PKV in BW über Öffnungsaktion - Einschätzung und Erfahrung?

  • Moin,

    ich hab mich die letzten Wochen mit allen möglichen Versicherungen auseinandergesetzt und mich hier durchs Forum geklickt. Nun würde gerne nochmal eure Einschätzung abwarten, bevor ich (im besten Fall noch Ende März) den Antrag stelle, vielleicht hab ich ja etwas entscheidendes übersehen.

    Hintergrund:

    Lehramtsanwärter in Baden-Württemberg, PKV nur über Öffnungsaktion möglich. Späteres Upgrade eher unwahrscheinlich.

    DBV
    BS50-UA, B3-U, BZ50-UA
    + Einziger Tarif über GOÄ hinaus. auch Zahn über GOZ hinaus.
    - Hilfsmittel teils gebunden

    Allianz
    BHA51, BHK51, BHZ51
    + Zweibettzimmer und Wahlarzt inklusive, solide Gesamtleistung
    - GOÄ begrenzt

    Signal Iduna
    R-KOMFORT-B+ 50
    + sehr gute Zahnleistungen und starke ambulante Leistungen.
    - Keine GOÄ-Öffnung, stationär schwach.

    Debeka
    B30A, B20A
    + solide Grundabsicherung, gute Psychotherapie
    - strikte GOÄ-Begrenzung, zusätzliche Begrenzungen (z. B. Heilmittel)

    HUK-Coburg
    BAK
    -GOÄ begrenzt, viele Limits (z. B. Zahn-Preislisten), insgesamt schwächste Leistungen
    ____

    Das wäre jetzt auch mein Ranking. DBV hat nach meiner Einschätzung die besten Leistungen (vor allem über GOÄ hinaus), dafür kein Zweibettzimmer und Wahlarzt wie bei der Allianz.

    Wo würdet ihr da den Fokus setzen?
    Habe ich etwas entscheidendes übersehen? Vielleicht sogar eine leistungsstarke PKV?

    Und ein weiterer Punkt:
    Sollte ich trotz der Einschränkung die 22 Euro für die Wahlleistungen im Krankenhaus der Beihilfe trotzdem zahlen? Oder bringt das gar nichts, da die PKV ja keine Wahlleistungen anbietet?

    Vielen Dank für eure Einschätzung!

    Grüße

    Daniel

  • Bist du dir sicher, dass du Zweibettzimmer und Wahlarzt in der Öffnungsaktion bekommst? Hast du dich von einem unabhängigen Versicherungsberater beraten lassen? Den Vergleich können wir hier so umfassend nicht leisten.

    Bei der Debeka gibt es noch den kleinen Beihilfeergänzungstarif in der Öffnungsaktion, da werden Laborleistungen bei Zahnersatz erstattet, die die Beihilfe kürzt.

    Bei der Allianz sind keine Reha- und Kurleistungen enthalten und die Zahl der Implantate ist auf 6 pro Kiefer begrenzt.

    Die HUK hat Begrenzungen bei den HIlfsmitteln, was schwierig ist, weil gerade die teureren davon (Rollstuhl, Prothesen) richtig teuer werden können.

    🍦 Eis macht Spaß! 🍦
    Schoko, Vanille – ganz egal,
    Hauptsache lecker jedes Mal! 😋

    Ich lese und schreibe nach dem Paretoprinzip.

  • Danke für die Rückmeldung!

    Leider bekomme ich keine Beratung von einem unabhängigen Makler, da ich ja nur über die Öffnungsaktion eine Chance habe und so das Interesse der Makler an mir gleich 0 ist. Außer zu horrenden Gebühren natürlich.

    Deshalb hab ich mich an die Versicherungen direkt gewandt und mir dort Angebote und Beratung geholt. Darauf basiert mein Vergleich.

    Bei der Allianz ist das bereits im Standardtarif enthalten:

    50 Prozent für Chef- und Belegarzt.
    50 Prozent, auch für das gesondert berechnungsfähige Zweibett-Zimmer.
    Privatklinik/Gemischte Anstalten: 50 Prozent, nach vorheriger Zusage.

    Mir ist klar, dass hier niemand eine umfassende Beratung leisten kann, aber vielleicht hat ja schon jemand in den sauren Apfel gebissen und eine kostenpflichtige Beratung in Anspruch genommen und kann mich an der Entscheidungsfindung teilhaben lassen.

    Momentan schwanke ich da zwischen den Leistungen der DBV (über die GOÄ-Sätze hinaus) und der Allianz (Chefarzt und Zweibettzimmer). Da ist mir nicht klar, ob das dann auch gleichzusetzen ist mit den "Privatleistungen" im Krankenhaus oder wovon das abhängt?

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