Infrarotheizung ist auch keine schlechte Idee
Wie geht ihr dem Klimawandel entgegen?
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Infrarotheizung ist auch keine schlechte Idee
Nur wenn man das angenehm findet. Ich habe das mal ausprobiert und muss sagen mir gefällt die Wärme überhaupt nicht und das Gebäude hat wenig bis gar nichts von einer Infrarotheizung.
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In meiner Siedlung durfte wegen des Denkmalschutz bisher nichts mit Solar und Wärmepumpen gemacht werden. Einige Nachbarn sind auf Infrarot umgestiegen und man hört nur Negatives. Ich hab wirklich noch von keiner einzigen Person gehört, dass sie damit zufrieden ist.
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In meiner Siedlung durfte wegen des Denkmalschutz bisher nichts mit Solar und Wärmepumpen gemacht werden.
Das ist ja wirklich kurios... Haben die die Heizkessel denkmalgeschützt? O_o
Kein Solar aufs Dach kann ich ja noch ansatzweise nachvollziehen, aber die Heizung....
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Die Außengeräte der Wärmepumpen müssen ja irgendwo stehen. Gleiches Problem gibt es mit privaten Ladesäulen, ist auch nicht erlaubt.
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Die Außengeräte der Wärmepumpen müssen ja irgendwo stehen. Gleiches Problem gibt es mit privaten Ladesäulen, ist auch nicht erlaubt.
Denkmalschutz für private Wohnhäuser ist so ein unnötiger scheiß. Wenn man diese Häuser unbedingt bewahren will, dann soll der Staat sie abkaufen.
Ich würde mir nie im Leben ein Gebäude mit Denkmalschutz kaufen.
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Denkmalschutz
Es wird immer viel über Bürokratie und Vorschriften geklagt. Denkmalschutz ist nur im Weg und für nichts gut.
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Kein Solar aufs Dach kann ich ja noch ansatzweise nachvollziehen
Ich nicht. Das ist eine sehr, sehr dumme Idee.
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Denkmalschutz für private Wohnhäuser ist so ein unnötiger scheiß. Wenn man diese Häuser unbedingt bewahren will, dann soll der Staat sie abkaufen.
Ich würde mir nie im Leben ein Gebäude mit Denkmalschutz kaufen.
Dabei geht es m.E. um den Erhalt von historischen Stadtvierteln. Wenn jeder Eigentümer von Gründerzeithäusern Stuck abschlagen, Treppenhausbemalung überpinseln und Fenster/Dachziegel beliebig und billig austauschen würde, wäre es bald nicht mehr attraktiv. Ich finde, wer so viel Geld hat, dass er ein Mehrfamilienhaus von 1920 oder eine Villa von 1895 kaufen kann, kann auch für deren Erhalt sorgen. Eigentum verpflichtet.
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wäre es bald nicht mehr attraktiv
Was die einzelne immer so attraktiv findet. Sachen sind nicht einfach schön, weil sie alt sind. Die meisten alten Sachen schmeißen wir weg, wenn die durch sind. Alte Gebäude, die technik nicht mehr auf dem Stand sind, müssen aber unbedingt erhalten. Da leck mich doch die Sau am Gesäß.
Wohnhäuser dienen dazu, dass Menschen darin wohnen können. Das ist ihr vorrangiger Zweck. Dazu sollten sie unterhalten werden. Eigentum verpflichtet.
Den Bewohnerinnen eine Klimaanlage oder eine moderne Heizung zu verweigern, lässt sich nicht dsmit begründen, dass der alte Kram bitteschön weiterhin alt aussehen soll.
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Denkmalschutz betrifft nicht nur "ein Mehrfamilienhaus von 1920 oder eine Villa von 1895", sondern auch einige simple Fachwerkhäuser in Ortskernlage. Das sind jetzt nicht unbedingt die Immobilien, die auf dem Markt super beliebt sind, weil sie zwar oft in zentraler Lage und preiswert sind, aber in vielen Fällen Sanierungsstau und veraltete Bausubstanz besteht, was für potentielle Käufer eine abschreckende Wirkung haben kann. Es gibt Menschen, die bewusst nach einem Fachwerkhaus oder einer Hofreite suchen, aber viele wollen den aktuellen Bautyp mit weißer Fassade und grauem Dach, den viele Neubauobjekte der 2020er-Jahre darstellen. Dieser Bautyp findet sich zumeist eher in äußeren Ortslagen, da der Ortskern zumeist bereits (dicht) bebaut ist und ein Neubau einen Abriss erfordern würde, was de facto durch Maßnahmen wie den Denkmalschutz erschwert wird.
Bevor diese Häuser verfallen, wäre die staatliche Übernahme eine Möglichkeit. Wobei man dann fragen sollte, ob das nur besonders repräsentative Häuser betreffen sollte oder wirklich jedes in die Jahre gekommene Fachwerk- oder Tagelöhnerhäuschen. Oder eben die Freigabe zu Abriss und Neubau.
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Ich bin froh um den Denkmalschutz, sonst bestünden unsere Städte nur noch aus hässlichen Klötzchenhäusern, gradlinigen Fassaden und Mietshäusern in Einheitsbauweise. Historisch gewachsene Architektur gehört für mich zur lokalen Identität eines Raumes und ich finde es erhaltenswert, dass es in Süddeutschland anders aussieht, als im Bergischen oder in Friesland. Hier sind es eben die Zechensiedlungen, die erhalten bleiben sollen - zu Recht, wie ich finde, denn sie sind Teil der lokalen Siedlungsgeschichte und außdem hübsch 😊 Hier halten sich leider auch nicht alle an die Gestaltungsfibel und rein optisch stört mich das durchaus. Hätten wir hier flächendeckend schäbige Wärmepumpen in den Vorgärten stehen, wäre das keine Bereicherung.
Bei Solar dürfte man meines Erachtens an der straßenangewandten Seite aber ruhig großzügiger werden. Immerhin wird inzwischen auf Schuppendächern genehmigt.
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Sind Solar und Wärmepumpen denn aufgrund des Denkmalschutzes nicht erlaubt?
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Dabei geht es m.E. um den Erhalt von historischen Stadtvierteln. Wenn jeder Eigentümer von Gründerzeithäusern Stuck abschlagen, Treppenhausbemalung überpinseln und Fenster/Dachziegel beliebig und billig austauschen würde, wäre es bald nicht mehr attraktiv. Ich finde, wer so viel Geld hat, dass er ein Mehrfamilienhaus von 1920 oder eine Villa von 1895 kaufen kann, kann auch für deren Erhalt sorgen. Eigentum verpflichtet.
Finde ich nicht. Es gibt keine sachlichen Grund dafür. Baurechtliche Auflagen sehe ich noch ein, Denkmalschutz in diesem Bereich nicht. Ästhetik ist kein Sachgrund, aber soweit nur meine Meinung. Man darf mit seinem eignen Eigentum schon nicht wirklich machen was man will
Sind Solar und Wärmepumpen denn aufgrund des Denkmalschutzes nicht erlaubt?
Solar geht überhaupt nicht, eine Wärmepumpe nur wenn man sie nicht sieht. Gleiches gilt für wärmedämmende Maßnahmen. Unsere Schule ist denkmalgeschützt. Da wird sogar Art und Farbton der Wandfarbe vorgeschrieben. Das ist einfach viel zu übertrieben.
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Ja, weil das historische Straßenbild zu erhalten ist. Es sind auch keine Garagen, Carports oder Mülltonnenabdeckungen erlaubt, nur bestimmte Hecken und Zäune, die Farbe der Haustür usw.
Es wird zwar viel ignoriert und trotzdem gebaut, aber alle Jubeljahre gibts dann doch mal Rückbauanordnungen.
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Denkmalschutz verbietet ja nicht explizit Wärmepumpen oder Klimaanlagen, sondern schreibt Dinge vor, die nicht verändert werden dürfen. Wenn die Fassade geschützt ist, heißt das nicht, dass ich mir im rückwärtigen Bereich keinen externen Teil einer Wärmepumpe in den Garten stellen darf, bei dem die Leitungen unterirdisch verlaufen. Die Frage ist immer, welche Nachteile man akzeptiert und was es kostet.
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Das Problem, was aber nicht beantwortet wurde: Was passiert, wenn diese Häuser verfallen und auf dem Markt keine Abnehmer (m/w/d) finden? Ich meine, klar, wenn es eine ganze Siedlung mit einem bestimmten Bautyp gibt, macht es aus ästhetischen Gründen keinen Sinn, mittendrin ein Haus abzureißen und in die Baulücke ein "Klötzchenhaus" zu stellen. Aber trotzdem kann das Projekt nicht komplett unabhängig von der Nachfrage abgekoppelt werden, die aktuelle Handhabe ist da wenig zielführend. Was wäre daher eine zeitgemäße Lösung?
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