• Hallo,

    der Brandschutzbeauftragte war an unserer Schule (eine neue Person) und er war mit quasi der gesamten Innenausstattung der Schule nicht zufrieden, da nicht brandschutzkonform.
    Es müssten alle Möbel, Bilder in Rahmen (also ältere Rahmen: >12 Jahre, Alu, aber MDF Platte), Plakate und Leinwände abgehängt werden: also eine leere Schule.

    Wie handhaben das eure Schulen? Vor allem auch Kunstwerke, Rahmen und Leinwände? Hängt bei euch nichts mehr?

    Wir sind ein wenig deprimiert und ratlos.

    Viele Grüße

  • Hallo,

    der Brandschutzbeauftragte war an unserer Schule (eine neue Person) und er war mit quasi der gesamten Innenausstattung der Schule nicht zufrieden, da nicht brandschutzkonform.
    Es müssten alle Möbel, Bilder in Rahmen (also ältere Rahmen: >12 Jahre, Alu, aber MDF Platte), Plakate und Leinwände abgehängt werden: also eine leere Schule.

    Wie handhaben das eure Schulen? Vor allem auch Kunstwerke, Rahmen und Leinwände? Hängt bei euch nichts mehr?

    Wir sind ein wenig deprimiert und ratlos.

    Viele Grüße

    Das habe ich (NRW) immer wieder so erlebt, man kann fast nichts dagegen tun und muss in Flur und Treppenhaus Bilder(-rahmen), Aushänge, Infotafeln, Fotowände usw. entfernen... Der Höhepunkt war aber, dass alle Garderoben aus den Fluren in die Klassenrzimmer verlegt werden mussten. Vorschrift! Ganz egal, wie viel Platz verloren ging und wie es dann in den Unterrichtsräumen aussah.

  • Das sind Fälle, die angeführt werden, wenn es um die negative Entwicklung von Bürokratie in Deutschland geht. Brandschutz hat seine Berechtigung, aber er muss am Ende auch mit realen Lebens- und Arbeitsbedingungen (und nicht nur im theoretischen Konstrukt) umsetzbar sein, wo man eindeutig hier an seine Grenzen kommt.

  • Ja sicher, ja klar. Aber am Ende kommt es dann doch darauf an, was machbar bzw. bezahlbar ist. Möbel kosten viel Geld und eine kahle Schule habe ich noch nicht gesehen.

    Wir haben in einem Gebäude einen extra Raum als Garderobe und wegen des Brandschutzes dürfen nur noch dort Jacken aufgehängt werden. Im Gebäude daneben gibt es für eine solche Garderobe aber keinen Raum, also hängen die Jacken doch in Flur und Treppenhaus. Im Fall der Fälle brennt es dort dann eben anders.

  • NRW

    Nicht nur direkt Rettungswege, Möbel, die zum Arbeiten (Sitzen) in einer Art Seitenarm des Gebäudes verwendet werden, sollen auch weg.
    Mich interessiert, ob eure Schulen nur noch schwer entflammbare Möbel, Bilderrahmen (sehr teuer) etc. Haben nach der Norm … oder ob auch noch alte Bilderrahmen hängen dürfen.

  • Ist bei uns dasselbe: Bilderrahmen reglementiert, Garderoben gar nicht.

    Ist aber irgendwie auch logisch, ich habe schon Schulen mit schweren Stoffvorhängen aus den 80er Jahren gesehen usw.- man muss halt eine Grenze ziehen, damit so große Gebäude nicht vermüllen. Dass dann am Ende um eine Pinnwand gestritten wird mag pedantisch klingen, ist aber schlicht konsequent. Seid pragmatisch: Kauft Bilderrahmen aus Alu oder klebt Gemaltes mit Tesa an die Wand.

    Edit: Altes Mobiliar dürfen wir auch keins mitbringen, frage mich gerade, ob das wirklich Ländersache ist? Eher nicht.

  • Hallo,

    der Brandschutzbeauftragte war an unserer Schule (eine neue Person) und er war mit quasi der gesamten Innenausstattung der Schule nicht zufrieden, da nicht brandschutzkonform.
    Es müssten alle Möbel, Bilder in Rahmen (also ältere Rahmen: >12 Jahre, Alu, aber MDF Platte), Plakate und Leinwände abgehängt werden: also eine leere Schule.

    Wie handhaben das eure Schulen? Vor allem auch Kunstwerke, Rahmen und Leinwände? Hängt bei euch nichts mehr?

    Wir sind ein wenig deprimiert und ratlos.

    Viele Grüße

    Rein formal haben die Recht.

    Praktisch sucht man dann eine tolerierbare Lösung. Im Zweifel zieht ihr aber den Kürzeren, wenn der Brandschutzbeauftragte pedantisch ist.


    Wie geht ihr jetzt damit um:

    Wartet den schriftlichen Bericht ab. Alles was drinsteht entfernt ihr. Mit dem Bericht geht ihr zur Stadt und sagt, "die Bilderrahmen und Möbel müssen neu angeschafft werden, wegen Sicherheit/Brandschutzauflagen" und schickt denen gleich den Bericht mit. Das sollte in der Regel dann mit der Neuanschaffung klappen. Als Gymnasium habt ihr da auch den unschätzbaren Vorteil, dass die Verwaltung/Politik bei euch sensibler reagiert und das Ganze in der Regel leichter bezahlt wird. Für die anderen Schulformen heißt es hartnäckig sein.

    Dann sind es halt die Bilderrahmen für 100€ das Stück und die Möbel für 5000€. Letztendlich sind die Anforderungen ja auch nicht ganz unberechtigt.

    Noch eine Bemerkung zu den Möbeln, damit ihr fürs nächste mal nicht das nächste Problem habt:

    Stehen die in/neben den Fluchtwegen, müssen die auch noch festgeschraubt sein.

  • Als Gymnasium habt ihr da auch den unschätzbaren Vorteil, dass die Verwaltung/Politik bei euch sensibler reagiert und das Ganze in der Regel leichter bezahlt wird. Für die anderen Schulformen heißt es hartnäckig sein.

    muahahaha :rofl::rofl::rofl::rofl::rofl::rofl::rofl:

  • Letztlich ist die Sache relativ einfach. Viele Sachen sind auf dem ersten Blick übertrieben. Viele Sachen kosten viel Geld.

    Aber wer will die Verantwortung dafür übernehmen, wenn es dann wirklich brennt und Menschen zu schaden kommen?

    Sorry, wir wussten, dass das alles entflammbar war aber für neue Möbel war kein Geld da. Das macht weder die Schulleitung noch die Schulträger mit. Also am Ende muss das, was zurecht beanstandet wurde, auch gemacht werden.

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