nein, was ist denn bitte DEIN Grund, die Idee abzulehnen, nur weil sie aus Russland kommt.
Es geht hier hauptsächlich um den Umgang mit Menschen. Und da sollte man bestimmte politische Systeme durchaus kritisch betrachten.
nein, was ist denn bitte DEIN Grund, die Idee abzulehnen, nur weil sie aus Russland kommt.
Es geht hier hauptsächlich um den Umgang mit Menschen. Und da sollte man bestimmte politische Systeme durchaus kritisch betrachten.
was ist denn bitte DEIN Grund, die Idee abzulehnen, nur weil sie aus Russland kommt.
Meine Güte! Das ist doch keine Idee, die aus Russland kommt.
Zusatzkräfte haben wir doch in NRW (und anderen Bundesländern), und zwar schon länger. Ob das immer ein Erfolg ist, kann man allerdings bezweifeln.
dann habe ich deine zwei Beiträge missverstanden. Ich finde aber das reflexartige Reagieren, nur weil etwas aus anderen Kontexten kommt, schwierig.
"IMMER" ist eh eine Kategorie, die ich bei pädagogischen / zwischenmenschlichen Kontexten, die so unterschiedlich sein können, nicht befürworte. Mir ist es ziemlich egal, wie gut die Begabtenförderung am bürgerlichen Gymnasium in Münster Mitte mit Unterstützung von 2-3 Praktikant*innen pro Kleingruppe von 5 SuS klappt. Ja, ich höre die Empfehlungen, dass wir eben auch mehr Personal für die Differenzierung brauchen, aber es MUSS auch in jedem Paper sein, dass das Projekt XY mit DEM Personalschlüssel gelaufen ist. Tut es aber nicht.
Insofern sind die ganzen Ideen Nichtlehrer in die Aufsicht zu nehmen Traumtänzerei solange man nicht grundlegend den Personaleinsatz in Schulen strukturell verändert.
Wir haben jetzt schon in vielen durchgehend weiteres Personal, weil immer mehr Kinder eine Schulbegleitung benötigen. Darauf könnte man aufbauen. Momentan dürfen sie sich nur um ihre Kinder kümmern. Ein paar Stunden mehr und vor allem ein weiteres Aufgabenfeld und einen flexibleren Einsatz würden da schon helfen. Lasst sie morgens 15 min eher kommen und einfach den Papierkram erledigen. Oder die Frühaufsicht machen. Oder ich in Phasen wo sie Leerlauf hat, irgendwelche kleinen Aufgaben erledigen. Aber da ist unser System viel zu starr.
Ich glaube auch durchaus, dass das für Lehrkraft auch Nachteile hat. Die entspannte Lernzeit würde bei mir für eine Stunde mehr Unterricht wegfallen. Etc. Aber mir ging es weniger um mich als Lehrkraft sondern um die Qualität von Schule und Unterricht.
Wir bräuchten für jede Klasse einen Sozialpädagogen, der Klassenmutti/Klassenpapa ist, sich um soziale Belange, Elternarbeit und Verwaltungskram kümmert. Ich mache im Gegenzug gerne 10 Stunden mehr Fachunterricht, wenn dieser ganze Sozial- und Verwaltungskram ausgelagert werden könnte.
hm... bei 10 Stunden Mehrarbeit bin ich raus.
Im Gegenzug entfielen Klassenfahrten, Ausflüge (wenn nicht unmittelbar fachlich relevante Exkursionen), Elterngespräche zu nichtfachlichen Themen, Elternabende (Klassenführung liegt ja beim Sozialpädagogen), Kennnelernnachmittage, Vorbereitung von nichtfachlichen Aktionen fürs Schulfest, Verwaltung von Fehlzeiten, Zettel- und Geldeinsammelaktionen, Klassenstunden, Konfliktlösungsgespräche, etc. pp.
Wenn der Job nur noch Fachunterricht ist und der ganze Rest jemandem anders zugeordnet ist, unterrichte ich sehr sehr gerne mehr 😊
Maylin, du bist ja im berufsbildenden Bereich unterwegs. Es gibt ja ein paar akademische Felder, in denen Assistenzen recht normal und etabliert sind, sei es in der Apotheke, in Kanzleien oder in Arztpraxen. Ich fände es spannend, zu erfahren, ob es diese Assistenzen schon "immer" gab oder ob diese irgendwann eingeführt wurden - und ob dieses Modell auch grundsätzlich auf Schulen übertragbar wäre. Vielleicht wissen da die Kollegen (m/w/d) aus der Wirtschafts- oder Medizinpädagogik mehr über die historischen Anfänge ihrer zugehörigen Ausbildungsberufe.
Maylin, du bist ja im berufsbildenden Bereich unterwegs. Es gibt ja ein paar akademische Felder, in denen Assistenzen recht normal und etabliert sind, sei es in der Apotheke, in Kanzleien oder in Arztpraxen. Ich fände es spannend, zu erfahren, ob es diese Assistenzen schon "immer" gab oder ob diese irgendwann eingeführt wurden - und ob dieses Modell auch grundsätzlich auf Schulen übertragbar wäre. Vielleicht wissen da die Kollegen (m/w/d) aus der Wirtschafts- oder Medizinpädagogik mehr über die historischen Anfänge ihrer zugehörigen Ausbildungsberufe.
Ich bin nicht aus dem Bereich und habe erst recht nur wilde Hypothesen, aber:
Ein Großteil dieser Berufe existieren in Frankreich nicht.
Meine Hypothese seit über 20 Jahren ist also: Es sind Berufe für die Frauen, die eh nicht viel verdienen mussten (nicht, weil sie reich geheiratet haben, sondern weil es (deutsch)historisch so war: bis zum ersten Kind arbeiten und dann nur noch ein paar Stunden..).
Dass es die Kosten eines Arztbesuchs in Deutschland im Vergleich zu Frankreich doppelt verdoppelt, lässt mich hinterfragen, was auf dem Weg der Effizienz passiert ist.
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