Es könnte dazu führen, dass z.B. Teilzeitkräfte nicht an jeder oft unsinnigen DB, Konferenz, schulinternen Fortbildung, schulischen Veranstaltung etc. teilnehmen müssen. Dann muss die Schulleitung entscheiden, ob lieber die Klausuren rechtzeitig vor Notenschluss korrigiert werden sollen, oder man man an einer DB teilnehmen muss, bei der nur Infos von einer PP vorgelesen werden oder an einer Laufbahnkonferenz für 6 Klassen, wo man jeweils nur 2 Schüler von hat etc.
Vielleicht werden dann einige unteilbare Aufgabe doch plötzlich zu teilbaren
Das betrifft aber Vollzeitkräfte genauso wie Teilzeitkräfte. Wo soll das hinführen? Machen wir dann keine Konferenzen mehr? Oder sagt die Schulleitung lassen sie die Unterrichtsvorbereitung weg?
Das Problem ist, dass das kein reines Teilzeitproblem ist. Es gibt sicherlich Fächerkombinationen, wo das Problem nicht auftritt. Aber im Schnitt betrifft es die meisten Lehrkräfte unabhängig von Teilzeit oder Vollzeit.
Dazu kommt, dass das mit Konferenzen und Ausflügen eine Mär ist. Wenn man sich Arbeitszeitsstudien ansieht, machen diese Aktivitäten nur einen kleinen Bruchteil der Arbeit aus. Sie sind natürlich ärgerlich aber vielen Schulen werden auch die Anzahl schon auf das nötigste begrenzt haben. Am Ende ist die Zeit für Unterrichtsvor- und nachbereitung und er ganze Rattenschwanz an damit verbundenen Zusatzaufgaben wie Förderpläne etc. das große Probleme. Für ein Fördergutachten brauche ich mehr Zeit als für alle Konferenzen in einem Halbjahr. Und dann hat man auf einmal drei Kinder, die eines brauchen.