Ein Crash ist dann ungünstig, wenn er mit dem Zeitpunkt zusammenfällt, zu dem man das Geld braucht und/oder wenn man zu einseitig investiert ist. Ansonsten fehlt mir die Phantasie, wie man in klassischen World ETF seine Altersvorsorge verjubeln sollte.
Altersvorsorgedepot ab 2027
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Genau, fragt lieber den Mann von der Sparkasse.
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Diese Meinung entspricht aber keinesfalls den Ergebnissen der aktuellen Kapitalmarktforschung und des Portfoliomanagements. Sorry aber kennst du dich mit der Materie überhaupt aus?
Die Aussage „Indem dir ein Crash diese Rendite frisst und du unter die Inflationsrate rutschst.“ ergibt im Übrigen keinen Sinn. Was soll denn unter die Inflationsrate rutschen?
Sorry, aber das hört sich für mich eher nach Stammtisch „Börse ist Zockerei“ als nach fundierten Kenntnissen in dem Bereich an. Denn dann wüsstest du z.B., dass ausgerechnet Crashs langfristig Renditebooster sein können.Danke für die freundliche und fundierte "Kritik".
Erläuterung in einfacher Sprache:
Du investierst dein Kapital in der Hoffnung auf Rendite - die auch als "Verzinsung" des eingesetzen Kapitals bezeichnet wird. Da Aktienmärkte durchaus volatil sein können, wurde für den breiten Markt das instrument von Fonds erfunden, um durch die breitere Streuung das Risiko zu minimieren, dass der Wertverlust bei einer Finanzmarktkrise zu hoch ausfällt - oder sogar den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken könnte.Kommt es nun doch zu einer Krise, bei der deine Rendite verloren geht und nur dein eingesetztes Kapital erhalten bleibt, hast du durch die Inflationsrate trotzdem einen effektiven Kaufkraftverlust, der - je länger das Kapital gebunden war, sich Jahr für Jahr aufsummiert.
Crashs können nur dann "Renditebooster" sein, wenn du über freies Kapital verfügst, das du dann einsetzen kannst, um günstig einzukaufen. Ist jedoch dein Depot deine Altersverorgung, aus der du Kapital entnehmen musst, um deinen Lebensunterhalt zu bestreiten, bist du bei einem Crash am A...
So viel zu meiner finanzpolitischen Inkompetenz. -
Es wird vergessen, dass selbst im heftigsten Crash, oder besser Baisse, nie das gesamte Kapital sofort benötigt wird.
Trotzdem kann es über lange Zeiträume Seitwärts- oder Abwärtsbewegungen geben, dafür hat man wahrscheinlich vorher lange Aufwärtsperioden gehabt.
Ich bringe meinen Schülern bei, dass kurz und mittelfristig Aktienanlagen jeglicher Art sehr unsicher sind und Festgeld sehr sicher ist.
Langfristig jedoch ist Festgeld extrem unsicher und garantiert massiv Verluste während breit gestreute Aktienanlagen dann sehr sicher sicher.
Ich bin immer erstaunt, wie wenig Finanzwissen viele Lehrkräfte haben.
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Es wird vergessen, dass selbst im heftigsten Crash, oder besser Baisse, nie das gesamte Kapital sofort benötigt wird.
Schon richtig. Aber das entnommene Kapital, das du für deinen Lebensunterhalt benötigst, reduziert dieses und führt zu einer geringeren Rendite in der Zukunft. Bedenke das Ende. Es geht bei der Alterssicherung nur noch um mögliche Entnahmen, nicht mehr um Ansparphasen, die eine künftige Verzinsung und Rendite generieren können.
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