Exkurs: Niveau und Durchschnittsnoten Abitur (aus Pflichtlektüre)

  • Womit ich seit einiger Zeit ein Problem habe, ist, dass die Themen der Oberstufe in Englisch zunehmend "Laberthemen" geworden sind, zu denen man sich auch ohne großartige Kenntnisse äußern kann bzw. meint äußern zu können.

    Böse zugespitzt ist die Antwort auf viele der Themen "einerseits gut, aber andererseits nicht so gut" oder "wenn wir Menschen uns alle lieb haben, haben wir eine bessere Welt." Das Ganze muss dann thematisch-argumentativ und sprachlich noch etwas ausgeschärft werden - mehr aber auch nicht.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Bolzbold Fallen dadurch die (Abi-) Klausuren immer besser aus?

    Jein.

    Die Anforderungen wurden im Laufe der Zeit Stück für Stück abgesenkt, was man an den Erwartungshorizonten sieht. In Englisch ist eine inhaltliche Vorbereitung für die Abiturklausuren mittlerweile faktisch obsolet. Teil A und B sind themenunabhängig, in Teil C benötigt man nur in Aufgabe 3 - wenn überhaupt - thematisches Hintergrundwissen. Methodik und Sprache - darauf kommt es an.

    In Geschichte wird vorgegeben wie viele (bzw. wie wenige) einzelne Aspekte die SuS' ansprechen müssen, um wahlweise die Hälfte oder die volle Punktzahl zu erhalten. Das lädt meiner Einschätzung nach dazu ein, effektiv zu viele Punkte zu geben, da entweder mehr als die geforderte Zahl der Aspekte genannt wird, oder aber Teilaspekte sehr ausführlich dargestellt werden.

    Der Umstand, dass für die reine strukturierte Textwiedergabe bereits so viele Punkte (28 plus anteilig Darstellungsleistung) erzielt werden können und die Aufgabe zu AFB 3 mittlerweile weniger Punkte gibt, ist ein klares Indiz für eine Absenkung des Niveaus.

    Ein weiteres Problem ist die fehlende Konsistenz in der Punktevergabe zwischen den so genannten Pool-Aufgaben (vom IQB) und den Aufgaben, die landesintern erstellt wurden.

    Jede strukturelle Änderung im Abitur muss (!) mit besseren Noten einhergehen - das ist politisch so gewollt - damit sich die Reform auch legitimieren lässt. Jeder weiß es. Niemand macht es anders.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Bolzbold genau so ist es. Thematisch muss man im Grunde nicht im Unterricht anwesend gewesen sein, einzig sinnvoll zur Verbesserung der Note ist das Lernen von Fachvokabular (aber selbst das gibt strenggenommen kaum Punkte 🤣) und die Fachmethodik.

    Insgesamt werden die Noten seit Jahren und nach jeder Reform besser. Beim Verteilen von insgesamt 200 Punkten auf verschieden Aufgabenformate ist es fast nicht mehr möglich, defizitär zu sein. Als Bespiel: für die wissenschafspropädeutische inhaltliche Analyse eines Ausganstextes gibt es ca 18/200 Punkten. Der Rest entfällt auf Hörverstehen, Sprachmittlung, AFB I, ein bisschen AFB III - Blabla und Sprache.

  • Böse zugespitzt ist die Antwort auf viele der Themen "einerseits gut, aber andererseits nicht so gut"

    Ich nehme das immer stärker als eine Schablone wahr, in die alles mögliche hineingepresst wird sobald irgendwo eine Stellungnahme gefordert wird. Mir ist aber noch nicht klar, ob das aus Angst vor einer Positionierung (und damit womöglich verbundener Kritik) oder aus verzweifelter Überforderung (der gefühlten Unfähigkeit, ein Urteil fällen zu können) passiert. Viele wirken sehr verloren, wenn sie nicht einfach etwas von irgendeiner Autorität (Lehrkraft, Lehrbuch, Quelle) übernehmen oder darauf verweisen können. Meinungsfreudige Leute, die auch einfach mal einen raushauen, fallen mir inzwischen stärker auf als Früher™.

  • Das ist der Grund, weshalb ich in meinem neuen LK überwiegend analog arbeiten werde. Die SuS' sollen bei mir denken lernen. Keine KI, kein Googeln.

    Natürlich werden wir uns auch mit der KI befassen und eine Klausur durch sie schreiben lassen bzw. uns mit historischen Urteilen der KI befassen.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Falls Dystopien bei euch noch auf dem Lehrplan stehen (Ich kenne mich mit dem Englisch-Curriculum nicht so gut aus.), kann man da sicher inhaltliche Anknüpfungspunkte finden.

  • In Englisch ist eine inhaltliche Vorbereitung für die Abiturklausuren mittlerweile faktisch obsolet.

    Wie mir die letzjährigen Abiturient*innen nach dem Abitur, als ich gefragt habe, was dran kam, ist es in Deutsch genauso. (Ich bin ja erst "dieses Jahr" dran).
    Fast alle Schreibenden wussten von Anfang an, sie nehmen die Klausur mit Aufgabentyp IV, Materialgestütztes Schreiben, man brauche nicht dafür zu lernen. (und haben es auch nicht getan)

  • In Englisch ist eine inhaltliche Vorbereitung für die Abiturklausuren mittlerweile faktisch obsolet.

    Ja, das stimmt. Bei uns gibt es hin und wieder noch Wahlaufgaben, auf die man sich inhaltlich vorbereiten sollte. Da es sich jedoch um Wahlaufgaben handelt, werden sie von den SuS in der Regel umschifft.

    Bei den mündlichen Prüfungen lege ich bei der Erstellung der Aufgaben Wert darauf, dass auch inhaltlich ein gewisser Standard gewahrt bleibt. Das kommuniziere ich meinen Kursen auch, und die SuS, die Englisch als mündliches Prüfungsfach wählen, wissen das ebenfalls.

    In Deutsch ist es ähnlich. Allerdings bringt das den leistungsschwachen SuS oft wenig, da ihre sprachlichen Fähigkeiten teilweise so schwach sind, dass sie dennoch nicht über 4 Notenpunkte hinauskommen.

  • In Päda haben wir teilweise bei Aufgabe 2 (aber nicht immer) auch das Kriterium für Hälfte der Bewertungspunkte müssen mind. 2 Kriterien insgesamt sachlich richtig" und für die volle Punktzahl mind, 3 Kriterien sachlich richtig und kenntnisreich" erfüllt werden und dann folgen Beispielaspekte. Manchmal (und bei Aufgabe 3) fehlt diese genauere Präsziserung wann denn die volle und die Hälfte der Punktzahl gegeben wird. Dennoch bleibt es so oder so schwammig und man ist geneigt eher zu viele Punkte als zu wenige Punkte zu geben.

    Bolzbold Kann man bei euch in Geschichte auch schon relativ viele Punkte durch
    - strukturierte Textzusammenfassung/ Wiedergabe des Hauptgedanken

    - Theoriewiedergabe

    bekommen? (20% Darstellungsleistung ja ohnehin noch).

    Wenn man dann noch ein bisschen Theorie und Text verknüpfen kann und bei Aufgabe 3 ein bisschen was schreibt, was über die Theorie hinaus geht, sollten mind 5 Notenpunkte im Bereich des machbaren sein.

    In Deutsch (und Englisch) sagen unsere Schüler:innen immer öfter: Dafür kann ich eh nicht lernen.

    Wie nehmen eure Schüler:innen die NW Fächer als Abifach wahr (schwer/ leicht) und wie beliebt sind diese? Bei uns werdern sie nicht so oft angewählt. Wir haben dafür halt gerade in den sprachlichen bzw. gesellschaftwissenschaftlichen Fächern ein "Hoch"

  • Wie nehmen eure Schüler:innen die NW Fächer als Abifach wahr (schwer/ leicht) und wie beliebt sind diese? Bei uns werdern sie nicht so oft angewählt. Wir haben dafür halt gerade in den sprachlichen bzw. gesellschaftwissenschaftlichen Fächern ein "Hoch"

    Die schwammige Note in Päda erreicht man zwar mit blabla (Strukturiertes Wiedergeben und nicht komplett doof sein), ABER: für gute und sehr gute Noten muss man schon sehr viel lernen.
    Von Schüler*innen weiß ich: lerntechnisch ist Päda/Bio wohl der Horror.
    Päda wird dann tatsächlich bei uns immer weniger angewählt (LK kommt leider immer weniger zu Stande. Im Vergleich ist der LK nämlich viel besser als der GK), es hat aber mit einer seeeeehr starken Geschichtsfachschaft zu tun. Keine Ahnung, ob man dort viel lernen muss.

  • chilipaprika Ja, bzgl. "viel lernen" in Päda hast du Recht. Es sind wahnsinnig viele Theorien (und im LK nur einige mehr als im GK) Und leider haben sie Montessori rausgeschmissen und dafür Korczak rein genommen (mit dem neuen KLP hab ich mich noch nicht befasst). Montessori war mal eine weibliche Pädagogin.

    Das Thema NS mögen die Schüler:innen bei uns

    Die Zahl der Schüler:innen, die einen Päda LK nehmen, schwankt bei uns von Jahr zu Jahr.

    Physik ist auch viel zu lernen ....

  • Physik (und Chemie) nehmen aber vermutlich eben nur diejenigen, die eh gut sind?
    Bio gibt eher den Eindruck, die leichte NaWi zu sein. (Ich werde nicht dagegen / dafür argumentieren können, mir war es umgekehrt so, dass Bio mir zu Laberfach war und ich mit Physik klarer kam - Achtung! Auf dem Niveau der Mittelstufe, ich hatte danach keine NaWis mehr, weil ich entweder alle oder keine hatte)

    Okay, peinlich, ich hatte noch nicht gesehen, dass Montessori raus ist :( wein (ich habe seit 6 Jahren kein Päda gehabt und steige wieder in die Q1 ein).

  • Wie mir die letzjährigen Abiturient*innen nach dem Abitur, als ich gefragt habe, was dran kam, ist es in Deutsch genauso. (Ich bin ja erst "dieses Jahr" dran).
    Fast alle Schreibenden wussten von Anfang an, sie nehmen die Klausur mit Aufgabentyp IV, Materialgestütztes Schreiben, man brauche nicht dafür zu lernen. (und haben es auch nicht getan)


    Das war doch früher auch nicht viel anders, man konnte im Zweifel die Gedichtinterpretation nehmen, dazu brauchte man nur die Stilmittel wissen, die man irgendwann mal erarbeitet hatte. Oder erinnere ich das falsch?

    In Englisch mussten wir zwar noch Themen inhaltlich kennen. Wer da über die 2 Jahre mitgemacht hatte, wusste aber auch einigermaßen Bescheid. Oder auch nicht, aber da war dann kurz vorm Abi eh nix mehr aufzuholen.

    ...

    Böse zugespitzt ist die Antwort auf viele der Themen "einerseits gut, aber andererseits nicht so gut" oder "wenn wir Menschen uns alle lieb haben, haben wir eine bessere Welt." ...


    Das klingt erst mal witzig, wie du es formuliert hast, aber so lustig ist es vielleicht gar nicht. Macht ihr als Vorbereitung dann gezelt genau diese Art der Erörterei im Kurs oder ist im Lehrplan inhaltlich alles gleichgeblieben mit Ganzschriften, politischen Themen etc.?

  • Womit ich seit einiger Zeit ein Problem habe, ist, dass die Themen der Oberstufe in Englisch zunehmend "Laberthemen" geworden sind, zu denen man sich auch ohne großartige Kenntnisse äußern kann bzw. meint äußern zu können.

    Was sollen das für Themen sein? Jedes Thema kann man entweder labernd oder fundiert besprechen.

    Zitat

    Böse zugespitzt ist die Antwort auf viele der Themen "einerseits gut, aber andererseits nicht so gut" oder "wenn wir Menschen uns alle lieb haben, haben wir eine bessere Welt." Das Ganze muss dann thematisch-argumentativ und sprachlich noch etwas ausgeschärft werden - mehr aber auch nicht.

    Alle Themen haben verschiedene Seiten. Um eine Position beziehen zu können, die nicht nur unreflektierte Meinung ist, muss man diese Seiten zumindest kennen.


    Mir erschließt sich um ehrlich zu sein nicht, was das Problem an den Themen sein soll. Man kann jedes Thema als Lehrkraft so aufbereiten, dass dabei vernünftiger Unterricht zustande kommt und die SuS etwas lernen.

  • Das war doch früher auch nicht viel anders, man konnte im Zweifel die Gedichtinterpretation nehmen, dazu brauchte man nur die Stilmittel wissen, die man irgendwann mal erarbeitet hatte. Oder erinnere ich das falsch?

    Einerseits weiß ich nicht, wie es "früher" war, da ich nicht "da" war, andererseits: Auch für ein Gedicht braucht man Kontextwissen. Und seien wir mal ehrlich: Obwohl Gedichtanalyse hauptsächlich Handwerk ist, machen das die wenigsten SuS freiwillig. Also zumindest nicht die faulen schwachen. (Dafür verstehen sie die Hälfte der Wörter nicht. und die Stilmittel kennen sie auch nicht).
    Der neue Aufgabentyp IV gibt denen eine wirkliche Scheinsicherheit. und das Gefühl (das fast wahr ist), das könne man auch, ohne jemals im Unterricht gewesen zu sein. Ich bin sicher, meine guten 10.-Klässler*innen schaffen die Abituraufgabe im noch befriedigenden Bereich.

    Aber eyh, ich wusste zugegeben auch vor den Abiturprüfungen zu 90%, dass ich den Textkommentar nehme, weil ich den Aufsatz "auf französische Art" echt schwieriger fand (das fanden auch 70%...). Ich habe es glaube ich in Geschichte, Erdkunde, Französisch, und Philosophie durchgezogen. Glaube ich... (Die Fremdsprachen in Frankreich kennen solche Formate gar nicht, das Niveau ist deutlich geringer). Ich glaube, nur in Literatur fand ich den Aufsatz doch zu ansprechend und habe es mir also zugetraut.

  • Ich hatte im Deutsch Abi die Wahl zwischen Sachtext und Heines Wintermärchen. Für mich war vorher total klar, dass ich Fiktion oder Prosa nehme, leider hatte ich beim Wintermärchen aber überhaupt keine fundierte Ahnung vom Kontext (da die meisten Deutschstunden für Fahrstunden verbraten, als das behandelt wurde). Also letztendlich doch den Sachtext genommen. Meines Erachtens braucht es für Gedichtanalyen schon etwas mehr, als nur ein paar Stilmittel, wenn es mehr als 3 werden soll.


    In Englisch liegt das Problem nicht so sehr bei den Themen (auch wenn ich die thematischen Änderungen sehr bescheiden finde und mich frage, wieso z.B. den Genderkram nicht irgendein anderes Fach machen kann - einen wirklichen Grund für eine spezifische anglophone Anbindung gibt es jedenfalls nicht), sondern in den Bewertungsrastern. Bei der vorgegebene Punkteverteilung ist die Inhaltsebene komplett entwertet und eine differenzierte Auseinandersetzung gar nicht mehr nötig, um gut durchzurutschen.

    Auch hier war ich sehr verwundert über Englisch LK Wirtschaftsabi, wo sich die inhaltlichen Punkte völlig anders und meines Erachtens erheblich anspruchsvoller verteilen (2025 z.B. HV 25, Mediation 29, Comprehension 13, Analysis 1 21 Analysis 2 16, Evaluation 24 - das sind bei zwei Analyseaufgaben immerhin 37 Punkte und damit noch der größte Einzelposten an Inhaltspunkten).

  • Das war doch früher auch nicht viel anders, man konnte im Zweifel die Gedichtinterpretation nehmen, dazu brauchte man nur die Stilmittel wissen, die man irgendwann mal erarbeitet hatte. Oder erinnere ich das falsch?

    In Englisch mussten wir zwar noch Themen inhaltlich kennen. Wer da über die 2 Jahre mitgemacht hatte, wusste aber auch einigermaßen Bescheid. Oder auch nicht, aber da war dann kurz vorm Abi eh nix mehr aufzuholen.


    Das klingt erst mal witzig, wie du es formuliert hast, aber so lustig ist es vielleicht gar nicht. Macht ihr als Vorbereitung dann gezelt genau diese Art der Erörterei im Kurs oder ist im Lehrplan inhaltlich alles gleichgeblieben mit Ganzschriften, politischen Themen etc.?

    Nimm das Thema Globalisierung oder Gender & Identity - das sind Themen, die sich in der oben genannten schablonenhaften Art ohne Kontextwissen herrlich naiv bearbeiten lassen - und so lesen sich mitunter auch Klausuren in der Q-Phase.

    Verbindliche Lektüren gibt es in Englisch nicht mehr - auch bei den Pool-Aufgaben nicht mehr. Bei allen Themen geht es gefühlt immer um "Welt im Wandel." Da fragt man sich schon, ob man im Englisch- oder SoWi-LK sitzt. (Die Themen UK, USA und Nigeria sind auch stark auf Diversität und Wandel ausgelegt.)

    Deswegen sage ich ja "Laberthemen", die insbesondere für schwache SuS' dankbare Themen sind, da sie die vorhandenen Argumente nur zu wiederholen brauchen und dann ihren eigenen Senf dazugeben. Da braucht es schon mehrere SuS' in der Leistungsspitze, damit man auf authentische Art und Weise, d.h. ohne Vorkauen der Lehrkraft, diese Themen auf Schmidt's Weise durcharbeiten kann. Das hatte ich in meinem LK vor zwei Jahren. Da waren aber 90% Mittel- und Oberschichtkinder mit sehr bildungsaffinen Elternhäusern. Das ist leider eher eine Ausnahme. Da war ich aber entsprechend auch inhaltlich gefordert.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Die Aufgabenstellungen in den Prüfungen sind oft sehr allgemein gehalten, sodass man vieles und nichts schreiben kann und trotzdem dafür Punkte erhält. Es sind nicht die Themen an sich, sondern das durch die Aufgabenstellungen eingeforderte Niveau, das problematisch ist.

    Im diesjährigen Englischabitur haben fast alle meine SuS die folgende Aufgabe gewählt: „Comment on whether speaking up publicly against discrimination should be an obligation for everyone.“ Um diese Aufgabe angemessen bearbeiten zu können, braucht man keine zwei Jahre Oberstufenunterricht. Eine vergleichbare Aufgabe könnten bereits Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse lösen.

  • und in den Fremdsprachen (Achtung, nur Vermutung, weil "meine" FS eh ein anderes Niveau hat und ich das letzte Mal 2016-2018 dran war) finde ich es super schwer, was das Sprachniveau angeht. 0 Punkte wird man nicht geben, wenn jemand auf A2-B1-Niveau ist, erst recht, wenn es sogar halb fehlerfrei ist, obwohl es C1 sein sollte.
    Und dann summieren sich Punkte und Punkte.
    Wenn man bedenkt, dass die 4 das C1-Niveau (oder ähnlich, je nach Sprache) bescheinigt, eine Unverschämtheit. (Sowieso, weil der ERR ja das SPRACHniveau prüft und nicht durch Argumentationsfähigkeiten oder inhaltliche Kompetenzen beeinträchtigt sein sollte)

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