aus manchen Aussagen deutlich wird, die ich im Übrigen auch wörtlich zitiert habe.

    Wo ich allerdings durchaus glaube, dass es machbar ist, - und das haben andere wie auch ich selbst oben schon geschrieben -, ist der Ausgleich an anderer Stelle. Natürlich muss Unterricht abgedeckt werden und Aufsichten muss abgesichert sein (auch das habe ich oben schon geschriebeb), aber dann gibt es halt weniger bis keine Ausflüge, Feste, Projekte, wasauchimmer, wenn eine Schule beinahe aus TZ-Kräften besteht.


    Dann zu sagen, Ausgleich ist bspw. nicht möglich, weil solche Probleme auftreten, hat meiner Ansicht nach wenig mit "Wollen" zu tun:

    Wenn Klasse 3a nur Montags und Dienstags Ausflüge machen kann, weil sonst Frau Müller ihren freie Tage hat, ist das ein Problem.

  • Also, weil du mich vorhin angesprochen hast. Ich habe nie behauptet, dass man alle Probleme lösen kann - das war jemand, der selbst am Stundenplan arbeitet.

    Okay. In dem Beitrag, auf den ich vor 7 Stunden reagiert habe, las es sich auch bei dir so als würdest du schreiben: klappt doch bei allen zitierten hier, warum zweifelst du (Tom) an, dass das geht, wenn man es will.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Dann zu sagen, Ausgleich ist bspw. nicht möglich, weil solche Probleme auftreten, hat meiner Ansicht nach wenig mit "Wollen" zu tun:

    Das Problem ist, dass du die Aussagen aus dem Kontext reißt. Ich habe deutlich gesagt, dass weder ich noch unsere SL damit ein Problem hat, wenn TZ oder auch VZ-Kräfte Aufgaben liegen lassen oder nicht bearbeiten, weil sie überlastet sind. Ich habe sogar geschrieben, dass es sinnvoll ist, wenn Lehrkräfte dann auch konsequent sind und eine Überlastungsanzeige schreiben. Nur so wird der Dienstherr etwas ändern.

    Aber trotz alledem ist es ein Problem. Ich würde der Lehrkraft volle Rückendeckung geben und die Eltern auf die Personalsituation aufmerksam machen.
    Man kann im Einzelfall auch sicherlich mal Alternative Lösungen. Wir haben auch schon Fachlehrkräfte, PMs oder ähnliches mitgeschickt. Gerade als wir noch gut versorgt waren, gab es da Möglichkeiten zu schieben. Dann viel der Förderunterricht aus.

    Aber trotz alledem wird es ein Problem sein. Es werden Eltern kommen und sich beschweren. Für die Lehrkraft wird es trotz aller Rückendeckung ein Problem werden. Und ehrlicherweise kann man die Eltern auch verstehen. Sie können nichts für die schlechte Planung des Dienstherrn. Idealerweise hat die Schule für jede Klasse eine Klassenlehrkraft mit VZ oder annähernd VZ. Das ist aber utopisch. Wir haben sogar Schulleitungen, die nebenbei noch eine Klassenführung machen müssen, weil keine Alternativen da sind. Bei uns ist es inzwischen normal, dass Leute mit halber Stelle eine Klasse leiten.

  • Was hier auch meiner Meinung wichtig ist: Auch für VZ-Kräfte bedarf es eines "Ausgleichs". Auch VZ-Kräfte können nicht jeden Tag zur 1. und 4 mal die Woche am Nachmittag bis 15 oder 16uhr30 sein. Nicht, weil die Arbeitszeit unmenschlich wäre, sondern weil es nur den Unterricht betrifft und es keine passende Arbeitsplätze gibt bzw. Unterrichtsplanung nicht unbedingt immer nur in einem 45-Minuten-Slot geht.
    Oder: eine Lehrkraft hat das Glück 3 Fahrten in dem einen Jahr zu machen..

  • Genau wie chilipaprika es an Beispielen darstellt, waren auch meine vorangegangenen Beiträge gemeint. Mir ist bewusst, dass nicht alle Wünsche 1 zu 1 umsetzbar sind, aber zumindest kleine Kompromisse sollten möglich sein.

  • Ja, das mit der Überlastungsanzeige hast du geschrieben. Von der Grundidee bin ich da bei dir, aber es gibt das Problem halt an die zurück, die ohnehin schon zahlen - ganz buchstäblich.

    Und ob die Zitate so sehr aus dem Kontext gerissen sind, weiß ich nicht. Zumindest bei mir ist schon so ein Bild entstanden, dass da, meinetwegen bei allem Bemühen um den Stundenplan, das ich gar nicht absprechen möchte, so Schulterzucken herrscht, wenn es heißt, unbezahlte Mehrarbeit sei halt Realität unseres Jobs, mehr als ein freier Tag sein nicht Teil des Deals oder dieses unsäglich Beispiel mit dem Frühstück mit deiner Frau. Ehrlich, ein besonders gutes Bild zeichnet das halt nicht.

  • Dem hat doch nie jemand widersprochen. Letztlich versucht man das möglich machen, was möglich ist. Wenn jemand ein Jahr einen schlechten Stundenplan hat, bekommt er beim nächsten Mal oft den Vorrang.

    Ich vermute, dass die große Mehrheit der Stundenplaner ihren Job gerne machen. Ich bin mir auch sicher, dass die überwiegende Mehrheit versucht den besten Stundenplan zu kreieren. Die meisten bekommen dafür deutlich weniger Entlastung als es Arbeit macht. Eigentlich müsste man den Leuten in der Regel deswegen dankbar sein.

  • Ja, das mit der Überlastungsanzeige hast du geschrieben. Von der Grundidee bin ich da bei dir, aber es gibt das Problem halt an die zurück, die ohnehin schon zahlen - ganz buchstäblich.

    Und ob die Zitate so sehr aus dem Kontext gerissen sind, weiß ich nicht. Zumindest bei mir ist schon so ein Bild entstanden, dass da, meinetwegen bei allem Bemühen um den Stundenplan, das ich gar nicht absprechen möchte, so Schulterzucken herrscht, wenn es heißt, unbezahlte Mehrarbeit sei halt Realität unseres Jobs, mehr als ein freier Tag sein nicht Teil des Deals oder dieses unsäglich Beispiel mit dem Frühstück mit deiner Frau. Ehrlich, ein besonders gutes Bild zeichnet das halt nicht.

    Vielleicht möchtest Du es auch nur lesen.

    Unbezahlte Mehrarbeit ist Teil unserer Jobs. Egal ob VZ oder TZ. Das ist nicht gut. Und jeder muss sich überlegen, wie er damit umgeht. Im Zweifel muss ich andere Aufgaben so weit reduzieren, dass ich in mein Stundensoll komme. Aber das Problem kann ich nicht über den Stundenplan lösen.

    Und ja, wenn ich mich auf TZ einlasse, ist der Deal schlecht. Aber daran ändert die SL oder der Stundenplaner nicht. Das Problem ist mind. eine Etage höher. In Niedersachsen ist die Teilzeitquote an Grundschulen inzwischen über 50%. Deutlich höher als anderen Schulformen. Dazu kommt noch, dass Schulleitungen fast immer Vollzeit arbeiten. Wenn wir also nur die "normalen" Lehrkräfte betrachten sind wir im Schnitt bei 60-70%. Laut Ministerium sind die Mehrheit der Teilzeitkräfte aus familiären Gründen in Teilzeit. Ich habe also an einer Grundschule im Durchschnitt über ein Drittel der Lehrkräfte aus familiären Gründen in Teilzeit. Dazu kommen noch Schwerbehinderungen, Pflege von Angehörigen, Gesundheitliche Gründe. Damit hat im durchschnittlichen Kollegium die Hälfte der Lehrkräfte ein Anrecht auf besondere Berücksichtigung. Ohne irgendwelche dienstlichen Gründe zu nennen. Die kommen noch oben drauf. Wie soll das klappen?

    Zum Beispiel mit der Ehe: Du hattest auf das GG verwiesen und damit deinen Rechtsanspruch belegen wollen. Ich habe darauf hingewiesen, dass laut Artikel 6 Ehe und Familie unter den besonderen Schutz stehen. Nach deiner Argumentation habe ich als Eheleute die gleichen Rechte wie als Familie. Das ist natürlich nicht der Fall, da deine Argumentation nicht passt.

  • ...

    Übrigens ist an Grundschulen mit Unterversorgung, was in Nds. momentan auf die meisten Schulen zutrifft, auch schwierig andere Ausgleiche zu gewähren. ...


    Es ist unglaublich, du redest und redest einfach weiter, als hätte es hier keine Diskussion gegeben. Es ist deine verdammte PFLICHT, für Ausgleich zu sorgen. Ob du das für unmöglich hältst, aka "wollen", oder nicht ist egal. Theoretisch.

    Praktisch ist mir leider klar, wo keine Klägerin ist, da keine Richterin und der Laden läuft immer heiter weiter. Nicht auf dem Rücken der beiden VZ-Kräfte freilich sondern auf den anderen 18, die jede Woche anteilig mehr machen.

  • Es ist unglaublich, du redest und redest einfach weiter, als hätte es hier keine Diskussion gegeben. Es ist deine verdammte PFLICHT, für Ausgleich zu sorgen. Ob du das für unmöglich hältst, aka "wollen", oder nicht ist egal. Theoretisch.

    Praktisch ist mir leider klar, wo keine Klägerin ist, da keine Richterin und der Laden läuft immer heiter weiter. Nicht auf dem Rücken der beiden VZ-Kräfte freilich sondern auf den anderen 18, die jede Woche anteilig mehr machen.

    Nur weil es bei dir an der Schule nicht läuft und du unzufrieden, musst Du mit mir nicht so sprechen. Erstmal ist es nicht meine Pflicht. Ich bin nicht der Schulleiter. Selbst dessen Pflicht wäre es nicht, weil der Dezernet bei den Grundschulen der Dienstvorgesetzte ist.

    Du magst schlechte Erfahrungen gemacht haben. Das ist ja ok. Aber es ist nicht die Aufgabe des Stundenplans die Arbeitssituation an den Schulen zu regeln. Deine Stundenzahl ist vorgegeben. Diese Stunden können gut oder schlecht liegen. Da versucht der Stundenplaner, es möglichst gut zu machen. Dass es ein grundsätzliches Problem mit unbezahlter Mehrarbeit gibt, betrifft uns alle. Dass es ein Problem mit der Anrechnung von unteilbaren Aufgaben gibt, wissen wir auch alle. Aber es nicht die Aufgabe des Stundenplaners, das zu ändern.

    Du schreibst, dass es an deiner Schule nicht läuft.
    Du hast selbst überhaupt keine brauchbare Idee, wie man es besser machen kann.
    Du meinst aber andere hier angehen zu müssen, dass sie es ändern müssen.

    Ich habe relativ genau geschrieben, wie wir es machen und nach welchen Grundsätzen. Wenn Du konkrete Verbesserungsvorschläge hast, schreibe sie gerne. Wenn Du es nicht besser kannst, solltest Du dich zurückhalten.

    Und wenn es an deiner Schule nicht läuft und Du deswegen nach eigener Aussage schon sauer auf die anderen Kollegen bist, die sich ausnutzen lassen, dann gehe zu deinem Chef und beschwere dich. Schreibe eine Überlastungsanzeige, gehe zum Anwalt und verklage deinen Dienstherrn. Ich wünsche dir ehrlich viel Erfolg. Ich bin ganz deiner Meinung, dass die Länder es sich da zu einfach machen. Aber da musst du dann aktiv werden. Da ist es natürlich einfacher über andere zu meckern.

  • Unbezahlte Mehrarbeit ist Teil unserer Jobs.

    Und das ist dein größter Denkfehler. Wir müssen unseren Job so gestalten, dass er im Rahmen der bezahlten Arbeitszeit zu schaffen ist. Wenn Stundenplanmacher, Schulleitungen, Schulräte etc. mit deiner Denkweise agieren, wird sich nie was ändern. Abgesehen davon müssen sie akzeptieren, wenn Lehrkräfte nicht mitspielen, auf sich und ihre Gesundheit achten und deshalb anderweitig für Ausgleich sorgen.

  • Ergänzend zu Sommertraum : Es kann auch nicht sein, dass zu allen Zusatzbelastungen die Rückmeldung kommt, dass im Gegenzug bei der Unterrichtsvorbereitung Zeit eingespart werden müsse.

    Irgendwann ist auch bei der Unterrichtsvorbereitung eine Minimalgrenze erreicht und dann muss es auch möglich sein, den Zeitaufwand zu Aufgaben außerhalb der reinen Unterrichtstätigkeit kritisch zu hinterfragen und nach Optimierungsmöglichkeiten zu suchen, seien es Konferenzen, Elternarbeit, Vertretungen oder Aufsichten. Da empfinde ich ein pauschales "geht nicht", gerade im öffentlichen Dienst, kontraproduktiv, wenn nicht gar toxisch.

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