Na dann lasst uns wenigstens weitere Anbieter sammeln. Wer hat Erfahrung mit Herolé? Gibt es weitere?
Umfrage zur Planung von Klassenfahrten im Rahmen einer Bachelorarbeit
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Annika Heinke -
21. April 2026 13:46 -
Unerledigt
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Ist die Frage, was selbst buchen heißt.
Sobald ich Programmpunkte habe, die von Reisebüros für Klassenfahrten nicht angeboten werden (z.B. Besuch im Bundestag) bin ich zumindest teilweise Selbstbucher.
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Außerdem ist der Transfer, Freiplätze für Begleitpersonen und auch das ganze Programm im Preis enthalten
Freiplätze? Legst du die um?
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Na dann lasst uns wenigstens weitere Anbieter sammeln. Wer hat Erfahrung mit Herolé? Gibt es weitere?
Mit dem fahre ich nach Amsterdam. Keinerlei Erfahrungen bisher.
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Meine KuK werden immer mehr zu solchen Angeboten greifen, weil da LuL-Plätze angeboten werden, man also weniger eigene Kosten hat.
Ähm...die Reisekosten der Lehrkräfte sind in vollem Umfang vom Dienstherrn zu tragen. Eine Umlage auf die Schüler ist nicht zulässig...das gilt selbstverständlich auch dann, wenn diese Umlage indirekt über Freiplätze vorgenommen wird.
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Freiplätze? Legst du die um?
Die Freiplätze werden de facto vom Reiseunternehmen auf die SchülerInnen umgelegt. Damit wird in NRW das Verbot, eigene Kosten auf SchülerInnen umzulegen, umgangen. Eine Fahrt darf ja auch nur dann genehmigt werden, wenn das Reisekostenbudget vorhanden ist. Das wird ohne Freiplätze schnell gesprengt, auch wenn es von ministerieller Seite heißt, dass das Budget auskömmlich sei. (OK, einige "Orchideenfahrten" von Schulen saugen das Budget leer, so dass dann nur noch Fahrten mit Freiplätzen buchbar sind...)
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In NRW scheint die Inanspruchnahme von Freiplätzen, die ja nichts anderes sind als eine anbieterseitige Umlage, unproblematisch zu sein.
Der Text befindet sich immer noch auf der offiziellen Webseite und scheint daher immer noch gültig zu sein.
Wenn Freiplätze vom Reiseveranstalter/Busunternehmen bereitgestellt werden, ist auf jedem Reisekostenantrag für diese Schulfahrt zu dokumentieren, wie diese Freiplätze verwendet wurden. Ein solcher Freiplatz kann der gesamten Reisegruppe, einem oder mehreren Lehrkörpern bzw. Schülern zugutekommen. Bei der Inanspruchnahme von Freiplätzen für z.B. Unterkunft, Verpflegung und/oder Fahrtkosten durch die antragstellende Person kann für diese Leistung jeweils keine Reisekostenerstattung erfolgen.
https://www.brd.nrw.de/document/20220…chulfahrten.pdf
Bei uns verzichten die KuK freiwillig auf den vollen Erstattungsbeitrag, da ansonsten das Budget nicht eingehalten werden könnte. Wer sich dagegen wehrt, gilt als Systemsprenger. Daher ist es für mich leicht, nicht mitfahren zu müssen.
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Bei uns verzichten die KuK freiwillig auf den vollen Erstattungsbeitrag, da ansonsten das Budget nicht eingehalten werden könnte. Wer sich dagegen wehrt, gilt als Systemsprenger. Daher ist es für mich leicht, nicht mitfahren zu müssen.
Das ist in NDS zum Glück gar nicht mehr möglich seitdem das OVG Lüneburg vor einigen Jahren entschieden hatte, dass selbst bei zuvor erklärtem Verzicht auf Reisekostenerstattung diese anschließend dennoch in voller Höhe eingefordert werden können. Dem Gericht war nämlich sehr wohl aufgefallen, dass diese "freiwillige Option" gar nicht so freiwillig ist, wie immer getan wurde.
PS: Das BAG hat für angestellte Lehrkräfte ebenfalls bereits klargestellt, dass die Genehmigung einer Schulfahrt nicht an den Verzicht auf Reisekostenerstattung gekoppelt werden darf, da dies die Lehrkräfte unzulässig vor die Wahl stelle, ihre berechtigten Interessen zurückzustellen oder verantwortlich für die Nichtdurchführung der Fahrt zu sein.
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Außerdem ist der Transfer, Freiplätze für Begleitpersonen und auch das ganze Programm im Preis enthalten.
In meinem Bundesland bedeuten nicht umgelegte Freiplätze, dass die Schüler Kosten übernehmen, die mein Dienstherr zahlen muss. Was nicht erlaubt ist.
Und wenn meine Kosten einmal nicht voll übernommen werden, strecke ich für Klassenfahrten keinen Cent mehr vor. Dann beantragt ich einen Vorschuss.
Einzige Ausnahme: Bei den Mahlzeiten sehe ich das nicht so streng. Essen muss ich zu Hause auch, und den Betrag, den ich dort spare (oder auch etwas mehr), kann ich drauflegen. Da halte ich nicht immer ausreichende Pauschalen auch für üblich.
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Würde die Umfrage heißen:" Anforderungen von Lehrkräften an Klassenfahrten-Reiseveranstalter", wäre es eindeutiger.
Ich habe aber die Vermutung, dass du hier nicht viele Antworten erhalten wirst. Ich kenne überhaupt keine Lehrkraft, die Klassenfahrten über Reiseveranstalter laufen lässt.
Trotzdem viel Erfolg.
Unsere Ski-Fahrten laufen immer über Veranstalter. Ansonsten wäre das nicht bezahlbar.
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Na dann lasst uns wenigstens weitere Anbieter sammeln. Wer hat Erfahrung mit Herolé? Gibt es weitere?
Wir fahren mit Klühspiess. Ich hab schon mal über Klassenfahrten.de gebucht.
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Na dann lasst uns wenigstens weitere Anbieter sammeln. Wer hat Erfahrung mit Herolé? Gibt es weitere?
Neben den hier Genannten wie EVR Reisen und Herolé hatten wir auch schon netten Kontakt mit Klühspies und CTS Reisen. Es gibt aber natürlich noch zig mehr (z.B. Jugendtours, Ruf, Alpetour usw.). Selbst die Deutsche Bahn bietet ein eigenes Portal für die Planung von Klassenfahrten an.
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Ich habe meine Klassenfahrten immer mit den Parallelkollegen (oder auch alleine) organisiert. Ausnahme: Die letzte Abschlussfahrt mit Klasse 8/9 (Hauptschule) auf die insel Elba - mit Klettern, Surfen, Tauchen... Diese Fahrt konnten wir stemmen, weil einige Unternehmer- und Handwerker-Eltern das gesponsort hatten und das Prinzip recht gut ist: Campingplatz direkt am Meer, Zelten, Selbstversorger (Schüler im Küchendienst).
Anbieter war https://www.sport-erlebnis-reisen.de/
Hier haben sich drei ehemalige Sportkollegen in diesem Bereich selbstständig gemacht… -
Das Bahn-Angebot von Klassenreisen gibt es leider nicht mehr.
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