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Meine Freundin (Sonderpädagogin) hat ihren Sohn bewusst auf eine integrierte Großstadt-Gesamtschule gesteckt, weil soziale Gerechtigkeit und große Verfechterin einer Schule für alle usw. Sagen wir mal so, der arme Junge steckt da jetzt leider fest und Kind 2 wird am konfessionellen Gymnasium angemeldet. Realität heilt...
Ich muss dir leider Recht geben, weil ich eine ähnliche Erfahrung gemacht habe. Mein Kind kam mit blauen Flecken heim und Bastelscherenverletzung, außerdem sollte es ein Jahr lang la le lu lesen, obwohl es bereits Bücher las beim Schuleintritt. Wir haben es schließlich auf eine andere Schule versetzen lassen.
Das Problem ist allerdings nicht die Migration, sondern das Angrenzen der Schule an zwei Stadtviertel, von denen eins sozialer Brennpunkt ist. Ein befreundeter Jason (7) saß heulend bei uns auf dem Boden und weigerte sich, mit meinem Kind etwas zu spielen, weil er nicht an die Playstation durfte, sein Vater musste ihn irgendwan abholen, weil nichts mehr möglich war.
Beim eigenen Kind haben wohl die meisten keine Lust, es darauf ankommen zu lassen, das muss ich zugeben.
Konfessionelle Schulen gibt es hier allerdings kaum, diesem Einfluss wollte ich meine Kinder ebenso wenig aussetzen ![]()