Tourette ist aber sicher eine Herausforderung .
War es, aber wir haben uns alle schnell dran gewöhnt. Zumal dieser Schüler sehr nett und fleißig war.
Tourette ist aber sicher eine Herausforderung .
War es, aber wir haben uns alle schnell dran gewöhnt. Zumal dieser Schüler sehr nett und fleißig war.
Mündlich präsentieren müssen die SuS das aber doch selbst. Vor KI konnten sie auch aus Büchern abschreiben, auch wenn das natürlich nicht ganz vergleichbar ist. Ich verlange bei Vorträgen eine saubere Quellenangabe und gewichte den mündlichen Vortrag mehr als die Präsi. Ist es auf die Zielgruppe zugeschnitten, gut aufgebaut, gut erklärt. Ich hoffe, dass sie dann was gelernt haben, egal ob sie das auswendig gelernt haben oder komplett frei sprechen.
Mache ich genauso. Man bemerkt ja auch sehr schnell, ob jemand den Präsentationstext nur auswendig gelernt hat. Das gibt ebenfalls Punktabzüge.
Ich denke, ein Großteil unserer Schüler scheitert bei der Ausbildungsplatzsuche an den Einstellungstests, weil sie einfach wirklich katastrophal gruselig schreiben, Aufgabenstellungen nicht verstehen und dergleichen.
Ach so, dazu wollte ich noch etwas schreiben. Wir haben festgestellt, dass bei uns in der Region nur die wenigsten Betriebe Einstellungstests durchführen; insbesondere die kleineren bis mittelgroßen nicht. Die SuS kommen in den meisten Fällen über Praktika an einen Ausbildungsplatz.
Schade übrigens, dass sich die (?) TE gar nicht mehr gemeldet hat
!
Mit dem Problem, wie man in Zeiten von KI Leistungen bewertet, müssen sich ja fast alle rumschlagen ... Verbindliche Regeln gibt es da mMn noch nicht.
In der Neufassung der APO für NRW wird die Passage enthalten sein, dass eine Präsentation, bei der das Fachgespräch nicht ausreichend ist, ebenfalls im Gesamten niemals ausreichend sein kann.
KI nutzen ist ok, KI unverstanden nutzen, ist nicht ok.
Und im Fachgespräch kann man KI nicht nutzen?
In der Neufassung der APO für NRW wird die Passage enthalten sein, dass eine Präsentation, bei der das Fachgespräch nicht ausreichend ist, ebenfalls im Gesamten niemals ausreichend sein kann.
KI nutzen ist ok, KI unverstanden nutzen, ist nicht ok.
In RLP ist es schon in Teilen ähnlich:
In unseren HBFen (Assistentenausbildung --> bspw. staatlich geprüfte(r) Sozialssistent(in) + FH-Reife) muss im Assistenten-Abschluss ein Projekt bearbeitet werden (als eine von drei in die Prüfungsnote einfließenden Leistungen: 1. Vornote aus zwei Jahren 2. Projekt und 3. Gesamtnote der schriftlichen Prüfungen).
Es gibt beim Projekt eine Präsentation + Fachgespräch/Kolloquium, die neben der Ausführung des Projekts benotet wird. Egal, wie das Projekt selbst erfolgreich bearbeitet wurde - also bspw. ein perfektes Projektergebnis abgeliefert wurde - führt die Teil-Note mangelhaft oder ungenügend in Präsentation + Fachgespräch zum Durchfallen. Die Landesverordnung stammt noch aus 2019, hat hier aber eine Regelung, die in KI-Zeiten hilfreich ist. Wenn jemand mit KI gearbeitet hat, aber alles durchdrungen, kommt die Person (mit einer guten Note) durch. Wenn jemand seine mit Hilfe von KI gelöste Projektaufgabe nicht durchdrungen hat, fällt die Person durch.
Das Durchfallen kommt in den letzten Durchläufen vermehrt vor und wir erkennen da deutlich das Muster von unverstandener KI-Nutzung.
Und im Fachgespräch kann man KI nicht nutzen?
Wie meinst du das, im Fachgespräch eine KI zu nutzen?
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